Das Ende der Coronoia?

Es gab hier im Blog während der letzten fast drei Jahre ja schon die ein oder andere Pause; aus den unterschiedlichsten Gründen. Mein „Gejammer“, so ein erst seit kurzer Zeit hier Kommentierender, sei nervig. Derartige Vorwürfe tun weh, weil der diese Äußernde einmal mehr verkennt, wofür dieser Blog eigentlich steht und welche Bedeutung er für mich hat. Da jedoch das Interesse an meinem Geschreibsel und meinen Linklisten auch im Dezember kontinuierlich schwindet und man meinen Frust auch schon zu anderen Anlässen nicht verstehen konnte oder wollte, werde ich erst einmal eine weitere Pause einlegen. Keine Ahnung, ob und wie ich dieses gescheiterte „Projekt“ noch weiterführen werde; es bringt ja eh alles nichts. „Das Ende der Coronoia?“ weiterlesen

Coronoia: Business as usual?

Ich habe spätestens seit Beginn der Entlappungsphase den Eindruck, dass die allermeisten Menschen, die im letzten Winter noch aufgebracht waren, wieder in den alten Hamsterrad-Modus zurückgekehrt sind. Von den um die 400 „Spaziergängern“ in Pirmasens im Dezember 2021 blieben über Monate konstant kaum noch 5 % übrig. „Solidarität“ mit den von der „Impfpflicht“ Betroffenen gab es auch keine. Anstatt weiter Druck zu machen und Aufklärung, als auch Aufarbeitung zu fordern, rennen die allermeisten eben wieder brav in ihrem Hamsterrad aus Lohnknechtschaft, Konsum und Unterhaltung. Das Interesse an Hintergründen als auch Gesellschaftskritik schwindet erneut; auch ablesbar an den Seitenzugriffen eines kleinen Blogs wie dem meinen. Man hat das Ventil jedoch nur ein klein wenig aufgedreht – und etwas Druck aus dem Kessel gelassen. Das heißt aber nicht, dass es vorbei wäre; wir sind immer noch im Anfangsstadium dieses totalitären Umbruchs. „Coronoia: Business as usual?“ weiterlesen

Strafanzeige beim IStGH in Den Haag eingereicht

Die Menschenrechtsverteidigerin Sarah Luzia Hassel-Reusing (aus Wuppertal) hat am 26. November 2022 vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine 720 Seiten umfassende Strafanzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gemäß Artikel 7 Römisches Statut (RS) durch die Corona-Schockmaßnahmen eingereicht. Sie bezieht sich hierbei im Wesentlichen auf einen neuen Phänomenbereich, den sie als „geostrategisch organisierten Terrorismus“ (GOT) definiert. Die Presseerklärung ist (im pdf-Format) in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Unterstützt wird diese Strafanzeige unter anderem vom weiterhin suspendierten Bundespolizisten Markus Schlöffel.

Coronoia: Eine Zensur findet statt

Also, nur, ob ich das auch richtig verstehe? Die EU bzw. die Bundesregierung fordern Elon Musk auf, bei Twitter weiterhin so konsequent zu zensieren, wie das bislang der Fall war. Im Endeffekt traut man also dem mündigen Souverän offenkundig nicht zu, selbständig „richtige“ von „falschen“ Informationen oder Meinungen zu unterscheiden, weshalb eine staatlich-korporatistische Autorität diesen davor zu „schützen“ habe? Das wiederum kann doch aber nur bedeuten, dass man den Souverän selbst für völlig verblödet, unbeholfen und beliebig beeinflussbar hält? Ist wiederum nicht die Tatsache, dass dieser „Souverän“ sich diese arrogante Bevormundung nicht empört verbittet, sondern sich für sein betreutes Denken auch noch bedankt, nicht der Beleg dafür, dass man ihn zurecht für unmündig erklärt? „Coronoia: Eine Zensur findet statt“ weiterlesen

Coronoia: Gruppendenken

Aktuell wird in der Dauerhasssendung – leider auch von Dietrich Brüggemann – ein Video einer behelmten und bewahnwesteten Radfahrerin verbreitet, die sich über die alltägliche rücksichtslose (und teils gefährdende) Fahrweise vieler Autofahrer aufregte, in einer undifferenzierten Weise verbreitet. Just an jenem Tag hatte ich selbst ein ähnliches Erlebnis, welches ich in der Empfehlungsliste dieses Beitrags kurz geschildert hatte. Letzten Endes belegen solche aus dem größeren Zusammenhang gerissene, in „sozialen Netzwerken“ geteilte Geschehnisse, wie leicht Menschen ins Gruppendenken verfallen. Die allermeisten identifizieren sich als „Autofahrer“ – und würden sich daher auch generell erst einmal bei jedem Konflikt zwischen einem Auto- und einem Radfahrer prinzipiell auf die Seite des Autofahrers stellen. „Coronoia: Gruppendenken“ weiterlesen

Coronoia: Potemkinsche Haltung

Die potemkinschen Dörfer stehen bekanntlich für vorgespiegelte falsche Tatsachen, hauptsächlich unter Verwendung von Attrappen und / oder Schauspielern. Etwas absolut Leeres bzw. Hohles oder auch völlig Ver- oder Runtergekommenes wird mit einer schönen Fassade versehen, um als hübsche Kulisse einer künstlich geschaffenen Scheinrealität zu dienen. Ähnlich verhält es sich mit der „Haltung“ vieler, sich für „die Guten“ haltenden Menschen. Was die „Woke“-Szene anlässlich der Vorgänge in China aktuell einmal mehr abzieht, verschlägt selbst einem ausgewiesenen Misanthropen wie mir die Sprache. „Coronoia: Potemkinsche Haltung“ weiterlesen

Coronoia: Zwiedenken

Zu wissen und nicht zu wissen, sich des vollständigen Vertrauens seiner Hörer bewußt zu sein, während man sorgfältig konstruierte Lügen erzählte, gleichzeitig zwei einander ausschließende Meinungen aufrechtzuerhalten, zu wissen, daß sie einander widersprachen, und an beide zu glauben; die Logik gegen die Logik ins Feld zu führen; die Moral zu verwerfen, während man sie für sich in Anspruch nahm; zu glauben, Demokratie sei unmöglich, die Partei jedoch die Hüterin der Demokratie; zu vergessen, was zu vergessen von einem gefordert wurde, um es sich dann, wenn man es brauchte, wieder ins Gedächtnis zurückzurufen, und es hierauf erneut prompt wieder zu vergessen; (…)

George Orwell, 1984 (Siehe auch „Doppeldenk„). „Coronoia: Zwiedenken“ weiterlesen

Coronoia: Vergebung?

Man hat uns gejagt, bedroht und angeklagt. Und ihr habt’s bejaht.

Man hat uns gemieden und Hetze betrieben. Und ihr habt geschwiegen.

Man hat uns ausgelacht, uns niedergemacht, uns mit einer unerträglichen Niedertracht das Leben zum Leben in der Hölle gemacht. Und wer hat alles mitgemacht?

Sängerin Yoki (Andrea Pfeifer) | Transition News. „Coronoia: Vergebung?“ weiterlesen

Coronoia: Panem et circenses

Es ist ja irgendwie paradox, dass ein Mensch wie ich, der sein Leben lang gerne Texte geschrieben hat, aufgrund des allgegenwärtigen Wahnsinns dauerhaft die Lust am Schreiben verliert. Weil er sich fragt, was das Gekritzel denn überhaupt nützt? Vor allem, wenn jeder 25-Follower-Twitter-Account mehr Reichweite besitzt als man selbst? Egal. Man könnte ja auch ein paar Zeilen über das Thema Fußball im Allgemeinen verfassen? Wie schön es doch war, als man damals als Achtjähriger den Finalsieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Argentinien vor der Glotze miterlebte? Als man wirklich noch naiv daran glaubte, dass auch der Fußball nicht nur Teil des uralten Konzeptes von panem et circenses sei. Ein gnadenloses und teils auch von der Politik missbrauchtes Geschäft. „Coronoia: Panem et circenses“ weiterlesen