Nebenprodukt Fake-„Radweg“

Meine radfahrerhassende und mindestens sieben weitere Monate für die Prüfung einer Einbahnstraße benötigende Heimatstadt wird sich mit ziemlicher Sicherheit bald in den örtlichen Käseblättern dafür bejubeln lassen, den hier im Blog schon vor vielen Jahren dokumentierten Offroad-„Radweg“ zwischen der Elsässer Straße in Gersbach und „Am Stockwald“ in Winzeln asphaltiert zu haben. Schon seit meiner Jugend wünsche ich mir eine Alternative für die Nutzung der immer noch ohne jede Begründung blau-bemittelfingerten K 6, welche ich auch hin und wieder gerne mit dem Rennrad befahren würde. Im legendären Gespräch mit den obersten Radfahrerhassern im Rathaus kurz vorm Ausbruch der globalen Coronoia schlug ich gar vor, hier die erste Fahrradstraße der Stadt einzurichten. „Nebenprodukt Fake-„Radweg““ weiterlesen

Coronoia: Schon wieder Ende Januar

Es ist schon irre, wie die Zeit verfliegt. Ich könnte schon wieder groß „rumjammern“; wie das ein hier mit deutlich mehr Worten als der Hausherr Kommentierender immer wieder mal bezeichnet hat. Aber eine Erkenntnis, die ich aus meiner seit Dezember anhaltenden massiven Schreib- und Blogpflege-Faulheit gewonnen habe, ist eben auch, dass es wirklich keinen Sinn mehr zu ergeben scheint? Wenn es denn überhaupt je einen hatte? Denn es geht ja auch ohne, oder? Momentan bin ich wieder auf der philosophischen Suche nach einem Sinn, den das Leben im Allgemeinen – und vor allem mein unbedeutendes eigenes – angeblich haben soll? In dieser Woche steht übrigens auch der nächste Murmeltiertag an. Aber ich bin mir nicht einmal sicher, ob ich mich selbst hierfür noch für ein paar Zeilen werde aufraffen können. „Coronoia: Schon wieder Ende Januar“ weiterlesen

Zur Befristung von Führerscheinen

Vorgestern drehte ich aufgrund der doch recht grimmigen Kälte nur eine relativ kurze Runde mit dem MTB entlang der Grenze. Bei Kröppen wollte ich mir im (erst 2020 eröffneten) Edeka noch eine kleine Portion Hackfleisch (zum Angebotspreis) für ein wahrhaft luxuriöses Abendessen mitnehmen. So fuhr ich die relativ steile Stichstraße „Bellevue“ hoch – und wurde allen Ernstes noch knapp vor der Zufahrt auf den Parkplatz sehr eng (vielleicht 30 oder 40 cm) überholt und brutal geschnitten; am rechten Fahrbahnrand tat zudem noch der aufgehäufte Schnee sein Übriges. Hätte ich nicht ebenfalls rechts abbiegen wollen, hätte mich der ältere Herr schlicht und ergreifend umgemäht bzw. zur Vollbremsung genötigt. Das anschließende Gespräch hätte jedenfalls gut in meine schon zu Beginn des Corona-Wahns eingestellte Alltagserlebnis-Reihe gepasst. „Zur Befristung von Führerscheinen“ weiterlesen

B 10: Bekräftigte Diskriminierung

Zuletzt berichtete ich über die Teileinziehung der B 10, der verkehrlich bedeutsamsten Straße zwischen Pirmasens und Karlsruhe. Der LBM holte hier fast 30 Jahre nach dem willkürlichen Ausschluss des Radverkehrs, welcher im Rahmen einer aberwitzigen Anordnung zwischen Hinterweidenthal und Hauenstein auf angebliche „Radwege“ verbannt wurde, eine eigentlich zwingend vor einem Verkehrsverbot zu erlassende straßenrechtliche Grundlage nach. Leider hielt es der Rheinpfalz-Journalist, der mich in dieser Angelegenheit vor fast fünf Jahren schon einmal auflaufen ließ, auch dieses Mal nicht für nötig, auf meine Anfrage, ob man das Thema denn nicht anlässlich der Teileinziehung noch einmal hochholen könnte, überhaupt zu reagieren. Das gleiche gilt für ein Mitglied des Pirmasenser Stadtrats von der CDU. „B 10: Bekräftigte Diskriminierung“ weiterlesen

Coronoia: Zeitverschwendung

Neulich unterhielt ich mich mit einem Kumpel per e-mail über seine unzähligen Corona-Verfahren. Ein bis 2020 völlig unbescholtener, direktdemokratisch engagierter Bürger, der aufgrund dieser geisteskranken Scheiße (fast ausschließlich wegen des Gessler-Maulkorbs) mehrere Bußgeld- und Strafprozesse zu durchleiden hatte. Er schickt mir auch regelmäßig den gewaltigen Berg an dicken pdf-Dokumenten; beschreibt mir, wie ihn dieses System mit absolut hirnrissigem und überflüssigem Bullshit tagelang beschäftigt. Aber was bleibt ihm anderes übrig, als allein zu versuchen, wenigstens doch noch irgendwie zu seinem „Recht“ (und nicht in den Knast) zu kommen? Diese Zeit ist so oder so unwiderbringlich weg. Und man wird dafür niemals entschädigt. „Coronoia: Zeitverschwendung“ weiterlesen

Coronoia: Jahresanfangsunlust

Der Jahreswechsel ist immer so eine Zeit, zu der man sich die Frage stellt, ob man nicht etwas verändern sollte? Weiter so, im gewohnten Trott? Manche nennen es „gute Vorsätze“. Wobei man ja auch hierbei erst einmal die Möglichkeit haben müsste, eine wirkliche Veränderung anzustoßen. Ich habe jedenfalls keine – und wirkliche Impulse oder Hilfestellung von anderer Seite gab es in nennenswerter Weise vielleicht während der Hochphase des Corona-Faschismus – aber diese Zeit ist halt nun einmal vorüber. Hilft ja alles nix. Bezeichnend ist im Übrigen auch, dass jemand aus der örtlichen Gruppierung sich ein paar meiner Fotos in seine Büros hängen wollte. Da es in seiner Firma allerdings auch nicht mehr so läuft, wird es mit den letzten fünf der ursprünglich acht ausgewählten Werke nun auch nichts mehr. „Coronoia: Jahresanfangsunlust“ weiterlesen

Coronoia: The same procedure …

… as every year, James. Ich hab meine Blog-Pflege in den Tagen „zwischen den Jahren“ mal wieder stark vernachlässigt; wozu sich auch für keine 300 Seitenaufrufe am Tag noch groß abrackern? Der gelockte Papst der Zeugen Coronas hat ja neulich auch das Ende der „Pandemie“ verkündigt; was Spritzen-Kardinal Klabauterbach und die hiesige Hygiene-Gauleiterin Dreyer allerdings nicht wirklich beeindruckt hat. Wobei die „Baselines“ inzwischen sowieso in jeder Hinsicht dermaßen weit ins Totalitäre verschoben wurden, dass es tatsächlich nie mehr ein Zurück zur „alten Normalität“ geben wird – und kann. Widerstand sehe ich weiterhin überhaupt keinen, auch keine „Aufarbeitung„; der Drops ist im Endeffekt gelutscht. Die große totalverblödete Masse wird uns weiter mit ins Verderben reißen; auch im nächsten Jahr! „Coronoia: The same procedure …“ weiterlesen

Schillerstraße nicht im „Konzept“

Es gibt Neuigkeiten bzgl. meiner (mit lediglich fünfeinviertel Zeilen erwiderten) Klage gegen die Stadt Pirmasens wegen der Nichtfreigabe der als Einbahnstraße ausgewiesenen Schillerstraße. Man verwies mich im September im Rechtsausschuss bekanntlich erneut auf das sogenannte „Radverkehrskonzept“, ohne welches die zuständige Straßenverkehrsbehörde keine Entscheidung fällen könne. Jenes wurde – so teilte es mir ein Journalist der Rheinpfalz (leider erst hinterher) mit – am 12. Dezember auszugsweise im Stadtrat vorgestellt. Die Verwaltung meiner innigst geliebten Heimatstadt hielt es erneut nicht für nötig, mich hierzu förmlich einzuladen; man hatte ja allerdings auch keine Lust, mich an besagtem „Konzept“ persönlich zu beteiligen. „Schillerstraße nicht im „Konzept““ weiterlesen

Coronoia: Datenverhehlerei

Gestern wurde ich auf ein Gespräch zwischen Paul Brandenburg und Tom Lausen hingewiesen, welches ich leider verpasst hatte. In seinem Format „Brandenburg live“ lässt der Gastgeber auch den ein oder anderen Anrufer zu Wort kommen. Und just eben einer dieser Anrufer war Rasmus Richter, einer der bekannteren Personen aus der radwege- und helmkritischen Radverkehrs-Szene, der früher einmal den inzwischen leider gelöschten Blog „Leezerize“ betrieb. Rasmus musste, damals noch in der angeblichen deutschen „Fahrrad-Hauptstadt“ Münster lebend, am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn man sich als Einzelner gegen eine vollkommen durchideologisierte, auf das Konzept der Verkehrsmittel-Apartheid getrimmte Bevölkerung, als auch gegen Presse und Behörden auflehnt. „Coronoia: Datenverhehlerei“ weiterlesen

B 10: LBM sperrt „Langsamverkehr“ aus

Nun ist es also doch passiert! Der LBM hat, nachdem er in diesem Frühjahr bereits eine Teileinziehung für den östlichen Abschnitt im Landkreis Südliche Weinstraße bzw. Landau erließ, eine für den gesamten westlichen Abschnitt durch den Pfälzerwald verfügt (Übersichtsplan)! Er legalisiert somit auch auf diesem Abschnitt rund 30 Jahre nach dem willkürlichen Ausschluss des Radverkehrs nachträglich die Diskriminierung dieser Verkehrsart – und weitet den Ausschluss nun auch noch auf den „Langsamverkehr“ im Allgemeinen aus, ohne diesem in besagtem Beschluss überhaupt eine ganzjährig nutzbare Alternative anzubieten. „B 10: LBM sperrt „Langsamverkehr“ aus“ weiterlesen