Windsberg zur blauen Winterstunde

Von Freitag auf Samstag fielen hier in der Südwestpfalz ziemlich unmodellierte 20 bis 30 Zentimeter Schnee vom Himmel. Leider schwankt die Temperatur seitdem zwischen leichtem Frost und leichtem Tauwetter, weshalb auch aufgrund der Schneehöhe das MTBen abseits der geräumten Landstraßen kaum mehr möglich ist. So nahm ich gestern und heute mal wieder die dicke Kamera samt kleinem Stativ im Rucksack mit auf meine tägliche Runde (hauptsächlich, um die Zustände auf der hiesigen „Radinfrastruktur“ zu dokumentieren). Gegen Sonnenuntergang überlegte ich, ob sich evtl. noch eine Langzeitbelichtung rentieren würde; außer einer Aufnahme von meinem Heimatdorf fiel mir aber auch nix Passendes ein. Es verging dann doch auch wieder über eine halbe Stunde frierend in der Kälte, ehe (wie neulich bei Rodalben) das gewünschte Ergebnis auf der Speicherkarte war. „Windsberg zur blauen Winterstunde“ weiterlesen

Rodalben zur blauen Stunde

Heute hatte ich nach längerer Zeit mal wieder die dicke Kamera und das kleine Stativ mit in den Rucksack gepackt. Ich hoffte, auf meiner täglichen Runde ein paar für die Region typische Wintermotive festhalten zu können, war allerdings schon am Kuhfelsen bei Höhfröschen enttäuscht darüber, dass die Dauerfrostperiode wohl auch aufgrund der vorherigen relativen Trockenheit für kein überdurchschnittliches Eiszapfen-Wachstum sorgte; deshalb ließ ich die Kamera auch im Rucksack. Der lange Zeit für Mittwoch groß angekündigte Schneefall entpuppte sich hier in der Pfalz ja einmal mehr als Laune miserabler Wetter-Modelle; mehr als ein Zentimeterchen kam nicht runter – und jenes wurde an den sonnigen Stellen sofort weggebrutzelt. „Rodalben zur blauen Stunde“ weiterlesen

Pfälzerwald-Marathon 2022

Ein Schwurbelkollege, den ich seit einiger Zeit auch auf dem Rennrad und MTB durch die Gegend scheuche, lief heute die halbe Strecke beim Pirmasenser Pfälzerwald-Marathon mit. Also eine passende Gelegenheit, wieder mal die dicke alte Kamera einzupacken und ein paar Aufnahmen im Genre „Sport“ anzufertigen. Auch, um diese doch sehr verwaiste Kategorie in diesem Blog nicht völlig in Vergessenheit geraten zu lassen. Leider ließen sehr dichte Wolken und der dunkle Wald mit meiner alles anderen als High-End-Kamera und der lichtschwachen Scherbe keine Meisterwerke zu. Es folgt eine kleine Auswahl; überwiegend von den Läufern und Läuferinnen der Halbmarathon-Distanz. „Pfälzerwald-Marathon 2022“ weiterlesen

Sonnenuntergang über Merzalben

Ein Schwurbel-Kollege wollte diese Woche wieder mal auf den Winschertfels fahren, um die Stille zu genießen und in sich zu gehen. Während meiner gestrigen Tour mit dem Rennrad hatte ich den spontanen Einfall, angesichts der makellosen Wetterlage ebenfalls den Winschert anzusteuern und dort ein Motiv umzusetzen, welches mir schon seit einigen Jahren im Kopf rumspukt. Nach circa 1,5 Stunden Philosophie über die allgemeine Weltpolitik, Ukraine, Spritpreise, Corona, das absehbare Ende des Maulkorbzwangs und den ganzen anderen Scheiß genossen wir, wie die (leider ein wenig) von Schleierwolken eingetrübte Sonnenscheibe im Westen langsam hinter dem weit entfernten Horizont versank. Herrlich. „Sonnenuntergang über Merzalben“ weiterlesen

Am 25.01.22 auf dem Luitpoldturm

Das Leben könnte so schön sein; ohne den ganzen Corona-Bullshit. Einfach draußen in der Natur sein, bei einer Hochnebelwetterlage. Knapp über 30 km Anfahrt mit dem Mountain-Bike durch eine graue, trübe Nebelsuppe, um für ca. eine Dreiviertelstunde auf dem bekanntesten Aussichtsturm mitten im Pfälzerwald mit anderen Leuten, die nicht den Eindruck machten, sie seien coronoid, die einmalige Szenerie genießen, die dem Naturfreund heute geboten wurde. Wie schon bei meinem letzten Besuch vor gut zwei Monaten war der Weißenberg fast komplett umschlossen von einer sich gegen Sonnenuntergang weiter verdichtenden und ausbreitenden Nebeldecke. „Am 25.01.22 auf dem Luitpoldturm“ weiterlesen

Am 12.11.21 auf dem Luitpoldturm

Wie im vorigen Coronoia-Beitrag bereits erwähnt, ging es am 12.11. wieder mal mit dem MTB hinauf zum Luitpoldturm. Ich kam wieder recht spät in die Gänge; unter anderem war ich mir auch unsicher, ob die nebelfreie Zone, die auf dem Satellitenbild früh erkennbar war, auch wirklich stabil sei? So machte ich mich trotz eisiger Temperaturen von nur 1 bis 2 °C und Ungewissheit auf den ca. 32 km langen Weg, um dann auch mit einem dort so bislang noch nicht erlebten Naturschauspiel belohnt zu werden. „Am 12.11.21 auf dem Luitpoldturm“ weiterlesen

Am 28.10.21 auf dem Luitpoldturm

Als ich vor ein paar Wochen den Beitrag zur Modell-Wahndemie schrieb, hätte ich auch noch als weiteres Beispiel für die Untauglichkeit von Wettermodellen das Thema Nebel / Hochnebel anreißen können. Kriegen die nicht hin! Never! So meldeten die meisten Wetterseiten hier für Donnerstag Sonne von Früh bis Spät. Der erste Blick heute aus dem Fenster verriet: Graue Nebelpampe. Ich ärgerte mich, dass ich nicht etwas zügiger in die Gänge kam, um mit dem MTB die knapp 30 km zum Luitpoldturm zu radeln, denn dann hätte sich der um ca. 11 Uhr seine maximale Ausdehnung erreicht habende Nebel nicht bereits wieder größtenteils aufgelöst gehabt. „Am 28.10.21 auf dem Luitpoldturm“ weiterlesen

Coronoia: Sonnenbank

Auf dieser Bank sitze ich in der letzten Zeit recht häufig, gegen Ende meiner täglichen Tour mit dem Mountainbike; wenn die Sonne scheint. Derzeit lese ich unterwegs an ähnlichen schönen Stellen immer ein paar Seiten aus Marcus Klöckners „Zombie-Journalismus“; als Ausgleich zum Rumhocken vor dem PC, endlos auf die grünen Kaskaden der Corona-Matrix starrend. Mehr bräuchte ich eigentlich auch nicht im Leben; hin und wieder schönes Wetter, erträgliche Temperaturen und ein Buch im Rucksack, aus dem ich ein paar interessante Seiten lesen kann. Es ist ja nicht mehr viel, was einem dieses Volk voller geistesgestörter, faschistischer und bösartiger Vakzionalasozialisten noch gönnt. Noch. „Coronoia: Sonnenbank“ weiterlesen

Das Reifenberger Wasserfällchen

Die Sickinger Höhe westlich des Pfälzerwaldes führt ein wenig ein Schattendasein, dabei gibt es vor allem in den weitverzweigten Tälern wie z. B. auch im Odenbach-Kessel bei Herschberg durchaus lohnenswerte Natur-Sehenswürdigkeiten. Dies gilt auch für den erst kürzlich von mir zum allerersten Mal angesteuerten kleinen Wasserfall nördlich des – vor allem für seine Kriegergedächniskapelle bekannten – Örtchens Reifenberg. In dieser Ecke ist u. a. auch der „Kapellenweg“ als Wanderweg ausgeschildert. „Das Reifenberger Wasserfällchen“ weiterlesen

Ein Buchenrotschwanz

Gestern schleppte ich mal wieder die dicke Kamera mit, um die Gemeinsamer Geh- und Radweg-Entschilderung in Bereich der Biebermühle zu dokumentieren. Während meiner Tour kam ich auch an den Wildsaufelsen, einem Pass zwischen Münchweiler und dem Wieslauterhof vorbei, wo ich kurz eine Pause machte. Dabei fiel mir eine kleine, stark behaarte Raupe auf, die auf dem Holztisch ihre Runden drehte. Das Licht war zwar wegen der sehr dichten Bewölkung mies und mein zugestaubtes 18-135-Objektiv ist auch nicht wirklich für die Aufnahme kleiner, sich bewegender Objekte prädestiniert – aber zwei halbwegs brauchbare Fotos von dem kleinen Getier waren dann doch möglich. „Ein Buchenrotschwanz“ weiterlesen