Coronoia: Einfacher

Neulich hatte mir eine von mir bislang sehr geschätzte Person aus der örtlichen Gruppe im Hinblick auf meine fortwährende, gut begründeteWeigerung„, Telegram zu benutzen, geschrieben, dass es „halt nicht immer einfach“ sei, „wenn nicht alle das gleiche Kommunikationsmedium nutzen.“ Ja, das wäre einfacher. Und bequemer. Es wäre aber auch einfacher, wir würden nicht nur überall einfach auf den Gehwegen parken, sondern einfach alle die Schnauze halten und einfach das tun, was die Mehrheit und vor allem der Staat von uns verlangt (also uns einfach „impfen“ zu lassen). Die einfachste Art und Weise, mit sachlich geäußerter Kritik (nicht nur bzgl. des Themas Telegram) umzugehen, ist dann natürlich das demonstrative Schweigen. „Coronoia: Einfacher“ weiterlesen

Coronoia: Ist das Kunst?

Oder kann das weg?

Verzeihung, dass das Ding hier in der letzten Zeit vollends versandet. Aber die aktuelle Phase des Folterns sieht offenkundig eine längere und stärkere Lockerung der Fesseln als in den letzten beiden Horror-Jahren vor. Damit es im Herbst dann umso mehr wehtut. Auch wenn ich die „Spaziergänge“ selbst nur als Möglichkeit betrachte, (einigermaßen) Gleichgesinnte zu treffen, isses dann schon ein wenig erbärmlich, wenn am Ostermontag in Pirmasens gerade mal noch um die 20 Leute zusammenkommen. Stattdessen führt der nachlassende Druck von oben dazu, dass halt an anderen Stellen angesammelter „Druck“ entweicht. „Coronoia: Ist das Kunst?“ weiterlesen

Coronoia: Telegram-Sichtschutz?

Ich bin ja als Internet-1.0-Ureinwohner von Kleinbloggersdorf bekanntlich kein großer Freund von „Smartphones„, Messengern und „Sozialen Netzwerken“; je größer die „Plattform“, desto mächtiger und undurchdringlicher werden die jeweiligen Blasen. In der letzten Zeit muss ich leider vermehrt feststellen, dass viele bekanntere Persönlichkeiten vor allem (aber nicht nur) aus der juristischen Szene (wie z. B. Holger Fischer, Dr. Alexander Christ, Beate Bahner, Friedemann Däblitz etc.) die Einsehbarkeit ihrer Kanäle für Menschen ohne Telegram-Account einschränken. Ich kann mir zwar vorstellen, dass das ggf. auch mit staatlichen Schikanen und Repressalien zu tun hat, halte es aber in Sachen Transparenz und Verstärkung der „Blasenbildung“ für ziemlich problematisch, sich als Personen der Zeitgeschichte hinter einen selektiven „Sichtschutz“ zurückzuziehen. „Coronoia: Telegram-Sichtschutz?“ weiterlesen

Coronoia: #HaltDieFresseBild

Ich liebe ja das unheimlich anspruchsvolle intellektuelle Niveau, mit welchem in der Dauerhasssendung permanent gegeifert wird. Vor allem die jeglicher Doppelmoral und Beliebigkeit unverdächtige solid-arische Woke-Szene mit Solidaritätsprothese in der Hackfresse, die vom ständigen Maskurbieren in zunehmendem Maße erblindet, positioniert sich ja gerne mit solchen „Hashtags“ wie den im Titel angegebenen. Es ginge ja sowas von überhaupt nicht, dass bei „Spaziergängen“ oder Demonstrationen hier und da mal zwei oder drei „Rechte“ mitlaufen. Damit wäre sofort die gesamte Bewegung diskreditiert. „Coronoia: #HaltDieFresseBild“ weiterlesen

Coronoia: Orwell’sche Russophobie

Im Spätsommer las ich noch einmal „Farm der Tiere“ von George Orwell. Seitdem wollte ich eigentlich immer wieder mal einen Beitrag zu seinem mit „Die Pressefreiheit“ übertitelten Nachwort verfassen, aus welchem ich mir im Rahmen eines kurzen Zitat-Beitrages bereits ein paar Zeilen entlieh. George Orwell hätte die gegenwärtige, an die Zeiten des Kalten Krieges erinnernde Hetze gegen Russland sicherlich gefeiert; hatte er doch seine auf die Sowjetunion gemünzte Fabel in einer Zeit geschrieben, in welcher „der Russe“ ein Verbündeter von Großbritannien war. Medien und Gesellschaft stützten diese politisch vorgegebene Linie. Orwell, dem man ohne Weiteres eine Russophobie unterstellen kann, hatte große Probleme, sein Werk „Farm der Tiere“ damals irgendwo zu veröffentlichen. „Coronoia: Orwell’sche Russophobie“ weiterlesen

Coronoia: Konterkarierte Vierte Gewalt

Also ich empfinde die Art der Berichterstattung auch nicht mehr als das, was man eine Vierte Gewalt bezeichnet hat; nämlich den Mächtigen auf die Finger zu schauen. Das ist hier die Bundesregierung. Und momentan muss ich feststellen, die Mächtigen sind einfach, natürlich umso mehr die Medien. Weil teilweise peitschen sie die Politiker ja nur noch mehr in ihren Fragen: „Wann kommt jetzt endlich die Impfpflicht?“ (…) Und das ist für mich dann eben einfach eine Konterkarierung dessen, was eine Vierte Gewalt sein soll.

Katrin Seibold | allesaufdentisch | #allesdichtmachen und der Auftrag der öffentlich Rechtlichen – Cem Ali Gültekin & Katrin Seibold. „Coronoia: Konterkarierte Vierte Gewalt“ weiterlesen

Coronoia: Realität der Umkehrung

Ein Denken und Sprechen, das sich gegen „die Ungeimpften“ (Was für ein Begriff!) und gegen alle, die Kritik an Politik, Impfkampagnen und einem sich ausbreitenden biopolitisch-digitalen Verordnungsstaat äußerten, gerichtet hat. Ein Denken, Sprechen, Schreiben und Handeln, das die Begriffe Vernunft, Logik und Solidarität semantisch umdeutete. Alles im Sinne einer neuen Normalität, die eine neue Realität einleitete. Eine Realität der Umkehrung, des Populismus und des Autoritarismus.

Jan David Zimmermann. Offener Brief an die Organisator*innen des Bachmannpreises. „Coronoia: Realität der Umkehrung“ weiterlesen

Coronoia: Überleben ohne Telegram?

Über den „digitalen Gruppenzwang“ hatte ich bereits im letzten Jahr, als mich die örtliche „Basis“ für nicht würdig erachtete, mit mir weiterhin Kontakt zu halten, im Kern das für mich Wesentlichste geschrieben. Vor einigen Wochen gelang es mir ja dann doch (aufgrund meines bei Telegram verlinkten Berichts über die Vorgänge um die Pirmasenser Montagsspaziergänge), zu der größeren örtlichen Gruppe Kontakt aufzunehmen (bzw. jene mit mir). Ich bin dort zwar auch nicht der Einzige, der keinen Telegram-Account hat und die regelmäßigen Aufforderungen sind auch meist eher humoristischer Natur; mit Augenzwinkern versehen. Aber man merkt halt doch, dass gewisse Hürden und Barrieren bestehen. Die Bubble ist relativ gut abgeschirmt – und lässt nur wenig hindurch; in beiden Richtungen. „Coronoia: Überleben ohne Telegram?“ weiterlesen

Coronoia: Extremcharakter

Cicero bietet einem Extremcharakter die Bühne und provoziert persönliche Angriffe gegen mich durch suggestive Fragen. Antworten werden im Andeutungs- und Wertungsbereich stehengelassen, belastbaren Tatsachenbehauptungen ausgewichen. Das ist kein Interview, sondern ein Vorkommnis.

@c_drosten. „Coronoia: Extremcharakter“ weiterlesen

Coronoia: Hackende Waschmaschinen

Oder meine, das Internet der Dinge, meine Waschmaschine, die muss permanent upgedatet werden mit Sicherheitsupdates, weil wir wissen, dass Hacker gerade in solche Infrastruktur auch eindringen und große Bot-Netze zusammenschnüren. Und dann ist meine Waschmaschine gerade vielleicht gar nicht dabei, meine Wäsche zu waschen, sondern die hackt gerade das Pentagon. Und dann kommt die GSG-9, aber nicht, um sozusagen, die Wäsche in den Trockner zu bringen, sondern, weil sie denkt, ich bin hier ein Krimineller.

Matthias Burchardt, 37. Sitzung des Corona-Ausschusses. „Coronoia: Hackende Waschmaschinen“ weiterlesen