Zur Befristung von Führerscheinen

Vorgestern drehte ich aufgrund der doch recht grimmigen Kälte nur eine relativ kurze Runde mit dem MTB entlang der Grenze. Bei Kröppen wollte ich mir im (erst 2020 eröffneten) Edeka noch eine kleine Portion Hackfleisch (zum Angebotspreis) für ein wahrhaft luxuriöses Abendessen mitnehmen. So fuhr ich die relativ steile Stichstraße „Bellevue“ hoch – und wurde allen Ernstes noch knapp vor der Zufahrt auf den Parkplatz sehr eng (vielleicht 30 oder 40 cm) überholt und brutal geschnitten; am rechten Fahrbahnrand tat zudem noch der aufgehäufte Schnee sein Übriges. Hätte ich nicht ebenfalls rechts abbiegen wollen, hätte mich der ältere Herr schlicht und ergreifend umgemäht bzw. zur Vollbremsung genötigt. Das anschließende Gespräch hätte jedenfalls gut in meine schon zu Beginn des Corona-Wahns eingestellte Alltagserlebnis-Reihe gepasst. „Zur Befristung von Führerscheinen“ weiterlesen

Coronoia: Jahresanfangsunlust

Der Jahreswechsel ist immer so eine Zeit, zu der man sich die Frage stellt, ob man nicht etwas verändern sollte? Weiter so, im gewohnten Trott? Manche nennen es „gute Vorsätze“. Wobei man ja auch hierbei erst einmal die Möglichkeit haben müsste, eine wirkliche Veränderung anzustoßen. Ich habe jedenfalls keine – und wirkliche Impulse oder Hilfestellung von anderer Seite gab es in nennenswerter Weise vielleicht während der Hochphase des Corona-Faschismus – aber diese Zeit ist halt nun einmal vorüber. Hilft ja alles nix. Bezeichnend ist im Übrigen auch, dass jemand aus der örtlichen Gruppierung sich ein paar meiner Fotos in seine Büros hängen wollte. Da es in seiner Firma allerdings auch nicht mehr so läuft, wird es mit den letzten fünf der ursprünglich acht ausgewählten Werke nun auch nichts mehr. „Coronoia: Jahresanfangsunlust“ weiterlesen

Coronoia: The same procedure …

… as every year, James. Ich hab meine Blog-Pflege in den Tagen „zwischen den Jahren“ mal wieder stark vernachlässigt; wozu sich auch für keine 300 Seitenaufrufe am Tag noch groß abrackern? Der gelockte Papst der Zeugen Coronas hat ja neulich auch das Ende der „Pandemie“ verkündigt; was Spritzen-Kardinal Klabauterbach und die hiesige Hygiene-Gauleiterin Dreyer allerdings nicht wirklich beeindruckt hat. Wobei die „Baselines“ inzwischen sowieso in jeder Hinsicht dermaßen weit ins Totalitäre verschoben wurden, dass es tatsächlich nie mehr ein Zurück zur „alten Normalität“ geben wird – und kann. Widerstand sehe ich weiterhin überhaupt keinen, auch keine „Aufarbeitung„; der Drops ist im Endeffekt gelutscht. Die große totalverblödete Masse wird uns weiter mit ins Verderben reißen; auch im nächsten Jahr! „Coronoia: The same procedure …“ weiterlesen

Coronoia: Gruppendenken

Aktuell wird in der Dauerhasssendung – leider auch von Dietrich Brüggemann – ein Video einer behelmten und bewahnwesteten Radfahrerin verbreitet, die sich über die alltägliche rücksichtslose (und teils gefährdende) Fahrweise vieler Autofahrer aufregte, in einer undifferenzierten Weise verbreitet. Just an jenem Tag hatte ich selbst ein ähnliches Erlebnis, welches ich in der Empfehlungsliste dieses Beitrags kurz geschildert hatte. Letzten Endes belegen solche aus dem größeren Zusammenhang gerissene, in „sozialen Netzwerken“ geteilte Geschehnisse, wie leicht Menschen ins Gruppendenken verfallen. Die allermeisten identifizieren sich als „Autofahrer“ – und würden sich daher auch generell erst einmal bei jedem Konflikt zwischen einem Auto- und einem Radfahrer prinzipiell auf die Seite des Autofahrers stellen. „Coronoia: Gruppendenken“ weiterlesen

In der Teichstraße beinahe abgeräumt

Würde ich meine alltäglichen Erlebnisse als Radfahrer noch (wie in der Vor-Corona-Zeit) in Gestalt unregelmäßiger Beiträge sammeln, hätte ich jenem heutigen Vorfall vermutlich auch einen gesonderten Beitrag gewidmet; alleine schon deshalb, damit er nicht in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Der seltsame Streifen in der Teichstraße wurde von mir bereits vor seiner Realisierung kritisiert; vor allem auch deshalb, weil mich die Stadtverwaltung einmal mehr in der Weise brüskierte, auch gar nicht erst nach meiner Meinung zu fragen; obwohl ich im Rahmen der Sitzungen zum neuen Verkehrsentwicklungsplan mehrere Abende damit vergeudet hatte, auf mein Engagement, meine Erfahrungen und meine Expertise hinzuweisen. „In der Teichstraße beinahe abgeräumt“ weiterlesen

Coronoia: Händeschütteln

Es ist ja schon irgendwie bezeichnend für die letzten 2,5 Jahre Hygiene-Terror, dass auch ein all diesen Wahnsinn fortwährend kritisierender Mensch ein Kulturgut wie das Händeschütteln zur Begrüßung und Verabschiedung (zumindest außerhalb unserer Kreise) gar nicht mehr für selbstverständlich erachtet. Man gar mehr oder weniger erstaunt ist, wenn einem tatsächlich noch jemand die nackte Hand entgegenstreckt. So erging es mir heute Vormittag, als ich mich mit einem der Beisitzer, die Mitte September über meinen Antrag im städtischen Rechtsausschuss abstimmten (er stimmte mir übrigens zu), traf, um in einer angenehmen Atmosphäre mal ganz allgemein über mein radverkehrspolitisches Engagement zu plaudern. „Coronoia: Händeschütteln“ weiterlesen

Coronoia: Rucksack-Voyeure

Zu den Zeiten, als es in diesem Blog nahezu ausschließlich um Radverkehrssachen ging, konnte ich einen Vorfall in einem Netto-Markt in Schönenberg-Kübelberg, in welchem ich mich während einer längeren Rennradtour verpflegen wollte, nutzen, um mich mal allgemein über die Mentalität vieler Almans, die meinen, sie hätten ein Anrecht darauf, ungeniert in die Privatsphäre von anderen Menschen einzudringen, auszukotzen. Von der Umkehrung der Unschuldsvermutung, als auch der grenzdebilen Haltung, „man habe ja schließlich nichts zu verbergen“, ganz zu schweigen. Vermutlich haben die 2,5 Jahre Corona-Wahn, als man gar Kassiererinnen zu Maulkorbkontrolleuren erhoben hat, jene kleinen Blockwarte erneut angespornt, auch anlässlich anderer „Vergehen“ den § 132 StGB zu einem schlechten Witz verkommen zu lassen? „Coronoia: Rucksack-Voyeure“ weiterlesen

Coronoia: E(nten)-Scooter

Ich bin mir sicher, dass sie mein demonstratives Kopfschütteln und Grinsen wahrgenommen hat; als ich gestern in der Blocksbergstraße an ihr vorbeifuhr. Die junge Frau (vielleicht Anfang 20) rollte mit ihrem E-Scooter über den linksseitigen Gehweg und tauchte hinter einem Sattelzug wieder auf, als ich zu ihr hinüberblickte. Die mutmaßliche Nachfahrin von Howard the Duck hatte allen Ernstes unter freiem Himmel eine Coronazi-Filtertüte im Gesicht! Eine nette Neben-Pointe war übrigens, dass sie kurz zuvor an einem Fahrzeug des örtlichen Ordnungsamts vorbeifuhr. Das Personal interessiert sich jedoch nicht nur nicht für Falschparker, sondern auch nicht dafür, dass man mit diesen Kackdingern nicht auf dem Gehweg fahren darf. Ihr E-Scooterchen hatte obendrein auch kein Versicherungskennzeichen. Da nimmt man doch viel lieber den Gessler-Maulkorb verweigernde Spaziergänger aus. „Coronoia: E(nten)-Scooter“ weiterlesen

Coronoia: No risk, no fun

Am Freitag hat es mich nach längerer Zeit mal wieder ordentlich zerlegt. Auf einer MTB-Tour fuhr ich einen abschüssigen, geschotterten Waldweg hinab. Ehe es mich aufgrund eines weitestgehend blockierenden und ausbrechenden Vorderrads mit dem Oberkörper auf den Lenker und dann samt Rad auf den Boden hämmerte. Resultat: Eine 1 x 2 cm große Wunde am linken Handballen, eine kleinere am Daumen, mehrere Schürfwunden an beiden Knien, dem rechten Arm und der Schulter. Und eine ordentliche Prellung der rechten Schulter und Rippen. Übertragen auf den Corona-Wahn müsste ich also zukünftig das Radfahren vor allem im Wald komplett einstellen, weil „zu gefährlich“? Oder mich zumindest entsprechend „schützen“? „Coronoia: No risk, no fun“ weiterlesen

Coronoia: »Zu gefährlich!«

Es ist bestimmt schon zwei bis drei Wochen her; da war ich auf dem MTB in der Zweibrücker Straße stadteinwärts unterwegs; einer der Pirmasenser Hauptverkehrsstraßen (K 1) in Nord-Süd-Richtung. Als ich in einer Pkw-Schlange an der roten Ampel vor der Profine-Werkseinfahrt stand, bretterte auf dem freigegebenen Gehweg (max. Schrittgeschwindigkeit) rechts neben mir ein ca. 18 bis 20 Jahre junger Mann, ebenfalls auf einem MTB, vorbei. Diese kleine alltägliche Episode steht sinnbildlich dafür, dass sehr viele Menschen absolut unfähig sind, alltägliche Gefahren halbwegs objektiv einzuschätzen. Woraus dann in der Summe exakt so ein auf geschürten Ängsten basierender Wahn resultiert, den wir seit über zwei Jahren erleben müssen. „Coronoia: »Zu gefährlich!«“ weiterlesen