Coronoia: Aktenvortrag

Immerhin doch ganz praktisch, dass man im Rahmen dieses allgegenwärtigen Wahnsinns als bedeutungsloser Blogger wenigstens seine Traumata autobiographisch verarbeiten kann? So denke ich aufgrund der Dämonisierung und Stigmatisierung vor allem jener Wissenschaftler wie z. B. Bhakdi und Wodarg, die das Panik-Narrativ nicht stützen und dem mit aller Macht vom Mainstream seit rund 1,5 Jahren kategorisch verweigerten direkten Diskurses mit Drosten, Lauterbach und Wieler an meine besonders demütigenden Erfahrungen, die ich während meiner drei Horror-Jahre als Jungbeamter an der FHFin Edenkoben machen musste. Dort fand in Form des sogenannten „Aktenvortrags“ eine regelrechte „Exekution“ vor Publikum statt; man wurde – mit seiner fachlichen Ahnungslosigkeit – vor dem Rest der Mitstudierenden ganz bewusst bloßgestellt, vorgeführt, gedemütigt.

Ich habe keine Ahnung, ob es in anderen (nicht-behördeninternen) Studiengängen ähnliche prüfungsrelevante „Leistungsnachweise“ gibt; ich empfand es jedenfalls als brutalstmögliche Form eines (streng benoteten) mündlichen Leistungsnachweises vor Publikum. Ein Aktenvortrag in der gehobenen Laufbahn der Finanzverwaltung sah im Wesentlichen so aus, dass man (isoliert in einem Raum) für einen bestimmten Zeitraum eine „Akte“ vorgelegt bekam, in Verbindung mit einer Aufgabenstellung (Klausurniveau). Man wusste vorher nicht einmal das Fach (es wurde nur grob auf drei eingegrenzt) und musste dann innerhalb einer (angesichts der Komplexität der Sachverhaltsermittlung und rechtlichen Würdigung) sehr, sehr knapp bemessenen Zeit das Recht korrekt anwenden und anschließend vor dem Dozenten (später vor dem Laufbahn-Prüfungsausschuss) sowie (im Hauptstudium) den Mitstudenten die Ergebnisse (möglichst) frei vortragen.

Dies diente natürlich vor allem auch der Gewöhnung der Studenten an die sich aufgrund permanenten Personalabbaus (und Ämterschließungen) massiv zunehmende Konzentration der vom einzelnen Beamten zu bearbeitenden Fallzahlen. Der damalige Ausbildungsleiter im Finanzamt wehrte meinen Einwand, dass mir die Arbeit mit dem Recht eigentlich sehr wohl liege (wie meine stabilen Beurteilungen in den praktischen Phasen auch bewiesen), ich allerdings an der FH in der Masse an Stoff absaufe, süffisant mit „Leistung ist Arbeit geteilt durch Zeit“ ab.

Nun war ich ja schon vor dem abschließenden Hauptstudium nur noch ein psychisches Wrack – und war froh, wenn ich im Rahmen des neun Monate am Stück währenden, täglich sechs Schulstunden umfassenden, klassischen Frontalunterrichts wenigstens ansatzweise noch so etwas wie „Bahnhof“ und „Abfahrt“ verstand. Am forderndsten war für mich, der es aufgrund seines Umwege beinhaltenden Bildungsweges auch überhaupt nicht gewohnt war, immer wieder Vorträge halten zu müssen, welche meist in Gruppen erarbeitet wurden. Was natürlich im Wesentlichen dem Gruppendruck – und nicht etwa der „Teamfähigkeit“ dienen sollte; aber das Thema wäre sicherlich noch einen weiteren, eigenen Beitrag wert.

Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich vermutlich noch nicht einmal so besonders schlecht vortragen kann. In Sachen Radverkehr hätte ich mir bspw. in der letzten Zeit auch gut einen Vortrag vor dem Verkehrsausschuss des Pirmasenser Stadtrates vorstellen können. Es war damals vielmehr die Gesamtsituation; in einem hart umkämpften, eiskalten und erbarmungslosen Umfeld gezwungen zu sein, seine Ahnungslosigkeit schonungslos vor allen anderen offenbaren zu müssen. Im Rahmen der ein oder anderen Gruppe oder einem (einmaligen) Modul zum Thema Volkswirtschaftslehre klappte das dann auch noch einigermaßen bis gut. Bis dann eben im Hauptstudium die erste Übungsveranstaltung zu den Aktenvorträgen auf dem Programm stand; bei einer sehr jungen, eigentlich eher als „nett“ und fair eingestuften Dozentin, die im ersten Studienabschnitt noch das (für die Laufbahnprüfung irrelevante) Fach Staatsrecht gelehrt hatte. Es war eine mich endgültig traumatisierende und aus der Bahn werfende Katastrophe.

Ich glaube, ich hatte damals sogar mein absolutes Hass-Fach Einkommensteuer erwischt. Dementsprechend miserabel war das, was ich dann innerhalb der kurzen Zeit zusammenbrachte und -stammelte. Das Übelste waren jedoch die Reaktionen einiger meiner Mitstudierenden, die mich ja über die gesamten drei Jahre quasi wie einen Aussätzigen behandelten. In ihren Gesichtern konnten sie ihr sadistisches Amüsement darüber, dass hier einer gezwungen wird, sich vorm halben Lehrsaal bis auf die Knochen zu blamieren, kaum verbergen. Ich lag quasi schon allein aufgrund des „Vortrages“, der stark einer „Powerpoint-Karaoke“ ohne Beamer glich, am Boden. Zuerst gab es (teils erzwungenes) „Feedback“ von den Mistudierenden. Und dann kam die kleine, zierliche Dozentin; packte die Schlagringe aus, zog sich die Stahlkappenstiefel an – und erledigte den Rest.

Bei der zweiten Übungsveranstaltung war ich dann drei Tage krankgeschrieben. Zu einem Aktenvortrag im Rahmen meiner Laufbahnprüfung kam es ja dann nicht mehr, weil ich bei der Schriftlichen durchgefallen war und jene auch nicht mehr wiederholen wollte.

Erwähnenswert ist vielleicht noch, dass wir die Sache mit den Aktenvorträgen vor dem Hauptstudium auch im Finanzamt geübt hatten. Zuerst vor einer Sachgebietsleiterin und ein weiteres Mal vor dem Vorsteher. Die Sachverhalte und Aufgabenstellungen waren allerdings nicht mal annähernd mit denen während des späteren Hauptstudiums vergleichbar. In meinem Vortrag vor dem Vorsteher ging es um das Thema „Wiedereinsetzung in den vorigen Stand“; Verfahrensrecht war damals eines meiner besseren Fächer. Ich schaffte es sogar, den Vorsteher von der Richtigkeit meiner rechtlichen Würdigung zu überzeugen. Das Problem war allerdings, dass ich mit dieser (einmal mehr) falsch lag. Ich grübelte lange Zeit darüber nach, ob ich jetzt so überzeugend war? Oder der Vorsteher im Endeffekt auch nicht mehr wusste als ich? Egal.

Als ich zuletzt die PCR-Expertin Merkel sah, wie sie vor dem Bundestag ihre grenzenlose fachliche Inkompetenz zur Schau stellte, musste ich wieder an meine Aktenvorträge denken. Mir wurde einmal mehr bewusst, dass wirklich alles im Leben (vor allem in dieser von Blendern und Schaumschlägern beherrschten Welt) nur Show ist; es stets von den Machtverhältnissen abhängig ist, ob man den blödesten Unsinn erzählen, dafür bejubelt werden und damit durchkommen kann. Oder nicht.

Diese Frau konnte sogar (wiederholt) einen absolut kranken, totalitären Wahnsinn wie „Die Pandemie endet erst, wenn alle Menschen auf der Welt geimpft sind!“ äußern – und dafür auch noch von drei Fraktionen Applaus ernten. Nein, ihre fleißigen Mitarbeiter im Ministerium für Wahrheit schafften es sogar, ihre nachweislich falschen Aussagen im amtlichen Parlaments-Protokoll zu fälschen. Niemand im Bundestag widersprach ihr. Niemand im Mainstream schrieb darüber einen kritischen Artikel. Niemand wagt es sich, sie in einer derart brutalen Weise zusammenzutreten, wie man das damals mit mir, nach meinem Aktenvortrag – in welchem ich wohl in einem ähnlichen Maße ahnungslos war, wie Frau Merkel über das Thema PCR – gemacht hatte. Im Gegenteil. Obwohl gerade sie es mehr als alles andere verdient hätte, endlich mal fachlich bloßgestellt zu werden!

Das gilt natürlich auch für die anderen Knallchargen, die seit rund 1,5 Jahren ihren immergleichen Wahnsinn in unzähligen Fernsehsendungen oder anderen Mainstream-Medien von sich geben dürfen. Unhinterfragt und unwidersprochen. Das ist der Grund, warum man vom ersten Tag dieses Staatsstreiches an verhindern musste, dass ein wissenschaftlicher Dialog geführt wird; dass alternative Meinungen zu Wort kommen. Es musste und muss auch weiterhin unter allen Umständen verhindert werden, dass die intellektuelle und fachliche Erbärmlichkeit eines Klabauterbach, Dr. Ostens, des Tierarztes und wie sie sonst noch alle heißen, für jedermann offenbar wird. Indem sie vor Publikum auf Experten treffen, die mit dem Finger auf sie zeigen. Und offenbaren, dass diese gekauften Propagandisten nackt sind.

Ich hoffe, dass Merkel und Co. irgendwann auch einen „Aktenvortrag“ halten müssen. Dann allerdings vor einem Kriegsverbrechertribunal.


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