Am 12.11.21 auf dem Luitpoldturm

Wie im vorigen Coronoia-Beitrag bereits erwähnt, ging es am 12.11. wieder mal mit dem MTB hinauf zum Luitpoldturm. Ich kam wieder recht spät in die Gänge; unter anderem war ich mir auch unsicher, ob die nebelfreie Zone, die auf dem Satellitenbild früh erkennbar war, auch wirklich stabil sei? So machte ich mich trotz eisiger Temperaturen von nur 1 bis 2 °C und Ungewissheit auf den ca. 32 km langen Weg, um dann auch mit einem dort so bislang noch nicht erlebten Naturschauspiel belohnt zu werden.

Die Anfahrt erfolgte hierbei zwischen Pirmasens und Münchweiler über die Straße und den Pseudo-Radweg entlang der B 10. Anschließend ging es in den Wald; an den Wildsaufelsen vorbei in Richtung Gräfenstein. Ab der Schäferei folgte ich dem grünen Kreuz über den „ewigen Pfad“ in Richtung der Hermersbergerhof-Forststraße. Von da war es nicht mehr weit bis zum Turm. Als ich die Stufen hochging, schwärmte ein mir entgegenkommender, älterer Wanderer über die fantastische Aussicht. Er hatte recht. Ich kam um ca. 12:30 Uhr auf der (noch leeren) Aussichtsplattform an. Von ganz oben sah es übrigens so aus (der Turm liegt westlich der in den Kreis Südwestpfalz ragenden „Nasenspitze“ des Kreises Südliche Weinstraße).

Zuerst ein Blick in Richtung Süd-Südwest (Vogesen), der sich von Süden ausbreitende Nebel tat sich schwer, am Massiv der Otterfelsen vorbeizuziehen:

Der nächste Blick führt in die Gegenrichtung, der zentrale Hauptkamm des Pfälzerwaldes (links der 606 m hohe Hortenkopf mit Sendemast) blieb nebelfrei:

In Richtung Pirmasens, über den „Schmalen Hals“ hinweg, ist alles dicht:

In Richtung Norden konnte der Nebel vor allem über den Pass am Dreiherrenstein durchbrechen. Links erkennt man kurz ein Wohnhaus am ansonsten dicht eingenebelten Hermersbergerhof:

Ab und zu bäumte sich der Nebel auch direkt unweit des Turms auf, allerdings ohne dauerhaften Erfolg:

Zum Abschluss noch ein Detailblick in Richtung des Dreiherrensteins; die Bäume am Massiv der Otterfelsen fungierten als recht effektiver Nebelfänger:

Zurück ging es dann fast ausschließlich über die Landstraßen; von der Imsbachermühle bei Rodalben dann wieder durch den Wald hinauf auf den Sommerwald.


Siehe auch

Am 28.10.21 auf dem Luitpoldturm

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