Coronoia: Ein weiteres verlorenes Jahr

Eigentlich hatte ich vor einem Jahr bereits alles Nötige geschrieben. Meine Forderung, uns im Jahr 2021 endlich zur Wehr zu setzen, wurde leider nicht erhört, dementsprechend stecken wir noch tiefer im Hygiene-Faschismus drin, als je zuvor. Die „Spaziergänge„, die in den letzten Wochen aufkamen, werden nun wieder mit den üblichen, polizeistaatlichen Brutalo-Methoden zersetzt. Letzten Endes hätten sie so oder so nix bewirkt; können sie auch nicht. Es mangelt an Masse. Also die, die weiterhin mitspielt oder es geil findet, „Privilegien“ zu genießen. So, wie man das als Radfahrer von Autofahrern auch nicht anders gewohnt ist. Typische, egomanische, kleingeistige, urdeutsche Faschisten halt. Das kriegst du aus deren Genetik einfach nicht mehr raus.

Aber auch die, die immer noch nicht bereit sind, die Ketten, in denen sie schon länger und wesentlich tiefer stecken, endlich zu sprengen – und alles in den Pott zu schmeißen, bspw. in Form eines unbefristeten und wilden Generalstreiks, sind schuld daran, dass sich auch 2022 nichts ändern wird. Es wird alles nur noch schlimmer; die Fakten wurden bereits geschaffen, die „neue Normalität“ ist etabliert.

Was sich am deutlichsten im immer noch allgegenwärtigen Gessler-Maulkorb manifestiert; den sich immer noch alle brav beim Einkaufen und auch sonst überall über ihr Gesicht ziehen; dieses widerwärtige Symbol eines komplett kranken Pharma-Faschismus. Nein, dem nicht genug. Inzwischen lasst ihr euch täglich „testen“! Und betrachtet „3G“ inzwischen als erstrebenswerten Zustand? Ich versteh euch nicht. Niemand, nicht mal mehr der Kanzler, hat mehr rote Linien. Sowas wie Würde; sich eben nicht zum Objekt staatlichen Handelns degradieren zu lassen. Wenn wir uns alle nur eine Woche lang konsequent verweigern; unseren Platz als Rädchen in der großen Maschine nicht mehr einnehmen würden – der Apparat würde implodieren. Aber das wollt ihr nicht. Okay, dann werdet ihr halt weiterhin nach dem Salami-Prinzip rasiert. Ja, zum Jahresende darf es auch mal ein wenig direkte Publikumsbeschimpfung sein; wieder mal ein wenig die Hände beißen, die mich (auf die eine oder andere Weise) noch „durchfüttern“. Immerhin das kann ich dann doch ganz gut. So bin ich halt. Ist im Preis mit inbegriffen.

Ich wollte hier ja erst einen Text über die „Highlights“ des Jahres verfassen. Besondere Blogbeiträge, die ich in meinem Größenwahn für in irgendeiner Weise relevant, informativ oder wenigstens unterhaltsam erachtete. Oder den ein oder anderen besonders geistreichen Kommentar meines zahlenmäßig leider schwindenden Kommentariats präsentieren. Aber das würde ja auch nix bringen.

Ja, aktuell wurde ich gefragt, was z. B. meine e-mails an Behörden bringen würden? Antwort: Nichts. Nichts bringt in diesem durchweg todkranken System irgendetwas. Ich hatte mir ja auch zuvor runde vier Jahre den Arsch aufgerissen, damit hier, in der finstersten Provinz das an allen Ecken und Enden rechtlich diskriminiert werdende Arme-Leute-Verkehrsmittel „Fahrrad“ wenigstens nicht mehr ganz so offen und unverhohlen marginalisiert wird. Ich traf auch in diesem Jahr in zahlreichen Behörden wieder auf die gleiche Art von Idioten, die nun auch auf die gleiche Weise Maulkorbpflichten für Spaziergänger anordnen, wie sie einem andernorts kackfrech blaue Mittelfinger entgegenrecken. Die sich für geltendes Recht nicht interessieren; nicht nur an der B 10, für die es immer noch keine Lösung gibt. Ich bäumte mich ja im Jahr 2021 generell kaum noch gegen diese einem ständig ins Gesicht rotzenden Amtsschimmel auf; steckte stattdessen den Rest an naiver Hoffnung und juristischer Finesse in zwei umfangreicher begründete Strafanzeigen (wegen eines schweren Unfalls und Subventionsbetrügereien im sogenannten „Radwege“-Bau). Alles lapidar, teils erst nach 16 Monaten, abgeschmettert. Wisst ihr was: Fickt euch doch einfach!

Und in Sachen Corona? Ja, geil – ich „stand“ tatsächlich mal direkt neben Ken Jebsen! Ein paar Verlinkungen von Multipolar, ein paar vom maschinisten, vom alten Haudegen epikur, aus dem leider verstummten >b’s weblog und vom Blauen Boten. Die Blase aus den Messengern und „Sozialen Netzwerken“ ist und bleibt vor allem nach „draußen“ quasi undurchdringlich; von da kam nämlich wenig bis gar nichts.

Es gab immerhin ein paar beantwortete e-mails von bekannteren Leuten, u. a. von Matthias Burchardt oder Prof. Meyen; der mir eine signierte Ausgabe seines Buchs „Die Propaganda-Matrix“ zukommen ließ. Schön war auch das Buchpaket vom Rubikon; als kleine Respektbezeugung für meine Bemühungen, als mittelloser Blogger ein Scherflein dazu beizutragen, die Horden von Panzern, auf denen die Mainstream-Presstituierten sitzen und alles wegballern, was ihnen vor die Rohre kommt (sinngemäßes Zitat aus M. Klöckners „Zombie-Journalismus„), zumindest für einen Moment aufzuhalten. Wie der eine Typ mit der Einkaufstüte damals, auf dem Platz des himmlischen Friedens.

Aber mal ehrlich: Auch das ist doch komplett sinnfrei! Auch für die Gegenseite, also Munitionsverschwendung. Ich bin mit meinem Blog im Grunde doch nur so eine Art tauriger „Pausenclown“; so ein Hampelmann, dem man während des Umbaus eines noch halbwegs freien Landes in ein totalitäres Pharma-Gilead (geile 3. Staffel übrigens!) beim Leiden zusieht, bis es ihn dann früher oder später doch erwischt. Let me entertain you! Quasi wie die Kapelle, die Gerüchten zufolge damals solange spielte, bis die Titanic im Eiswasser abgesoffen war.

Oder glaubt einer von euch ernsthaft, dass diese Scheiße hier noch „gut“ ausgeht? Vor allem so ganz ohne „Gewalt„? Als Antwort auf diesen seit nun schon rund zwei Jahre andauernden und sich weiter intensivierenden Staatsterrorismus? Wir haben nicht einmal Halbzeit! Ist euch klar, dass ihr von einer Masse u. a. für eure „Friedfertigkeit“ respektiert werden wollt, die kein Problem damit hat, dass ihr euch nicht mal mehr die Haare beim Friseur schneiden lassen könnt? Die euch nicht vermisst, die euch für zu vernichtende Volksschädlinge, für herauszuschneidende Blinddärme hält? Das ist im Grunde das gleiche Verhalten wie von einer geprügelten Ehefrau, die immer wieder zu ihrem Mann zurückkriecht. Oder wie der seelisch misshandelte und finanziell ausgebeutete Ehemann, der seine ihn betrügende Schlampe einfach nicht verlassen kann.

Das Problem im Jahr 2021 war wieder nicht die Regierung, es waren nicht die Parteien und auch nicht die Medien. Das eigentliche Hauptproblem war: der totalverblödete, ethisch und moralisch inzwischen wieder voll auf seiner 1933-1945er-Version laufende „Souverän„, der uns – wie von mir sehr früh prophezeit – im September vollends in den Faschismus „gewählt“ hat. Auch 2022 wird die Masse die Hauptschuld daran tragen, dass alles nur noch schlimmer wird. Gut, man könne nun ein echter „Demokrat“ sein – und die Diktatur der Mehrheit annehmen. Sich fügen, den Ärmel hochkrempeln und sich spritzen lassen. Ja, könnte man. Oder aber, ihr fickt euch einfach alle mal kreuzweise?

Mein größter Wunsch für das Jahr 2022 lautet, so bald es geht mit irgendeiner Gruppe von gleichgesinnten Menschen dieses widerwärtige Scheißland für immer zu verlassen. Hier, in Coronazischland wird nämlich überhaupt nichts besser; hier wird es niemals eine Revolution geben, die diesen Namen verdienen würde. Es gibt kein Zurück mehr; für Niemanden. Die allermeisten Menschen dieses Landes haben es sich auch mehr als redlich verdient, nie wieder „frei“ leben zu dürfen. Deutschland wird die globale Zentrale des Vierten Reichs in Form des totalitären Pharma-Great-Reset-Korporatismus. Ob es dieses Mal tausend Jahre überdauert? Keine Ahnung, aber mich wird es sicherlich überdauern.

Heute wäre tatsächlich, nach vielen, vielen Jahren, mal gutes Wetter gewesen, um das Feuerwerk zu knipsen (das Beitragsbild stammt von Neujahr 2013). Wäre.

„Happy New Year!“ (kann Spuren von Zynismus enthalten).


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  • WATCH: False Flags – The Secret History of Al Qaeda Part 2 | OffGuardian.
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  • Klartext. Einschränkung von Grundrechten. Artikel 22 im Gesetz vom 10.12.21 erklärt. | Langemann Medien.
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41 Gedanken zu „Coronoia: Ein weiteres verlorenes Jahr“

  1. Ich kann *Dennis* Zorn sehr gut nachvollziehen.
    Weil es hier nicht um eine epidemiologische Notlage, sondern um die existentielle Frage der Menschheit geht.
    *Wie wir leben wollen.*
    Denn, um uns aus dieser strukturellen Notlage des kapitalistischen Systems und den immer strenger werdenden Verfügungen zu befreien erfordert es weit mehr Umwälzungen der gesamten gesellschaftspolitischen Struktur, auch auf der kulturellen Ebene.
    Denn hier geht es um Besitzstandswahrung, sprich, der endgültigen Etablierung der herrschenden Klasse als quasi feudale Machthaber, die uns zukünftig nur noch temporär gewisse Rechte zugestehen, in dem wir uns strikt an alle Maßnahmen und Verordnungen halten.

  2. Hallo Dennis,

    ich sehe das im Wesentlichen genau so wie Du. Das „positive Denken“, das hier von einigen Deiner Leser praktiziert und von anderen Menschen eingefordert wird, mag zwar ein besseres Gefühl machen, aber ich denke, daß dabei einfach nur Verdrängungsmechanismen (im Freud’schen Sinne) am Werk sind, während Dein angeblicher „Negativismus“ vielleicht besser mit „Realismus“ zu beschreiben wäre. Wirklich lösen kann man Probleme (wenn überhaupt) m. E. nur, wenn man der Realität ins Auge blickt. Mit Maske gegen die Corona-Maßnahmen demonstrieren zu wollen, zum Beispiel, ist dagegen einfach absurd. Die Maske ist ein Symbol der Unterwerfung, und das einzige, was man mit ihr demonstrieren kann, ist die eigene Bereitschaft, sich zu unterwerfen.

    Für Optimismus sehe ich in der gegenwärtigen Lage schon allein deshalb keinen Anlaß, weil ich sehe, daß es sich hier um ein Ergebnis eines seit Jahrzehnten andauernden Prozesses handelt, nämlich den der (vermutlich gezielten) Massenverblödung. („Sorry“, aber ich finde keinen freundlicheren Ausdruck dafür.) Ich habe selbst ein Blog (https://blog.stalkerzone.net/), in dem ich seit vielen Jahren gegen diesen Prozeß anzuschreiben versuche und unzählige Beispiele für diese Verblödung aufgezeigt habe. Mein einziger „Erfolg“ war leider, daß nach und nach immer mehr Leser weggeblieben sind. Inzwischen schreibe ich nur noch selten, aber viele meiner älteren Artikel dort sind, wenn ich sie heute wieder lese, aktueller denn je.

    Die traurige Wahrheit ist, daß die meisten Menschen heute kaum mehr in der Realität leben. Wer dies bezweifelt, der möge sich nur mal die Zombies auf der Straße ansehen, wie sie, mit gesenktem Kopf auf ihr Handy starrend und auf ihm herumtippend, blind durch die Welt laufen.

    Leider ist Auswandern m. E. auch keine Lösung, denn im Gegensatz zum Hitler-Faschismus ist der heutige ja global. Was bleibt ist auf jeden Fall die Möglichkeit, sich selbst und seine Mitarbeit bei diesem Verbrechen konsequent zu verweigern (und natürlich die Konsequenzen zu tragen).

    1. N’abend. Toller Nick übrigens.

      Jep; Massenverblödung. Falls ich mich irgendwann mal wieder für einen Beitrag aufraffen kann, wird es vermutlich auch um Verdrängung gehen. Die erlebe ich nämlich unter „uns“ schon seit Beginn dieses Wahnsinns. Wo die einen die möglicherweise schwerwiegenden „Impf“-Nebenwirkungen verdrängen, verdrängen die anderen die Tatsache, dass das hier eben ein verdeckter Krieg ist. Und dass Pazifismus zwar an und für sich eine nette Sache ist; einen aber vor allem bei einem übergriffigen Staat nicht dauerhaft am Leben hält.

  3. Ich sehe ja fast alles so wie du, vor allem auch, was die Totalverblödung der Bevölkerung betrifft, die doch das Ruder sonst umreißen könnte. Gerade bin ich aus dem Süden Frankreichs zurück (keine Kontrollen an der Grenze, wie erwartetet, man kam also ohne Test hin) und obwohl ich hier „zuhause“ (fühlt sich schon lange nicht mehr so an) nach nicht mal einem Tag jetzt schon wieder das Gefühl habe, mir hätte jemand mit der Keule auf den Kopf geschlagen, hoffe ich doch, ein Stück Entspannung in die nächste Zeit (Woche, Tage?) retten zu können, denn man braucht das ja, um nicht irre und krank zu werden. Natürlich ist es entspannend, am Meer zu sein und frühlingshaftes Grün beim Blick aus dem Fesnter zu sehen, aber das war nicht alles. Der Südfranzose trägt seinen Gesichtslappen oft demonstrativ unter der Nase, das betrifft nicht nur Kunden, sondern auch dem´n Metzger oder die Supermarktkassiererin, die allesamt freundlich sind und oft auch lustige oder auch geistreiche Worte auf den Lippen haben. Auch hat man ab heute – in manchen Orten schon vor ein paar Tagen – die Lappenpflicht auch auf der Straße wieder eingeführt – niemand hält sich daran. Man fühlt sich sofort besser. Der Coronoiker würde jetzt spontan sagen, dass deshalb dort die sogenannte und eh auf Lügen basierende Inzidenz so hoch ist… Ich vermute eher, dass die großen Unterschiede im Vergleich zu D und A künstlich gemacht sind, um die anderen Länder auch auf so rigide Beschränkungen wie hier einzuschwören mit der Begründung, das würde helfen. Aber natürlich ist es sonst in F so schlimm wie hier, manche Restaurants haben draußen Kontrollen zur Prüfung des Pass Sanitaire eingeführt und die gespritzten Franzosen drängen sich stolz davor. Andere Kellner ermuntern einen beim Bestellen eines Essens zum Mitnehmen gern doch Platz nehmen und servieren gern einen Apéro. Was mich zu der Frage veranlasste, ob wir denn dann nicht auch zum Essen dort hätten bleiben können. Ja, das wäre durchaus gegangen, wir hätten es nur gleich sagen müssen und es käme darauf an, wie voll es sei. Manche Restaurants wurden schon mehrmals kontrolliert und es drohen den Besitzern horrende Strafen bis zum Knast. Trotzdem spielt nicht jeder mit. Auch wenn die Panikmache bei den meisten Franzosen ebenso gewirkt hat wie überall, gibt es doch etwas weniger Gehorsam. Hier angekommen, brachte ich dem Nachbarn, der meine Post aus dem Briefkasten geholt hatte, eine Flasche Wein und die zweite Frage, die er stellte, war, ob ich nicht sofort in Quarantäne müsse (dummerweise wurde F einen Tag vor unserer Abreise als Hochrisikogebiet eingestuft). Na danke, ich bin wieder zuhause. Sollte ich nun die nächsten Tage mal einkaufen gehen oder mein Auto bewegen, weiß ich nicht, was passiert. Als ich das Gesicht des eigentlich mal befreundeten Nachbarn sah, der weiterhin 100 Prozent auf Kurs ist und „die Wissenschaft“, sprich Drosten, gut findet, schwante mir (aber das fürchtete ich schon vorher), dass es nun gefährlich für mich werden könnte. Der Mann wird, so denke ich, auch keine rote Linie mehr kennen… So weit ist es schon gekommen.
    Ansonsten: Dass selbst auf Spaziergänge nun schon mit Gewalt reagiert wird, zeigt, dass die Verbrecher wahrlich in Not sind. Noch will ich mir meinen Rest Hoffmung aus der Auszeit bewahren, die mir wenigstens vorübergehend die Angst genommen hat – wobei Abstinenz der „alternativen“ Medien geholfen hat, die ja die Angst stetig wach halten (die anderen lese ich ja eh nicht oder nur die Titel, die ich zufällig sehe).

    1. Schön, dass du doch wieder nach Deutsch-Gilead zurückgekehrt bist. 😉 Und Danke für die Reportage. Ich war an Silvester mal wieder mit dem MTB an der Grenze unterwegs, wo viele Franzosen rumwanderten; die machten zumindest einen normalen Eindruck. Die „Maßnahmen“ hatten allerdings (wohl neben dem schlechten Wetter) auch dafür gesorgt, dass ein größeres Lagerfeuer am „Helmut-Kohl-Wanderweg“ zwei, drei Tage zuvor ausfiel.

      Bzgl. deines Nachbarn: Schlimm. Da sind sie dann wieder top-informiert; die, die ansonsten nichts wissen wollen. Versuch, dich irgendwie durch den Hintereingang oder Keller rauszuschleichen; mit Perücke und Hut.

      1. Ja, auch wenn Macron genauso schlimm ist wie Scholz & Co, sind die Menschen im Land doch noch etwas normaler drauf. Das Verhalten meines Nachbarn – und auch das der Nachbarn meines Reisebegleiters, der in einem anderen Bundesland lebt – hat mich wieder voll in die schreckliche Realität hierzulande katapultiert. Genau, die wissen nichts, sind zu faul, sich zu informieren, aber als Wachleute und Kontrolleure funktionieren sie prima. Leider habe ich keine Perücke und nur einen sommerlichen Strohhut. 😉 Heute und morgen halte ich noch eingesperrt durch, dann tue ich so, als ob… Im übrigen wird mein Nachbar auch hunderprozentig davon überzeugt sein, dass ich und die anderen Ungepieksten schuld daran sind, dass die „Pandemie“ nicht aufhört. Er ging mir die letzten Monate schon aus dem Weg und war extrem kurz angebunden. Sicher wird er nur von seiner Frau zurückgehalten, mir gegenüber seine Meinung kundzutun… Was ich aber beiden zusätzlich sehr übel nehme, ist, dass sie nicht mal fragen, ob sie für mich was einkaufen können. Vielleicht sind sie schadenfroh…

        1. Deine Erzählung bestätigt mich einmal mehr: Man wohnt wirklich am besten allein, irgendwo in der abgeschiedenen Einöde. Mein Beileid.

  4. Hi Dennis,

    nur ein schneller Kommentar von mir: Es wurde ja „angekündigt“, dass diesen Winter alle geimpft sind oder sterben (hatte Spahn glaub ich gesagt?) und mindestens kam aus etlichen Ecken die Ansage, dass jeder mit Corona mal Kontakt haben wird diese Saison. Ich glaube mittlerweile dass das stimmt. Fernab von meiner Einstellung zu den Maßnahmen, der abhandenkommenden Freiheit etc.: Ich beobachte seit einigen Wochen und seit ein paar Tagen besonders stark und schnell Krankheitsverläufe und Infektionen im Umfeld. 2 Jahre hatte ich quasi keine einzige, binnen 4 Wochen sind es nun >30 Leute aus dem direkten Umfeld aus allen möglichen Gegenden. Krass ist ein Freund, ungeimpft, BMI>30. Der war hyperaktiv gegen die Maßnahmen, viel Schwedenurlaube etc., der liegt mit einem schweren Verlauf und meint, er hätte sich unbedingt impfen lassen sollen… Das sind die Momente die nachdenklich machen. Das ändert NICHTS daran, dass der Staat extrem überschießt und übergriffig wurde, dass Freiheit nun mal auch die ist, so krank zu werden wie mein Freund es nun ist… Aber es ist eine andere Qualität aufgekommen, darauf will ich hinaus: Waren die Coronafälle vorher i. d. R. vor allem medialer Natur und im direkten Umfeld gab es nur (wenn überhaupt) alte Menschen die mit Corona starben, so ist die Verbreitung des Virus offenbar (und genau wie angekündigt!) jetzt deutlich (!!!) heftiger, meist milde Verläufe (wobei die geimpft waren allen), kenne aber 3 mit krassen Verläufen (ungeimpft alle). Das macht schon nachdenklich in der Sache „Corona“, insbesondere weil ich mir für meinen Teil sicher bin, dass wir es hier nicht mit zufälligen Naturereignissen zu tun haben, ich halte das ganze für durchgeplant vorher und eingesetzt (Stichworte hier „kaputtes Finanzsystem“ und „Geopolitik“). Insofern bin ich mir auch zu keinem Zeitpunkt sicher gewesen, ob das nicht ein „verdeckter“ B-Waffen-Krieg ist, der da begonnen wurde? Aber egal, das ist zu abstrus, ist mir klar. Was ich sehe ist, dass von unseren Politiker und auch von Leuten wie Gates doch recht oft sehr zutreffende Prognosen der eher seltsamen Art gemacht werden (die eingetroffen sind), während wir nicht mal die Wirkungsdauer der „Impfstoffe“ kannten (geschweige denn Langzeitprobleme damit). Dass – wie angekündigt – nun tatsächlich eine spürbare und sichtbare „Welle“ durch meinen Bekanntenkreis hier geht, mit teilweise heftigen Verläufen (bei den nicht Corona-Geimpften). Und das wollte ich einfach mal hier zur Diskussion stellen, in wie weit das andere auch so erleben. Bitte dabei nicht tief auf meine Nebenbemerkung abstellen mit den B-Waffen, ich weiß es ja auch selbst nicht was ich denken soll, ich halte nur (je mehr Dinge ich mir in unserer Zeit heute ansehe) immer größere Verbrechen zum Wohle unseres „Wertewestens“ gegen die östlichen Feinde für denkbar und dass das Finanzssystem ein Herrschafts- und Ausbeutungsinstrument ist, welches dabei ist kaputt zu gehen und somit durch andere Maßnahmen der Herrschaft ersetzt werden muss, ist vermutlich auch eher Konsens mittlerweile als dass es da Widerspruch gäbe. Daher halte ich halt auch sehr viel für denkbar, ohne Anspruch auf Wissen…

    1. „absichtlich in Umlauf gebrachte Krankheiten“:
      Zutrauen würde ich es ihnen.

      Ich habe es aber vermutlich bereits gehabt und halte mich für immun.
      Lebe gesund, mit ausreichend Vitaminen, es scheint zu helfen.

      Viele der im Moment auftretenden Todesfälle und Krankheiten können Impfschäden sein.

  5. @ der_Mann_mit_Eigenschaften

    Dass ständig irgendwer positiv getestet wird im näheren Umfeld beobachte ich auch. Die meisten von denen haben leichte bis gar keine Symptome, ohne Tests also nie als „Coronakranke“ erkannt.
    Dass diese „Impfung“ nicht gegen die Positivtests wirkt, erkenne ich daran, dass die allermeisten tatsächlich geimpft sind, geht ja auch momentan verstärkt durch die Medien (Kreuzfahrtschiffe, 2GPartys, Antarktisexpedition, Fußballer).
    Woher weißt du eigentlich so genau, dass dein Bekannter Corona hat? Das kann auch eine schwere Grippe sein, da dieser Test beides nicht unterscheiden kann, die Ärzte und Krankenhäuser aber mit der Coronadiagnose mehr Geld bekommen. Schlimm finde ich, dass viele von denen 14 Tage in Quarantäne gehen müssen und erst eine Behandlung bekommen, wenn die Krankheit so schwer geworden ist, dass sie ins Krankenhaus müssen. Und, selbst da kannst du dir nicht sicher sein, die richtige Behandlung zu bekommen. Der Einsatz der Beatmungsgeräte (weil viele Ärzte Panik vor dem Virus schieben und sie sich dadurch sicherer fühlen) hat auch viele Menschenleben gekostet.

    @ Dennis Schneble

    Es tut mir sehr Leid, dass dich das alles so sehr mitnimmt. Wahrscheinlich hast du dich viel zu sehr mit der Plandemie beschäftigst. Nimm bitte einfach mal Urlaub von dem Mist, entgifte dein Gehirn und treffe Menschen, bei denen du Halt und Kraft findest.

    PS: Deine Twitterhinweise fehlen mir sehr. Da ich dort nicht angemeldet bin, weiß ich nicht, wie ich dort an Informationen kommen soll. Hast du da für mich einen Tipp?

    1. Man muss sich ja auch vergegenwärtigen, dass inzwischen jeder (ungeschlumpfte) täglich „getestet“ wird; d. h. unzählige falsch Positive oder eben auch „Fälle“, die sonst nie irgendwem (wegen Kreuzimmunität) aufgefallen wären.

      @Ruby: Danke, aber ich müsste wohl wirklich in Kur; nach Florida oder wo es sonst nicht so schlimm ist wie hier. „Entgiften“ ist vor allem hier kaum mehr möglich; von der Art Menschen, die du beschreibst, kenn ich hier vor Ort nur sehr wenige.

      Was hinter den Linklisten für eine Arbeit (ja, es ist eine!) steckt, können sich die meisten gar nicht vorstellen. Und wenn es auch nur das Finden eines brauchbaren Zitats als Aufhänger für einen Sammelbeitrag ist. Ich hab das jetzt über 1,5 Jahre täglich, ohne Pause oder Urlaub gemacht; bin meist 12 Stunden und mehr am Tag in dieser stinkenden Gülle rumgetaucht. Irgendwann ist der Akku einfach alle. Und ich befürchte halt, dass der unter den gegenwärtigen Umständen nicht wiederaufladbar ist.

      Die bisherige Taktzahl werde ich vermutlich auch zukünftig nicht mehr erreichen.

      Nachtrag: Achja, Twitter (hab dort auch keinen Account) kann man auch unangemeldet verfolgen; einfach ein Lesezeichen auf die wichtigeren Kanäle setzen und sich dann durchwühlen; man kriegt halt so keine Benachrichtigungen.

  6. auch von mir ein herzliches dankeschön, @dennis!

    ich kann, so glaube ich, recht gut nachvollziehen, wieviel kraft – bis
    hin an den rand totaler verzweiflung und drohenden zusammenbruchs – dich dieser perfide, nicht enden sollende, faschistische terror kostet…

    jeder tag, an dem ich mich (auch) hier (noch) frei informieren kann in diesen – von immer aggressiver, abscheulicher, grausamer und schamloser sich gebärdenden coronazis – finsteren, verseuchten zeiten, verliert etwas von seinem schrecken; selbst dann, wenn einem von dem widerspenstigen pfälzer buben nichts erspart wird.

    ich wünsche dir kraft und gesundheit.
    mit goßem respekt und in tiefer wertschätzung – nicht trotz, sondern wegen partiell abweichender gedanken zu wirkungsvollem, aus meiner sicht strikt gewaltfrei zu leistendem widerstand :

    eisernen, aufrichtigen dank!

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