Coronoia: Aba die Auslända!

Es geht mir auf den Sack. Dieses tendenziell xenophobe Geheule und Gejammer, über die eigene Untertänig- und Wehrlosigkeit. Von deutschen Michels, die meinen, sie könnten ein faschistisch-totalitäres Regime quasi im Spaziergang beseitigen, natürlich nur mit Maulkorb und Abstand. Inzwischen scheint man eher wieder zum bereits unzählige Male gescheiterten Konzept „angemeldeter“ Demos zurückzukehren. Es nervt, dieses andauernde, vor unterbewusstem Neid förmlich platzende Genöle darüber, dass die Polizei sich in bestimmten Vierteln oder Gegenden weniger aggressiv verhielte. Weil sie es da mit Menschen zu tun hätten, die auch aufgrund ihrer wesentlich härteren Sozialisation nicht derart dekadent und wohlstandsverwahrlost sind, um sich von der Bullerei einfach alles gefallen zu lassen.

Wobei diese Geschichtchen in aller Regel auch nur frei erfunden oder maßlos überzeichnet sind. Für die in vielen eher rechtsdrehenden Kreisen immer noch als ultimativer Beleg für die geplante „Umvolkung“ stehende „Silvesternacht in Köln“ gibt es m. E. bis heute keine objektiven Belege; vor allem auch in Form von Videos. Da findet mitten in der Öffentlichkeit also eine exzessive Gruppenvergewaltigung statt – und kein einziger filmt das, gerade in diesen Zeiten, mit seiner elektronischen Wischwanze? Man muss nicht jeden Scheiß glauben, nur weil er tendenziell regierungskritisch ist oder sein eher rassistisch geprägtes „Weltbild“ bestätigt. Ich habe mich auch eine ganze Weile gefragt, was die Leute damit meinten, wenn sie immer wieder auf das Jahr „2015“ verwiesen hatten. Und verstehe es heute noch nicht; die (auch medial damals in einer ähnlichen Weise wie „Corona“ aufgeblasene) „Flüchtlingskrise“ spielte in meinem Leben bis zum heutigen Tage keinerlei Rolle.

Im Grunde basiert diese Denke doch wieder auf der gleichen Prämisse wie der Vakzionalasozialismus: Der Reinhaltung des bedrohten Volkskörpers bzw. der Schutz der angeblich allen anderen Kulturkreisen überlegenen „Deutschheit“. Der Leidkultur als Leitkultur. Deshalb ist für mich diese ganze, vor allem auch eugenisch geprägte Ideologie der Coronazis eben rechte Politik. Wie kann man bitteschön nachdem, was in den letzten rund zwei Jahren geschehen ist, überhaupt noch ein Fünkchen „Stolz“ empfinden, zufällig in diesem Land auf die Welt gekommen – und daher (durch einen „Personalausweis“ bestätigt) „Deutscher“ – zu sein?

Dieses „deutsche Volk“ hat durch sein Verhalten in dieser Zeit doch mehr als unzweifelhaft dargelegt, wie dumm, untertänig, obrigkeitshörig, denunziatorisch, exkludierend, boshaft, niederträchtig, unsolidarisch usw. ein Großteil davon ist. Und ihr verteidigt gegen irgendwelche Einwanderer (ob nun „legal“ oder „illegal“ – was sind diese Begriffe denn heute noch wert?), die ihr in eurer einem echten Deutschen angeborenen Überheblichkeit alle pauschal als kriminell und dumm bezeichnet, eure bei der Geburtslotterie einstmals gewonnenen, vermeintlichen „Privilegien“? Trotz alledem, was eure biodeutschen Mitmichels da in der letzten Zeit alles, vor allem auch mit euch, getrieben haben? Ihr findet Apartheid und Ausgrenzung halt auch nur Scheiße, wenn sie euch mal selber betrifft.

Ja, überhaupt: Haben vor allem die, die bei der letzten Wahl allen Ernstes die AfD für eine „Alternative“ zum Corona-Faschismus hielten, aus den letzten fast zwei Jahren nichts gelernt? Wo wir in einem Flickenteppich kleinerer und größerer „Corona-Fürstentümer“ leben, in denen die Ministerpräsidenten, Oberbürgermeister und Landräte als Hygiene-Gauleiter „aus Gründen des Hygieneschutzes“ anordnen, wozu sie gerade lustig sind? Wo im Kreis A eine Maulkorbpflicht unter freiem Himmel besteht, im Kreis B eine Ausgangssperre und Kreis C ein Spaziergangsverbot? In einem Land, in welchem es bereits mehrfach innerdeutsche Grenzkontrollen und verhängte Einreiseverbote gab?

Wo man sich, per Allgemeinverfügung angeordnet, nicht mehr als 15 km von seinem Wohnort entfernen darf? Ich unterhielt mich ja im Frühjahr 2020 an einem verbarrikadierten Grenzübergang (Beitragsbild) mit einem Franzosen; der hatte zu der Zeit sogar eine noch wesentlich kürzere „Leine“. Und musste zeitweise sogar eine generelle Maulkorbpflicht unter freiem Himmel ertragen. Eine Wanderung im Grenzgebiet hätte man im vergangenen Frühjahr streng genommen mit einer 14-tägigen Quarantäne beschließen müssen. Das gilt derzeit (meines Wissens) für „Ungeimpfte“ erneut; Frankreich wurde ja neulich mal wieder zum „Hochrisikogebiet“ erklärt.

Gut, okay – es ist natürlich grundsätzlich positiv, im Notfall aus einer stärker in eine weniger restriktive Verwaltungseinheit flüchten zu können; wie von Gilead nach Kanada. Haben ja recht viele auch gemacht, indem sie trotz „Pandemie“ in andere Länder gereist sind (und auch teilweise dort geblieben sind). Sven Böttcher ist gerade auf der Suche nach einer Bleibe in Dänemark, weshalb sich Matthias Burchardt heute mal mit Dirk Pohlmann unterhält.

Jedenfalls: Wann zum Geier versteht ihr, dass (befestigte und „gesicherte“) „Grenzen„, und sei es eine Gemeinde- oder Kreisgrenze, euch tendenziell (vor allem nach außen; Siehe nicht nur den „antifaschistischen Schutzwall“) immer nur schaden – aber niemals „schützen“ werden? Macht euch allein das Wort „schützen“ inzwischen nicht wenigstens ein wenig skeptisch? Vor was wollt ihr „geschützt“ werden? Vor Menschen, die als Teil der „Menschheitsfamilie“ (Daniele Ganser) lieber woanders leben wollen? Ihr geht regelmäßig zum Italiener, zum Griechen, Türken, Chinesen et cetera. Überwiegend alles Leute, die selbst oder deren Eltern irgendwann mal aus ihren Heimatländern auswanderten. Weil sie sich hier (warum auch immer) eine bessere Zukunft versprachen.

Habt ihr wirklich nicht auch das Gefühl, dass es euch bald selbst treffen könnte? Dass es hier, im Reiche der übelsten Coronazis, in Deutsch-Gilead, irgendwann so unerträglich werden wird, dass ihr euer „geliebtes Heimatland“ für längere Zeit oder gar für immer werdet verlassen müssen? Ich hab neulich von einer Familie gehört, die wegen des strikten Schul-Testregimes in Bayern und der Verfolgung durch die Behörden wegen „Schulpflichtverletzung“ nun (vorerst) nach Rheinland-Pfalz flüchtet. Ob sie bei der mysophoben (und wiedergewählten) Hexe Dreyer auf lange Sicht besser aufgehoben sind, wage ich zu bezweifeln. Zumal die Pfalz ja einstmals von Bayern okkupiert wurde.

Dass jedoch die „Grenzbefestigungen“, die ihr in eurem kleingeistigen Neid gegenüber Menschen, die selber ihre Heimat verlassen wollten oder mussten, einstmals gefordert hattet, euch unter Umständen nun daran hindern werden, abzuhauen? Selbst wenn ich die finanziellen Mittel hätte, wäre es vermutlich sehr schwer, in die USA reinzukommen – und dort auch für längere Zeit bleiben zu dürfen. Und das finde ich halt nun einmal Kacke; weil ich der grundsätzlichen Ansicht bin, dass jeder Mensch das Recht haben muss, auf jedem Teil dieser Erde leben und verweilen zu dürfen. Aktuell hat das australische Coronazi-Regime einen serbischen Tennisspieler rausgeschmissen, weil der es sich gewagt hat, diese faschistische Scheiße zu kritisieren. Cui bono?

Es ist ja sowieso immer noch an Ironie kaum mehr zu überbieten, dass im Frühjahr 2020, kurz bevor auch das BMG seinen legendären Tweet absonderte (der hier spielt in der gleichen Liga), nicht nur der Luftverpester oder der BR Leuten wie einem Sellner oder der AfD vorgeworfen haben, diese Nazis wollten die Grenzen dichtmachen und würden Panikmache wegen dieses völlig harmlosen „Corona-Virus“ betreiben, um damit Stimmung gegen unsere großartige, von absoluten Experten beratene Regierung zu betreiben.

(…) eine milde Erkrankung. Das ist eine Erkältung in erster Linie. Eine Erkältung, die mehr so die unteren Atemwege betrifft. Und die ist im Prinzip für den Einzelnen gar kein Problem.

Paniktröte J. Röpcke (Bild) zitiert hier (im September 2020) in einem Tweet (unter Bezug auf „mehr als 3.000 Tote“) eine Aussage von Dr. Krischi Osten vom 2. März 2020. Jaja, ich weiß: Neue Erkenntnisse!

Aber, um auf die Kritik der „Almans“ an unseren Mitbürgern mit Migrationshintergrund zurückzukommen, nicht so devot und untertänig zu sein, wie man selbst: Ihr habt nichts verstanden. Warum sucht ihr keinen Kontakt? Warum lernt ihr nicht von jenen, die es offenkundig verstehen, sich vor allem in Form von sozialer Gemeinschaft und Zusammenhalt, ggf. auch mal mittels etwas weniger geschliffenen „Kommunikationsformen“, einen gewissen Respekt gegenüber den Bütteln eines Staates zu verschaffen, der uns am Ende alle unterjochen wird? Warum vertieft ihr lieber die kulturelle Spaltung und vergrabt euch in eurer almanischen Unterwürfigkeit und Bravheit, anstatt euch an den positiven Aspekten nicht ganz so devoter Kulturkreise (die ihr von mir aus auch im Detail weiter kritisieren könnt) ein Beispiel zu nehmen? Warum nicht mit diesen ein Bündnis gegen die globalen Eliten schließen?

Naja, dann tragt halt auf den Demos und Spaziergängen weiter brav euren Maulkorb, haltet Abstände und lasst euch auch sonst weiter – mittels Abstandshölzern von würdelosen Clowns – dressieren wie ein Zirkusaffe. Anstatt euch mal ein wenig „Nachhilfe“ bei jenen zu holen, die auch schon einmal persönlich so etwas wie einen totalitären Staat, einen Bürgerkrieg und Vertreibung erlebt haben.

Es bleibt wohl dabei; der Michel wird niemals einen Bahnhof stürmen, ohne sich vorher eine Bahnsteigkarte zu kaufen.


Siehe auch

Coronoia: Rechte Lockdown-Fans

Coronoia: Couch-Nazi-Querfront

Coronoia: Political Distancing?


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  • ????Offene Abrechnung mit der Corona-Politik???? | Offener Brief von Prof. Ehud Qimron, Universität Tel Aviv | Bodo Schiffmann.
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  • Kerim Kakmaci über wohlstandsverwöhnte, mutlose Mitmenschen.
  • Krieg gegen die Kinder | Von Michael Hüter | apolut.
  • Exodus aus der Altenpflege befürchtet: Viele wollen und können nicht mehr | RT DE.
  • „Ich bin Staatsfeind“ | reitschuster.de.
  • Verfassungsschutzpräsident nennt Demonstranten „Staatsfeinde“ – eine gezielte Provokation | Nachdenkseiten | Kommentar: Natürlich bin ich ein Feind dieses totalitär-faschistischen Staates.
  • Rede von Dr. Madeleine Petrovic bei der Kundgebung gegen Impfpflicht, 2G und für Demokratie und Grundrechte | tkp.at.
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  • STICKS ARE OUT ????‍♂️ German police make sure people are socially distanced | Carl Vernon.
  • Rima-Spalter mit Marco Rima: Es lebe die freie Presse | Nebelspalter.

18 Gedanken zu „Coronoia: Aba die Auslända!“

  1. Gestern wurde mir, weil ich ohne Maske war, von einem anderen Demonstranten mitgeteilt, dass „wir alle eine Maske tragen müssen, sonst wird die Demo aufgelöst und dann sind wir daran schuld.“ Als ich erwiderte, dass der Staat daran schuld sein würde und nicht wir, hat er geschwiegen. Es hat mich schon ziemlich angekotzt, dass mir auf einer Demo für SELBSTBESTIMMUNG erzählt wurde, wie ich mich zu benehmen habe.

    1. Divide et impera. Das Schlimmste ist wirklich, dass auch hier ein Gruppendruck aufgebaut wird bzw. werden soll, sich zu fügen. Und genau deshalb kann und will ich bei so etwas nicht mitmachen. Es konterkariert den eigentlichen Zweck des „Protests“ vollständig und verkehrt ihn ins Gegenteil.

        1. … und sie bemerken es nicht einmal; was man da mit ihnen anstellt. Stanford Prison.

          Dieses Gebrülle hatte mich ja schon vor fast 1,5 Jahren ziemlich angewidert, als Dirk Sattelmaier bei der Demo am 29.08.20 mit einem Kasernenhofton durch die Masse rannte und die Einhaltung von Abständen einforderte, „da die Polizei sonst auflösen“ würde.

          1. Die Polizei löst im Zweifelsfall immer auf. Das ist nach etlichen Demos zumindest meine Erfahrung. Hält man die »Regeln«, ein, dauert es ein paar Minuten länger, bis sie es tut. Aber dann werden die Leute einfach weggescheucht – dabei spielen Abstände auf einmal überhaupt keine Rolle mehr.

            Ich frage mich, wie die Polizisten selbst mit dieser offensichtlich völlig absurden Situation umgehen. Höflich darauf angesprochen sagten sie nichts, doch ihre stumme Reaktion sprach für mich mehr als tausend Worte …

          2. Eben; aufgelöst wird so oder so. In Hamburg haben sie sich ja fast alle brav befiltertütet. Hat ihnen dann ein Verbot eingebracht, während die Transatlantifa sich wieder total danebenbenehmen durfte. Der 29.08.20 in Berlin durfte auch nur stattfinden, um den Reichstags-Treppenwitz aufzuführen.

            Die meisten Polizisten haben qua Ausbildung – oder besser: Abrichtung – kein nennenswertes Gewissen; da brauchst du nix reininterpretieren. Automaten.

    2. Wer nicht fähig ist, den eigenen Starrsinn einem höheren Ziel unterzuordnen, wird nicht weit kommen.
      Was ist dein höheres Ziel? Zu beweisen, dass man dich nicht zwingen kann, eine Maske zu tragen oder an der politischen Gesamtsituation etwas zu ändern???

      Schade, dass bei vielen Maßnahmenkritikern die Vernunft am oft großen Ego zerbricht. Da stimmt es dann tatsächlich mal mit dem Egoismus, wobei sich viele dessen nicht bewusst sind. Aber es scheint vielen Maßnahmenkritikern nicht möglich zu sein, Ziele gegeneinander abzuwägen und sich auf das große Ganze zu konzentrieren. Stattdessen wird der eigene Stolz sehr hoch gehängt. Ich werde mich doch zu nichts zwingen lassen… Offenbar haben viele immer noch nicht begriffen, dass man taktisch vorgehen muss, wenn man möchte, dass die Grundrechte in Deutschland wieder für alle gelten.
      Stur den eigenen Dickschädel durchsetzen wollen stärkt zwar das eigene Ego, aber bringt in der Sache nicht weiter.

      1. Mein Ziel ist es, keinen Gehorsam zu zeigen. Wenn jeder aufhören würde, Gehorsam zu zeigen, wäre der Spuck vorbei.

        Was ist dein Ziel? 10 Kilometer durch die Stadt zu spazieren? Menschen, die du nicht kennst, unaufgefördert und ziemlich übergriffig psychologisch zu analysieren?

      2. Zwar an Truus gerichtet, aber: Was ist denn das „höhere Ziel“? Wie sieht eure „taktische Vorgehensweise“ denn genau aus? Wie lange wollt ihr noch eure Kinder quälen und psychisch und physisch missbrauchen lassen? Was hat es mit „Vernunft“ zu tun, sich den schwachsinnigsten, nur auf die öffentliche Zurschaustellung von Kadavergehorsam abzielenden „Regelungen“ zu unterwerfen? Und bitte was? Es ist „egoistisch“, sich nicht dem Druck der manipulierten und untertänigen Masse zu beugen – und nicht brav übers Stöckchen zu springen? Wie definierst du „Würde“?

        Ich weiß; das muss weh tun. Sich vor allem nach außen vollkommen opportunistisch zu verhalten und zu sehen, dass es Leute gibt, die das Rückgrat haben, standhaft zu bleiben. Und sich das überrennen roter Linien konsequent zu verbitten. Siehe auch Jacques Ellul.

        Deine Handlungsweise entspricht im Kern all derer, die sich dem „Impf“-Druck beugen, um wieder „mehr Freiheiten“ genießen zu dürfen.

  2. Interessanter Beitrag, der aber einen gewissen Widerspruch offenlegt.

    Wie koennen Wir, die Corona Massnahmen kritischen Menschen, doch so oft von mangelnder oder gar nicht mehr existenter Rechtssprechung/ Gewaltenteilung reden/sprechen/bloggen aber den wahrscheinlichen Rechtsbruch ( Die Legislative haette mit einbezogen werden muessen ) von 2015 relativieren ? ( https://www.welt.de/politik/deutschland/article168900336/Gutachten-sieht-unklare-Rechtsgrundlage-fuer-Grenzoeffnung.html )

    Hat sich nicht damals in Zeiten einer Krise nicht schon angedeutet wie nun in der Coronakrise ( zum groesstenteil am Parlament vorbei) regiert werden wuerde?

    „Warum sucht ihr keinen Kontakt? Warum lernt ihr nicht von jenen, die es offenkundig verstehen, sich vor allem in Form von sozialer Gemeinschaft und Zusammenhalt, ggf. auch mal mittels etwas weniger geschliffenen „Kommunikationsformen“, einen gewissen Respekt gegenüber den Bütteln eines Staates zu verschaffen, der uns am Ende alle unterjochen wird?

    Diese Nicht Unterwuerfigkeit stammt wohl auch daher das ein grosser Teil die Grundwerte unserer Gesellschaft eigentlich ablehnt. Ich wurde mal eines Doener Ladens verwiesen ( im Zusammenseins eines wirklich guten deutsch – tuerkischen Freundes) weil Ich mich ( leider fuer andere Kunden klar verstaendlich) kritisch ueber Herrn Erdogan ausserte.

    Der eigentlich gute Freund war seit dem Geschichte. Auch eine gewisse soziale Gemeinschaft und Zusammenhalt, aber eben ein Zeichen von mangelndem Demokratie, ( Meinungs) Freiheitsverstaendnis .

    Gruesse aus Texas.

    1. Zwei Juristen, drei Meinungen. 😉 Ich will mir das Thema noch für einen eigenen Beitrag aufheben, aber wie gesagt; ich konnte und kann nicht verstehen, was an „2015“ so besonders gewesen sein soll? Flüchtlingswellen gab es immer; stets einhergehend mit dem fremdenfeindlichen Gemaule von wegen „die sind alle faul, dumm, kriminell – und kriegen alles in den Arsch geschoben“. Völlig davon abgesehen, dass die Fluchtgründe auch in der die imperialistische US-Politik stützenden deutschen Staatsräson zu finden waren. Außerdem habe ich den „Asylkompromiss“ miterlebt.

      Meine VT: Natürlich haben die das nicht aus plötzlich aufkommender Herzensgüte getan. Die waren dankbar für frisches, ausbeutbares Menschenmaterial; das musste schnell und unkompliziert importiert werden. Und wollten im Hinblick auf das, was ein paar Jahre später kommen sollte, die Linke schwächen und die AfD stärken. Hört sich im ersten Moment bescheuert an, meine ich aber ernst. Andernfalls gäbe es heute vermutlich nicht so viele Pseudo-Wohlstands-Plastik-Linke, die sich auf ihre vermeintliche Gutmenschlichkeit andauernd einen von der Palme schütteln. Man hat genau jenen Idioten das Triebabfuhrkissen (bzw. den Erzählungsstabilisator) „AfD“ (was wäre die ohne die „Flüchtlingskrise“ geworden?) geliefert, an dem sie schon seit fast sieben Jahren rumjockeln. Und dabei völlig aus den Augen verloren haben, was die extremistische Mitte weiterhin für eine Politik betreibt, die dann mit „Corona“ vollends in den Faschismus abglitt.

      Dass Meinungsverschiedenheiten bzgl. politischer Fragen zu Kontaktabbrüchen führen, ist bekannt. Im Übrigen habe ich zu all den „Bösewichtern“, die uns der Mainstream als solche präsentiert, keine Meinung. Weil ich gar nicht oder kaum in der Lage bin, mir ein eigenes Bild zu machen. Für mich ist sogar die Tatsache, dass der (transatlantische) Mainstream gegen irgendwen hetzt, ein guter Indikator dafür, dass der zumindest irgendwas richtig machen muss.

      Diese Nicht Unterwuerfigkeit stammt wohl auch daher das ein grosser Teil die Grundwerte unserer Gesellschaft eigentlich ablehnt.

      Welche „Grundwerte“ haben „wir“ denn? 😉

      1. „Meine VT: Natürlich haben die das nicht aus plötzlich aufkommender Herzensgüte getan. Die waren dankbar für frisches, ausbeutbares Menschenmaterial; das musste schnell und unkompliziert importiert werden.“

        Ich habe da auch so meine zynische VT zu. Syrien eignet sich als „Waffenübungsplatz“. Hier kämpfen so viele Gruppen, die aus der ganzen Welt mit Waffen beliefert werden. Ideal, um sie live zu „testen“. Und Merkel hat der USA zugesagt, dass sie die Flüchtlinge aufnehmen wird, dafür musste die Bundeswehr in Syrien nicht ran.

        Mit Herzensgüte und Humanismus hatte das freilich nichts zu tun.

        1. Deutschland soll ja auch in Sachen Waffenexporte gar keine soooo kleine Nummer sein! 😉

          In Sachen „Flüchtlinge“ ist es übrigens ja auch im Hinblick auf die EU besonders übel, dass man das Problem primär jenen Ländern mit einer „Außengrenze“ überlässt; die, wie z. B. Griechenland, so schon Opfer der neoliberalen Austeritätspolitik sind.

  3. Ach ja, noch was – der Artikel von Michael Hüter bei Apolut (»Krieg gegen die Kinder«) ist aus meiner Sicht einer der Besten zum Thema, die ich in letzter Zeit gelesen habe …

  4. „Es bleibt wohl dabei; der Michel wird niemals einen Bahnhof stürmen, ohne sich vorher eine Bahnsteigkarte zu kaufen.“
    Dem stimme ich zu.
    Die Begriffe „Kartoffeln“ und „Schäfchen“ sind absolut zutreffend gewählt.

    „Warum sucht ihr keinen Kontakt?“
    Habe ich zahlreich in fast 30 Arbeitsjahren gehabt. Und da ich als Einsteller in der Industrie arbeite, habe ich zahlreiche Nationalitäten kennen lernen dürfen. Allen voran sehr viele Türken.

    „Warum lernt ihr nicht von jenen, die es offenkundig verstehen, sich vor allem in Form von sozialer Gemeinschaft und Zusammenhalt, ggf. auch mal mittels etwas weniger geschliffenen „Kommunikationsformen“, einen gewissen Respekt gegenüber den Bütteln eines Staates zu verschaffen, der uns am Ende alle unterjochen wird?“
    Klingt toll, aber würde die Politik (allen voran Grüne, Linke und SPD) nicht einen solchen Narren an den Neubürgern gefressen haben, würde die Polizei eventuell auch bei denen andere Saiten aufziehen und sich Respekt verschaffen. Sähe unsere Regierung in der Respektlosigkeit ein Problem, würde sie es lösen.
    Das vermute ich jedenfalls sehr stark.

    „Warum vertieft ihr lieber die kulturelle Spaltung und vergrabt euch in eurer almanischen Unterwürfigkeit und Bravheit, anstatt euch an den positiven Aspekten nicht ganz so devoter Kulturkreise (die ihr von mir aus auch im Detail weiter kritisieren könnt) ein Beispiel zu nehmen?“
    Junge Deutschtürken (Türkische Abstammung, aber entweder als Kleinkind hierher gekommen oder hier geboren) erzählen mir immer wieder, daß diese Spaltung nicht nur von den Deutschen ausgeht, sondern auch von vielen Türken selbst.
    Junge aufgeschlossene(!) Deutschtürken (oder seltener auch ältere Türken) sind durchaus daran interessiert mit Deutschen einen freundschaftlichen Umgang oder gar Freundschaften zu pflegen.
    Allerdings kriegen sie dann sehr oft Probleme mit ihrer türkischen Gemeinschaft. Sprechen sie nicht abfällig über die jämmerlichen Deutschen, dann werden sie als „eingedeutscht“ oder einfach nur als „Deutscher“ tituliert. Was eben auch dazu führt, daß sie selbst schief angesehen werden.
    Etwas was ich mir wirklich mies vorstelle. In zwei Welten leben zu wollen, aber sich für eine entscheiden zu müssen.

    „Warum nicht mit diesen ein Bündnis gegen die globalen Eliten schließen?“
    Weil auch die Türken jede Menge leichtgläubiger Vollidioten in ihren Reihen haben, die sich mit der richtigen Propaganda spalten lassen.
    Wie komme ich darauf?

    https://www.deutschlandfunk.de/fuenf-jahre-nach-den-protesten-was-von-gezi-bleibt-100.html
    Ich habe mich damals viel mit meinen türkischen Kollegen darüber unterhalten.
    Für die meisten jungen Türken war Erdogan ein Diktator und die Demonstranten Freiheitskämpfer. Für die meisten alten Türken war Erdogan ein Heiliger und die Demonstranten Terroristen.
    Die Stimmung zwischen den türkischen Kollegen war … angespannt. Das Thema wurde untereinander lieber nicht angesprochen.

    Also, verschaffen sich die Migranten hier unter den Bütteln Respekt, oder läßt man sie politisch gewollt gewähren? Meiner Meinung nach eher letzteres.
    Außerdem redet man ihnen (den Türken) ein, sie hätten die Deutschen aus Not und Elend und windschiefen Lehmhütten befreit und erst mal im Alleingang Deutschland aufgebaut, wofür ihnen die Deutschen nicht den geringsten Dank entgegenbringen. Das treibt auch einen Keil zwischen Kanaks und Almans.

    „…und vergrabt euch in eurer almanischen Unterwürfigkeit und Bravheit?“
    Der Großteil meines beruflichen Umfeldes sieht kein Problem in dem was unser Staat da gerade durchzieht. Außer vielleicht, daß er viel zu weich mit den dreckigen asozialen Ungeimpften umgeht.
    Die Leute sind denkfaul und politisch desinteressiert gezüchtet worden. Hintergründe erkennen sie nicht. Bösartige Absichten der Regierung können sie sich nicht vorstellen. Gegen eine andere Sicht der Dinge sträuben sie sich.
    „Es sind die glücklichen Sklaven,
    der Freiheit größter Feind.“

  5. Also, hier in der Großstadt sind die Türken, Marokkaner und Pakistaner zu höflich, um sich über mein maskenloses Gesicht zu beschweren, wenn ich ihr Geschäft betrete. Bei einem Perser wurde vor Kurzem überhaupt Impfpass und Maske nicht thematisiert. Er hat nicht mal Aufkleber diesbezüglich auf seinem Ladenfenster. Die Deutschen Ladenbesitzer hier in der Gegend schreiben dagegen sehr stolz, dass Impfnachweis und Personalausweis beim Eintritt KONTROLLIERT werden. Ich hoffe, die Arschlöcher gehen alle bald pleite. Es tut mir Leid, aber ich bin nicht „in der Liebe“.

  6. Interessant auf den Putz gehauen, Dennis. Solange etwas nicht schlecht ist, ist es gut. 🙂
    Da ist für jeden was dabei – oder dagegen! 😉

    Ich entnehme dem Beitrag und den Kommentaren, es werden bewußt menschliche Schwächen, sowohl kollektiv, als auch der Minoritäten geschickt – nein perfide – gegen einander ausgespielt. Es bewahrheitet sich (für mich) mal wieder, alles kann als „Waffe“ benutzt werden, stellt man es nur (medial) in den zielführenden Kontext.

    Alles muss in dynamischer Bewegung bleiben; die Richtung spielt dabei zunächst eine unwesentliche Rolle. Die wird beliebig geändert und / oder in einen „neuen“ Kontext gestellt, um das zuvor gesteckte Ziel sicher zu erreichen. Wichtig ist nur, die jeweiligen Wendemarken planmäßig anzusteuern, um im vorgegebenen Zielkorridor zu bleiben.

    Ich sehe also, viel Gesprächstoff, viele Interprätationsmöglichkeiten (kann einige Geschichten von Flüchtlingen erzählen) und schlussendlich (für mich) doch wieder eine Bestätigung des Carl Rove Zitates.

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