Coronoia: Autoritäre Persönlichkeiten

Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.

Dieses Zitat wird Abraham Lincoln zugeschrieben. Der Wunsch nach Autorität ist m. E. einer der Gründe dafür, warum der Corona-Putsch vor allem in einem Land, dessen Bevölkerung auch historisch betrachtet mehrheitlich über eine autoritär-totalitäre Ader verfügt, so erfolgreich sein konnte. Die Regierung verbarg hinter der Maske der Pseudo-Solidarität ein System, in welchem sie nahezu jeden zum Kontrolleur des anderen machte.

Spätestens seit Corona findet sich an jeder Ecke ein sich mit (vermeintlicher) Autorität ausgestattet glaubender „Kontrolleur“. Der erste „Höhepunkt“ im Rahmen dieser Psy-Op war der Erlass der Maulkorbpflicht Ende April 2020. Das Land mit den 83 Millionen Bundestrainern hatte urplötzlich auch noch 83 Millionen Maulkorbkontrolleure; die, wie einstmals Frießhardt in Schillers „Wilhelm Tell„, die Menschen überall zum Gruße des Gesslermaulkorbs aufforderten. Rechtsgrundlage? Glotze! Schließlich ging es dabei ja auch immer um die Rettung unzähliger Menschenleben. Und nicht um hirnlosen Kadavergehorsam.

Die Tragweite dieses m. E. unverzeihlichen Verbrechens wird meiner Meinung nach bis zum heutigen Tag auch auf unserer Seite nicht wirklich erkannt, gar verdrängt oder auch verleugnet. Die Maulkorbpflicht war nicht nur der Platzhalter für all das, was bis heute geschah. Nein, sie gewöhnte die Menschen daran, dass fortan überall jeder jeden zu kontrollieren habe – und hierzu auch legitimiert sei! Wie bitte? Amtsanmaßung? Gibt es im Korporatismus nicht mehr! Sei es im Bus, im Büro, in der Schule, an der Uni, im Amt oder im Blumenladen. Oder sogar auch auf „maßnahmenkritischen Demonstrationen“:

Als einer der wenigen, die keine Maske tragen, wurde ich dann von den Demoteilnehmern und von den Aufsehern, die mit Billigmasken rumliefen, unter Druck gesetzt, ne Maske aufzusetzen.

Kommentatorin Truus hatte neulich von ähnlichen Erlebnissen berichtet. „Verstöße“ stehen einem ja – und das ist sicherlich alles, nur kein „geringer Eingriff“ – regelrecht ins Gesicht geschrieben; sie sind unübersehbar. Die Maulkörbe dienen einer durchweg korrupten, auf den dunkelsten Pfaden deutscher Unrechtsprechung wandelnden Justiz seit fast zwei Jahren vor allem dazu, die von einer willkürlichen Verwaltung erlassenen Versammlungsverbote abzusegnen. Auch hieran hat das hochverräterische Bundesverfaschungsgericht natürlich nichts auszusetzen.

Als dann noch die „Testpflicht“ in allen Bereichen der Lohnarbeit kam – und auch ohne jeden erkennbaren Widerstand von den Lohnsklaven akzeptiert wurde, war mir klar, dass dieses Volk niemals frei sein wird; weil es nicht frei sein will. Den meisten einfach nur ein etwas größeres Gehege, ihr Freigang ausreicht. Die Mehrheit hat sich das Überrennen einer roten Linie nach der anderen gefallen lassen – und braucht dann auch nicht mehr drüber empört sein, dass der neue Kanzler das auch ganz offen so kommuniziert.

Da sind jetzt also in zahlreichen Unternehmen irgendwelche Angestellten oder Arbeiter dafür zuständig, die „Tests“ ihrer Kollegen zu „kontrollieren“? Aber es ist ja eh nur ein realsatirischer Wahnwitz, dass diese Testerei nicht nur im Bereich der Schnelltests zu den im Kapitalismus üblichen Auswüchsen führte. Dass lohngedumptes Personal „Testungen“ durchführt, die dann im Endeffekt darüber entscheiden, ob du 14 Tage in „Quarantäne“ musst oder halt nicht? Nein, wir akzeptieren es ja auch bis heute, dass man die PCR-Labore quasi zur vierten Staatsgewalt erhoben hat; deren Resultate natürlich NIE, also weder medizinisch, noch juristisch hinterfragt werden dürfen.

Nein, was ist das doch toll geworden, in dieser Nation voller, sich in einem Machtrausch befindenden Blockwarte und Denunzianten? Ich war jetzt zu faul, danach zu suchen, aber irgendwo las ich neulich, dass in irgendeinem Landkreis oder Land gar eine Filtertüten-Tragepflicht in den Fluren größerer Wohnhäuser gelte. Fördert sicherlich das Klima in der Nachbarschaft! Auch „schön“, die Erzählung von Ute, die (sie war gerade aus Frankreich zurückgekehrt) im Flur auf ihren Nachbarn traf, der sie gleich daran erinnerte, dass sie ja jetzt (da aus einem „Hochrisikogebiet“ kommend) in Quarantäne müsse! Man erinnere sich in diesem Zusammenhang auch an die wunderbare Zeit des „1. Lockdowns“, als man den Nachbarn endlich verpfeifen konnte, wenn vor dessen Haus ein Auto mit fremdem Kennzeichen stand.

Autoritäre Persönlichkeiten (E. Fromm)

Ein Großteil dieser Menschen ist in meinen Augen psychisch krank. So dermaßen von diffusen Ängsten (vor allem vor gesellschaftlicher Zurückweisung) zerfressen, dass sie nicht mehr in der Lage sind, rational zu denken und zu handeln; wenn sie es denn überhaupt jemals waren. Menschen, die sich mehr und mehr in einen totalitären Wahn hineinsteigern, der mit jedem Zuwachs an Autorität (durch ein Mehr an willkürlichen, den „sozialen Frieden“ zerstörenden „Regeln“) nur noch schlimmer wird.

Erich Fromm schrieb bereits im Jahre 1957 in einem Aufsatz anlässlich einer Radio-Sendung bei RIAS Berlin über die „Struktur der autoritären Persönlichkeit„. Seiner Ansicht nach sind darunter nicht nur Menschen zu verstehen, die andere beherrschen, kontrollieren und unterdrücken wollen, sondern auch jene, die genau das wollen, also beherrscht, kontrolliert und unterdrückt. Fromm fasst es folgendermaßen zusammen:

Was ihnen zunächst und im tiefsten gemeinsam ist; d. h., was das Wesen der autoritären Persönlichkeit ausmacht, ist eine Unfähigkeit, ein Mangel. Die Unfähigkeit, nämlich, auf sich selbst zu stehen, unabhängig zu sein oder, um es noch anders auszudrücken, die Freiheit zu ertragen.

Der Gegensatz zum autoritären sei der reife Mensch; der sich die Welt und die Menschen darin selbst erschließt, sie selbst (auch im wörtlichen Sinne) zu begreifen versucht. Liebe und Vernunft sind dem reifen Menschen dabei behilflich. Fromm führt auch noch genauer aus, was er unter diesen Begrifflichkeiten versteht – um klarzustellen, dass eben der Mangel an Reife die Entwicklung autoritärer Charaktere begünstige; die, im Innern zutiefst verängstigt, weder die Fähigkeit besitzen, zu lieben oder von ihrer Vernunft Gebrauch zu machen. Sich bspw. gemeinsam (vor allem auch noch im Rahmen einer Massenpsychose) vor einem Todesvirus zu fürchten, ist für diese Menschen gleich viel angenehmer und einfacher.

Er muss Verbundenheit fühlen, eine zu der man weder Liebe noch Vernunft braucht – und er findet sie in der symbiotischen Beziehung, in dem sich eins fühlen mit andern, aber nicht auf der Basis der Erhaltung der eigenen Individualität, sondern auf der der Verschmelzung bei Vernichtung der eigenen Integrität. Der autoritäre Charakter braucht einen anderen Menschen, um sich mit ihm zu verschmelzen, weil er, für sich selbst, seine Isoliertheit und Angst nicht ertragen könnte.

Fromm geht im Weiteren darauf ein, was den Passiv-Autoritären (masochistischen) Charakter vom Aktiv-Autoritären (sadistischen) Charakter unterscheidet. Beim Sadismus gehe es in erster Linie nicht nur darum, den anderen zu quälen und ihm Schmerzen zuzubereiten; im Kern gehe es immer erst einmal um Kontrolle, um Verobjektivierung:

Die verschiedenen Formen des Sadismus, die wir beobachten können, haben ihre Wurzel in einen Trieb, nämlich einen andern Menschen vollkommen zu kontrollieren; ihn zu einem hilflosen gegenstand unsres Willens zu machen, sein Herrscher, sein Gott zu werden, mit ihm nach gutdünken und ohne Einschränkung zu verfügen.

Beide Typen seien voneinander abhängig; also die Masochisten und die Sadisten (die auch deshalb unsichere Persönlichkeiten sind) könnten ohneeinander nicht existieren. Fromm verweist auch exemplarisch auf den Wahn Hitlers, der die gesamte Welt zum Objekt seines Willens machen wollte.

Autorität an sich sei jedoch nicht grundsätzlich zu verdammen; die entscheidende Frage sei stets, ob es sich um eine rationale (bspw. der Respekt eines Schülers vor einem Lehrer oder eines Passagiers gegenüber den Künsten eines Kapitäns) oder irrationale Form von Autorität handele. In Bezug auf das Vertrauen in die offiziellen Corona-„Experten“ liegt m. E. eine klare Form von irrationaler Autorität vor:

In der Beziehung zur irrationalen Autorität liegt eine masochistische Unterwerfung vor, indem ich mich selbst klein und die Autorität gross mache. Ich muss sie gross machen, damit ich als Teilchen von ihr auch gross bin.

Das kennen wir, wenn wir mit anderen Leuten diskutieren und die uns dann schreiben, wir hätten ja als Absolventen der „YouTube-Akademie“ niemals die Berechtigung, die Dogmen eines Wielers, Klabauterbachs oder Drostens (also „die Wissenschaft“, zu deren „Team“ man nicht nur bei Twitter gehöre) zu hinterfragen. Wir Kritiker des Corona-Narrativs wurden mit der Zeit, vor allem durch unabhängige Recherchen, selbst zu Quasi-Experten; die anfangs noch vorhandene „Ehrfurcht“ gegenüber den Staatsvirologen (und modellierenden Verkehrsplanern) schrumpfte ob deren Widersprüchlichkeit sehr schnell in sich zusammen.

Die rationale Autorität hat die Tendenz sich selbst aufzuheben, denn je mehr ich verstehe und lerne, desto kleiner wird der Abstand zur Autorität.

So erging es mir übrigens auch im Zuge meines langjährigen Kampfes gegen ahnungslose Beamte in Straßenverkehrsbehörden. Man merkt, da ist nix dahinter, die kochen nicht mal mit Wasser. Hilflose Amateure, die in aller Regel nur von ihrem Nimbus (Gustave Le Bon) lebten. Inzwischen habe ich oft sogar ein wenig Mitleid; weil sie sich ob ihrer fachlichen Inkompetenz gar nicht wehren können.

Im Lager der dauerpanischen Corona-Apokalyptiker kann man hingegen auch die folgenden Verhaltensweisen erkennen:

Die irrationale Autorität hat die Tendenz sich zu vertiefen und zu verlängern. Je länger und je mehr ich abhängig bin, desto schwächer werde ich, und desto mehr besteht die Notwendigkeit, mich an eine Autorität anzuklammern und mich ihr zu unterwerfen.

Ich möchte diesen Beitrag mit den abschließenden Worten Erich Fromms ausklingen lassen:

Ich möchte aber nicht schliesen, ohne zu betonen, dass das Ziel des Menschen sein muss, seine eigene Autorität zu werden. (…) Die Entwicklung dieser Eigenschaften ist die Basis der eignen Autorität und damit die Basis der politischen Demokratie.

Man hätte vielleicht doch auf Erich Fromm hören sollen. Die Tippfehler wurden weitestgehend unverändert vom Original übernommen.


Siehe auch

Coronoia: Extremcharakter

Coronoia: Maskierter Widerstand?

Coronoia: Autorität gegen Moral

Coronoia: Die Pathologie der (neuen) Normalität


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6 Gedanken zu „Coronoia: Autoritäre Persönlichkeiten“

  1. Inzwischen habe auch ich ganz wenig Hoffnung für Deutschland. Nach einigen wenig erfreulichen Erfahrungen bezüglich Maskenpflicht und Demos, bin ich zu der Schlussfolgerung gekommen, dass auch die meisten Deutschen im „Widerstand“ sich in erster Linie als Befehlsempfänger verstehen. Diesen Monat hoffe ich teilweise in meiner Heimat verbringen zu können. Perfekt ist es in Holland auch nicht, aber ich kann dort wenigstens maskenlos Geschäfte betreten ohne angepöbelt zu werden…. Und Demos mit Maske gibt es dort nicht.

    Ich frage mich übrigens, ob das ständige Gerede über in der Liebe/im Herzen bleiben, was ich hier immer von „Widerständlern“ höre, vielleicht eine Art von Masochismus ist. Ich finde es jedenfalls eine unnatürliche Reaktion auf ständige Demütigungen.

    Alles Gute zu deinem Geburtstag, Dennis.

    1. Natürlich. Das ist auch auf unserer Seite so; dass der „Widerstand“ zumindest im Kleineren auch von Strukturen durchsetzt, hierarchisch aufgebaut ist. Es gibt Leute, die mehr zu sagen haben als andere (mich hat das schon am Anfang auf den kleineren Demos in Kaiserslautern gestört). Ich und ein Kollege hatten uns neulich auch ein wenig ironisch darüber lustig gemacht, als wir bei der ersten Wanderung einfach mal der Herde gefolgt sind. 😉 In einer gewissen Weise ist das ja auch okay (rationale Autorität). Problematisch wird es aber gerade in solchen Fällen, wenn gewisse Autoritäten oder auch die Mehrheit sich vom politischen Gegner missbrauchen lässt, aktiv gegen die widerständigsten Mitglieder der eigenen Gruppe vorzugehen. Ihnen also ein Messer in den Rücken zu rammen. Man versucht hier Deals mit dem Teufel zu machen, bei denen man immer nur verlieren wird. Aber auch das wollen die meisten nicht hören; Kritik am Vorgehen des „Widerstands“ wird meist ignoriert – oder mit Ad-Hominem-Attacken bzw. „Spaltungs“-Vorwürfen beantwortet.

      Das propagandistische Zurschaustellen von „Liebe“ oder „Friedfertigkeit“ empfand ich schon während der „Querdenken“-Demos in Berlin als besonders obskur. Als sie den Bullen Herzchen gezeigt haben, ehe sie vom Wasserwerfer weggepustet oder durch den Tiergarten gejagt und verprügelt wurden. Aber über das Thema Pazifismus hab ich ja auch schon oft geschrieben – und mich damit nicht sonderlich beliebt gemacht. Was mir allerdings halt auch ziemlich egal ist. 😉 Ist m. E. auch nur eine Form von Virtue Signalling.

      1. Ach ja, all die „Liebe“-Parolen kann ich auch nicht ertragen. Ich wollte ja hier in Freiburg auch mit demonstrieren, weil die Spaziergänge verboten sind. Aber erstens will ich nicht mit Maske teilnehmen und zweitens finde ich es lächerlich, mit roten Herz-Luftballons seinen Unmut auszudrücken, die Samstag überall zu sehen waren. Ich käme mir blöd vor, da mitzumachen, das ist mir zu naiv und infantil.

  2. Bin mir nach all den traumatischen (sollte die Realität besser abbildend sagen „idiotischen“) Geschehnissen und deren im Schlepptau folgenden irritierenden Verhaltensweisen des psychisch kranken Volxkörpers nicht mehr sicher, ob das derzeitige zarte Aufatmen, nicht die Pause beim Waterboarding ist. Seine selbsternannte Gottheit Bill, die Manifestation der Emphatielosigkeit, der zu Fleisch gewordene Schrein der Soziopathen, sprach ja bereits vor einger Zeit mit diabolischem Grinsen, von einem Virus 10 mal schlimmer. Auch hat Karla Klabauterbach, so ganz aus Versehen doppelt soviele Dosen bestellt, wie ohnehin niemals notwendig. Bei der EU Laiendarstellerin Ursula ähnliches.

    Nach den „standing ovations“ zur allgemeinverfügenden Spaziergänger Filtertütenpflicht, folgte der kalte Entzug unmittelbar.

    Man hört eben nicht auf einen Erich Fromm, weil kaum jemand weiß wer das ist, und setzt weiter auf all-inlusive Nanny Staat. Autoritäten zu hinterfragen ist anstrengend, bringt nix außer Stress und wo möglich noch Verantwortung. Oh-Gott-oh-Gott! Sieht man ja an den Quotentussis, die endlich im verantwortungsvollen Amt, einen millionenschweren, externen Beraterstab – vorzugsweise US-amerikanisch – benötigen.

    „Die rationale Autorität hat die Tendenz sich selbst aufzuheben, denn je mehr ich verstehe und lerne, desto kleiner wird der Abstand zur Autorität.“ Das ist wohl die Erfahrung vieler, die sich (warum auch immer) auf diesem Pfad wieder fanden. Warum also sich das antun, wenn Sold & Pension besser rollt für´s Nicken.

    Die große Anzahl der Freizeitdenunzianten und -kontrolleure schwenkt erst um, wenn eine neue kritische Masse erreicht ist, ein neuer aussichtsreicher Prophet auftaucht.

    !!Folged der Sandale!!

  3. Gute „Bestandsaufnahme“. Ich sehe zwar auch Entwicklungen, die vielleicht ein Anlass zu etwas Hoffnung sein könnten, aber was ich dann im täglichen Leben mitbekomme, macht meine leise Zuversicht regelmäßig wieder zunichte. Gestern versuchte ich das Einkaufen ohne Filtertüte mal wieder bei Aldi und kam bis zum Bezahlen durch, die übrigens sehr nette junge Kassiererin vermutlich arabischer Herkunft wies mich äußerst freundlich darauf hin, dass ich das nächste Mal doch bitte FFP2-Maske tragen solle. Ich beglückwünschte sie, dass sie das als Mitarbeiterin wenigstens nicht muss. Daraufhin sagte sie, dass sie die Filtertüten demnächst mal freiwillig für einen Tag ausprobieren will, wegen der schlimmen Lage… Sie glaubt wirklich an die Virengefahr. Als ich ihr antwortete, die Dinger dürften aber nur maximal zwei Stunden am Stück mit anschließender halbstündiger Pause getragen werden, war sie perplex. Die meisten Menschen schauen die Tagesschau und das war’s. Und die scheint Autorität genug zu sein.
    Es ist zwar in vielen Ländern ähnlich schlimm, was die Maßnahmen betrifft, aber Deutschland ragt doch wieder einmal heraus, hier finden sich wohl die meisten autoritären Charaktere. Dieser absolute Gehorsam, solch eine Härte, Unmenschlichkeit, Brutalität und Grausamkeit muss anderswo erstmal gesucht werden: Für Böhmermann sind ungestochene Kinder „Ratten“ und „Wirtsträger“, für eine andere Comedy-Tussi, deren Namen ich vergessen habe, sind Ungestochene überflüssige „Blinddärme“. Die das sagen, sind Volksverhetzer und nicht die, die das kritisieren. Erstere dürfen ihre üble zersetzende Propaganda unzensiert und weitgehend unkommentiert in den Leidmedien verbreiten. Nein, so etwas gibt es in unseren Nachbarländern nicht, so streng die Maßnahmen auch sein mögen. Ein Freund in Frankreich, der zu seinem Glück schon vor Jahrzehnten aus Deutschland dorthin ausgewandert ist, ist jedesmal erschrocken, wenn ich ihm sage, was hier geschieht und kommentiert das immer in dem Sinne, dass das nur hier passieren kann, dieses Volk sei eben unverbesserlich. Und das ist es auch. Und ich weiß immer noch nicht, wohin.

  4. Die Hierachie bei den Spaziergängen ist von der Politik organisiert:

    „Fladung betonte, dass für die ordnungsgemäße Durchführung von Versammlungen wie die bisherigen Montagsdemonstrationen Versammlungsleiter zu benennen sind.“

    Pressemitteilung zu Braunschweiger Spaziergang vom 7.1.2022.

    Tatsächlich sind es keine Demonstrationen in Braunschweig, sondern spontane Treffen ohne Organisation.

    Trotzdem haben sich augenscheinlich „Wichtigtuer“ gefunden und sich Versammlunsleiter gegenüber der Pilozei genannt,

    Nun ist das Spontane weniger und sie haben auch gleich einen Haufen Menschen mit Armbinde mitgebracht, mit der Aufschrift „Ordner“.

    Aber wie gesagt, initiiert wurde diese Hierachie von der Verwalung (der Bürgermeister von Braunschweig ist vom Innenministerium zum Bürgermeisteramt gewechselt, hat anzunehmenderweise auch noch alte Bekanntschaften).

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