Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 1)

Der 3. April 2022! Der Tag der Entlappung! Nach fast zwei Jahren Gesichtsverschleierungspflicht durch das Terrorregime der Coliban ist es Spinnern wie mir tatsächlich wieder möglich, „legal“ (man könnte jetzt ein ganzes Buch über die in diesem Zusammenhang vollkommene Absurdität dieses Wörtchens schreiben) die Filialen der Sparkasse und der Sparda-Bank zu betreten, um dort ein wenig Knete umzuschichten. Wobei; am Eingang hing natürlich noch das volle Programm, von wegen Personenbegrenzung, Gessler-Lappenpflicht 2.0 (also Operateur-Outfit bzw. Filtertüte) und Abstände. In der Sparkasse war ich leider allein; obwohl dort ja eigentlich immer irgendwer seine Scheißkarre auf dem Gehweg parkt. Und dann bemaulkorbt vor der Tür in der Kälte wartet, bis er rein darf. Schade.

In Sichtweite bemerkte ich allerdings schon bei der Anfahrt am Winzler Ortsausgang einen den linken Gehweg komplett blockierenden Pkw; dahinter stand ein das blaue Disco-Licht eingeschaltet habender Streifenwagen. Mich juckt es in solchen Momenten ja immer, einfach mal anzuhalten und die Herren Gesetzeshüter zu fragen, ob sowas wirklich sein muss? So von wegen „Vorbildwirkung“? Aber am Ende krieg ich dann eine Knolle wegen meines an meinem Carbon-Rennrad fehlenden „Großflächenrückstrahlers“. Und muss das nicht den strengen Anforderungen der StVZO genügende Rennrad nach Hause schieben. Also halte ich meistens dann doch die Schnauze. Jedenfalls stimmte mich die Tatsache gnädig, dass die beiden Polizisten tatsächlich, als sie den Autofahrer kontrollierten, keine der unfassbar hässlichen Filtertüten im Gesicht hatten.

Es ging weiter durch die Stadt. Hier und da noch Maulkorbzombies unter freiem Himmel. Hirntot. Combies. Man möge sie möglichst bald erlösen. Auch die Pirmasenser Sparda-Filiale (deren Restpersonal man übrigens kürzlich dann auch noch komplett abzog; wenn ich jetzt was Persönliches erledigen muss, darf ich nach Kaiserslautern fahren) war natürlich noch mit den eindringlichen Geboten der Zeugen Coronas zugekleistert. Da es dort (natürlich) keine brauchbare Radabstellanlage gibt, nehme ich mein Rennrad immer mit rein in den Automatenraum. Drinnen stand in dem Moment am SB-Terminal ein älterer Herr, mit der blass-blauen, heiligen Gesichtsmonstranz der Corontologen in der Visage. Nach mir kam dann noch ein wenigerer Mann rein, der am Automaten neben mir Geld zog – und auch er trug kein Sabberlätzchen! Etwas böse drein blickte wiederum eine ältere, bestimmt schon zwei Mal „geboosterte“ Dame, die ebenfalls meint, das Ding, „mit dem man das nicht aufhält“ (Zitat des frühen Dr. Osten) würde sie vor dem tödlichsten Virus der Welt beschützen.

Anschließend drehte ich noch eine schöne Rennradrunde nördlich von Pirmasens. An den Eingängen und Schaufenstern der allermeisten Geschäfte, an denen ich vorbeifuhr, wurden die Plakate, Zettel und Schilder des Hygiene-Faschismus bislang noch nicht entfernt.

Morgen ist dann der „Tag der Wahrheit“; wobei mich dieses masochistische Volk wirklich zum ersten Mal positiv überraschen würde, wenn bei meiner kleinen Runde durch mehrere Supermärkte morgen die Lappenquote um die oder gar unter 80 Prozent liegen würde.

Ich gehe insgesamt eher von einer sehr langsamen „Entwöhnung“ aus. Wenn die Quote der Gesichtsnudisten sich dann irgendwann der Mitte annähert, wird es aber (denke ich) schnell kippen. Dann wechseln die ganzen Opportunisten die Seite, weil sie sich nicht mehr lächerlich machen wollen. Und übrig bleiben nur noch die, die wirklich Angst vorm „Virus“ haben. Einigen wird man das Ding mit Sicherheit aus dem Gesicht operieren müssen; selbst die besten Psychologen dürften hier an die Grenze ihres Lateins stoßen.

Lustig finde ich übrigens, dass die Holländer sich (zumindest demnach zu urteilen, was ich von dort gelesen habe) recht schnell von ihrer Gesichtswindel getrennt haben. Das wäre dann noch eine weitere Parallele zum Bereich Radverkehr. In Holland erkennst du nämlich die deutschen Radtouristen immer an ihrem „Helm„. Und in diesen Zeiten im Supermarkt am Coronazi-Schnabel.

Nicht auszuschließen ist natürlich, dass urplötzlich wieder eine neue „Variante“ auftaucht – und die ganze Scheiße einfach wieder von Vorne losgeht. Genießt die neue „Freiheit“; ich befürchte, dass sie nicht allzu lange anhalten wird.


Siehe auch

  • Mir soll am Montag keiner mit „Solidarität“ und „Maske“ kommen. | Ich bin seit ca. zwei Jahren sehr, sehr wütend. | @EPestilenz.
  • Deutsche in ihrem Element. | @ben_brechtken | Kommentar: Geschichten aus dem Pfizergarten. Ich hoffe inständig, dass ich auf so einen Zeugen Coronas treffe!
  • Bild des Tages. (Edeka in Berlin) | @manaf12hassan.
  • Die Schnappatmung der deutschen Gutbürger ob des Wegfalls der #Maskenpflicht ist absolut verständlich. Ihr dürftiger Intellekt & ihre Selbstekel erregende Unterwürfigkeit wurden durch dieses Amulett zu etwas Anmutigem & Schönem. | Jetzt sind sie wieder genauso hässlich wie eh & je. | @theotherphilipp.
  • Maskenfreiheit trägt Unfrieden in die Schulen | Corona Doks.
  • Was von Corona übrig blieb | maschinist.
  • Maskierte Empathielosigkeit | ZG Blog.
  • Die Masken fallen! | Katherina Kathi.
  • Bitte lächeln! | Novo Argumente.
  • Blitzlicht | Tears of Joy.

Folgebeitrag

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 2)


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  • Kaufland verkauft Flaggen mit Nazi-Symbolen zur Unterstützung der Ukraine | Anti-Spiegel | Kommentar: Vielleicht frag ich morgen mal an der Information, ob sie noch welche dahaben. 😉
  • Heute hat YouTube erstmals unseren Podcast Nacktes Niveau gelöscht. Scheint, wir sind relevant geworden. 😎 Natürlich gibts die neue Folge auf der zensurfreien theplattform.net … ich finde, sie ist ziemlich gelungen… | #Zensur #Meinungsfreiheit | @punktpreradovic.
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3 Gedanken zu „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 1)“

  1. Ich bin ja mal gespannt, wie sich das mit den Maulkörben entwickelt. Die haben offenbar eine Menge »Fans«. Und die jetzt beginnende Woche wird auch für mich interessant: Wird die Zahl der Maulkorbträger nennenswert abnehmen? Was wird sich noch entwickeln?

    Und ja, auch ich denke, dass das letztlich nur ein Teil des Experiments ist. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es »weitergeht« … Selbst wenn jetzt am 7. April keine allgemeine Impfpflicht kommen sollte – egal ob ab 18 oder »nur« für Ältere –, wird man sie bei der nächstmöglichen Gelegenheit einführen.

  2. Heute „oben ohne“ einkaufen fühlte sich völlig normal an, im Gegensatz zu dem bisherigen Zorn, der meist beim Belappen im/ am Laden aufstieg.

    Meine Beobachtungen (wie erwartet)
    ca. 90% „gewindelt“ oder „befiltertütet“ (Hardcoremasochisten)
    ca. 5% mit Lappen – aber unter der Nase/ Mund (die geistig Verwirrten/ Unentschlossenen auf den Herdenimpuls wartend)
    ergo: nur 5% Menschen, bei denen das Hirn noch intakt scheint.

    Fazit: 95% haben den Intelligenztest, trotz Lösung in der Hand, nicht bestanden.

    Schmankerl: eine Frau am Schalter im Autohaus mit Gesichtswindel, nahm diese nach ca. 2 min. Gespräch mit der Bemerkung ab: „Ach so, braucht man ja eigenlich gar nicht mehr“. Ich: „Hat eh nie was gebracht“. Sie:“ Ja das stimmt – aber man weiß ja nie“. (#kopfklatsch# – manche merken gar nicht mehr, was für Stuss sie von sich geben; sollten statt der Maske besser einen Knebel tragen)

  3. Statt eine längere Tour zu unternehmen, war ich heute doch nur bei Aldi. Also: Ich war eine von vier Kunden (davon ein italienisches Paar) ohne Gesichtslappen. Bei schätzungsweise 30 Kunden kann man also sagen, dass sich etwa 80 an die Regeln gewöhnt haben und ihre Zombiemaske lieben. Das entspricht auch meinem allgemeinen Eindruck, nach dem 80 Prozent hinter den Maßnahmen stehen und nichts infrage stellen. An der Eingangstür hatte man übrigens die Schilder entfernt. Viele der Maskierten setzten den Lappen sofort nach dem Aussteigen aus dem Auto auf und behielten ihn bis zum Einsteigen an. Ach ja – durchweg FFP2-Dinger, also die Filtertüten, die hier in Ba-Wü zuletzt vorgeschrieben waren. Es hat übrigens niemand komisch geguckt, weil ich Gesicht zeigte. Die Kassiererin trug eine OP-Maske, ein Mitarbeiter, der Regale einräumte, keine.

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