Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 5)

Heute brauchte ich ewig, um mich aus dem Bett zu quälen. Es gab gen Wochenende mehrere Tiefschläge, die mich wieder mal in ein depressives Loch gestürzt haben. Eine Rolle spielte dabei leider auch die örtliche Gruppe. Ich hatte dementsprechend hart mit mir zu kämpfen, um mich überhaupt auf meine tägliche Runde mit dem Rad zu begeben. Ursprünglich wollte ich nach der dauernassen Phase mal wieder das Rennrad ausführen; von Norden drückten allerdings wieder ein paar Schauerwolken rein. Also eierte ich ziemlich demotiviert mit dem MTB ein Stück durch Frankreich und anschließend nordwärts in Richtung der Nachbarstadt Zweibrücken. Wo heute verkaufsoffener Sonntag war. Und ich die Gelegenheit zu einer weiteren Lappen-Sondierung nutzen wollte.

So traf ich gegen 16:45 Uhr, also 1:15 Stunden vor dem Ende des Sonntagsverkaufs am großen Edeka Ernst am Hilgard-Center ein. Der erste Eindruck (fast nur Unbelappte beim Rein- und Rausgehen) bestätigte sich dann auch drinnen. Ich durchstreifte für bestimmt 20 Minuten den Laden – und durfte so feststellen, dass in der Tat die Lappländer heute in der Minderheit waren (geschätzt 30 %). Es waren dabei auch die Angestellten, die die Lappenquote hochzogen; fast alle hatten zumindest einen am Kinn hängen; was m. E. darauf schließen lässt, dass der Chef da evtl. eine Weisung erteilt hat. Als ich an der Kasse stand, um meine Weizenbrötchen und den Bröseltee zu bezahlen, war ich der Fünfte in einer langen Reihe von Nacktgesichtlern; die Kassiererin hatte immerhin ihre Nase entblößt.

Auf meinem weiteren Weg kam ich dann noch am großen Fashion-Outlet oben am Zweibrücker Flughafengelände (das Beitragsbild stammt aus der Zeit des „Weihnachts-Lockdowns“ 2020) vorbei – und war ebenfalls positiv überrascht. Ca. 30 Minuten vor Toreschluss wuselten hunderte von Menschen vor den Geschäften herum – und die allerwenigsten hatten etwas im Gesicht oder am Kinn hängen. Vor der Lindt-Filiale hatte sich (auf der Suche nach Schoko-Osterhasen) sogar eine ziemlich lange Schlange gebildet; wie in alten Zeiten ohne jeden „Mindestabstand“. Von meinem Standpunkt konnte ich auch den großen adidas-Store gut einsehen – und auch dort nahm ich drinnen relativ viele Gesichtsnudisten wahr. Das galt auch für weitere kleinere Shops, an denen ich anschließend noch langsam vorbeifuhr.

Hätte ich so nicht erwartet.


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5 Gedanken zu „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 5)“

  1. Wäre mal spannend zu sehen – ab welcher Schwelle schließt sich die Mehrheit einer Minderheit an, die mit offenem Gesicht rumläuft? Und welche Umstände spielen dabei eine Rolle? Vielleicht ist es mir ja vergönnt, einer Antwort auf diese Frage näher zu kommen.

  2. Ich war die letzten Tage nirgends, nur heute in einem DHL Paketshop.
    Alle Verkäufer gesichtsnackt. Außer mir waren noch 4 weitere Kunden in dem Laden. 2 davon gesichtsnackt. Aber ist natürlich nicht aussagekräftig.
    Mir ist die letzte Woche nur aufgefallen, dass ich mehr Menschen sehe, die im Freien eine Staubmaske tragen, aber vor allem auch einiges mehr Radfahrer mit der Gehorsamswindel. Mir fällt dazu nichts mehr ein.

  3. Hallo!

    Ich war heute in HAMBURG im Aldi.
    Handschriftliche Ergänzung zum Schild „Maskenpflicht“: „Die Maskenpflicht gilt in Hamburg weiterhin.“ Folge: 100% Masken (mich inklusive)
    Weil im Hamburger Aldi nicht mehr alle Artikel erhältlich sind, war ich später in NORDERSTEDT in Schleswig-Holstein im Aldi. Dort hing ein gedrucktes Schild: „Maske erwünscht“
    Folge: 90% Maske (ohne mich)
    Der Vorteil ist natürlich, dass man sofort die Idioten erkennt.

    Off topic:
    Bitte unbedingt weiter bloggen. In dieser finsteren Zeit ist er ein echter Lichtblick!

    Ein Hamburger Radfahrer 😉

  4. Gestern (12-14 Uhr) big shopping day gemacht:
    1. Alternativschuhladen: nur zwischenzeitlich maskierte Verkäuferin, Kundschaft: 50%; z.B. unmaskierter Handwerker mit maskiertem Lehrling, Partnerlook, das Gesicht ausgenommen. Macht das der Schuldrill oder was ist da los?
    Sehr freundliche Atmosphäre hier, wobei die Maskierten mit evtl. grimmigen Gesichtszügen naturgemäß nicht identifizierbar waren.
    2. Baumarkt: 50%, sowohl Kunden als auch Beschäftigte.
    3. Einkaufscenterimbiss: naturgemäß gegen 0% unter Kundschaft, sowie Personal
    4. Drogerie: 50%

    Entweder das Mehrheit-/Minderheitskippen passiert die nächsten drei Tage oder die angewöhnten bzw. scheinbar angewachsenen Masken sind nur noch länglich zu entwöhnen und im September tragen immer noch 10% den Lappen. Barfußgehen ist die ersten 3-7 Tage auch sehr ungewohnt, denn: „Da fehlt doch (noch) was“. Wir Menschen, ein jämmerliches Gewohnheitstier. 🙂

    Ich werde den Studienlink zum Lungenplastik rumreichen, vielleicht „hilft“ den Leuten diese Info.
    Kennt jemand eine Quelle zur Übersetzung der Studie ins Deutsche?

    1. Im großen Kaufland heute waren die Entlappten in der Mehrheit; ich bin fast jeden Tag in ein bis drei Supermärkten. Lappentendenz weiterhin fallend.

      Was mich jedes Mal fassungslos macht, sind die oberkrassen Anfang-Zwanziger (männlich), die allen ernstes weiter mit dem blassblauen Maulkörbchen durch die Supermärkte rennen. Während sich die 90-jährige Omma todesmutig und „ungeschützt“ in den verseuchten Aerosolnebel stürzt.

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