Coronoia: Zwangseuphemismus

Manchmal frage ich mich, ob die Leute meine persönlicheren Texte überhaupt lesen; bspw. jenen über den Negativismus? Oder den über die Serie Happyish? Privat hat es schon wieder gerappelt. Eine Bekanntschaft, die ich seit etwas mehr als einem halben Jahr kenne und der ich viel anvertraut habe, fühlte sich nun „angegriffen“. Weil ich ihr einfach mal meine unverblümte Meinung gesagt habe. Zum immergleichen ad personam, ich müsse die Scheiße, die in meinem Leben fortwährend geschieht, einfach nur „positiver“ sehen. Man maßte sich gar an, mir zu sagen, ich hätte nicht das Recht, eine Woche, die positiv begann und sich dann gegen Ende zu 180 Grad ins Gegenteil verkehrte, eben exakt so zu bezeichnen. Ich solle mir dafür (ganz im Sinne Orwells) euphemistische Wörter suchen.

Also, so, wie das die ganzen Spritzenjunkies und Nebenwirkungsleugner auch machen; einfach nicht mehr genauer drüber nachdenken. Ich solle meine „Einstellung“ verändern. Nein, verdammt! Das werde ich nicht. Niemals werde ich mich und meinen Blick auf die Welt in irgendeiner Weise betäuben oder eintrüben; sei es durch Drogen, Alk, esoterisches Geschwurbel oder blinden Euphemismus. Ich werde mir weder diese Welt, die gerade im Corona-Wahn in Richtung drittem Weltkrieg taumelt, schönreden; noch die für mich nicht nachvollziehbaren, mich sehr irritierenden Vorgänge im Rahmen der örtlichen Gruppe. Wo man nach (sachlicher) Kritik einfach einseitig die Kommunikation einstellt; wo man mich auch nicht in Entscheidungsprozesse mit einbezieht.

Aber zurück zur Bekanntschaft. Es ist wirklich nicht so, dass ich in unseren zahlreichen Gesprächen und e-mails nicht darauf hingewiesen hätte, dass ich seine Ansicht nicht teile. Dass es eben nicht von der „Einstellung“ oder „Bewertung“ abhängt, ob man im Leben „Erfolg“ hat oder nicht. Ob sich Freundschaften entwickeln oder engere persönlichere Beziehungen. Da steckt mir ganz allgemein zu viel neoliberaler Scheißdreck drin; von wegen, jeder sei seines Glückes Schmied. Vielmehr hängt es davon ab, wie die Umwelt oder die „Gesellschaft“ auf einen reagiert. Welche persönlichen Merkmale, Eigenschaften oder Sichtweisen erwünscht sind – und welche nicht. Davon hängt es ab, wie weit man es nach „oben“ schafft. Das gilt letzten Endes auch in einem mehr oder weniger starken Umfang auch in alternativen coronafaschismuskritischen Gruppen.

Was hat mir der Bekannte denn letztlich und in Wahrheit empfohlen? Ich solle mir eine Maske überstreifen! Eine sehr treffende Metapher, die auch eine andere Bekannte neulich in einer e-mail wählte. Ihr geht es derzeit innerlich auch nicht gut. Aber nach außen versucht sie zumindest, eine „positive“ Maske zu tragen; also gute Miene zum bösen Spiel zu machen. So entstehen m. M. n. grundsätzlich schizophrene Persönlichkeitsstörungen; die Abspaltung des Inneren vom Äußeren, das Schminken des traurigen Clowns. Ich solle mich also verstellen; jemand darstellen, der ich nicht bin. Ist ja schön, wenn andere das können. Ich falle sicher (zumindest im „echten Leben“) auch nicht jedem anderen gegenüber sofort ins Haus, indem ich ihm meine wahre Gefühlswelt vollständig offenbare. Dafür habe ich ja diesen Blog; den kaum jemand mehr liest.

Aber nochmal: Mein Fehler war wohl, meine Kritik in der bisherigen Konversation zu zurückhaltend zu äußern. Also hat der Bekannte einfach weitergemacht, weil ich ihm nicht deutlich genug die Grenzen aufzeigte. Er hat immer weiter an der gleichen Stelle gebohrt; ohne, dass ihm überhaupt im Ansatz bewusst gewesen wäre, wie verletzend das für mich ist. Wie sehr er mich hier vom Opfer zum Täter umdefiniert.

Das gilt vor allem auch für seine beiläufigen Anmerkungen, mein über fünf Jahre währendes radverkehrspolitisches Engagement sei quasi vollkommen sinnfrei. Ich würde mich hier nur „abarbeiten“. Es mag im Kern noch nicht einmal falsch sein, dass das eine Sisyphusaufgabe ist. Aber sind wir im Großen nicht genau auch deshalb in derart dystopischen Zuständen gelandet, weil es schon lange „vor Corona“ viel zu wenige Menschen gab, die versucht haben, das, was strukturell falsch läuft, zu offenbaren? Die sich gegen die blanke Willkür aufgelehnt haben? Und seien es nur Radwegbenutzungspflichten oder Verkehrsverbote? Warum will er nicht sehen, dass das Verbot, die B 10 mit Fahrrädern zu benutzen (oder jegliche „Radwegbenutzungspflicht“) im Kern nichts anderes ist, als das Verbot, ohne Deppenwindel keinen Supermarkt zu betreten? Oder das Verbot, im Krankheitsunwesen ohne „Impfung“ zu arbeiten?

Warum ist der Widerstand gegen den ganzen Coronascheiß dann nicht auch nur ein sinnloses „Abarbeiten“ gegen einen willkürlichen, sich von jeglicher Rechtsstaatlichkeit entfernt habenden Apparat? Es geht mir hier als betroffener und selbstbewusster Radfahrer genauso um Freiheit, Gleichberechtigung und Gerechtigkeit wie in Sachen „Corona“. Der Unterschied ist halt wohl, dass er als Autofahrer vom Verbot, die B 10 mit Fahrrädern zu befahren, sogar profitiert. Denn dann muss er nicht bremsen und langsamfahren. Er jammert stattdessen viel lieber über die steigenden Spritpreise und das nahende Ende der Automobilität der breiten Masse. Tja, da könnte ich dann auch nur mit der Schulter zucken? Was ich allerdings nicht tue.

Wie das halt im Leben so ist: Wir schlucken, der Diplomatie wegen, immer wieder kränkende oder verletzende Aussagen anderer runter; geben nicht sofort oder nicht deutlich genug Contra. Zensieren uns selbst. Auch ich tue das, des Friedens willen, auch mal über eine längere Zeit. Aber irgendwann kommt es eben zum Dammbruch; zum Tropfen, der das Fass überlaufen lässt. Meist in einer Phase, in der es einem wirklich dreckig geht; man sich Hilfe erhofft – und stattdessen auch noch Tritte in die Eier bekommt. So, wie jetzt. Wo ich befürchte, dass sich alles, was sich da in den letzten vier Monaten entwickelt hat, aus unerfindlichen Gründen auflöst.

Dann offenbart man dem anderen eben in sehr klaren und ehrlichen Worten, wie viel Leid er einem durch seine undurchdachten und wiederkehrenden Phrasen beschert. Nur sieht der das dann meistens nicht ein; sondern geriert sich selbst als Opfer des Zorns, den er selbst über längere Zeit angefacht hat. Und wenn man ihm dezidiert erläutert, warum man so explodiert ist, wird das einfach ignoriert. Denn nun ist man das an der Reaktion unschuldige Opfer. „Ich hatte ja nur gute Absichten!“ Sorry, aber das sagen die Corona-Faschisten auch.

Obwohl man dem anderen auch so ganz beiläufig vorwarf, er habe – wie schrecklich, gerade in diesen Zeiten totaler Beliebigkeit! – „einbetonierte Prinzipien„! Noch so ein gewaltiger, höchstpersönlicher Tritt in die Eier, der dem anderen nicht einmal als ein solcher bewusst war. Austeilen ja, Einstecken nein. Wie gesagt; die Bekanntschaft ist etwa ein halbes Jahr alt. Das ist ein Zeitraum, in welchem man auch mal etwas ehrlicher zueinander sein, rote Linien aufzeigen kann. Aber auch hier erkenne ich bei vielen wieder nur das, was ich eben bei der weiterhin maulkorbtragenden Mehrheit sehe: Man zieht (wie eben auch in der Matrix) eine bequeme Lüge einer unbequemen Wahrheit vor.

Von mir aus. Solche Vorgänge werden mich sicher nicht von meiner Misanthropie heilen. Sondern mich einfach nur noch tiefer in meine Eremitenhöhle treiben.


Ergänzung

  • Hören Sie auf positiv zu denken! (Giuseppe Gracia) | RPP Institut.

24 Gedanken zu „Coronoia: Zwangseuphemismus“

  1. Ich weiß nicht, ob Du darauf wirklich eine Antwort, Hinweis oder Ratschlag haben willst – oder ob es nur zum triggern taugt. Aber sei es drum. Wir kennen und schätzen uns schon so lange. Deshalb mein Statement dazu. 😉

    Niemand ist perfekt. Wir alle machen Fehler. Menschliche Beziehungen ohne Kompromisse, auf rationaler und emotionaler Basis sind nicht möglich. Ein Kompromiss eingehen, heißt nicht zwingend immer gleich, sich selbst aufzugeben. Ganz im Gegenteil. Im gemeinsamen „Wir“ erkennt man sich selbst in neuer Perspektive. Wenn man andere Menschen nicht wertschätzen kann, kann man auch sich selbst nicht lieben. Und umgekehrt. Andere Meinungen/Ansichten und vermeintliche charakterliche Fehler zu tolerieren, erfordert mehr Stärke, als stets die totale Konfrontation und den Rückzug in die selbstgewählte Isolation.

    Kommunikation ist nicht gleich Kommunikation. Vorwürfe und persönliche Angriffe tragen wenig dazu bei, für Verständnis und Versöhnung zu sorgen. Sie verstärken die Fronten. Mehr „Ich“-Botschaften als „Du“-Botschaften. Mehr über die eigenen Gefühle sprechen, als ständig dem „Anderen“ seine vermeintlichen Fehler und Schwächen vorzuwerfen. Was das angeht, ticken wir Menschen alle gleich. „Gewaltfreie Kommunikation“ ist nicht umsonst gerade so populär.

    Du magst das alles für Glückskeks-Sprüche halten. Aber Du wolltest Feedback. 😉

    1. Das mag sein; aber auch wir werden dbzgl. niemals auf einen gemeinsamen Nenner kommen.

      Ein Kompromiss eingehen, heißt nicht zwingend immer gleich, sich selbst aufzugeben.

      Die Dosis macht das Gift.

      Und doch, wir sehen es derzeit in jedem Supermarkt, was am Ende dabei herauskommt; bei der Selbstaufgabe jeglicher Persönlichkeit und dem Aufgehen in einer hirnlosen Masse. Wer da meint, man könne auch mit sowas Kompromisse machen, der hat aus den letzten zwei Jahren absolut keinerlei Lehren gezogen.

      Ich bin durch mit der Menschheit. Und sie mit mir.

      1. Von einem politisch und vor allem sozial engagierten Pärchen, das ich seit etwa 25 Jahren kenne, hab ich schon vor 2 Tagen erfahren, dass sich ihr Mann irgendwann im Dezember hat impfen lassen.
        Wenn man glaubt, die wohl mit Sicherheit nicht, dann wird man wieder mal eines Besseren belehrt.
        Da fragt man sich schon, wozu die ganzen Telephonate und Diskussionen.
        Vor allem wenn man glaubt, sie hätten es kapiert.
        Bei denen ging es nie um überzeugungsgespräche, sondern viel mehr um gegenseitigen Informationsaustausch.
        Das ist „Dead by friendly fire“ weiß auch nicht mehr weiter…

    1. Ja, das habe ich auch gelesen und fand es einen wichtigen Beitrag. Danke für den Hinweis! Es trifft auch für mich einen Punkt – ich hätte vieles gar nicht erlebt ohne eine ähnliche Haltung. Leider bin ich eben manchmal auch weniger offen.

      Es hat (auch) etwas damit zu tun, »zwei ganz unterschiedliche Wahrnehmungsweisen zulassen zu können und trotzdem handlungsfähig zu bleiben«. Entschuldigt mein Gestammel. Näher komme ich mit Worten nicht ran.

  2. Hikikomori

    ich gehe Dir nochmal damit auf den Sack: HSP …
    Die andere Seite der Waagschale vom äußeren Punkt gesehen gegenüber den ganzen Narzissten.
    Es hat einen Grund, daß Du Dir verraten und verkauft vorkommst. Ich meine lange bevor Du angefangen hast, es rational erklären zu können. Davon abgesehen, daß wir uns natürlich momentan der Usurpation der Psychopathen ausgesetzt sehen.

    Meinen Rückzug haben sie mir weggenommen, als das Reisen nur noch möglich war mit den ganzen Schwachmatenauflagen … jaja schon klar was man da so alles beweisen muß.
    (Hatte zu dem Thema den schönen Satz eines Arztes gehört: Da fliegt einer mit Ebola in der Weltgeschichte herum und es interessiert Keinen …

    Das ist der komplette Sabbatical … Sprich Kein Auto/ Flugzeug – Lärm, Kein WLAN, Internet, Zeitung, nix … Nuescht … Nada …

    Weiss nicht ob Du diesen Spin-Off von Breaking Bad kennst – Better call Saul.

    Das ist meiner Ansicht nach der Ursprung des „echten“ Aluhuts. Eine Elektroempfindlichkeit. Ich kann das merken, ist tatsächlich wie eine Befreiung, nach zwei / drei Wochen kann ich merken, daß das Denken freier wird. Kein Scherz – WLAN ist Körperverletzung !
    Soll heissen …
    Erstens kann man Dir anscheinend nicht oft genug sagen, daß Dein Blog hier für Viele, oder zumindest mich und einige Andere sehr wohl Relevanz hat.
    Zweitens kann man natürlich in diesem krassen Fall keine sofortigen Ergebnisse erwarten …
    Drittens solltest Du bei so einem sehr beschwerlichen Thema halt regelmässig nach frischer Luft schnappen …

    Soviel dazu …

    und von Uns hat Jeder ein paar Trigger, auch der Länge dieser Idiokratie geschuldet – ist voll Normaaal ey … mich hat man mit der Armutsbeschimpfung „Schwurbler“ von Null auf Hundert in Nullkommanichts auf Siedepunkt gebracht. Ich glaube Ihm war dabei nicht klar, wie sehr er sich dabei an die Entfernung durch das Internetz freuen darf. In Persona wäre von der Arschkrampe nicht viel übrig geblieben. Nein ist nicht übertrieben – Dann gibts aufs Flachdach mit Anlauf.

    1. Ich schnappe doch regelmäßig frische Luft? War heute bspw. auch wieder über drei Stunden mit dem Rennrad unterwegs. Gestern auch, inkl. einer längeren Hilfsaktion in einem Garten. Ich hab ja meine digitalen Auszeiten; mehr als die meisten, die überall ein „Smartphone“ mit sich rumschleppen und da alle 5 Minuten draufglotzen müssen.

      Was mir fehlt, ist eine echte Kur. Raus aus Vollidiotistan. Sechs Monate urigstes Ranch-Leben in den Bergen Montanas; mit ein paar ähnlich Verwundeten. Aber wie du ja auch am eigenen Leib erfahren musst: Die Reisebedingungen sind ja weiterhin der pure Alptraum. Ich fahr ja glaub ich auch immer noch jedes Mal „illegal“ in Frankreich rum, wenn ich meine tägliche Schleife etwas weiter nach Süden ausdehne.

      1. Brosky
        ist genau zu hundertfünfzich Prozent was ich sage …
        nicht mal der Gedanke an Vollspackistan der Dich verfolgt darf …
        Da reicht kein Rennrad .)
        Es sei denn Du kannst damit fliegen .)
        War übrigens ein paar Mal in der Südpfalz die letzten Monate.
        Very very noice …
        Ich rede von so einer Art „Sensory Deprivation Tank“ – Eine komplette Auszeit von Allem.
        Bei mir ist das eine Hängematte am Meer …
        Ja wir befinden uns in einem gelebten Albtraum und kein Ende in Sicht –
        Und ich denke mal abseits des Postivismus/Negativismus das knabbert am Kern
        der Seele – No matter what – Da hilft nur Ausklinken …

        Ach so ja das „Hikikomori“ war ein Wink mit dem Zaunpfahl !

    1. Wie am Ende beschrieben, bin ich schon lange darüber hinaus Toleranz zu zeigen.
      Ganz im Gegenteil, bin ich mittlerweile der Meinung, das man alle Geimpften und Andersdenkenden aus seinem Umfeld aussortieren sollte.
      Allein schon seiner eigenen geistigen Gesundheit zuliebe.
      Zudem kommt ja noch das Problem der Sekundärimpfung.
      Alle Geimpften kontaminieren die Ungeimpften.
      Soll heißen, die machen uns krank, allein schon bei Hautkontakt.
      Ich habe mit einigen Leuten, Hebammen, Ärzten und auch Virologen. seit es diese Impfung gibt selbst gesprochen und genug darüber recherchiert, das ich mit Fug und Recht behaupten kann, das Geimpfte eine potentielle Gefahr für alle Ungeimpften darstellen.
      Außerdem sind Geimpfte schon rein technisch gesehen keine echten Menschen mehr.
      Denkt mal darüber nach.

      1. Zum Aussortieren: Zustimmung.

        rein technisch gesehen

        Vorsicht! Nicht, dass du den technokratischen Transhumanisten anderweitig auf den Leim gehst. 😉 Dass die meisten ihre genetisch modifizierten Hüllen der Umbrella-Corporation vermacht haben, ist ihnen jedenfalls ziemlich egal.

    2. Ja, »immer gut drauf sein« ist inzwischen so was wie ein ungeschriebenes Gesetz geworden. Und nein – es gibt im Leben nie Probleme, immer nur »Challenges«. Und wer regelmäßig meditiert, der habe sein Leben im Griff, heißt es: Der neoliberale, durchoptimierte Funktionsmensch macht sich gerade auf, jegliche negativen Gefühle abzuschaffen. Das ist auch aus meiner Sicht die Ursache für einen guten Teil der Probleme, die wir gerade haben.

      Die Herde der durchoptimierten, immer positiv denkenden und alles unter Kontrolle habenden Hyperindividualisten weiß ganz genau, dass sie unsterblich sind und fliegen können, wenn sie von der Klippe gesprungen sind.

  3. Genau der Artikel aus den Nachdenkseiten, den Martin verlinkt hat, kam mir auch gerade in den Sinn. Eine Freundin von mir ist so positivistisch drauf wie dort beschrieben. Sie lässt sich zwar nicht die Genspritze verpassen, aber ihr geht es nach eigener Aussage prima. Sie meditiert jeden Morgen eine Stunde mittels virtueller Unterstützung eines US-amerikanischen Plüschologen und danach kann ihr keiner mehr was anhaben. Dieser oberflächliche Positivismus ist mir schon lange ein Greuel (wie schreibt man das jetzt? Egal). Ich bleibe lieber wach und aufmerksam und damit realistisch, auch wenn’s leider wirklich oft sehr wehtut. Manchmal wäre ich auch lieber so unbeteiligt, weil ich sehe, dass es diesen Menschen einfach viel besser geht als uns, aber das liegt mir nicht, das bin ich nicht und ich könnte mich auch gar nicht dazu zwingen. Also muss ich dadurch. Und so geht es dir anscheinend auch, Dennis.

    Zu deinem konkreten privaten Problem mit dem oder den Bekannten schweige ich lieber, zumal du letztens gerade geschrieben hast, dass du hier keine persönlichen Unterhaltungen führen möchtest. 😉 Abgesehen davon geht mich dieser Konflikt auch nichts an bzw. ich möchte mir auch gar nicht anmaßen, dazu etwas zu sagen.

    Mir geht es gerade auch ziemlich mies wegen all der Ängste und Sorgen und ich schreibe daher auch zurzeit nicht, weil ich es als vergeblich einstufe und mir auch die Kraft dafür fehlt, daher tauge ich schlecht als Trösterin. Der einzige Trost ist vielleicht, dass wir mit Sicherheit viele sind, denen es so geht, wir sind nicht allein und wenn wir nur zehn Prozent ausmachen, das sind immerhin allein in Deutschland über acht Millionen. Schön wäre, man könnte sich auch international analog verbinden, nur wie soll das gehen? Manchmal wünschte ich mir jedenfalls Inseln von „normal“ Gebliebenen, auch wenn ich immer schon gegen jegliche Art von „Kolonien“ war.

    So schwierig alles ist: Geben wir (uns) nicht auf, im Widerstand bleiben wir sowieso.

    1. Danke für den Link (an Martin). Ich wollte mir einstmals das Buch „Smile or Die“ kaufen. Geht wohl in die ähnliche Richtung wie das im Nachdenkseiten-Artikel erwähnte. War also schon 2010 ein Thema. Marc-Uwe Kling hat das in seinen Känguru-Büchern auch satirisch aufgegriffen.

      Ich habe den konkreten Streit nur als Aufhänger für diesen Beitrag genommen. Die Personen sind austauschbar; in ähnlicher Form erlebe ich das nämlich immer wieder mal. Ich hatte es mir aus ähnlichen Gründen sogar ganz am Anfang des Corona-Wahns (im Mai 2020) auch sehr schnell mit einem verscherzt, der mit einer wirklich unerträglichen Penetranz einforderte, die eigene Wahrnehmung im Wesentlichen auf das (vermeintlich) „Positive“ zu reduzieren. „Sei du die Veränderung, die du dir von der Welt wünschst!“ Boah! Richtig eso-schwurblerisch. Wenn das der Weg ist, mit dem man das alles besser verarbeiten kann: Bitte, gerne. Aber hört auf, zu missionieren! Und Leuten, denen nicht die Sonne aus dem Arsch scheint, zu erzählen, sie seien dann halt selber schuld.

      Ich denke, dass es bzgl. des Zwangs zum „positiven Denken“ und der enormen Verdrängung von Krankheit und Tod als Teil des natürlichen Lebens auf jeden Fall eine sehr bedeutende Parallele im Hinblick auf Corona gibt. Denn schließlich baut die ganze „Schutzmaßnahmen“-Ideologie auf dem Versprechen absoluter Sicherheit (gar der Unsterblichkeit) auf; also dem Maximum an „positivem Denken“. Wer den totalitären Wahn, man könne (bspw. mit Zero- oder NoCovid) ein respiratorisches Virus „eindämmen“ oder gar „beherrschen“ infrage stellte, ist dann natürlich der ultimative „Schwarzmaler“ / Ketzer. Und muss daher verbrannt werden.

      1. Menschen, die behaupten, dass man mit seinen eigenen Gedanken die Zukunft schafft und dass man deswegen positiv denken soll, frage ich gerne (wenn sie mich zu sehr auf den Sack gehen), ob die Kinder, die von den Nazis vergasst wurden, selbst schuld daran waren, weil ihre Gedanken einfach nicht positiv genug waren.

        Ein großer Problem dieser Zeit ist nicht nur dieser absurde Zwang zum positiven Denken, aber auch die Behauptung, dass es keine Wahrheit gäbe. Wir hätten alle recht und alles wird gut kommen, wenn wir einander nur verstünden. Eine Betrachtungsweise, die nicht nur nihilistisch ist (weil sie wichtige moralische Werte aufgibt), sondern auch gefährlich naiv.

        1. Volle Zustimmung!

          Ich nenne das „Wahrheitsrelativismus“. Alles sei relativ. Damit kann man jede Schandtat, jede moralisch verwerfliche Entscheidung, Korruption, Geldgier, Kriegstreiberei, Soziale Kürzungen etc. etc. rechtfertigen. Ich antworte darauf mit einem Zitat von Adorno:

          „Es gibt nur einen Ausdruck für die Wahrheit: den Gedanken, der das Unrecht verneint.“

          – Max Horkheimer/Theodor W. Adorno, Dialektik der Aufklärung, Fischer 2010, Originalausgabe: New York 1944, S. 229

      2. Ja, dieses „Denk positiv“ oder den Spruch, man solle das Glas immer halb voll und nicht halb leer sehen, gibt es schon länger, ich meine, das schon aus den 90ern zu erinnern. Kritik üben ist unerwünscht. Meine damalige Chefin sagte immer zu mir, wenn ich etwas im Unternehmen infrage stellte, ich solle keine Probleme suchen, sondern Lösungen – das war damals auch so ein verbreiteter dummer Spruch. Vielleicht passt diese Ideologie tatsächlauch auch zum C-Thema, andererseits wird dabei ja massiv Angst gemacht mit angeblichen negativen Auswirkungen für Ungespritzte. Wie auch immer, eine irre Zeit.

  4. Du bist du, die anderen sind anders. Akzeptier es. Und bleib so.
    Ich verstehe, daß dich der Kommentar geärgert hat, trotzdem muß man ihn akzeptieren. Freiheit ist immer die Freiheit des Andersdenkenden und auch wenn einen das nervt! bleibt es gültig.
    Im Internet hat man einen Vorteil: man kann den Ausknopf drücken.
    Das hilft (s.o. @twintone obwohl ich nicht soooo weit gehen würde). Kein Propaganda TV, keine Scheissasozialen sozialen Medien schon läufts runder.
    Und mal unter uns: Radfahrer sind in D wie ich schon schrieb am Arsch. Wir haben keine Rechte (auf dem Grabstein steht: Er hatte Vorfahrt), keine Wege (mit dem RR fahre ich nie Radweg) und keine Dusche ( ja was? Wie soll man 20km mit dem Rad zur Arbeit fahren, bei Wind und Wetter und dann 1 Arbeitstag verdreckt/verschwitzt etc in der Firma rumhängen?)Und im Ernst: 2 Kisten Bier passen eben nicht aufs Rad.
    btw: in Radklamotten wird man immer blöd angeguckt. Ja und? Sie gucken halt. Da bin ich inzwischen völlig stumpf.
    Und die Toleranz (@ Publicviewer) mit den Gespritzten hält sich arg in Grenzen: „bei uns“ ca 20% ohne Windel, der Rest zelebriert eine Realsatire. Was sieht richtig Scheisse aus? Ein Kerl in kurzer Hose mit Filtertüte.
    Inzwischen lach ich sie nur noch aus. Familie? Coronazis. Schule? 20% s.o. Verein? Null problemo-keine Windel, keine Kackregeln. Da hab ich echt Schwein gehabt. Lieblingshändler? Nie Windel getragen, alles easy. Will sagen: es kommt drauf an.

    1. Ich lass doch anderen ihre Freiheit? Sollen die Leute doch machen und denken, was sie wollen. Aber mir damit bitteschön nicht endlos auf den Sack gehen!

      Zum Thema Duschen: Wenn ich damals im Sommer bei 30 oder 35 Grad in der Mittagspause mit dem brütend heißen Auto zur Currywurstbude fuhr, war ich hinterher in etwa so durchgeschwitzt, wie nach einer 100-km-Tour bei 18 Grad. Die Büros auf der Südseite ohne Klimaanlage waren auch immer äußerst schweißtreibend. Da hat (durchaus zum Leidwesen einiger Kollegen) keiner Duschen gefordert. 😉 Transpiration ist eine urmenschliche und nützliche Körperfunktion; sie zu stigmatisieren ist auch nur ein weiteres Indiz für unseren schon lange vor Corona hygienisch-sterilen „Zeitgeist“. Hätte die Natur etwas mehr Humor gehabt, ließe sie uns bspw. wie Hunde über die Zunge schwitzen. Da müssten die Filtertüten noch etwas länger sein. 😉

      Und für die Bierkisten gibt es zur Not auch sowas wie Anhänger. Ja, ich weiß. Sieht uncool und „arm“ aus.

      1. Muhaha: Zunge. Mein Hund hatte bei 30° auch durchaus Schwierigkeiten! Der ging freiwillig!! in den Keller zum Hecheln.
        Trotzdem! Ich hätte eben gern ne Dusche, egal ob mit Rad Auto oder zu Fuß. Und glaub mir, ich schwitze gern.

        Ja, du läßt ihnen die Freiheit. Und manchmal gehen sie dir eben auf den Sack. Life is Life (schon wieder 1 Kalauer, sorry).
        Is halt so.
        Wie Maschinist. (btw: bin unendlich Dankbar für den link).
        85 durch 17, was soll das? Woher soll ich das wissen? Ich probier 5…..fck

  5. Hallo Dennis

    Deinen Blog halte ich nach wie vor als einen der Besten. Gerade weil er ungeschminkt, unmaskiert, sehr scharf und direkt, dieser Zeit der extremen Verblödung etwas entgegensetzt. Auch die Hinweise, deine Links zu aktuellen Situationen und Begebenheiten, zu anderen interessanten Blogs, das ist viel Arbeit und soll hier wieder einmal richtig verdankt werden.

    Und ja auch mir geht es so, dass ich manchmal am Ende bin. Gerade heute habe ich folgendes aufgeschrieben:

    Das dünne oder besser gesagt extrem dünne Netz der Zivilisation ist gerissen. Die Bevölkerung schreit mehrheitlich nach Tyrannen, will geführt und missbraucht werden und brandmarkt die letzten verbliebenen Aufrechten. Die Gekrümmten, die willenlosen Kreaturen der Glotze, der Hurenmedien, sind im Endstadium angekommen und fühlen sich im Enddarm der Macht total wohl. Sie schreien förmlich nach ihrer Auslöschung! Noch im Augenblick ihres Totes sind sie sicher richtig und solidarisch gehandelt zu haben.

    Da wird wohl noch einiges auf Deutschland und andere Länder in Europa zukommen. Und mit einiges meine ich extrem Schlechtes: Unfrieden, extreme Spaltung, Attentate, Kriege und Aufstände in den Ländern. Die Reaktionen auf die sogenannten Wirtschaftssanktionen, welche jedoch meiner Meinung nach von Anfang an eine Parteinahme zu Gunsten der Ukraine waren oder eine aktive Parteinahme für einen Krieg gegen Russland, sie werden auf all diese Länder und deren Bevölkerungen mit einer ungeheuren Wucht zurückfallen. Das schlimme daran meiner Meinung nach ist, es ist so gewünscht und vorgesehen, der 3. Weltkrieg hat bereits begonnen und die Mehrheit der Menschen ist so verblödet und geht mit Applaus in die Apokalypse. Die Nachrichten aus der sogenannten freien Welt, mit der USA als deren Anführer, lassen keinen guten Ausgang erwarten. Die Zerstörung, der Tod von Millionen von Menschen ist gewollt und ist ebenfalls meiner Meinung nach nicht mehr aufzuhalten.

    Wir sind in einer Zeit, wo die totale, uneingeschränkte Verblödung und Verdummung Hochkonjunktur hat, teilweise auch durch die Wirkung von Agitation, was aber für mich keine Entschuldigung ist. Die meisten Menschen hätten die Möglichkeit nachzudenken, zu reflektieren und sich über verschiedene Informationskanäle zu informieren. Aber es hat meiner Meinung nach keinen Sinn sich darüber aufzuregen. Die Mehrheit der Menschen war, ist und bleibt Zeit ihres Lebens dumm, nicht lernfähig, angepasst, unterwürfig und wenn überhaupt nur zu einer Reaktion im Stande, fähig nach unten zu treten oder den Satz anführend “da kann man eh nichts machen”. Nach COVID ist die globale Verdummung und das hineinlaufen in die Zerstörung, Apokalypse, in einen Krieg zu verfolgen, der eine solche Wucht der Verdummung zeitigt, die ich nicht für möglich gehalten hätte. Aber ich habe es akzeptiert und das mag komisch klingen, es geht mir besser und ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen. Dafür bin ich zutiefst dankbar.

  6. „Gut, dass du den „Bekannten“ aussortiert hast. Solche Leute kapieren einfach nicht, worum es geht. Kosten nur Zeit, Energie und Nerven. Weg damit. Und Zwangsbeglückungen braucht eh kein Mensch.“

    Vielleicht hätte ich in der Art auf den Artikel des geschilderten Ex-Bekannten reagiert. NUR – ich bin dieser Ex-Bekannte und der obige Beitrag hat mit den Geschehnissen meiner Ansicht nach wenig zu tun.

    Es war lediglich ein Versuch, eine (wenn auch schlussendlich misslungene) Hilfestellung für eine schlecht gelaufene Woche aufzuzeigen und hatte mit „positivem Zwangsdenken“ nicht im Geringsten etwas zu tun. Im Kern sind es mehr oder weniger ähnliche Worte, die auch in den Kommentaren zu deinem Artikel auftauchen.
    ———————————–
    @Claus
    Es hat (auch) etwas damit zu tun, »zwei ganz unterschiedliche Wahrnehmungsweisen zulassen zu können und trotzdem handlungsfähig zu bleiben«.
    @twintone
    und von Uns hat Jeder ein paar Trigger, auch der Länge dieser Idiokratie geschuldet – ist voll Normaaal ey
    @Renzo
    Du bist du, die anderen sind anders. Akzeptier es.

    @Nino
    Aber ich habe es akzeptiert und das mag komisch klingen, es geht mir besser und ich sehe die Welt mit ganz anderen Augen.
    ———————————–

    Aber von alle dem bleibt scheinbar nur übrig, wie @Publikviewer schreibt:
    „Wie am Ende beschrieben, bin ich schon lange darüber hinaus Toleranz zu zeigen.
    Ganz im Gegenteil, bin ich mittlerweile der Meinung, das man alle Geimpften und Andersdenkenden aus seinem Umfeld aussortieren sollte“.
    Dem du ja zustimmst. Heißt: wer nicht denkt wie du, weg damit. Jedoch, so funktioniert keine Gesellschaft, keine Gruppe, kein Zusammenhalt.
    Im Grunde genommen war der Auslöser deiner Reaktion mir gegenüber nicht mehr als das Statement von @epikur
    „Ich weiß nicht, ob Du darauf wirklich eine Antwort, Hinweis oder Ratschlag haben willst – oder ob es nur zum triggern taugt. Aber sei es drum. Wir kennen und schätzen uns schon so lange. Deshalb mein Statement dazu.
    Niemand ist perfekt. Wir alle machen Fehler. Menschliche Beziehungen ohne Kompromisse, auf rationaler und emotionaler Basis sind nicht möglich. Ein Kompromiss eingehen, heißt nicht zwingend immer gleich, sich selbst aufzugeben. Ganz im Gegenteil.

    Du magst das alles für Glückskeks-Sprüche halten. Aber Du wolltest Feedback.“

    Der komplette Kommentar von @epikur ist komprimiert das, was in vielen unserer Gespräche meinerseits anklang.
    Wer jedoch Halt im Inneren sucht und in der Richtung empfiehlt, wird dann platt als Zwangspositivist, Matrixbewohner, Euphemiker, „empathiebefreites Esoterik-Monster“, usw. eingeordnet, bzw. bezeichnet.
    Du hast eine gutgemeinte, aber schief gelaufene Hilfestellung als „Tritt in die Eier“ empfunden und sofort in die „eigenen Reihen“ geschossen (und damit meine ich nicht nur mich!!).
    Fraglich, wer sich mehr belügt.

    Abschließend möchte ich noch anfügen, dass wir die letzten Monate zusammen durch wahrlich dunkle Zeiten gingen und uns gegenseitig versuchten über Wasser zu halten und neue Perspektiven zu erschließen. Das es nun so enden muss, lässt mich schwermütig zurück.
    Alles Gute.

    (ps: Bin gespannt ob einer Veröffentlichung)


    Anm. DS: Ich lass das mal unkommentiert so stehen. Außer, dass ich darauf hinzuweisen habe, dass nicht ich derjenige bin, der den Kontakt abbricht, sondern er. Und dass die vermeintlichen „Beleidigungen“ mit Augenzwinkern versehene, teils (selbst)ironische und sarkastische Frotzeleien waren.

    1. @Wolfgang
      Es wird in diesem oder bekanntem Sinne keine „Gesellschaft“ mehr geben.
      Zumindest nicht in absehbarer Zeit.
      Das Thema ist durch.
      Die Spaltung ist längst vollzogen.
      Für mich gab es die natürlich schon immer.
      Man konnte mit etwas Geschick und der dazugehörigen Intelligenz sich eben nur weitestgehend raus halten und sein eigenes Ding machen.
      Man konnte bis Dato wenigstens eine eher vielleicht repräsentative Freiheit in gewissem Umfang auch leben.
      Das ist nun vorbei, auch wenn es die allermeisten immer noch nicht begriffen haben.


      Anm. DS: Es gab ja schon sehr lange vor Corona keine „Gesellschaft“ mehr; spätestens seit Thatcher. Und ja, die meisten haben noch nicht begriffen, dass die allerletzten Schlupflöcher auch noch dichtgemacht werden. Man sieht es ja jetzt wieder: Es gibt quasi keinerlei Proteste mehr (beim „Montagsspaziergang“ in Pirmasens waren wir gestern ca. 20 Leute, also ca. 5 % vom Maximum). Geschweige denn, dieses Regime in diesem Sommer (wo man uns wieder ein wenig atmen lässt) endlich zu beseitigen. Im Herbst ziehen alle wieder brav ihren Lappen über, lassen sich aus- bzw. einsperren und pflichtbewusst spritzen. Und blöken brav zur Einführung des digitalen Zentralbankgeldes.

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