Coronoia: Kadavergehorsamspflicht

Während meiner nicht ganz so ruhmreichen Zeit als Beamtenanwärter in der rheinland-pfälzischen Finanzverwaltung pflegte ich per e-mail Kontakt zu einem Linken aus dem Ruhrgebiet. Er zog mich, wenn ich über den besinnungslosen Drill in diesem Bürokraten-Bootcamp jammerte, stets mit dem Spruch „Ein Beamter, der selber denkt, bewegt sich stets am Rande der Dienstpflichtverletzung“ auf. Über den Kadavergehorsam meiner Mitstudierenden habe ich mich bereits vor zwei Jahren ausgelassen und muss hierzu auch eigentlich nicht mehr viel anfügen. Als ich vorhin einen Artikel bei LTO im Feed-Reader hatte, fühlte ich mich auch wieder an die aktuelle Lektüre von „Furchtbare Juristen“ erinnert. Der coronafaschistische Staat sortiert (wie damals die Nazis) die letzten noch zu eigenem Denken Fähigen aus.

In diesem Zusammenhang fällt mir auch ein, dass ich ja schon seit vielen Jahren einen Stalker habe, der überwiegend in Epikurs ZG Blog regelmäßig (unter diversen Nicknames) sein Beinchen hebt, um an mir seinen pathologischen Beamtenhass auszuleben. Weil ich mal einer war (und wenn auch nur ein Anwärter), sondert diese schwerstgestörte Person zu wirklich jeder noch so unpassenden Gelegenheit irgendeinen Bullshit über das Beamtenwesen an sich ab.

Ich hatte schon vor meinem Abenteuer „Beamtenstudium“ den Neid sehr vieler Menschen auf Beamte nicht verstanden. Und verstehe ihn auch heute nicht; vor allem nicht nach den (meine Skepsis bestätigenden) Erfahrungen, die ich damals machen musste. Und die nun im Zuge des Corona-Putsches viele Menschen, die sich (nicht nur bei der Polizei) irgendwie als „Selberdenker“ durch die wirksamen Filtermechanismen dieses unmenschlichen Apparats geschlichen haben, machen müssen. Ja, ich hätte ein regelmäßiges Einkommen sowie einen Pensionsanspruch gehabt. Und wäre „unkündbar“ gewesen. Zumindest, bis ich mich geweigert hätte, in meinem Büro einen Entwürdigungslappen zu tragen, mich „testen“ zu lassen und den ganzen anderen kranken Scheiß mitzumachen.

Also wäre es dann auch sicherlich mir, wenn ich doch irgendwie im Finanzamt gelandet wäre, so ergangen, wie einer JVA-Beamtin des Landes Rheinland-Pfalz, die nun durch das (noch nicht rechtskräftige) Urteil vom 21. Juni 2022 (3 K 802/22.TR) des VG Trier aus dem Dienst entfernt wird. Und dies (welch Ironie!) im Endeffekt nur, weil sie ihren Diensteid auf das Grundgesetz (und eben nicht auf dessen Seuchen-Pendant) zu ernst genommen und sich diesem ganzen verfassungswidrigen Bullshit, inbesondere auch der „Testungen“, verweigert hat.

Das Urteil liegt mir leider nicht vor; so kann ich nur einige Auszüge aus der Pressemeldung zitieren. Solche völlig surrealen, vor hygienefaschistischer Gesinnung förmlich tropfenden Zeilen sind es, die mich an das jüngst in Ingo Müllers Buch Gelesene erinnern; wo nationalsozialistische „Richter“ mit Schaum vorm Mund jeden wegen noch so geringer „Vergehen“ zum „Volksschädling“ (und damit zum Tode) verurteilten. Das VG Trier äußert sich unter anderem folgendermaßen:

Außerdem äußerte sie sich gegenüber Kollegen, dem unmittelbaren Vorgesetzten und dem Leiter der JVA wiederholt in hohem Maße kritisch gegen die staatlichen Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung, indem sie die Corona-Pandemie u.a. als „Propagandazirkus, gezielte Angst- und Panikmache sowie gezielte Täuschung des Staates“ bezeichnete.

Um Himmels Willen! Was für eine Ketzerin! Wurde die Hexe gleich nach dem Urteilsspruch auf dem gerichtseigenen Scheiterhaufen verbrannt?

Die Gehorsamspflicht gehöre zum Kernbereich der einem Beamten obliegenden Dienstpflichten.

Ein Satz, der auch sicherlich in einer ähnlichen Form in einem der zahlreichen, von Ingo Müller zitierten NS-Urteile stehen wird, welche die Entfernung nicht (ausreichend) der nationalsozialistischen Ideologie folgender Beamter betrafen. Was für eine schäbige Lump*in!

Die Beamtin habe die Coronatests erkennbar nicht wegen eines damit verbundenen Eingriffs in ihre psychische oder physische Integrität oder aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt, sondern alleine, weil sie deren Sinnhaftigkeit in Zweifel gezogen habe.

Wow! Sie hat es tatsächlich gewagt, den Sinn zu hinterfragen, wo (das hat die „Evaluation“ ja auch gezeigt) schlicht nur Unsinn ist. Diese Hexe!

Es stehe ihr jedoch nicht zu, mit Überlegungen, dass das Testen oder Impfen nicht zielführend sei, da es mutmaßlich keine Corona-Pandemie gebe, die wissenschaftliche Rechtfertigung von Schutzmaßnahmen in Frage zu stellen, zu deren Umsetzung eine JVA nach der geltenden Rechtsordnung verpflichtet sei.

Genau. Früher war das mit dem Kadavergehorsam ja auch wesentlich einfacher. Da schlug man die Hacken zusammen und rief laut „Jawohl, mein Führer!“ Und die, die das nicht taten, landeten im KZ. Okay, so weit sind wir noch nicht. Man verliert „nur“ Anstellung und Pensionsansprüche.

Ein Beamter sei an Recht und Gesetz gebunden; ihm stehe es gerade nicht frei, diesen zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung zählenden Grundsatz nur bei Vereinbarkeit mit seiner eigenen Überzeugung zu berücksichtigen und anderenfalls durch sein Verhalten zu unterwandern.

Genau. Er ist insb. an Artikel 1 (3) GG gebunden. Und hat bei jeder „Maßnahme“ zu prüfen, ob Grundrechte eingeschränkt werden. Er ist gar verpflichtet, zu remonstrieren. Doch dem nicht genug; diese Hexe hat auch noch versucht, die Gefangenen zu „beeinflussen“!

Außerdem habe die Beamtin ihr Vertrauensverhältnis zu den von ihr zu betreuenden Gefangenen dazu ausgenutzt, diese im Rahmen einer Abfrage der Impfbereitschaft durch gezielte einseitige, manipulative Informationen von einer Impfung abzuhalten, womit sie gegen ihre Pflicht zur gewissenhaften Pflichterfüllung im Strafvollzug verstoßen habe.

Früher nannten sie das „Wehrkraftzersetzung“. Die Beamtin hat damit vielleicht dem ein oder anderen gar das Leben gerettet; im Gegensatz zu euch widerlichen Juristen.

Warum ich nun am Ende doch froh bin, niemals Beamter geworden zu sein, dürfte damit klar sein, oder? In der örtlichen Gruppierung, aus der ich vor einiger Zeit als eigene, unerwünschte Gedanken Fabrizierender herausgeekelt wurde, ist übrigens auch eine Beamtin aus der rheinland-pfälzischen Justiz. Sie hat sich allerdings diesen ganzen (absehbaren) Ärger gespart und sich vor nun schon fast zwei Jahren vorerst unbefristet (d. h. ohne Bezahlung und Beihilfe) beurlauben lassen. Als ich zuletzt mit ihr schrieb, fragte ich sie, ob sie überhaupt in das Beamtenverhältnis zurückkehren wolle? Sie kann es sich derzeit nicht vorstellen.

Vor Leuten wie ihr oder der nun aus dem Dienst entfernten Beamtin habe ich mit den allergrößten Respekt. Sie beugen sich nicht; auch wenn es sie am Ende ihre „Karriere“ kostet. Ich hatte mich damals bereits schon den selektiven Strukturen verweigert, mit denen man auch aus mir genau so einen kadavergehorsamen Zombie machen wollte. All die vermeintlichen „Privilegien“, die man als Beamter hat, sind absolut nichts wert; vor allem nicht in diesen kranken Zeiten, in denen abweichende Meinungen und vor allem Ungehorsam gegenüber freiheitsfeindlichen „Gesetzen“ und „Verordnungen“ überhaupt nicht mehr toleriert werden. Im Gegenteil, der Beamtenstatus kettet einen nur noch härter an einen unmenschlichen Apparat – und macht einen über kurz oder lang auf die eine oder andere Weise zum Mittäter.


Siehe auch

  • Die Gehorsamspflicht gehöre zum Kernbereich der einem Beamten obliegenden Dienstpflichten. Unbelehrbares Persönlichkeitsbild | Corona Doks.

Coronoia: Paranoid-querulatorisch

Coronoia: Politische Justiz

Coronoia: Und die Menschenwürde?

Coronoia: Subsumtionsautomaten


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4 Gedanken zu „Coronoia: Kadavergehorsamspflicht“

  1. „Ich hatte schon vor meinem Abenteuer „Beamtenstudium“ den Neid sehr vieler Menschen auf Beamte nicht verstanden. Und verstehe ihn auch heute nicht.“

    Das kann ich Dir sagen. In Berlin werden Lehrer nach wie vor nicht verbeamtet. In Brandenburg schon. Nun gibt es immer wieder Lehrer, die aus Berlin abhauen, Zwei Jahre in Brandenburg an einer Schule unterrichten, verbeamtet werden und dann wieder nach Berlin zurückkehren. Den Beamtenstatus dürfen sie dann mitnehmen. Ich erlebe das in meinem beruflichen Umfeld immer wieder. Und warum das ganze Theater? Wegen der Pension. Nur deshalb.

    In meiner Kindheit galten „Verbeamtete“ und die es werden wollten, als spießig, bieder, langweilig, kleinkariert und devot. Heute wollen sehr viele Jugendliche und Mittzwanziger in den warmen Schoß des Staates. Sie wollen vermeintliche Sicherheit, Bequemlichkeit und Ruhe. Es geht hierbei einzig und allein um die Bezahlung und die Unkündbarkeit.

    1. Du bist aber gar nicht unkündbar; wie das zitierte Urteil belegt. 😉

      Ein sicheres Auskommen anzustreben, halte ich auch nicht für verwerflich. Wobei die neidvoll herbeifantasierten „Pensionen“ (an denen übrigens auch ordentlich direkt und indirekt rumgestrichen wurde) nur deshalb so wertvoll angesehen werden, weil die Masse der Vollidioten sich die gesetzliche Rente hat stehlen lassen.

      Ich glaube zudem auch nicht, dass mehr Prekarisierung zu mehr Mut und mehr freier Meinungsäußerung führt. Auch Angestellte im ÖD fallen überwiegend nur durch Kriechertum auf; weil sie eben noch schneller und einfacher „entsorgt“ werden können. Insgesamt betrachtet bin ich an der Pervertierung dessen, was ich für eine Beamtenlaufbahn in einem freiheitlichen Staat hielt, gescheitert; nicht am Ideal (z. B. den hessischen Steuerfahndern), welches mich zu diesem Entschluss trieb. Wir haben in den letzten > 2 Jahren sicherlich nicht sehr viele, aber doch vorhandene Beispiele für Beamte erlebt, die das Hirn eben nicht morgens an der Garderobe abgeben.

      1. Du bist aber gar nicht unkündbar; wie das zitierte Urteil belegt.

        Wenn du brav dein Maul hältst und immer schön mitmachst, schon(*). Weswegen epikurs Satz so wunderbar zu diesen Zeiten paßt: Ruhe, Bequemlichkeit, Sicherheit. Dafür verkaufen sie sich und die Seelen ihrer Kinder und Großeltern.

        (*)Disclaimer: Das zitierte Urteil ist natürlich nicht gesetzeskonform, aber das wissen wir hier alle und insofern gilt derzeit ja, daß man sich auf nichts und niemanden (mehr) verlassen kann. Auch nicht darauf, daß Beamte in letzter Instanz ausschließlich dem Gesetz und eben nicht ihrem Dienstherrn verpflichtet sind…

        1. Das gilt doch aber im Grunde für jeden Lohnabhängigen; wo du bei „Verweigerung“ des Maulkorbs oder der „Tests“ ganz einfach gefeuert werden kannst. ALLE machen sie den Scheiß mit; weil sie eben nicht „frei“ sind. Diese „Nur ein Job„-Mentalität ist unser eigentliches Problem. Die Unfreiheit, Nein sagen zu können. Ob nun als Beamter oder als Lohnabhängiger. Weil man nix anderes als ein Sklave ist – und seine Ketten auch noch für Schmuck hält.

          Sattelmaier hält diese Ungeheuerlichkeit übrigens sogar für diskutierbar.

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