Coronoia: Ein Volk von Arschkriechern

Das schlimme, gefährliche und unerträgliche an diesem totalitären Massenwahn ist ja nicht nur seine himmelschreienede Unlogik, die von Beginn an auf dem Niveau des Märchens „Des Kaisers neue Kleider“ verharrte. Sie waren nackt. Sie sind nackt. Und sie bleiben nackt. Nein, darauf aufbauend kommen ja noch Scheinheiligkeit, Normopathie und Doppelmoral der Zeugen Coronas obendrauf. Da schreit die rotbepunktete, nicht nur eine Spritz‘ habende #DieMaskebleibtauf-Fraktion in der Dauerhasssendung durchgehend nach einer nie mehr endenden „Maskenpflicht“ und schüttelt sich einen von der Palme, wenn böse, unmaskierte „Querdenker“ auf Demos von brutalen Söldnern gefoltert werden. Fliegt dann die Regierung samt ihres propagandistischen Eunuchen-Hofstaats ohne Gesslerlappen im Gesicht nach Kanada (und zurück), wird das in einer unfassbaren Vehemenz auch noch verteidigt.

Und das geschieht dann auch noch zufällig in genau jener Woche, in der der unangefochtene König aller Irren und sein im Frühjahr den Good Cop spielen haben dürfender Justizhampelmann ankündigen, dass sie uns (mit Winterreifen und Schneeketten; dümmer und infantiler waren nur noch die „AHA-Regeln“) in diesem Herbst / Winter im Endeffekt noch härter durchzuficken gedenken, wie sie das im vergangenen Jahr getan haben. Warum? Weil, so Klabauterbach:

Es ist eben so.

Genau. Es ist wie bei Orwell. Hypokrisie und Quod licet Iovi, non licet bovi im Endstadium. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich im Frühjahr anlässlich eines samstäglichen Waldspaziergangs mit einem anderen über das Thema „Demokratie“ und Verantwortung eines jeden Einzelnen in einer Solchen diskutierte.

Er tut sich auch eher schwer damit, die zig Millionen Mitläufer für all das, was geschah und geschieht verantwortlich zu machen. Er fährt weiter mit seinen E-MTB-Kumpels durch die Wälder. Sie tun alle so, als wäre nix. Quasi alle von denen ließen sich nicht aus Angst vor dem „Virus“ spritzen; man wollte in den Urlaub, in die Kneipe, zum Friseur oder in den Baumarkt. Dass er das nicht „durfte“ – war seinen „Kumpels“ scheißegal. Man meidet das Thema einfach. Kehrt einfach alles unter dem Teppich. Schweigt um der (vermeintlichen) „Freundschaft“ willen.

Nein, verdammt! Jeder hat verdammt nochmal die Pflicht, das, was hier geschieht, weder aktiv noch passiv zu unterstützen. Er hat sich zu verweigern. Er hat gar aktiv dagegen aufzubegehren. Er kann der Regierung das, was sie seit nun 2,5 Jahren tut, nicht durchgehen lassen.

Okay, er kann schon; weil ihn das alles einfach nicht interessiert. Er kein Problem damit hat. Er es sich nicht mit den Mächtigen verscherzen will. Er eben ein Teil jener Masse aus Mitläufern ist, die schon einmal in diesem Land ein totalitär-faschistisches System erst ermöglicht hat.

Wenn „Demokratie“ überhaupt etwas bedeutet, dann die Pflicht, Nein zu sagen. Sich frei und unabhängig zu informieren und zu bilden. Mit „Schwurblern“ zu diskutieren. Die Regierung in die Schranken zu weisen. Und nicht, sie passiv (durch demonstratives Desinteresse) oder auch noch in einer vollkommen geisteskranken Weise aktiv zu verteidigen; egal, was jene auch tut. Sei es noch so offenkundig widersprüchlich oder gegen die bislang geltenden, unantastbaren Dogmen verstoßend.

Es passt zu diesen Sklaven und Untertanen, einzig und allein der Obrigkeit nach dem Mund zu reden. Ihr in den Arsch zu kriechen. Diese Individuen haben schlicht keinerlei eigenen Werte; sie machen ihren für „Haltung“ haltenden Haltungsschaden allein von den Antagonisten abhängig, auf welche Regierung und Medien mit dem Finger zeigen.

Es ist ein hochgradig pathologisches Verhalten, wirklich jedes Vergehen der Mächtigen (und jene sind ja nicht neu; sie geschehen seit 2,5 Jahren fortwährend) gegen die heiligen Gesetze der Zeugen Coronas zwanghaft zu rechtfertigen; meist auch noch mit dem unschlagbaren „Argument“, dass Kritik ja „den Falschen“ nutzen würde. Man „Applaus von der falschen Seite bekäme“.

Diese himmelschreiende Dummheit ist nurmehr unerträglich. Doch passt sie eben perfekt zu einer spätpandemisch-dekadenten Ungesellschaft, die meines Erachtens wirklich nur noch durch einen totalen Zusammenbruch (also eines „Resets“) wieder zurück zur Vernunft (oder zumindest Ansätzen hiervon) finden kann.


Siehe auch

Coronoia: O’zapft is!

Coronoia: Neue Erkenntnisse

Coronoia: Neulich am Abgrund

Coronoia: Die Propaganda-Matrix


Zur Reise in einem Total-Verrückten-Flugzeug

  • Zum Vergleich hier die Version der Aktuellen Kamera des Allgemeinen Rundfunks der Bundesrepublik Deutschland (ARD) | @tomdabassman.
  • Kernproblem: Nähe zwischen Journalisten und Politikern. Erinnert an Inzucht. Journalist. + Politiker sitzen in erlauchten Hintergrundkreisen, Regierungsflieger usw. zusammen. Sie sind Teil der herrschenden Klasse. Deal: Übernahme der Herrschaftsperspektive. Belohnung: Dabei sein. | @KlocknerMarcus | Kommentar: Hofberichterstatter.
  • War wohl kein Regierungsbus mit Hofschreibern… | ostsee-zeitung.de | @rosenbusch_ | Kommentar: Der Bustard heißt bestimmt Frießhardt. Und die Kids Tell.
  • Dank für die zigfach mitgeteilte Empörung, dass man sich als Jurist doch nicht zu rechtlichen Themen äußern sollte, wenn das Ergebnis den Bösen besser gefällt als den Guten. | Kann mir jemand einen Coach für Political Correctness empfehlen? Ich würde super gerne an mir arbeiten. | @udovetter.
  • (1/2) | Das Problem an Journalisten/ Journalistinnen wie #Hollstein ist, dass sie ihren Job mit einem champagnergetränkten Vergnügungsurlaub verwechseln. Bissl‘ mit hohen Tieren quatschen, paar harmlose Fragen stellen für inhaltslose Beiträge und nebenbei auf Social Media prahlen. | @picklesepp | Kommentar: Naja, es sind halt Nutten.
  • Rückflug von Kanada: Keine PCR-Tests, keine Maskenpflicht | Berliner Zeitung | Kommentar: Orwells „Flugzeug der Tiere“.
  • SKANDAL: Die FDP will gleiche Rechte für Bürger und Politiker! | Für die SPD und die ihr gehörenden RND-Zeitungen wie die HAZ ein abwegiger Gedanke. Masken über alles, egal was Studien sagen oder die Nachbarländer tun. #KartoffelVirus | @SHomburg | Kommentar: Also diese Propagandahuren sind sich wirklich für nix zu schade.
  • Es ist eben so. | @Tim_Roehn.
  • Ein Offenbarungseid. | @Tim_Roehn.
  • Wenn eine Maßnahme versagt, oder sie bei Verstoß erwischt werden, erklären Coronisten eine andere zum Nonplusultra. | Nun zeigt plötzlich wieder ein neg. PCR (1x vor Abreise) dass man „definitiv nicht infiziert“ sei. | Unter 2G durften Ungeimpfte trotz negativem PCR gar nichts. | @holmenkollin | Kommentar: Das Endstadium war doch noch nicht erreicht.
  • Meine Message an die Covidioten! | Gunnar Kaiser.

Aktuelle Empfehlungen

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  • Catherine Austin Fitts | OVALmedia.
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7 Gedanken zu „Coronoia: Ein Volk von Arschkriechern“

  1. „Arschkriecher“, der Kaiser ist schon lange nackt, erinnert mich an: “ Die Geschichte wiederholt sich immer zweimal – das erste Mal als Tragödie, das zweite Mal als Farce.“, was dem wohl größten der Philosophen zugeschrieben wird, Karl Marx.
    In der Tragödie waren die zu Feinden erklärten Juden, „Kommunisten“, überhaupt die Andersdenkenden zunächst die Opfer, verfolgt und getötet. Und heute, in der „Farce“? Sind die Ungläubigen mehr „Opfer“ als die mitlaufenden Gespiketen? Ist das die Farce, sie merken gar nicht, wie sie missbraucht werden?
    Dieser Trennung von uns Beherrschten in die „Guten“ und die „Querdenker“ Vorschub zu leisten bedeutet, diesen Faschismus, den das System unweigerlich darstellt, zu goutieren, denn er lebt von Trennung und Bündelung. Betrogen werden wir alle allein durch den dem zugrunde liegenden Kapitalismus, der keine Farce, keine Wiederholung darstellt, sondern zu überwinden gilt. Nur damit wird dem Faschismus die Grundlage entzogen.

  2. „sie machen ihren für „Haltung“ haltenden Haltungsschaden allein von den Antagonisten abhängig, auf welche Regierung und Medien mit dem Finger zeigen.“
    Schön und treffend formuliert.
    Und zum „Argument“ vieler, Kritik nutze nur den Falschen: Deutsche können nur schwarzweiß denken, Grautöne kennen sie nicht. Spricht für ein ziemlich reduziertes und schlichtes Weltbild und nicht für besonders viel Verstand.

  3. @Ute

    „Deutsche können nur schwarzweiß denken, Grautöne kennen sie nicht. Spricht für ein ziemlich reduziertes und schlichtes Weltbild und nicht für besonders viel Verstand.“

    Ja, leider. Das ist womöglich auch die Ursache für die deutsche Neigung zu Faschismus und Totalitarismus. Eine Meinung. Eine Haltung. Eine Wahrheit. Alles andere ist böse und muss vernichtet werden. Das können wir bei Corona, Ukraine und Klima ganz deutlich sehen.

    Ein liberales, demokratisches, weltoffenes und freiheitliches Denken ist dem gemeinen Deutschen total zuwider.

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