Coronoia: Corona-Ausschuss

Zersetzung und Zermürbung sowie Friendly Fire sind logische Begleiterscheinungen von totalitären Systemen. Im Gegensatz zu einem Bekannten, der quasi jeden (u. a. Ken Jebsen) und jedes Medium (u. a. Rubikon) mit einer etwas größeren Reichweite für „kontrollierte Opposition“ hält, vertrete ich eher die Ansicht, dass die ganz normalen menschlichen Schwächen (wie Gier, Neid und Eitelkeit) eine wesentlich zielführendere Form von (systemimmanenter) Korruption darstellen, als der Einsatz von Agenten und das unmittelbare „Kaufen“ von Oppositionellen. Die aktuellen Vorgänge im „Corona-Ausschuss“ sehe ich diesbezüglich als Bestätigung, auf die ich jedoch (einmal mehr) gerne verzichtet hätte.

So waschen nun also vor allem Reiner Füllmich und Viviane Fischer in aller Öffentlichkeit schmutzige Wäsche; dazu auch noch in einer Form, die niveauloser nicht sein könnte. Mich interessieren weder die (abstrusen) Details, noch wer hier wen in welchem Ausmaß über den Tisch gezogen hat. In der Vergangenheit wurde auch ich hier im Blog dafür kritisiert, dass ich diverse Protagonisten der Szene, bspw. „Querdenken“, M. Ballweg oder eben auch Füllmich immer wieder mal (in einer eher zurückhaltenden Weise) kritisiert habe. Man warf mir auch vor, dass ich hin und wieder auch Kritik von Aya Velázquez, Elijah Tee, Uwe Loose, Gordon Pankalla oder Markus Haintz an den Vorgängen innerhalb unserer „Szene“ verlinkt oder aufgegriffen habe; die man in gewisser Weise für Nestbeschmutzer, Unruhestifter oder eben selbst für „kontrollierte Oppositon“ hielt.

Dies hängt natürlich damit zusammen, dass auch in unseren Reihen Kritik nicht wirklich erwünscht ist; man sich seine kleine, heile Welt (und den Glauben an die edlen Retter) bewahren will. Ich selbst musste eine bittere Erfahrung dieser Art ja auch in diesem Frühjahr in der örtlichen Gruppierung machen, aus der man mich ja dann im Endeffekt auch herausgemobbt hat; weil ich es wagte, eine der autokratisch getroffenen Entscheidungen einer der beiden „Chefinnen“ zu kritisieren. Das wollte sie nicht hören; dabei ging es noch nicht einmal um Politisches, sondern um eine absurde Belanglosigkeit. Aber ja, auch ich fühlte mich in meinem Stolz gekränkt, fühlte mich respektlos behandelt, weshalb ich eben den für mich (einen sich an seine Isolation gewöhnt habenden Eremiten) üblichen Schritt tat: Ich schloss damit ab und zog mich zurück.

Der Corona-Ausschuss hat viel an Interessantem und Wichtigem ans Tageslicht befördert; ansonsten hätte ich mich nicht teils über mehrere Stunden hingesetzt und Transkripte wie bspw. jene von Burchardt oder Behrendt erstellt. Ich bin mir auch relativ sicher, dass die Beteiligten zu Beginn von idealistischen Motiven geleitet waren. Aber, wenn man (im Gegensatz zu kleinen Bloggern) mit Spenden förmlich zugeschmissen wird (und einen gehobeneren Lebensstil gewöhnt ist), wachsen natürlich die Begehrlichkeiten.

Zumal ich persönlich ja auch deshalb ein Problem mit Anwälten bzw. Juristen im Allgemeinen habe, weil jene im Grundton tiefster Überzeugung meinen, ihnen stehe ihre mehr als fürstliche Bezahlung automatisch zu. Sie sind allerdings eben auch ein Berufszweig, der grundsätzlich am Leid anderer Menschen schmarotzt. Sie stellen ihre Rechnungen auch nach verlorenen Prozessen, die sie für ihre Mandanten als unverlierbar dargestellt haben. Und treiben dann letzten Endes die ehemaligen Mandanten erbarmungslos in die Privatinsolvenz, wenn sie die abartig hohen Rechnungen nicht mehr bezahlen können. Pro Bono arbeiten; vor allem in Sachen Corona, weil man ja selbst davon betroffen ist? Nein, das geht natürlich nicht. Man ist ja wichtig. Man braucht das (viele) Geld!

Ich bin ja aber sicherlich nur „neidisch“, weil ich in den letzten Jahren sehr viel Zeit investiert habe, um mir autodidaktisch ein umfangreiches Wissen im Bereich des Straßen- und Straßenverkehrsrechts anzueignen. Aber keine Minute meines zeitraubenden Engagements und meiner Arbeit in irgendeiner Weise vergütet wird oder je wurde. Im Gegenteil, ich bekomme bspw. für meinen zurückgewiesenen Einbahnstraßenantrag dann demnächst noch eine Rechnung und muss auch die Klage irgendwie finanzieren. Würde ich einen Anwalt engagieren, würde der Steuerzahler (bei erfolgreicher Klage) dessen Arbeit jedoch bezahlen; meine hingegen nicht.

Egal. Füllmich ist ein Schwätzer und ein Großmaul. Ich schätze auf der einen Seite bei Menschen eine klare und deutliche Sprache; kann mit politisch korrektem Geschwurbel generell nur wenig anfangen; daher hatte ich auch schnell einen Gefallen an seinem Cowboy-Slang gefunden. Auf der anderen Seite war mir auch schon sehr früh klar, dass auch die US-Justiz kaum weniger korrumpiert sein wird, als die deutsche. Überhaupt hatte ich den Eindruck, dass hier Versprechungen gemacht werden, die einer gewissen Logik entbehren. So fragte ich mich, warum irgendein Urteil über den PCR-Test in den USA irgendeine Auswirkung auf die wieder einmal stramm im Stechschritt marschierenden deutschen Richter haben sollte? Warum wartet man in den USA gerade auf die eine, alles umwälzende Klage von Füllmich? Gibt es da wirklich sonst keine fähigen Juristen, die das mit dem PCR-Test verstanden haben? Überhaupt nur auf dieses eine Pferd „PCR“ zu setzen, war angesichts des Ausmaßes dieses globalen Verbrechens in meinen Augen prozessstrategisch absolut naiv, wenn nicht gar dumm.

Als die groß angekündigte „Sammelklage“ in den USA dann über Wochen und Monate und letztlich auch bis zum heutigen Tage niemals kam – und auch die alternativen Medien nicht wirklich den Schneid hatten, nach einer angemessenen Zeit kritisch nachzuhaken (Füllmich wich dann permanent aus, auf irgendwelche anderen angeblichen Klagen, bspw. in Kanada), war es offensichtlich, dass es ihm hier eventuell doch nur ums Geld gehen könnte? Außerdem weckte der berüchtigte Abend in einer Berliner Bar mit dem Namen „Scotch & Sofa“, als man eine „Partei“ gründen wollte (um die Lockdownbeschränkungen zu umgehen), bei mir auch grundsätzliche Zweifel an der juristischen Kompetenz von Füllmich und Fischer; denn die Art und Weise, wie die beiden mit den Polizisten kommunizierten, war für gestandene Juristen ihres Schlages in meinen Augen ziemlich jämmerlich.

Wie dem auch sei; der Schaden, den diese geldgeilen Juristen nun mit ihrem niveaulosen Rosenkrieg verursacht haben, ist gewaltig. Auf der anderen Seite ist diese öffentliche Schlammschlacht wohl auch notwendig; um auch in unseren Reihen ein Bewusstsein dafür zu wecken, dass man eben nicht einfach irgendwem hinterhertrotten sollte, der einem das Blaue vom Himmel verspricht. Oder dass man meint, das Überweisen von Geld (im Stile eines Ablasshandels) würde einen davon befreien, einen wirklichen persönlichen Einsatz leisten zu müssen. Freikaufen funktioniert nicht. Einzig die massenhafte Verweigerung kann Systeme wie jenes zum Stillstand und zum Kollabieren bringen.


Siehe auch

  • Hollywood mit Reiner und Ken | Hintermbusch.
  • Und täglich grüsst die Sammelklage | 2020news.
  • „Corona-Schadensersatzklage“: Marcel Templin beendet Zusammenarbeit mit Dr. Reiner Fuellmich | Martin Lejeune.
  • Statement von Viviane Fischer zum Betrugsfall Reiner Füllmich.
  • Das noch zum leidigen Thema Corona-Ausschuss, Reiner Füllmich etc. | RA Holger Fischer.
  • Corona-Ausschuss: Streit ums Geld | Transition News.
  • Untreuevorwürfe beim „Corona-Ausschuss“ (…) | @SHomburg.
  • Es stellt sich die Frage für Alle, die Betrügern auf den Leim gegangen sind: Wie hat wer wen noch zum Narren gehalten? Das gilt für alle Stars der Szene. | F. Däblitz.
  • Zum Schmierentheater „Corona-Ausschuss“: impfen-nein-danke.de offiziell (Teil 1 / Teil 2).
  • (…) Gelenkte Opposition? Vielleicht. | Ich denke aber, die braucht es gar nicht. Dummheit und Egoismen reichen aus. | RA Holger Fischer.
  • Streit im Corona-Ausschuss: Geldstreit? Betrug? | == Eine persönliche Stellungnahme von Stefan Magnet.
  • Die Suche nach dem Goldschatz des Corona-Ausschusses | Martin Lejeune.
  • Sachstand Corona-Schadenersatzklage und Corona-Ausschuss | Martin Lejeune.
  • Martin Lejeune hat eine informative Zusammenfassung zum CA gegeben. | RA Holger Fischer.

Aktuelle Empfehlungen

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    „Sie hat bei der Führung der EU und der weltweiten Reaktion auf die Pandemie im Krisenmanagement Entschlossenheit bewiesen“. | @rosenbusch_.
  • Gates Foundation ehrt vier führende Persönlichkeiten mit den 2022 Goalkeepers Global Goals Awards für ihre inspirierenden Bemühungen, den Fortschritt für alle voranzutreiben | Corona Doks.
  • Demonstrantin gestoßen: Geldstrafe für Polizisten | FAZ.
  • Ermittlungsverfahren gegen Mark Hauptmann eingestellt: Maskendeal-Vorwürfe nicht bestätigt | LTO.
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  • Wir sind umstellt von Propaganda | Nachdenkseiten.
  • Basta Berlin (142) – O’zapft is! Die Gaudi ist vorbei.
  • Geburteneinbruch nach Impfkampagne: Institut für Bevölkerungsforschung will Elefanten im Raum nicht sehen | Norbert Häring.
  • Wann sind wir im Krieg? Willy Wimmers Sicht von einem ernsten Vorgang | Nachdenkseiten.
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  • Bundestag trauert in Schweigeminute um Rainer Keller | Deutscher Bundestag.
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17 Gedanken zu „Coronoia: Corona-Ausschuss“

      1. Ja, Das genau ist mein Hauptanliegen recht behalten zu wollen.
        Das zieht sich durch mein ganzes leben schon so.
        Weil ich ja genau weiß, das es niemals besser wird.
        Mir ging es in deinem Text halt darum aufzuzeigen, dass viele der von dir genannten und auch den noch ungenannten Protagonisten eben nicht die Ziele verfolgen, schon allein von ihrer Herkunft und dem was sie vor der Krise gemacht und gesagt, respektive geschrieben haben, die halt notwendig wären um uns von den Herrschaften zu befreien.


        Anm. DS: *seufz*

  1. Eigentlich ist das auch meine Conclusio, raus aus den sozialen Blasen und Überwachungssystemen. Wenn nur noch 30% wählen gehen würden, wäre die Politik und das System im Grunde desavouiert und delegitimiert. Macht man im normalen Leben doch auch, man ignoriert einfach Marionetten, die einen nicht weiter bringen oder einen infantil von oben herab behandeln.

    Mir ist die ganze Energie die Leute mit Alter wie Aya & Co. in solche soz. Bubbles setzen für den Wderstand und Aufklärung suspekt. Jeder verdient damit wohl auch irgendwie einen Teil seines Lebensunterhaltes mittlerweile. Und evtl. ist es auch größtenteils Neid, dass Sie jetzt sehen, dass der CA mit einer guten Show mehrere Millionen an „Spenden“ eingesammelt hat. Bei Aya kann ich z.B. nicht nachvollziehen, warum der CA so im Fokus ist, während die Linkspartei die zigfach größere kontrollierte Opposition im Raum ist und mehr Schaden für Kinder und Gesundheit verursacht. Wagenknecht kanalisiert noch viel mehr Widerstand bei den Bürgern in eine Sackgasse als es der CA allein schon optisch überhaupt könnte.

    Füllmich ist für mich der Al Bundy des Corona-Widerstands. Klare Sprache und Blick auf die Dinge oft, aber ich würde ihm nie mehr als 10€ spenden, um die Welt zu retten (lach). Wagenknecht könnte aus dem Stand eine Partei gründen die 10% holt, aber ihr gefällt ihre Rolle und lohnen tut sie sich auch sicherlich.

    Für die Wahrheit gibt es kein Geld. Ich würde ihrem Blog wirklich gerne was spenden, aber es kompromittiert Sie ja, wenn es zu viele machen. Zusammen dagegen Erspartes in alternative Lebensgemeinschaften investieren sollte doch Antrieb genug sein auch weiterhin denen zu folgen die die Wahrheit suchen und nicht denen die sie glauben gefunden zu haben.

    Wenn vielmehr ihre Gedanken unentgeltlich und frei zu Corona und Krieg bloggen oder kommentieren würden, wäre das System doch schon längst zerbrochen. Das wird allein durch Blasen, Feedbackschleifen, Belohnungssysteme wie likes, Anführer wie Wagneknecht oder CA unterminiert.

    Das Satellitenfernsehen und Zeitungen waren wesentlich anarchistischer, da es diese Mechanismen der Schwarmverdummung nicht gab. Entkommen kann man dem nur indem man für sich selber minimalistisch lebt. Ein unbezahlter Blog der geistig gesund hält ist da evtl. die beste Anlage zur Zeit.

    Ted Kacynski, Klostermönche und -schwestern sind da das Extrem auf der einen Seite, China das erkannt hat wirtschaftlich zu profitieren oder die Notwendigkeit die ganze Bevölkerung zu konditionieren das andere Extrem. Beides ist nicht gesund und beständig auf Dauer, führt zum Aussterben oder Krebsgeschwüren. Aus der Perspektive könnte man die Hypothese aufstellen, das geopolitisch sich etwas China auch in den Weg stellen muss, damit meine ich aber eher den Minimalismus und nicht den Westen oder FFF. You will own nothing and you will be happy!? Wenn das für alle gelten würde, wäre es garnicht so schlecht für den Weltfrieden. Aber im Grunde geht es nur um Machterhalt für die nächsten paar Dekaden, danach sehen die da oben weiter…

    1. Natürlich; die primären Motive der Ausschuss-Kritiker waren natürlich in den meisten Fällen auch nicht (ausschließlich) altruistisch. Letzten Endes ist Corona-Kritik in dem System, in welchem wir uns befinden, auch ein „Markt“, in welchem um Anteile gekämpft wird. Und der Teufel meist auch dort immer nur auf den größten Haufen scheißt. Viele Interviews und Beiträge in Alternativmedien wie apolut oder Rubikon sind zum überwiegenden Teil klassisches Marketing.

      Ich kann nicht nur bei Aya die Fokussierung nicht nachvollziehen; außer, dass man damit halt auch wieder ein gewisses Segment bedient, welches man für eine Marktlücke hält. Dasselbe bei Elijah Tee. Bis zu einem gewissen Maße ist das halt auch notwendig und dem Grunde nach berechtigt.

      Inwieweit einzelne Spenden auch mich „kompromittieren“, weiß ich nicht. Ich habe hier zumindest phasenweise das erste Mal in meinem Leben ein wirkliches Interesse anderer an meiner Art, mich schriftlich auszudrücken, erfahren. Dass dazu „Corona“ notwendig war, finde ich bedauerlich. Jeder Freigeist kann nur überleben, wenn man seinen Mut, sich als einzigen Luxus das Äußern einer wahrhaft freien(!) Meinung zu leisten, honoriert. Ansonsten gehen hier die Lichter halt auch irgendwann aus; und kaum jemand wird sich daran erinnern. Die meisten halten ja doch die Fresse, weil sie meinen, noch etwas zu verlieren zu haben.

      Deine Kritik an Wagenknecht kann ich im Übrigen überhaupt nicht nachvollziehen.

      1. Ich teile Wagenknechts Ideale, Ansichten und Ziele 100%. Aber eben darum halte ich sie für völlig inkonsequent und daher suspekt dass ich ihr meine Wahlstimme gebe, dass Sie immer noch in dieser Partei ist, die sie nie in leitende Funktion mehr lassen wird. Sie muss sich entscheiden, ob Sie Politikern sein will die einsam und alleine geframed wird als schwarzes Schaf (und das lässt sie bereitwillig mit sich vor jeder Kamera ob bei Lanz oder Maischberger machen) oder Gesellschaftskritikerin mit vielleicht weniger Aufmerksamkeit. Letzteres kann Sie sein und Bücher schreiben, wird dann aber wohl weniger ins TV eingeladen. Sicherlich bedient sie einen Markt in den Medien momentan eher als dass sie ernsthaft an einen pol. Alternative/Bewegung arbeitet. Und das ist für mich pol. Inkonsequenz oder ein Arzt der kein Blut sehen kann. Ohne Wagenknecht wäre die Linkspartei vermute ich bei der BTW unter der Basis gelandet prozentual. Ohne die 3 Direktmandate wäre sie sowieso geflogen.

        Ich dachte nachdem was ich bisher in ihrem Blog gelesen habe, dass Konsequenz eine der Tugenden wären, deren Verlust sie am stärksten bemängeln. Leute wie Habeck & Co. haben keinen moralischen Kompass, sind Verräter, inkompetent, Narzissten, Ideologen…aber konsequent in ihrem Handeln. Und wenn die Sahra diese Eigenschaft noch lebt, dann bewirkt sie was zum Guten. Oder was hat sie in den letzten 5 Jahren bewirkt und hätte sie nicht mehr bewirken können vom Potential? Was hätte Sie gemacht wenn die Linke nicht ins Parlament gekommen wäre? Die Linke ist trotzdem tot und bestenfalls der Sidekick der Regierung. Jetzt spielt sie eben weitere 4 Jahre das hübsche schlechte Gewissen der Bürger. Im Grunde unterminiert die kleine Sahra aber, dass Millionen vielleicht selber den Mund aufmachen. Stellen Sie sich vor die Meinung von Sahra würde nicht im TV so eloquent artikuliert werden?! Jemand anderes MÜSSTE ZWINGEND vom Medienzirkus gefunden werden. Selbst die Nazis wussten schon, dass wenn Sie nur Propaganda senden, diese unglaubwürdig wird, es bruacht immer ein Quäntchen Wahrheit und Kritik wie das Salz in der Suppe. Und das ist die mediale Funktion von Sahra Wagenknecht und Sie ist sich dessen völlig bewusst und spielt die Rolle perfekt. Da bin ich mir zu 99% sicher oder Sie ist extrem naiv über ihre Rolle.

        Auf den NDS ist ein Artikel über Sie voller wenns und Konjunktive. Die NDS sind auch so ein Verein den ich mittlerweile für kontrollierte Opposition halte bzw. einen Marktteilnehmer wie Sie schreiben, weil eben Marionetten wie Wagenknecht und Kubicki da auftreten und Hoffnungen suggerieren die sie nie einlösen (wollen oder werden). So wird die Masse dumm und passiv gehalten und fern von der AfD, so der Wortlaut im Artikel. Man muss aber nicht die AfD wählen, man kann auch garnicht wählen einfach und damit demokratisch mehr erreichen oder nicht Hoffnung auf SPD, Linke machen, dann liest aber einen vermutlich keiner mehr?!

        https://www.nachdenkseiten.de/?p=88463

        Ihr Mann ist ja mittlerweile sogar ausgetreten aus der Linken. Lafontaine halte ich zumindest für konsequent, er hat wohl aber auch gesagt meine ich vor kurzem gelesen zu haben, dass der Austritt aus der SPD der falsche Weg war. Im Nachhinein nach 20 Jahren. Ich hoffe Sahra braucht nicht auch noch 20 Jahre… Vor kurzem las ich Lafo und Sahra wollen bei der Basis einsteigen, war wohl nur ne Ente, denn öffentlich gegen das Coronanarrativ und Impfung stellen würde Sie sich nie, Sie weiss was an Kritik zugelassen wird und was nicht. Wie will sie allerdings dann je etwas fundamental ändern politisch? Sie betreibt eben systemkonforme und -tolerierte Kritik, die gewollt und nachgefragt ist. Ja, in der Hinsicht ist sie sehr konsequent und eloquent. Ein dt. Nawalny für mich bestenfalls momentan. Man stelle sich vor Sie tritt auch aus der Linkspartei aus, wäre nicht mehr gebunden in Narrativen, würde ein Buch schreiben dass den ganzen Schwindel und Ausmass der Corona Psy-Op darlegt und den inhärenten Nexus zum Ukraine-Krieg. Man würde Sie wohl erst recht als AFD-nahe und rechts framen, in der Linkspartei ist sie etwas geschützt davor. Kann sein, dass das ihre Denke/Kalkül ist. Bliebt für mich sie ist unwählbar, da Sie politishc nie etwas mehr bewirken wird so wie es ihr Mann nach 20 Jahren eingesehen hat.

        Glauben Sie mir, ihr Blog und andere animieren mich und andere Leute 100x mehr eine eigene Meinung zu artikulieren und sich zu informieren und zu vernetzen und konsequent zu sein als die liebe Sahra.

  2. https://www.unz.com/proberts/we-might-be-spared-nuclear-war-for-now-but-the-threat-of-home-grown-tyranny-remains/

    Da ich es gerade im RSS-Reader las, Paul Craig Roberts fasst was ich oben beschreibe auf geopolitischer Ebene denke ich recht objektiv zusammen. Russland ist dieser ausgleichende Pol momentan welthistorisch zwischem der Hybris des Westens und dem technologischen sozialen Wahnsinn der sich in China anbahnt. Damit meine ich nicht das russisches pol. System oder die Kultur, aber die Russen leben momentan minimalistischer, der Drang nach Perfektion oder Weltmacht scheint mir nicht stark ausgeprägt und von der pol. Führung proklamiert. Indien wäre auch eine Möglichkeit aber geopolitisch ist Indien wie auch Afrika noch nicht bedeutsam genug, könnte es aber evtl. werden nach dem dem jetzigen 3. WK wenn in Europa, Russland die Erde verbrannt ist und beide sich erst mal ein paar Dekaden wieder aufrappeln müssen, wenn sie können.

    Im CA war Paul Craig Roberts auch, Füllmich sagte wie so oft seine Ausführungen seien hochinteressant, aber im nächsten CA wurde dann die nächste Sau durchs Dorf getrieben. Auch etwas das mir jetzt so auffällt. Eigentlich wurde das ähnlich wie bei der Tagesschaue gehandhabt, Einschaltquote generieren, Spender, statt die Leute mal inhaltlich länger aufzuklären zu einem Thema über mehrer CA-Sendungen.

  3. „Der Corona-Ausschuss hat viel an Interessantem und Wichtigem ans Tageslicht befördert“

    Ja, das sollten wir alle nicht vergessen! Über Hundert Folgen, mit mehreren Hundert Experten, Wissenschaftlern, Politikern, Journalisten etc. etc. – für die Aufklärung ein Riesen-Gewinn. Man sollte jetzt nicht den Fehler machen, das ganze Projekt zu verteufeln, nur weil einige Protagonisten Scheiße gebaut haben. Sehr viele Inhalte haben bis heute Bestand.

    „Einzig die massenhafte Verweigerung kann Systeme wie jenes zum Stillstand und zum Kollabieren bringen.“

    Jupp. Ich denke, die deutsche Bevölkerung ist hier auf einem guten Weg. Im Berliner ÖPNV tragen immer weniger Maulkorb, trotz ständiger Droh-Durchsage. Überall, wo die Maske freiwillig getragen werden kann, wird sie immer weniger. Es dauert lange, aber ein Ende ist in Sicht. Es boykottieren immer mehr die Regeln. Und genau dann können sie beschließen, was sie wollen. Wenn die Masse davon nicht mehr überzeugt ist und nicht mehr mitmacht, ist es vorbei.

    1. Du glaubst tatsächlich daran, das Verweigerung allein ausreicht um uns aus der Krise zu bringen???
      Die Elite wollen uns töten und/oder versklaven !
      Nur wenn die herrschende Klasse beseitigt, der Kapitalismus abgeschafft ist haben wir überhaupt erst die Möglichkeit wirklich frei zu sein!


      Anm. DS: *seufz* Dann fang doch mal damit an? Anstatt weiterhin nach Außen den Systemling zu spielen.

    2. Die Elite hat gewonnen, solange das Rad nicht konsequent zurückgedreht wird. Verweigerung reicht also nicht.
      Und natürlich müssen Köpfe rollen, eine riesen Zahl.

      1. Man kann das Rad nicht zurückdrehen!
        Das wäre auch nicht im Sinne einer adäquaten Lösung.
        Denn, genau deswegen haben wir die Scheisse ja.
        Das Problem heißt „Kapitalismus“!
        Siehe weiter unten.


        Anm. DS: *gähn* Ich wiederhole mich zwar aber: Die ersetzen gerade „den Kapitalismus“ durch einen digitalen Neo-Feudalismus.

  4. Das mach ich doch schon seit 1974.
    Du solltest mal meine Beiträge lesen! STAUN!!!


    Anm. DS: Ich werde zukünftig Spam dieser Art nicht mehr freigeben. Danke.

    1. Das sind Wahrheiten kein Spam.


      Anm. DS: Dann verkünde sie in deinem Blog oder einem Buch. Reicht ansonsten jetzt mit deiner Selbstbeweihräucherung.

    1. Das sehe ich anders – und sich auf ein Diffamierungsvideo aus dem Mainstream zu berufen, hat insb. nach den letzten 2,5 Jahren ein besonderes G’schmäckle.

      Hier im Blog hat eine zeitlang eine Person kommentiert, die von Füllmich in größeren Prozessen vertreten wurde – und mit ihm (überwiegend) zufrieden war. Im Endeffekt isses aber eh wurscht.

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