Unfall am Ixheimer Kreisel

Im Juli fuhr ich ja zum Ixheimer Kreisel in der Nachbarstadt, um dort einmal mehr mit der grenzenlosen Willkür arroganter Amtsträger konfrontiert zu werden. Ich prognostizierte im Rahmen unseres Plauschs auch die Zunahme von Unfällen an dieser letzten Endes allein der Beschleunigung des Kfz-Verkehrs und gleichzeitig schikanösen Ausbremsung des Radverkehrs dienenden Kreisverkehrsanlage. Meine Prognose, dass es dort öfters krachen wird, wurde gerade durch eine Pressemeldung der Zweibrücker Polizeiinspektion bestätigt. In diesem Fall war zwar kein Radfahrer oder Fußgänger beteiligt, aber auch dies ist nur eine Frage der Zeit.

Ich zitiere die PM der PD Pirmasens:

Vorschriftsmäßige Kindersicherung verhindert schwere Verletzung

Zweibrücken (ots)

Zeit: 06.10.2022, 09:57 Uhr

Ort: Zweibrücken, Bitscher Straße, Kreisel am Nagelwerk. SV: Die 77-jährige Fahrerin eines Mitsubishi SpaceStar verließ die Autobahn 8, die sie zuvor in Fahrtrichtung Pirmasens befahren hatte, an der Anschlussstelle Zweibrücken-Ixheim, wo sie beim Einfahren in den Kreisel mit der Mercedes-E-Klasse einer 28-jährigen Frau kollidierte, die bevorrechtigt den Kreisverkehr befuhr. Die beiden Pkw wurden erheblich beschädigt (Misubishi: 2.500 Euro / E-Klasse: 7.000 Euro), die 28-jährige Mercedes-Fahrerin wurde mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus transportiert. Ihr Fahrzeug wurde auf die Mittelinsel des Kreisverkehrs geschleudert. Das vorschriftsmäßig in einem Kindersitz gesicherte 3-jährige Kleinkind der Mercedes-Fahrerin blieb bei dem Unfall unverletzt. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden. |pizw

Die alte Dame (warum gibt es für solche Gefährder eigentlich immer noch keine zeitliche Befristung der Fahrerlaubnis ab dem 70. Lebensjahr?) ist also einfach in den Kreisel gebrettert, ohne die Vorfahrt des Verkehrs auf der Kreisfahrbahn zu beachten. Aber das ist dort ja auch baulich mehr oder weniger so gewollt.

Zumindest das ist „beruhigend“: Wenn sie in diesem Moment einen auf dem „sicheren Radweg“ unterwegs seienden Radfahrer totgefahren hätte, wäre der zumindest (wegen seines kleinen Vorfahrt gewähren) selber schuld.

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