Coronoia: Pandemie-Amnestie?

In den letzten Tagen tauchen in der von Elon Musk gekauften Dauerhasssendung vermehrt geteilte Tweets aus den USA auf (Siehe auch unten), die sich im Wesentlichen auf einen Artikel im Magazin „The Atlantic“ beziehen (Siehe auch tkp.at). In diesem spricht sich Emily Oster dafür aus, eine „Pandemie-Amnestie“ zu erklären. Im Endeffekt fordern hier, wie es nicht anders zu erwarten war, die Corona-Faschisten, man möge doch über das, was sie insbesondere in einer unfassbar-selbstverständlichen Weise denjenigen angetan haben, die sich nicht wie ein paar infantile Kleinkinder vorm bösen Killervirus schocken und verängstigen ließen, einfach den Mantel des Schweigens ausbreiten. Also so, wie das gerade hier in diesem kackbraunen Scheißland nach dem zweiten Weltkrieg schon einmal der Fall war!

Nun bin ich ja besonders „radikal“; ich habe schon sehr früh klargestellt, dass ich den ganzen Mitläufern ihre Dummheit und ihre Rückgratlosigkeit niemals vergeben, ihnen niemals verzeihen werde. Denn dafür ist der Schaden, den jeder einzelne von ihnen durch sein aktives und passives Handeln (vor allem auch durch das Kreuzchen bei den Wahlen) mit angerichtet hat, zu groß. Sie sind schuldig!

So cancelte ich bspw. im letzten Winter auch eine Bekanntschaft, mit der ich mich im Sommer regelmäßig am See unterhielt. Wenn ich mir unzählige Stunden den Mund fusselig rede, der andere sogar tendenziell erkennen lässt, dass auch er wenigstens ein wenig von dem rafft, was hier eigentlich läuft – aber dann doch wieder nach ein wenig medialer Panikmache ins „Impfzentrum“ rennt, um sich den nächsten Schuss setzen zu lassen, damit er nicht die totalitären „Unannehmlichkeiten“, denen wir „ungeimpften“ Untermenschen vor allem im letzten Winterhalbjahr ausgesetzt waren, am eigenen Leib verspüren muss – dann wünsche ich solchen Mitläufern nicht einmal mehr guten Tag, wenn ich sie im Sommer darauf am See sehe; wo ihnen hin und wieder auch ein anderes Opfer begegnet.

Aber auch sonst irritierte es mich immer wieder, wie viele Menschen auch aus der örtlichen Gruppierung noch Kontakte zu teils aus Überzeugung geschlumpften Bekannten pflegten. Es geht und ging mir nicht in den Kopf, wie man es anderen einfach mal eben so verzeihen konnte, dass es jenen völlig gleichgültig war, dass man nicht einmal mehr in den Baumarkt oder mit dem kranken Hund zum Tierarzt durfte? Vom blinden Abnicken der ersten „Lockdowns“, dem einsamen Verreckenlassen in den Heimen, die Ignoranz bezüglich brutaler physischer Gewalt gegenüber friedlichen Demonstranten sowie dem Verbrennen einer ganzen Generation von (verobjektivierten) Kindern und Jugendlichen ganz zu schweigen. Okay, manch einer verweist auf mehr oder weniger unfreiwillige Kontakte zu Kollegen und Vorgesetzten. Oder auch, dass der Riss mitten durch die Familie ginge. Aber warum manche auch weiterhin in der Freizeit mit solchen Mitläufern abhängen können, ist mir einfach unbegreiflich.

Für mich persönlich ist bspw. auch die Gastronomiebranche völlig verbrannt. Jene hielt ich generell schon sehr früh in meinem Leben für überflüssig, weil weitestgehend rausgeschmissenes Geld; am Ende auch nur eine Bühne für materiell-distinktives Gehabe. Eventuell könnte ich es mir noch vorstellen, mal irgendwo einzukehren oder zu übernachten, wo mir der Betreiber nachweist, dass er sich dem ganzen faschistischen „2G“-Scheiß verweigert oder jenen zumindest nach Kräften sabotiert hat.

Wenn ich das hin und wieder im corona-kritischen Bereich erwähne, werde ich allerdings eher irritiert angeschaut. Die allermeisten sind auch hier wieder sehr schnell zu einer ziemlich „pragmatischen“ Handhabe zurückgekehrt; man gibt seine Kohle wieder ohne jedes schlechte Gewissen gerade denjenigen, die einen im letzten Winter eiskalt wie ein nasser Straßenköter vor der Tür haben stehenlassen. Einige der Waldspaziergänge der örtlichen Gruppierung führten bspw. anschließend in den Biergarten eines „2G“-Forsthauses; wo selbst heute immer noch die bescheuerten „Abstandsmarkierungen“ rumhängen.

Dasselbe gilt eben auch für den Einzelhandel und die „Kulturbranche“. Künstler, die ihren Mund aufgemacht und somit unheimlich viel riskiert haben, die dafür gecancelt und vor allem von den jeglicher Moral unverdächtigen Schreibnutten persönlich fertiggemacht werden – die sehe und höre ich mir gerne auch mal gegen Geld (was ich ja eigentlich nicht habe) an. Aber warum sollte ich auf irgendeine Veranstaltung eines geläuterten Regierungs-Hofnarren oder einer Systemhuren-Band gehen – und auch nur einen Cent in die Kassen dieser feigen und teils auch sehr lauten Hetzer schmeißen? Ich soll sie also auch noch für ihren fehlenden Charakter finanziell belohnen?

Selbst wenn man von seiner Persönlichkeit eher grundsätzlich dazu neigt, ans Gute im Menschen zu glauben – wie kann man selbst als Opfer dieses Terrors einfach so tun, als wäre nichts gewesen? Nur, um wieder „dazu“ zu gehören? Ich wollte schon vor rund 15 Jahren nicht mehr „dazu“ gehören; weder zu dieser Spezies im Allgemeinen, noch zur noch widerlicheren Untergattung des mal wieder die Welt an seinen Thesen genesen lassen wollenden „Deutschen“; es ist doch kein Zufall, dass die härtesten Coronazis auf diesem Planeten wieder in diesen Breiten auftauchten – und immer noch, verzweifelt an den NoCovid-Endsieg glaubend, versuchen, die (inzwischen schon weggesprengte) Brücke des eigentlich 8-fach mausetoten Narrativs zu halten.

Ich habe es vor allem in meinen Beiträgen über die Mediziner, Polizisten, Juristen und die Eichmänner und -frauen im Allgemeinen zum Ausdruck gebracht: Es kann und darf sich nicht wiederholen, dass diese widerwärtigen Verbrecher (vom Minister über den Knüppelbullen bis runter zum „2G“-Kioskbetreiber) wieder ungeschoren davonkommen; auch, weil sie quasi die gesamte Bevölkerung zu Mittätern gemacht haben – und demzufolge die Vertuschung der millionenfach begangenen Untaten im absoluten Eigeninteresse dieser unmenschlichen Ansammlung von (dieses Mal den Ärmel statt den Arm gehoben habenden) Arschkriechern liegt.

Es liegt an uns, den Opfern dieses korporatistischen Staatsterrors, unnachgiebig Aufklärung und Bestrafung der Täter einzufordern! Nichts da mit „Vergessen„, „Vergebung“, „Verzeihen“ oder einer „Amnestie“! Die schwerstkriminellen Haupttäter sollten eher heilfroh darüber sein, dass in diesem Land die Todesstrafe abgeschafft wurde.


Siehe auch

  • Die Rattenfänger und die Pandemie-Amnestie | Caimi Report.

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  • Resharing this. Because „let’s forgive“, right? Nope. | @SydneyLWatson.
  • Never forget, never forgive, never again, no amnesty. | @TheFreds.
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  • „Denn wer weiterhin die Musik entsprechender Künstler konsumiert, muss sich bewusst sein, dass er damit unweigerlich all jene unterstützt, die das Medium zweckentfremden – indirekt oder gar direkt“ | tz.de | @rosenbusch_ | Kommentar: Die Erben Julius Streichers?
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  • Durchsuchung, Beschlagnahme, Festnahme, U-Haft … | Polizisten für Aufklärung.
  • Die Nord-Stream-2-Pipeline | ZG Blog.
  • TÖDLICHE SCHUFTEREI – WANN MACHT ARBEIT KRANK? G. Kaiser, L. Hirneise, B. Osterhammel, B. Stern | Fair Talk.
  • Ulrike Guérot & Hauke Ritz: Endspiel Europa | OVALmedia.
  • Die europäische Katharsis | Ulrike Guérot, Hauke Ritz | Rubikon.
  • Nina Maleika | NARRATIVE by Robert Cibis | OVALmedia.
  • Wir vergessen nicht! | Flo Osrainik | Rubikon.
  • Straße vor Schiene, Privat vor Staat: Wissing lässt plündern | Telepolis | Kommentar: Welch Wunder, die FDP macht neoliberale Politik. Wissing ist übrigens ein nachweislicher Lügner und auch sonst völlig unfähig, davon konnte ich mich schon persönlich überzeugen.

19 Gedanken zu „Coronoia: Pandemie-Amnestie?“

  1. Danke, dass Du dies heiße Thema ansprichst. Aber noch ist das Theater ja nicht vorbei. »C« mag demnächst vielleicht in den Hintergrund treten, weggewischt von der Eskalation des Ukraine-Krieges, der eine Art False-Flag-Version eines Krieges gegen uns Alle ist. Und die nächste Stufe steht ja bereits in den Startlöchern: die sogenannte Klima-Katastrophe und auf was wir Bürger zur Rettung der Welt alles verzichten müssen. Die selbsternannten Retter der Welt selbstverständlich nicht.

    Ich schätze, die weitaus meisten werden auch weiterhin gar nicht verstehen, um was es da überhaupt geht. Sie begreifen einfach nicht, dass es hier um elementare Dinge geht, ja wirklich um Fragen von Leben und Tod. Wenn überhaupt so was wie eine Bitte um Verzeihung kommt, dann wird es fast immer so was wie ein »Sorry, war nicht so gemeint« sein, quasi wie ein bestenfalls halbherziges Entschuldigen nach einem halbfreiwilligen Rempler. Selbst das wird aber wohl die Ausnahme sein. Ich schätze im Regelfall wird gar nichts kommen, und ich bleibe letztlich der Sonderling, der »Asoziale«, der »nicht mitgemacht hat«. Doch bei einer Aufarbeitung der Ereignisse der vergangenen knapp drei Jahre sind wir noch lange nicht, denn die fixen Ideen in den Köpfen (und Herzen) sind inzwischen sehr tief eingefräst, von ein paar Ausnahmen mal abgesehen. Die große Oper hat ja gerade erst angefangen.

    Ich habe da leider für mich keine Antwort gefunden. Einfach zur Tagesordnung übergehen, als sei nichts gewesen? Für mich indiskutabel. Zum völligen Misanthropen werden und mich von fast allen abwenden? Auch indiskutabel, wenn auch aus anderen Gründen. Ich gehöre in mehrfacher Hinsicht nicht zu den Leuten, denen viele hinterher rennen, weil sie sie so toll finden. Ich kenne Leute, die sehe ich lieber von hinten, wenn überhaupt. Aber sie sehen gut aus, haben Charisma und treffen mit dem, was sie tun einen Nerv. Sie können sich vieles erlauben, was mir nicht verziehen würde.

    Es würde darauf hinauslaufen, dass ich dann wirklich auf mich allein gestellt wäre. Bin ich zwar, wenn ich ganz ehrlich bin, eh schon. Da sind aber (noch) Überlebensinstinkte, die das endgültige Abbrechen der Brücken verhindern. Wären Menschen um mich, »die in der gleichen Weise auf das Leben schauen« (nach Antoine de Saint-Exupéry), dann wäre meine Entscheidung klar: Die Jünger der herrschenden Lehre machen ihres, wir machen unseres. Ist aber bislang leider nicht. Habe also bis auf Weiteres keine Antwort auf diese Frage …

    1. Natürlich, auch im „kritischen“ Lager verstehen die meisten nicht, was geschieht. Sie positionieren sich lieber in der „Mitte“, um nach relativ kurzer Zeit Frieden mit diesen Faschos zu schließen. Exemplarisch ist dieser Kommentar bei Corona Doks, der auf eine Zitierung und Verlinkung meines Beitrags erfolgte.

    2. „Ich schätze, die weitaus meisten werden auch weiterhin gar nicht verstehen, um was es da überhaupt geht.“
      Genauso sehe ich das auch. Leider sind wir eine Minderheit und werden es wohl auch bleiben. Das wird mir immer klarer und ich gebe zu, sooo pessimistisch war ich vor einem Jahr noch nicht. Meine Kontakte habe ich schon ziemlich reduziert oder andere haben mich ausgeschlossen, doch ich leide nicht darunter. Mir ist auch klargeworden, warum ich bei den Demos hier (Spaziergänge sind in Freiburg ja verboten) nicht mitmache: Anfangs hat mich das Heiteitei mit Herzchen und albernen Luftballons total abgeschreckt, nun tragen sie Plakate vor sich her, denen ich mich anschließen könnte. Aber: Für wen machen die das? Es interessiert doch die Mehrheit der Deutschen nicht, sie schlucken doch brav alles, was man ihnen vorsetzt. Wenn die Franzosen gegen die Preiserhöhungen auf die Straße gehen, kaufen die Deutschen Heizlüfter, essen nur noch Billigfraß und richten sich brav und gemütlich in der Armut ein. Ich habe keine Lust mehr, mich für solche Menschen zu engagieren. Ich gehöre nicht mehr hierher, es ist mir auch egal, was mit dem Land geschieht, sie haben es ja alle genauso gewollt. Wer sollte dieses zerstörte und mental verkommene Land denn überhaupt wiederaufbauen? Ich will nur noch weg.

      1. Zu den Demos:
        Das sehe ich mittlerweile ebenso. Und das sage ich als jemand, der jetzt knapp ein Jahr lang wöchentlich Demos organisiert hat.
        Ich habe einfach keinen Bock mehr. Es gehen viel weniger Menschen auf die Straße, als im Frühjahr 2022. Anscheinend passt alles wieder irgendwie.
        Wenn dann Daumen nach oben oder gewunken wird von Menschen außerhalb der Demo – toll das bringt auch nix. Das können sie gleich lassen.
        Deshalb bin ich auch nach der heutigen Demo erst mal raus. Meine Energie kann ich auch effektiver einsetzen.

  2. Tja, der Mensch ist nunmal ein Rudeltier, alles Evolution.
    Man kann aber die Erklärung umdrehen. Was 99% tun und meinen, ist normal, richtig, Maßstab, das wollen sie, keine Grundrechte, Mengele war Menschenfreund, KZ müssen wieder her, etc pp. Dem ist die Minderheit eben unterworfen, keine Wahl. Dann gilt nur noch, das jedes Mund aufmachen nichts als Heuchelei ist, das 99% nur Theater spielen.
    „Sie Leben“ live in Kombination mit der Flucht ins 23. Jahrhundert in Kombination mit einem Zombi-Film, natürlich ohne glückliches Ende. Glückliche Enden ist ein Auslaufmodell.
    Ach so, diese Emily Oster ist wohl eine Frau. Frauen sind niemals für ihr Handeln verantwortlich, also verlangen sie selbstverständlich nach Amnestie. Weil sie immer Opfer sind, werden sie bald nach Entschädigung rufen.
    Ach ja, weit über 100000 erwachsene Einwohner hier, aber nur 60 Spaziergänger.
    Och jo, wer mit den Mitläufern nichts zu tun haben will, aber ständig auf seine Seitenzugriffe schaut, tja, was ist der eigentlich?

    1. Will ich Mitläufer oder kritische Menschen als Leser?

      Och jo, wer mit den Mitläufern nichts zu tun haben will, aber ständig auf seine Seitenzugriffe schaut, tja, was ist der eigentlich?

      Sach mal, was stimmt eigentlich nicht mit dir? Zuerst pisst du mir ohne jeden Anlass in Sachen Radwege ans Bein – und jetzt auch noch bei Corona?

  3. Zum Glück kann diese Amnestie niemand gewähren, da es ja keinen Welt- oder Universum-Imperator mit den nötigen Befugnissen gibt. Ein paar kleinere Imperatoren mit lokalen Befugnissen gäbe es aber schon (Putin, Erdogan, Orban, OM von Turkmenistan, OM von Tadschikistan, was weiß ich wer noch alles; Anmerkung: OM = Obermotz). Ich bin aber definitiv gegen eine Amnestie. Erst mal die noch verbliebenen „Verschwörungstheorien“ in Mainstream-Wahrheiten überführen und danach die ganzen Denunzierungen, Diffamierungen und Rechtsbrüche aufarbeiten.

    1. Es ist ja auch eine bittere Ironie, dass man beim Wort „Amnestie“ nur das „t“ wegnehmen muss, um beim Wort „Amnesie“ zu landen. 😉

      Die „Amnestie“ werden sie sich ganz einfach selbst verpassen; so wie damals. Wobei es ja, du schreibst es ja auch, vor allem hier in D immer noch nicht vorüber ist.

  4. Verzeihen ja, vergessen nein. Was bringt es uns, harte Strafen für Mitläufer zu verhängen oder auch nur zu fordern? Einsicht und Schutz gegen Rückfall bieten Strafen nicht. Weiß man schon aus dem klassischen Strafvollzug. Wolfgang Wodarg hatte schon 2020 in einem Video-Interview mit einem Gamer eine Wahrheits- und Versöhnungskommission nach südafrikanischem Vorbild vorgeschlagen. D.h. Aufarbeiten und Aufklären ja, Schuld Zuweisen und Bestrafen nein. Das wichtigste muss doch sein, die Opfer zu entschädigen (Bußgeld zurückzahlen, Job zurück geben oder Abfindung zahlen) und eine Wiederholung zu verhindern.

    1. Kurz: Nein. Es wird sich ansonsten immer und immer wiederholen; wenn selbst das, was in den letzten drei Jahren geschehen ist, wieder keinerlei Konsequenzen für die Täter haben wird.

      Ich will vor allem Gates, Schwab, Lauterbach, Spahn, Wieler, Drosten, Merkel und wie sie alle heißen lebenslänglich in einem Hochsicherheitsknast sehen.

      1. Wenn wir die Täter bestrafen, werden die Lemminge interessiert zuschauen, behaupten, sie hätten das alles nicht gewusst und nicht gewollt, und werden sich die nächste Riege von Psychopathen suchen, um ihnen zu folgen. Ich meine, was haben die Nürnberger Prozesse nach dem zweiten Weltkrieg unter dem Strich gebracht?

        1. Die mögen nicht viel gebracht haben; sie waren ja auch mehr oder weniger nur ein Schauprozess, den die Sieger veranstaltet haben. Das Versagen in Sachen „Aufarbeitung“ gründete doch gerade darin, dass beinahe alle Täter waren und sich in der Nachkriegszeit mehr oder weniger stillschweigend darauf einigten, sich nicht gegenseitig in den Knast zu bringen. Nach meiner Interpretation entstand die 68er-Bewegung doch gerade auch aufgrund des „Muffs von 1000 Jahren unter den Talaren“.

          Genau deshalb müsste die folgende Aufarbeitung auch anders ablaufen und sich eben auch mit all den Mitläufern viel intensiver befassen, als das damals der Fall war. Wenn nun aber Leute wie du einfach „Schwamm drüber“ sagen – welcher „Erziehungseffekt“ soll da zum Tragen kommen? Wenn mir mein Hund immer die Bude vollscheißt oder mein Kind beißt, belohne ich ihn nicht noch dafür mit einer leckeren Wurst.

          1. @ Dennis Schneble
            „Genau deshalb müsste die folgende Aufarbeitung auch anders ablaufen und sich eben auch mit all den Mitläufern viel intensiver befassen, als das damals der Fall war.“
            Ab welchem Punkt fängt Mitläufertum und Täterschaft an? Ich denke es fängt hier spätestens bereits bei selbsternannten „Blockwarten“ an. Wie soll bei einer solchen Quantität eine mit Konsequenzen gepaarte Aufarbeitung in der Realität aussehen?

          2. Zu allererst müsste all jenen gesellschaftliche Ächtung am eigenen Leib widerfahren; also gerade nicht ein sofortiges Vergeben und „Schwamm drüber“. In diesen Tagen erscheint ein Buch von M. Klöckner und J. Wernicke, die anhand unzähliger unfassbarer Zitate darlegen, welch Geistes Kind deren Verfasser, aber auch derjenigen, die daran nichts anstößiges finden, sind. Es ist erst zwei oder drei Wochen her, da forderte so eine alte Schachtel im WDR, dass man „Impfgegner“ verprügeln müsse. Und erhielt dafür auch noch Beifall. Ich gehe sogar so weit, dass gerade dieses Volk unheilbar vom inhärent faschistischen Ungeist zerfressen ist. Deutschland wurde damals nicht „von den Nazis befreit“. Man kann eine Masse von Nazis und den Arm hebenden Mitläufern nicht über Nacht von sich selbst „befreien“.

            Es müsste sehr viel, auch Grundsätzliches passieren; es lohnt sich aber nicht, sich darüber tiefgründigere Gedanken zu machen. Weil nichts davon je in die Tat umgesetzt werden wird. Wie man Menschen mit der Droge „Gutes“ zu tun von Kindesbeinen an im Stile der „Welle“ manipulieren kann, sieht man ja schon seit längerem an den nur noch als bekloppt zu bezeichnenden Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die sich auf Straßen festkleben, weil sie einem Weltuntergangskult angehören, der meint, er sei die „letzte Generation“, ehe die Menschheit verbrennt oder absäuft. Sie wird verbrennen, wenn auch auf eine andere Weise, als diese Schwachmaten zu wissen glauben.

            Das Zitat von Einstein mit der unendlichen Dummheit ist sicherlich bekannt?

  5. Alle Verantwortlichen Politiker und deren Adlaten müssen eingesperrt werden.
    So Leute wie dieser „Ügür Sahin“ samt Braut und alle die in dieser Institution arbeiten ebenfalls.
    Nicht zu vergessen alle Ärzte die Impfen und geimpft haben müssen weggesperrt werden.

  6. Ich gehe mal, pessimistisch oder eher realistisch wie ich bin, davon aus, dass hier gar nichts oder fast gar nichts aufgearbeitet werden wird. Auch wenn die Verbrecher vor Gericht gehören. Ich wäre gegen eine Amnestie und bin gegen das Verzeihen, denn hier geht es nicht um Vergebung, hier geht es darum, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Da aber so unglaublich viele Mittäter dabei waren und sind, wäre das schon aus organisatorischen Gründen gar nicht leistbar, denke ich.

  7. Bei 9/11 gab es ja auch keine Amnestie und Corona ist mit Sicherheit ein viel gigantischeres Verbrechen.

    Ob es sowas wie die 9/11 Truthers Bewegung geben wird bzw. das noch kommt? Wird wohl von den Nebenwirkungen und Toten der Impfung abhängen. Aber generell scheinen mir unter Ärtzen eben nicht so viel Chuzpe und Idealismus und Berufsethos zu existieren wie unter den Ingenieuren. Der Berufsstand des Arztes ist mir leider ziemlich suspekt, schon vor Corona. Und Ingenieure werden eine Aufklärung wie bei 9/11 nicht leisten können bei Corona, dass müsste shcon aus der Medizin selber kommen aber käme einem totalen moralischen Offenbarungseid gleich. Von daher nicht zu erwarten. Alle hängen zu tief drin, bei 9/11 hat man dagegen lediglich ein paar Ingenieure bestochen, das Ding durchzuziehen. Lernen tun die think tanks ja dummerweise auch und planen ihre PsyOps mittlerweile so bis zum Ende, dass aufgrund der Ungeheuerlichkeit des Ganzen eben im Grunde kaum einer glauben kann, dass das alles geplant gewesen sein soll. Wenn man nicht heute in Dokus sehen würde, wie mit den Juden umgegangen wurde in den KZs und Ghettos, die meisten könnten und würden es wohl nach wie vor nicht glauben, denn man müsste sich dazu selbst entmenschlichen um von anderen Menschen so ein Verhalten annehmen zu können…

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