Strafanzeige beim IStGH in Den Haag eingereicht

Die Menschenrechtsverteidigerin Sarah Luzia Hassel-Reusing (aus Wuppertal) hat am 26. November 2022 vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag eine 720 Seiten umfassende Strafanzeige wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gemäß Artikel 7 Römisches Statut (RS) durch die Corona-Schockmaßnahmen eingereicht. Sie bezieht sich hierbei im Wesentlichen auf einen neuen Phänomenbereich, den sie als „geostrategisch organisierten Terrorismus“ (GOT) definiert. Die Presseerklärung ist (im pdf-Format) in deutscher und englischer Sprache verfügbar. Unterstützt wird diese Strafanzeige unter anderem vom weiterhin suspendierten Bundespolizisten Markus Schlöffel.

14 Gedanken zu „Strafanzeige beim IStGH in Den Haag eingereicht“

  1. Leider schlichen sich in der Presseerklärung zwei kleine Schreibfehler ein (ohne sich inhaltlich auszuwirken). Das Problem saß in diesen Fällen nicht vor dem Monitor, sondern die Technik selbst spürte offenbar Urlaubsreife. Während ihres Absturzes griff sie im freien Fall noch nach Satzteilen und einzelnen Zeichen und verschob, doppelte oder löschte sie.
    Ich denke („Ich fühle, also bin ich.“), ich sollte nun die 60 Erholungsurlaubstage, die sich seit meiner Suspendierung mit Zinseszins ansammelten, beantragen. Meinen Vorgesetzten könnte ich in diesem Zuge auch eine schöne Adventszeit wünschen. Das nächste Jahr dürfte mit vielen Veränderungen einhergehen.

    An dieser Stelle möchte ich mich ausdrücklich beim morphischen Feld bedanken:
    Danke, dass du mich zu Sarah führtest und ich komplementäre Kooperation auch mit weiteren Menschen (er)leben durfte.

    Ein besonderer Dank geht auch an alle Zeugen, die trotz ihrer traumatischen Erfahrungen den Mut aufbrachten, über ihre zum Teil grausamen Erlebnisse schriftlich auszusagen.

    Danke.

    Markus Schlöffel
    (susp. Bundespolizist)

    p.s.
    „Ich finde, „susp.“ ist ein sehr schönes und ehrenhaftes Präfix zu einer Amtsbezeichnung“, bemerkte das Känguru in seinem Buch „Opportunisten und Faschisten“.

    1. Hallo Markus,

      ich wünsche euch viel Erfolg damit; auch wenn ich persönlich die Justiz (national und international) gänzlich abgehakt habe. Solange die große Masse das alles mitträgt und demnächst auch alles vertuscht und unter den Teppich gekehrt wird, habe ich generell wenig Hoffnung, dass der ganze Staatsterror jemals aufgearbeitet wird. Geschweige denn, dass diese Terroristen dafür hinter Gitter landen.

      „susp.“ passt übrigens auch gut zu Marc Uwe and the suspicious Suitcases. 😉

      Hasta la victoria Siempre!

      1. „die Justiz (national und international) gänzlich abgehakt“
        Zwar beeinflusst organisierte Kriminalität (OK) auch Justiz – im Rahmen des vorliegenden geostrategisch organisierten Terrorismus (GOT) ist das Fall – jedoch sind nicht alle Schlüsselpositionen durch Terroristen besetzt oder werden von ihnen kontrolliert. Zumindest liegen uns darüber keine Erkenntnisse vor.
        Sollte sich entgegen meiner Erwartung auch der IStGH als unfähig oder unwillig erweisen, liegen spätestens jetzt den Menschen alle wesentlichen Fakten (s. h. Presseerklärung) vor, um Handlungsoptionen herauszuarbeiten und nach individueller Risikoabwägung Entscheidungen zu treffen. Wichtig ist: Wer sich selbst vertraut [1], kann nicht mehr verlieren.

        __________
        [1] Es gab Zeiten, in denen ich mir nicht vertraute und mich am Außen orientierte. Das war lebensgefährlich. Dank der IoPT (Identitätsorientierte Psychotraumatheorie -> https://www.franz-ruppert.de/) konnte ich zu mir gelangen.

  2. Klasse
    Endlich mal ein guter Bulle… ;-))
    Ich hatte dich auch schon im Coronaausschuss gesehen.
    Meine Hochachtung, gerade weil du aus diesem System kommst und dich der Obrigkeit verweigerst.
    Auf den Verlauf der Strafanzeige beim IStGH in Den Haag bin ich auch gespannt… 😉

    1. Es ist schließlich nicht nur meine Aufgabe, für den Erhalt der FDGO einzutreten, sondern selbst wenn sie nicht gültig wäre, würde ich so leben wollen, wie sie definiert ist. Daher tue ich das, was zu tun ist und lasse das, was schädlich ist. Es fühlt sich für mich nur richtig an. Mehr brauche ich nicht.

      1. Was denkst du, warum der überwiegenden Mehrheit deiner Kollegen gerade das völlig egal ist und offenkundig nur eins zählt: der monatliche Eingang der Bezüge auf dem Konto?

        1. Angst vor Ausgrenzung und die Lust, Gefühlsstau an projizierte Feindbildern abreagieren zu können. Die psychischen Wirkmechanismen sind damals (Nazi-Zeit) wie heute gleich.
          (Die, die wissen, was los ist, dürften entweder suspendiert worden oder in den Krankenstand gegangen sein.)

          1. Das erklärt vielleicht das Verhalten vieler in Sachen Corona, aber nicht grundsätzlich meine ähnlichen Erfahrungen mit den Anwärtern (und Beamten) im Finanzamt. Ich hatte damals nicht den Eindruck, dass da irgendwer ein Interesse bspw. an einer gerechten Besteuerung hätte. Es ging den allermeisten darum, sich dem (kranken) System (welches sie später adelte) zu unterwerfen und blind zu gehorchen, um Karriere zu machen – und somit lebenslang jeden Monat Kohle aufs Konto zu kriegen. „Grundrechte“ selbständig zu interpretieren empfand die überwiegende Mehrheit als lästig.

            Ich kann mir daher nicht vorstellen, dass es bei der Polizei (vor allem in der „Ausbildung“) wesentlich besser aussieht. Die wenigsten, die dort hingehen, tun dies aus Idealismus. Und selbst bei den wenigen echten Idealisten schleifen die Strukturen das meiste an wirklicher Haltung weg. Weil eben auch schon lange vor Corona alleine schon durch die Grundstruktur des Beamtentums blinder Kadavergehorsam eingefordert wurde.

          2. Die Angst vor Ausgrenzung kann ich mir als Motiv gut vorstellen, danach handelt ja wohl der Großteil der Masse. Aber woher kommt denn heute konkret der Gefühsstau?

  3. @Dennis Schneble betr. 4. Dezember 2022 um 14:05 Uhr (Ich fand keinen Antwort-Button.)

    Ach so. Ja, das deckt sich mit meinen Erfahrungen. In der Ausbildung gab es Kollegen, die Prüfungen nicht bestanden und sie vorher schon sagten, dass sie sich dann etwas anderes suchen würden oder schon in Aussicht hätten. Es fiel ihnen noch leicht, Alternativen zu suchen und zu finden. Mit fortschreitender Zeit verpflichteten sich die Kollegen durch bspw. Finanzierung eines Autos selbst, in der Polizeilaufbahn weiterzulaufen, auch wenn man ihnen schon ansah, dass ihr Laufstil nicht ganz idealistisch erscheint. Durch Attraktivitätsprogramme (finanzielle Anreize: Prämien, (Sonder)Zulagen, Beförderungen, Aufstiegsmöglichkeiten) wurde den Kollegen in der Folgezeit das Gehorchen immer schmackhafter gemacht. Das kann man machen, sofern die FDGO dadurch gefestigt wird. Das Gegenteil ist aber der Fall. Und das war wahrscheinlich dann auch das Ziel. Eine nicht gesunde Psyche kann eben nicht zwischen ICH, DU und WIR unterscheiden und kann sich für alles unter dem Deckmantel WIR missbrauchen lassen. Das hat in der Tat mit Idealismus nichts zu tun und führt zu Kadavergehorsam. Im ersten Dienstjahr sagte uns unser Gruppenführer ehrlich: „Als Beamter steht man immer mit einem Bein im Disziplinarverfahren. Ob das andere Bein folgt, hängt vom jeweiligen Vorgesetzten ab.“ Ein paar Jahre später wurde mir bewusst, was damit gemeint war.

    Tja, jetzt stecke ich bis zum Hals im Disziplinarverfahren und es fühlt sich richtig an. Interessanterweise sinkt der Pegel; zumindest fühlt es sich so an 😊

    1. Einfach den jeweils letzten Button im entsprechenden Strang auswählen. 😉

      Das mit der FDGO hört sich ja in Sonntagsreden immer schön an; was es im Zweifel wert ist, haben uns die letzten 3 Jahre bewiesen; vor allem auf Seiten der Polizei. Darin liegt gerade auch das Problem; wenn man so einen Begriff wie die „FDGO“ zwar moralisch extrem überhöht, ihn aber im Alltag schlicht kaum vor- oder erlebt. Trotzdem hält man sich für „die Guten“, also hier auch noch (im wahrsten Sinne) als die „good Cops“ und begegnet jedem, der dieses System aufgrund seiner Verkommenheit in Frage stellt, gleich mehr oder weniger feindselig. Ich verstehe bspw. auch nicht, warum ich auch im Rahmen meines unscheinbaren radverkehrspolitischen Engagements auch von Seiten der Polizeibehörden fortwährend nur Arroganz (z. B.) und alles, nur keinen (an der Sache interessierten) Dialog auf Augenhöhe erlebe.

      Ein weiteres Problem ist mit Sicherheit, dass die Polizei natürlich auch eine unheimliche Anziehungskraft auf autoritäre Charaktere hat. Die ihre Macht über den Normalbürger auch mehr oder weniger genießen. Mit dieser Hybris konnten damals meine Anwärterkollegen auch nicht umgehen.

      Letzten Endes kann man das auch wieder allgemein auf die Lohnabhängigkeit zurückführen. Selbst wenn es noch ein paar Schlöffels gäbe, würden von denen wiederum nur sehr wenige den unbequemen Weg gehen, der einem dann diverse politisch motivierte Disziplinarverfahren einbrockt. Daher noch einmal Danke, dass du diese Integrität hast; deinen Diensteid wirklich auf das GG – und nicht den Polizeipräsidenten oder das IfSG (das Seuchen-Grundgesetz) geleistet hast.

      1. Das mit der FDGO hört sich ja in Sonntagsreden immer schön an; was es im Zweifel wert ist, haben uns die letzten 3 Jahre bewiesen

        Jegliche Ordnung, jegliches Prinzip ist immer nur soviel wert wie die Menschen, die sie oder es verteidigen. Ohne eine praktische Umsetzung ist bzw. wäre alles, so idealistisch es auch sei, nur Makulatur.

        1. Was soll ich sagen? Für den Erhalt der FDGO eintreten bedeutet, dass das notfalls mit Gewalt geschehen muss. Anders kann man eine Geiselnahme kaum beenden.
          Wenn allerdings offensichtlich ist, dass Zivilbevölkerungen angegriffen und Kernverbrechen verübt werden, dennoch sich eine selbsternannte Friedensbewegung erhebt und äußert, man müsse friedlich sein und sich wieder setzt, dann kommen die Terroristen in Nadelstreifenanzügen aus ihrem Lächeln nicht mehr heraus, während sie langsam die Nadeln in die Oberarme von Kindern schieben und sich dabei am Lächeln der Eltern befriedigen.

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