Coronoia: The same procedure …

… as every year, James. Ich hab meine Blog-Pflege in den Tagen „zwischen den Jahren“ mal wieder stark vernachlässigt; wozu sich auch für keine 300 Seitenaufrufe am Tag noch groß abrackern? Der gelockte Papst der Zeugen Coronas hat ja neulich auch das Ende der „Pandemie“ verkündigt; was Spritzen-Kardinal Klabauterbach und die hiesige Hygiene-Gauleiterin Dreyer allerdings nicht wirklich beeindruckt hat. Wobei die „Baselines“ inzwischen sowieso in jeder Hinsicht dermaßen weit ins Totalitäre verschoben wurden, dass es tatsächlich nie mehr ein Zurück zur „alten Normalität“ geben wird – und kann. Widerstand sehe ich weiterhin überhaupt keinen, auch keine „Aufarbeitung„; der Drops ist im Endeffekt gelutscht. Die große totalverblödete Masse wird uns weiter mit ins Verderben reißen; auch im nächsten Jahr!

Das ist ja im Endeffekt die einzige Konstante, die sich durch mein Leben zieht: Es wird immer nur schlechter. Eine Runde nach der anderen kreist die Erde um die Sonne – und man wird nicht nur älter, sondern auch ärmer, deprimierter und isolierter. Okay; geteiltes Leid ist halbes Leid. Daher noch einmal kurz Danke an die anderen Blogger und Kommentatoren (und vor allem die, die einem sogar noch ganz klassische analoge Weihnachtskärtchen schicken). Es ist schön, als misanthropischer Eremit wenigstens in den unendlichen Weiten des Internets ein paar Menschen zu finden, die einen irgendwie verstehen können.

Ja, aber ehrlich? Was hat uns das vergangene Jahr gebracht? Okay, ich durfte wieder legal Lebensmittel einkaufen; das hat meine „Lebensqualität“ wahrlich auf ein neues Level geboostert. Nachdem ich mich rund zwei Jahre lang nur von Nudeln ernährt hatte, war auch wieder der Erwerb von Brötchen, Brot, Obst, Wurst und Fleisch möglich. Wobei; Dank der rasenden Inflation eigentlich dann doch nicht so wirklich. Momentan ärgere ich mich mit dem Kundendienst von Kaufland rum, der mir verklickern will, dass es völlig normal sei, dass ich in der Filiale in der Innenstadt 1,29 Euro für eine 200-Gramm-Packung Scheibenlyoner hinlatzen soll, während man den gleichen Artikel am nördlichen Stadtrand für 99 Cent erhält.

Ja, um solche Beträge muss ich feilschen bzw. kämpfen. Aus der örtlichen Gruppierung und den Kontakten ergab sich leider auch nicht so wirklich viel, was von Dauer oder Tiefe gewesen wäre oder was mir mal wirklich zu irgendeinem „Durchbruch“ verholfen hätte. Auch hier bestätigten wieder einmal die Ausnahmen die Regel. Immerhin; Dank eines Kumpels, mit dem ich in diesem Sommer oft am See rumgegammelt und Schach (ich hab bislang gegen ihn ausnahmslos nur verloren!) und Poker (ausgeglichene Bilanz) gezockt habe, konnte ich es mir immerhin mal erlauben, die bräsige Verwaltung meiner Heimatstadt vor das Verwaltungsgericht zu zerren.

Und es könnte, so der aktuelle Stand des Verfahrens, durchaus schlechter laufen; das Gericht macht der Stadt ein wenig Druck. Aber auch bei diesem eher unpolitischen Randthema möchte ich mir keine wirklichen Hoffnungen machen, dass dieser „Rechtsstaat“ wenigstens partiell noch funktionieren könnte. Und was fand ich, der hier immerhin rund 500 Euro seines Sponsors in den Pott stellt, wieder so unheimlich rührend? Genau; die erneut schlicht nicht vorhandene Rückmeldung von anderen Radfahrern, Politikern oder sonst irgendwem.

Auch sonst frustrierte mich in diesem Jahr so ziemlich alles, was ich in radverkehrspolitischer Sicht noch versuchte. Da schneit sogar mal eine der bekannteren Persönlichkeiten aus der radwege- und helmkritischen Szene hier in den Blog – und fängt dann ohne ersichtlichen Grund an, massiv rumzustänkern und mir Aussagen in den Mund zu legen, die ich niemals tätigen würde. Aber egal; auch sonst verspürte ich keine wirkliche Solidarität; vor allem nicht von Seiten der Autofahrer. Das Sahnehäubchen war die Teileinziehung der B 10 neulich – juckt absolut niemanden; auch nicht einen radfahrenden Anwalt aus der örtlichen Gruppierung. Dafür habe er „keine Zeit“. Danke! Aber man kriegt in diesem Jahr wenigstens auch wieder Fahrradketten zu kaufen.

Überhaupt; auf die Erfahrungen in der örtlichen Gruppierung hätte ich zurückblickend liebend gerne verzichtet. Stark begonnen – und sehr schnell noch stärker nachgelassen. Ich bekam auch dort zu spüren, dass es vor allem den „Führungspersonen“ letztlich um persönliche Macht geht; um Unterwerfung und das Ignorieren unerwünschter Kritik. Neue Leser gab es aus dieser Sphäre im Endeffekt auch überhaupt keine. Die „Montagsspaziergänge“ (an drei unterschiedlichen Orten) entpuppten sich dbzgl. ebenso als erfolglos.

Und was gab es sonst noch so an Tollem im letzten Jahr? Ach ja, der radikale Internet-Entzug dem wir hier in unserem Kuhdorf einem (vermutlich) besoffenen Baggerfahrer zu verdanken hatten. Hätte es mir allerdings auch härter vorgestellt; so ganz ohne Internet. Bin also gewappnet!

Und dann waren da ja noch Ukraine, Russland, die NATO und der (niemals aufgeklärt werdende) „Doppel-Wumms“ in der Ostsee. Vielleicht haben wir Glück – und sie drücken irgendwann doch die roten Knöpfe; für das ganz große Feuerwerk? Dann ist dieses ganze Elend auf diesem Planeten voller unterentwickelter Nacktraubaffen wenigstens für die allermeisten kurz und schmerzlos vorüber. Quasi der atomare Great Reset?

Ja, man spürt auch an diesen paar lieblos hingestümperten Zeilen, dass mir derzeit wieder jegliche Motivation, als auch Kreativität fehlt. Die Bilanz des letzten Jahres war nun einmal leider wieder negativ. Und die Aussichten für das nächste Jahr mit dem Wort „trostlos“ zu umschreiben, wäre auch nur einer jener orwell’schen Euphemismen, die zu verwenden mir eine bis dahin gute Bekanntschaft einst empfohlen hatte.

Ganz nach dem alten Dante wird folglich auch das Motto des Jahres 2023 lauten:

Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!

We’re (still) on the Highway to Hell!

Prost!


Siehe auch

Coronoia: Ein weiteres verlorenes Jahr


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  • 20 deaths per million doses. 60 deaths per million boosted people (3 doses). The “official death” rate of Covid is about 100 per million primary infections. A majority (90%?) of those are policy deaths, not Covid deaths: vaccines appear to be more dangerous than Covid. | @RWMaloneMD.
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  • Wer heute noch sagt, dass er „stolz“ darauf ist ein Deutscher zu sein, ist entweder rechtsradikal oder schwachsinnig. | Seit #Corona ist mir dieses Land egal. | @realTomBohn | Kommentar: Exakt.
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  • Der Fuß des Herrn Chopin | 1bis19.
  • Maske für immer? Statt der Politik auf die Finger zu schauen, verteidigen deutsche Journalisten staatliche Übergriffigkeit | NZZ.
  • „Lockdowns waren ein totaler Fehlschlag und verursachen Übersterblichkeit (…) Eines der Länder mit dem niedrigsten Gesamtsterblichkeit ist Schweden, das einzige Land, das sich geweigert hat, weit verbreitete Lockdowns einzuführen.“ | telegraph.co.uk | @rosenbusch_.
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  • NATO-Akte: NATO-Osterweiterung nach Asien? | apolut.
  • So sieht „Komiker“ und Hardcoronist @ralphruthe die Welt seit Corona – in einer lebensfeindlichen Umgebung weit weg von der irdischen Realität, freies Atmen ohne vollumfänglichen Schutz ist tödlich. | @holmenkollin.
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  • Apartheid adé: Was war das für ein Stress! Aber wir sind gut durchgekommen | Corona Doks.
  • Was für ein „friedliches“ Gelüge, mit christlichem weihnachtlichen Anstrich | Eyes Wide Shut.
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  • Friede auf Erden | Rationalgalerie.
  • Als fort: schunn widder a Naies Johr!!! | Ute pur on Tour.

10 Gedanken zu „Coronoia: The same procedure …“

  1. Funeral Blues

    Stop all the clocks, cut off the telephone,
    Prevent the dog from barking with a juicy bone,
    Silence the pianos and with muffled drum
    Bring out the coffin, let the mourners come.

    Let aeroplanes circle moaning overhead
    Scribbling on the sky the message He is Dead.
    Put crepe bows round the white necks of the public doves,
    Let the traffic policemen wear black cotton gloves.

    He was my North, my South, my East and West,
    My working week and my Sunday rest,
    My noon, my midnight, my talk, my song;
    I thought that love would last forever: I was wrong.

    The stars are not wanted now; put out every one,
    Pack up the moon and dismantle the sun,
    Pour away the ocean and sweep up the wood;
    For nothing now can ever come to any good.

    W.H. Auden,

  2. „Die große totalverblödete Masse wird uns weiter mit ins Verderben reißen“ – genauso sehe ich das auch. Gestern hat mir die „Freundin“, die in Schweden lebt und dort die Maßnahmen viel zu lasch fand (und die nach dem Booster eine Autoimmunkrankheit bekam, aber sie findet, sie hat Glück gehabt, dass es kein Krebs ist und mit dem Pieks stellt sie eh null Zusammenhang her), auf eine lange Mail geantwortet, in der ich endlich mal mit klaren Worten beschrieben habe, wie ich mich seit drei Jahren fühle und wie ich die Corona-, Energie- und Kriegspolitik sehe. Da ich von anderen nie eine Antwort bekam, wunderte ich mich, dass sie tatsächlich zurückgeschrieben hat. Doch die Antwort ist erschütternd und zeugt von totaler Naivität und Blindheit. Sie begreift rein gar nichts und versteht nicht, warum ich den Pieks „verweigere“, respektiert aber gnädigerweise meine Entscheidung. Es gibt keine Basis für einen freundschaftlichen Austausch mehr. Ich habe nun endlich Schwarz auf Weiß das, was sicher nach wie vor die Mehrheit im Lande denkt (zumindest die sogenannte gebildete Mittelschicht), eigentlich müsste ich das veröffentlichen oder als Zeitdokument einrahmen. Da ist einfach nichts mehr zu machen, da helfen keine Demos und Spaziergänge, auch keine Flugblätter – man kann sich das alles sparen, jegliche Anstrengungen waren und sind vergeblich. Die meisten Menschen sind und bleiben mit allem, was geschieht, einverstanden, mit Freiheitsbeschränkungen und anderen Schikanen, mit Preiserhöhungen und Kriegshetze. Das ist schwer zu verdauen und man kann wirklich alle Hoffnung fahren lassen.

    Warum, für wen soll man sich also noch engagieren? Ich habe beschlossen, mich auch nicht mehr aufzuregen und von all dem krankmachen zu lassen, ich will keine verbitterte Alte werden, das macht außerdem hässlich. Also werde ich mich künftig ganz egoistisch verhalten, jegliche Aufklärungsversuche endgültig sausen lassen und stattdessen versuchen, es mir in dieser elenden Welt so lange wie möglich so gut wie möglich gehen zu lassen in dem Wissen, dass es in meinem privaten Umfeld ein paar wenige und in den virtuellen Gefilden eine ganze Menge Menschen gibt, mit denen ich mich auf einer Linie fühle und also doch nicht ganz allein bin.

    Prost und trotz allem alles Gute für dich!

  3. Danke – das empfinde ich im Wesentlichen genauso. Zusammengefasst ist auch mein Eindruck: Die überwältigende Mehrheit (ich rede hier von geschätzten 90 Prozent) will es so wie es sich entwickelt. Ich habe das an anderer Stelle schon mal gesagt und kann es nur noch mal wiederholen.

    Daraus ziehe auch ich meine Konsequenzen – sehr ähnliche wie Du. Ja, hin und wieder sage ich noch mal was, wenn ich den Eindruck habe, es könnte auch nur einen Hauch mehr Nachdenklichkeit bewirken. Doch auch das nur vorsichtig, denn selbst dann bin ich schnell der »Verrückte« – was ja auch auf eine Weise stimmt: Ich bin aus der »Normalität« der allermeisten ver-rückt.

    Danke an Alle hier und … etwas Besseres als den Tod werden wir überall finden …

    1. Selbst dein letzter Satz überzeugt mich mittlerweile nicht einmal mehr.
      Was uns bleibt ist ewiges Siechtum bis letztendlich der Tod vielleicht eine Erlösung gleich kommt, vor allem wenn man sich schon in fortgeschrittenem Alter befindet…

    2. Ja, wir sind ver-rückt, gehören nicht mehr dazu bzw. fühlen uns ja auch selbst nicht mehr zugehörig. Ich nehme an, uns allen hier geht das so. Und ja, hoffen wir, dass wir nicht nur überleben, sondern auch noch leben innerhalb der Nischen oder Grenzen, die sich durch das Nicht-Mitmachen ergeben.

    3. „Die überwältigende Mehrheit (ich rede hier von geschätzten 90 Prozent) will es so“
      Das gilt dem Anschein nach auch für die irre Atomkriegsgefahr; Ich habe schon einige Spekulationen über gesamtgesellschaftlichen Todestrieb gelesen – Andere, bessere Erklärungen kenne ich nicht.
      Trotzdem wünsche ich allen nachträglich: Etwas Besserung im Neuen Jahr!

  4. „keine 300 Seitenaufrufe am Tag“
    So wenig kommt mir das nicht vor; Vor einem Weilchen stand auf einer englischen (!) Webseite, die sich in eher philosophischer Weise mit obskuren/uralten Programmiersprachen (LISP) und derlei beschäftigte, was von 30 Aufrufen im Monat.

    „in der Innenstadt 1,29 Euro für eine 200-Gramm-Packung Scheibenlyoner hinlatzen soll, während man den gleichen Artikel am nördlichen Stadtrand für 99 Cent erhält.“
    Wo ich wohne steht ganz oft eine ‚Inflations-Nomadin‘ an der Bushaltestelle und erzählt jedem, der es hören will (oder auch nicht), dass sie für ein Sonderangebot (und nur das!) einmal quer durch die Stadt fährt, dann wieder zuhause angekommen, kurz verschnauft und zur nächsten Schnäppchenjagd aufbricht.
    Übrigens würde ich bei Artikeln, die immer noch 99 Cent kosten, mal nach Gewicht/Menge schauen, bei Wurst nach Wassergehalt – Stichwort Shrinkflation: https://de.wikipedia.org/wiki/Shrinkflation . Richtig krass wird es natürlich, wenn die No-Name-Produkte ‚verschwunden‘ sind – Die (inhaltsgleiche !?) Markenware ist schweineteuer und enthält als Krönung eine Art von Propagandasteuer (Werbung bei RTL, PRO7 usw).

    „der atomare Great Reset“
    Damit ist leider zu rechnen. In meinen Augen ist die Wahrscheinlichkeit größer als 50%. Selbst wenn es zu einer (abgesprochenen ? Begrenzung kommt, also viele Bomben im Köcher bleiben, wird von Deutschland vermutlich wenig übrig bleiben, gerade wegen der enormen Sekundärschäden: Feuerstürme, die durch das verbrannte Plastik, die verbrannten Autos usw. sehr große Mengen Dioxin freisetzen. Kaputtes Stromnetz, Chemie- und Atomanlagen, um die sich keiner kümmern kann oder will. …
    Immerhin werden die neuen Trümmerfrauen dank völligem Haarausfall kein Kopftuch mehr brauchen.

    1. Naja, zur Hochzeit des Corona-Faschismus waren es im Schnitt 700 bis 800. Momentan gibt es nur noch hin und wieder eine kleine Spitze, wenn der maschinist mal wieder einen Link setzt (so wie gestern; noch schnell einen Neujahrsgruß in den Borgwürfel!)

      Zur Worschd: Qualitativ ist mir noch nix aufgefallen; die Standard-Größe weicht allerdings bei exotischeren Wurstsorten inzwischen auch schon ab (bspw. Kräuter-Lyoner bei Kaufland nur 150 statt 200 Gramm). Ich kaufe auch preisbewusst; das lässt sich aber auch gut mit meinen Touren mit dem Rad verbinden und kostet mich nicht extra Geld. Also nicht so wie bei den (meist äußerst gut verdienenden) Knallchargen, die wegen 10 Cent günstigerer Milch mit dem 30-Liter-auf-100-km-US-Truck in die Nachbarstadt fahren. Zur „Shrinkflation“ (Danke für den Begriff) hatte ich vor einiger Zeit auch was getippt. Chips kaufe ich mir daher auch keine mehr; höchstens noch in den XXL-Angebotspackungen zum alten (umgerechneten) kg-Preis.

      Zum Atomkrieg: Nee, da mach ich mir weniger Sorgen. Dann hätten sie sich das ganze Corona- und Impf-Theater (ja auch eine Art von entvölkernder Neutronenbombe) nämlich auch sparen können. Und ich bin mir auch noch nicht so ganz sicher, ob auch die Sache mit der Ukraine vielleicht doch (weitestgehend) mit Putin abgestimmt ist. Seit Letzerer bei der Corona-Scheiße mitgemacht hat, ist er für mich verdächtig.

      1. Es gibt wirtschaftlich übergeordnete Schnittmengen, die halt auf der rein politischen Ebene nicht umsetzbar sind.
        Sprich, alle Blöcke finden „Corona“ gut, weil sie damit die Völker in Angst und Schrecken halten können und sie so mit dem Überwachungsstaat deutlich näher gekommen sind.

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