Der schöne Hansi und die Millionarios

Ein Gastbeitrag von Thomas

Mit Dennis‘ Voraberlaubnis hier ein fast coronamaßnahmenkritikfreier Langkommentar zum Abschneiden der deutschen Fußballnationalmannschaft bei der WM in Katar. Schon wieder eine WM verkackt, aber das One-Love-Vorabgedöns war – gemäß des offiziell freigegebenen Meinungskorridors – vollkommen schuldlos an dem Desaster.

Ich habe ca. 2 Wochen nach dem Ausscheiden der „Mannschaft“ einen Kommentar des Big FM Radiomoderators zum Thema One Love gehört, der sinngemäß wie folgt klang: „Alle, die das Thema One Love für mitschuldig am deutschen Aus halten, sind Schwachsinnige.“ Das sind die Umgangsformen im neuen Normal. Im neuen Normal kann man sich nicht mit einer Aussage zufriedengeben, wie z.B.: „Ich, Big FM Radiomoderator, bin der Meinung, dass das One Love Thema nichts zum Ausscheiden der deutschen Mannschaft beigetragen hat. “ Eine derart moderate Ausdrucksweise würde aber dem Anspruch (Meinung, Moral, Güte, Haltung, etc.) der besten Menschheit, die jemals auf dem Planeten gelebt hat, nicht gerecht werden. Also bin ich ein Schwachsinniger. Nachfolgend meine Kommentare zu ein paar von mir ausgewählten Stichworten.

One Love:

Ich verstehe den ganzen Mist nicht. Es gibt knapp 200 Länder auf der Welt und geschätzte 50 davon sind Demokratien. Wollen wir alle Nicht-Demokratien bis zum Ende unserer Tage mit Sanktionen überziehen? Wir wissen ja schon, wie das häufig ausgeht. Wir schaden uns selbst. Die WM wurde im Jahr 2010, also vor knapp 13 Jahren, nach Katar vergeben. Damals wäre der Zeitpunkt gewesen, laut und deutlich zu opponieren. Durch den DFB. Nicht durch Fußballspieler. Ich bin der Meinung, dass One Love sowie die Ersatzaktion (Mund zuhalten) der Konzentration auf Fußball geschadet hat. Ich halte es für wahrscheinlich, dass One Love maßgeblich zum Ausscheiden der „Mannschaft“ beigetragen hat.

Der Bundestrainer:

Ich sage schon seit vielen Jahren, dass nicht das Wissen über Fußball über den Erfolg eines Trainers entscheidet, sondern fast ausschließlich seine Menschenführung. Ich behaupte einfach mal, dass alle 200 Bundesligatrainer (1. und 2.), die in den letzten 20 Jahren ihren Trainerjob verloren haben, genügend Ahnung von Fußball haben bzw. hatten. Die Zahl 200 habe ich geschätzt (10 gefeuerte Trainer von 36 pro Jahr). Die Spieler müssen für ihren Trainer brennen (Beispiel Klopp) oder es ihm beweisen wollen (Beispiel Magath). Ich hatte mit Bezug auf Hansi Flick aber schon einmal unrecht, als ich ihm aufgrund der statistischen Wahrscheinlichkeit keine erfolgreiche Zeit bei Bayern München prophezeit hatte. Aber er war dort eindeutig erfolgreich. Trotzdem habe ich meine Zweifel, ob er der richtige Bundestrainer ist. Ich halte ihn für zu brav. Kloppo kann auch mal den Tisch zertrümmern, auf den er haut. Noch ein Wort zu seinem Jahresgehalt von geschätzten 6,5 Millionen Euro. Mit dieser Summe war er der bestbezahlte Nationaltrainer auf der WM. Der Nationaltrainer von Marokko (Halbfinale), Vahid Halihodzic, wird ein Jahresgehalt von 920 000.- Euro geschätzt. Hinterher ist man immer schlauer. Aber ich gebe zu bedenken, dass seine Erfahrung als Cheftrainer bei Bayern vor dem Job als Bundestrainer knapp mehr als 1 ½ Jahre betrug. Viel Geld für wenig Erfahrung.

Das Auftaktspiel gegen Japan:

Genau da wurde die ganze WM vergeigt, wie man zugegebenermaßen erst zwei Spiele danach wusste. Ein uninspirierter, unkoordinierter Auftritt ohne rechten Siegeswillen. Ein Gnabry haut die Bälle in den vierten Stock. Alles scheißegal. Ein konzentrierter Spieler, der wirklich gewinnen will, würde in ähnlichen Situationen vielleicht 50 cm übers Tor schießen und sich danach auch noch anständig über den Fehlschuss ärgern. Nicht so bei unseren Spielern. Die Laune bleibt bestens, auch wenn man gerade 4 Meter übers Tor geballert hat. Vielleicht geht ja die 17. Chance ins gegnerische Tor. Die innere Einstellung, der unbedingte Siegeswille hat gefehlt. Oder, wodurch Marco Reus so gerne und schnell an die Decke geht: Die Mentalität.

Die Abwehrleistungen:

Spätestens seit 2014 ein Kardinalproblem. Mindestens eine Ursache kann ich nennen. Man spielt die Raumdeckung ganz konsequent auch noch im eigenen 5-Meter-Raum. Das heißt, es gibt keinen Abstand zum Gegenspieler, bei dessen Unterschreitung man zur Manndeckung übergeht. Man sieht es sehr deutlich, wenn im „Doppelpass“ (Sport 1 Sendung sonntagsmorgens) Gegentore von Borussia Dortmund und Bayern München mehrfach wiederholt werden. Modernität siegt über Geeignetheit. Individuelle Defizite (siehe Einzelkritiken) können zumindest teilweise über Mentalität und mannschaftliche Geschlossenheit ausgeglichen werden (siehe Marokko). Allerdings wachsen die Bäume nicht in den Himmel. Mit so einer Abwehr kann man nicht Weltmeister werden.

Die Stärke der deutschen Mannschaft:

Der Kicker, den ich seit vielen Jahren (zunehmend ungern) abonniert habe, stellt ja regelmäßig Ranglisten des deutschen Fußballs auf. Man könnte spaßeshalber mal ein Punktesystem vorgeben (z.B. Weltklasse: 10 Punkte, Internationale Klasse: 8 Punkte, Nationale Klasse: 5 Punkte, …, Drittligaspieler: 1 Punkt) und alle an der WM teilnehmenden Mannschaften per Addition der Einzelpunkte pro Einzelspieler danach bewerten. Ich bin mir ziemlich sicher, dass die deutsche Mannschaft unter den Top-5 landen würde. Immerhin haben wir sogar auf einen 4-fachen Champions-League-Sieger (nach meiner Meinung sehr gerne) verzichtet. Er heißt Toni Kroos. Nach einem solchen Ranking würde Marokko vielleicht auf Platz Nr. 23 oder 27 landen. Nach meiner Meinung hat die deutsche Mannschaft ganz klar unterhalb ihrer Möglichkeiten abgeschnitten.

Die Aufstellungen der deutschen Mannschaft:

Inkonsequent und inkonsistent. Thilo Kehrer, der nicht zu meinen Lieblingsspielern zählt, hatte vor dem Beginn der WM die meisten Einsatzminuten unter Hans Flick gesammelt. Dann hätte unser Bundestrainer diesen Spieler im Auftaktspiel für die Startelf nominieren müssen. Alles andere ist nicht nachvollziehbar, wenn der genannte Spieler nicht unter Formverlust oder einer Verletzung leidet, was aber nicht der Fall war. Thomas Müller, den ich wegen seines Ehrgeizes und seines Humors mag, wurde vom Vorgänger Löw über mehrere Jahre verteilt schon mindestens fünf Mal als Mittelstürmer in der Startelf gebracht. Immer ohne Erfolg. Für seine Nominierung habe ich genau null Verständnis. Die Nominierung von Thomas Müller als Mittelstürmer war die feige Variante. Entweder hätte Niklas Füllkrug oder Youssoufa Moukoko an seiner Stelle auflaufen müssen. Noch ein Wort zum WM-Kader. Mit einer einzigen Ausnahme war ich einverstanden. Ich hätte Mats Hummels anstelle von Nico Schlotterbeck mitgenommen und auch spielen lassen. Unter der Voraussetzung, dass er Niklas Süle alle zehn Minuten einen „Ferguson-Föhn“ verpasst, um ihn aufzuwecken.

Das Spielsystem der deutschen Mannschaft:

Dieser Ballbesitzfußball ist sehr ermüdend. Für die Augen und für den Kopf. Es läuft wie folgt ab: Neuer zu Süle-Kimmich-Neuer-Rüdiger-Raum-Neuer-Rüdiger-Süle-Neuer und der knallt dann den Ball 60 Meter nach vorne. Das, was wie gepflegter Fußball aus der Abwehr heraus begonnen hat, endet dann wie in den 70-er Jahren mit dem Wegkloppen des Balls. Ich wünsche mir, dass die deutsche Mannschaft von hinten heraus Fußball spielt und dabei spielerisch Raum gewinnt, ohne das Spiel nach vorne abbrechen zu müssen. Zurück zum heutigen Stand. Und wenn es unsere Mannschaft mal schafft, in der Nähe des gegnerischen 16-Meterraums zu kommen, sieht es dort so ähnlich aus wie zuvor 60 Meter weiter hinten. Es erinnert an Handball, wo man um den 6-Metterraum herumspielt. Ich würde mir überfallartige, schnelle Angriffe wünschen, sobald man den Ball erobert hat und der Gegner noch unsortiert ist. Ballbesitzfußball könnte man genau ab dem Zeitpunkt spielen, wenn der Gegner wieder organisiert ist.

Einige Einzelkritiken:

Manuel Neuer: 5-maliger Welttorhüter des Jahres. Ich bin, wie vermutlich jeder, ein Fan von ihm. Aber in Katar hat er zu 4 von 5 Gegentoren beigetragen. Schwache Leistung. Er sollte zurücktreten. Auf dieser Position hatten die Deutschen sowieso noch nie Probleme, geeignete Nachfolger zu finden.

Niklas Süle: 100 kg Muskeln. Zudem ist er sehr schnell und ein technisch guter Fußballer. Aber meistens irrt er sinnlos auf dem Platz umher. Ich kenne niemand, der so sehr einen Dirigenten (einen Puppenspieler, der die Strippen zieht) bräuchte, wie er.

Nico Schlotterbeck: Ein sympathischer Draufgänger, aber leider deutlich zu langsam. Kurz vor der WM habe ich ihn in einem Bundesligaspiel im Sprint gegen Marcus Thuram von Gladbach gesehen. Mit Ball ist Thuram locker davongezogen.

Antonio Rüdiger: Mich hat er nicht überzeugt. Vor allem, weil er nicht mal versucht hat, bei Niklas Süle die Strippen zu ziehen. Selten wäre es nötiger gewesen. Wir hätten ihn als Abwehrchef gebraucht, nicht als Mitläufer.

Joshua Kimmich: Als Rechtsverteidiger um zwei Klassen schlechter als Philipp Lahm war. Ich weiß nicht, ob er als 6-er unersetzlich ist.

Ilkay Gündogan: Er spielt in der Nationalelf immer mindestens eine Klasse schlechter als bei Manchester City. Unsicher. Gehemmt. Devot. Wenn er so spielt, wie er in der Nationalmannschaft immer spielt, ist er verzichtbar.

Thomas Müller: Ich mag ihn, aber er war zuvor ca. 6 Wochen verletzt gewesen. Er war zumindest außer Form, eventuell sogar total außer Form. Hansi hätte ihm einen Stammplatz auf dem Bänkchen zuweisen müssen. Dazu hätte es etwas Mumm gebraucht.

Jamal Musiala: Einer der wenigen Lichtblicke. Man kann ihn nicht mehr als Rohdiamanten bezeichnen, weil er schon jetzt auf dem Weg in die Weltklasse ist. Er hat als 19-jähriger das Heft des Handelns in seine Hände genommen und dabei enorm viel Pech gehabt. Nur eine einzige glückliche Aktion von ihm im ersten Spiel, dann wäre die Gruppenphase überstanden worden.

Ausblick:

Es geht maßgeblich um Einstellung, um Mentalität derjenigen, die auf dem Platz stehen. Natürlich ist es hilfreich, wenn der Trainer seine Spieler bei der Ehre packt, damit diese ihre beste Leistung abrufen. Böse Zungen behaupten, dass Franz Beckenbauer 1974 den Job des Bundestrainers in Personalunion mitübernommen hat. Besser ist es, wenn an der Seitenlinie ein mutiger Experte sitzt, der mithilft, das Schiff auf Kurs zu halten.

Ich bin erleichtert, dass Oliver Bierhoff freiwillig zurückgetreten ist. Ich hatte von seinem salbungsvollen Durchhaltegeschwafel wirklich die Schnauze voll. Vor Bierhoff gab es diese Position überhaupt nicht und ich frage mich immer noch, wieso man sie ab 2004 gebrauch hat. In einem Jahr ohne EM/WM gibt es ca. 8 Länderspiele. Er muss genau null Spielertransfers durchführen und er hat noch Mitarbeiter, welche die ganzen Hotel- und Trainingsquartierreservierungen für ihn durchführen. Wenn ich seinen Job mit dem eines Bundesligamanagers vergleiche, dann beträgt sein Arbeitsaufwand vielleicht 10% davon. Das war wohl zu viel. Dem Vernehmen nach soll sein Job künftig in zwei aufgeteilt werden. Das muss die neue Logik im neuen Normal sein.

Ebenfalls unklar ist mir, wieso nun ein Expertenteam dem DFB den Weg in eine goldene Zukunft weisen soll. Was sollen die denn tun? Hansi gute Tipps geben? Vor allem Olaf Mintzlaff, ein selbsterklärter Nicht-Fußballer?

Rein von der Besetzung her ist unser Team durchaus konkurrenzfähig. Sofort. Aber einen Titel können sie mit dieser Abwehr nicht gewinnen.

Die Argentinier haben mich bei dieser WM wirklich überrascht. Sie waren so schlecht gestartet wie die Deutschen, haben sich aber schnell und mit großen Schritten verbessert. Ein würdiger Weltmeister mit einem Jahrhundertfußballer als Anführer. Sie waren über 120 Minuten die bessere Mannschaft im Finale gegen Frankreich. Und im Elfmeterschießen hatten sie das erforderliche Glück.

5 Gedanken zu „Der schöne Hansi und die Millionarios“

  1. „Ein uninspirierter, unkoordinierter Auftritt ohne rechten Siegeswillen.“
    Elf Wackelpuddings¹ sollt ihr sein!

    „Vor Bierhoff gab es diese [seine] Position überhaupt nicht“
    Vielleicht hat er an einem (vom Arbeitsamt gesponserten) Seminar teilgenommen: Wie ich mir ein schönes Pöstchen aus dem Nichts schaffe und zum unkündbaren Job-Egel werde

    ¹Nicht muskulär sondern mental, wie Boris sagen würde

  2. Ich bin der Meinung, dass diese Fußball verrückten, die es seit Dekaden durch die breite Masse jeglicher Coleur der Bevölkerung zieht, einer Art Massengehirnerweichung unterliegen.
    Hier geht es um eine Form der “Solidarisierung mit dem Deutschen Volk”, die mit der Realität leider nichts mehr zu tun hat.
    Fußball ist genau wie im richtigen Leben kein fairer Sport, gespielt von über bezahlten aber eher unterbelichteten Spielern, die sich benehmen als wären sie Nutten auf dem Laufsteg.
    Selbst die Trainer, Manager und sonstigen Sponsoren, erfüllen alles andere als eine Vorbildfunktion in dieser Gesellschaft.
    Es vergeht kaum ein Tag da Fußball, das Zugpferd im Sport des kapitalistischen Betriebs nicht ohne Skandale, wie Schlägereien, Spielabsprachen, Wettbetrug, Bestechung, Doping oder wenigstens einer Beleidigung des guten Geschmacks von sich reden macht.
    Um dann solchen Leuten auch noch ein Bundesverdienstkreuz zu verpassen. (Sepp Blatter).
    Auch ein Herr Hoeneß ist eben kein Vorbild in unserer neoliberalistischen Gesellschaft, war aber auch nicht wirklich anders zu erwarten.
    Mit dem Produkt, hier Fußball, werden Ersatz-Lebenswelten verkauft (Träume), die der Konsument in einer Wirklichkeit, in der nur noch Produkte und ihre Verheißungen leben, umso selbstverständlicher als seine eigene Welt adaptiert.
    Ich schrieb in einem anderen Portal einmal: “5000″ Leute waren bei Occupy, aber „Hunderttausende“ von Leuten rennen gleichzeitig in die „Allianzarenen”.
    Das sollte euch zu denken geben….Panem et circenses.

    1. Ich bin Liebhaber eines schönen Fußballs (schnell, technisch gut, überraschend), aber kein Fan. Fan ist man, wenn der Fußball zum Haupt-Lebensinhalt geworden ist. Das kann ich genauso wenig nachvollziehen wie Publicviewer. Das ist vermutlich auch der Grund, warum aus mir kein erfolgreicher Trainer geworden wäre. Nicht fußballverrückt genug.

    2. Ach…. ich vergaß…
      Was sich die National*mannschaft*, lol ..wie peinlich ist das denn überhaupt … bei ihrer letzten siegreichen Weltmeisterschaft 2014 am Brandenburger Tor erlaubt hat, ist für sich allein genommen schon Grund genug diesen Sport ein für allemal zu verbieten.
      Ich, (der nie dieses Thema im richtigen Leben anschlägt) wurde 3 Jahre später im Ausland darauf angesprochen…wie ich mich als deutscher..bla bla bla…usw.
      damit umgehen würde….und jaa…. ich war natürlich völlig ahnungslos, weil ich mir das natürlich nicht in der Glotze angeschaut hatte…einfach schon, weil ich die, außer mal, wenn Snooker läuft, seit Dekaden nicht benutze.

  3. So viel Mühe für eine einfache Erkenntnis: Einstellung schlägt Aufstellung schlägt Taktik! Mehr muss man zum Fußball nicht wissen…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Durch das Absenden des Kommentars werden Ihr gewählter Name, Ihre Email-Adresse sowie der von Ihnen verfasste Text gespeichert. Kommentare, die unter Angabe einer Fake-e-mail-Adresse angegeben werden, werden zukünftig gelöscht. Weitere Informationen finden Sie in der Datenschutzerklärung. Sie können ihren Text per html-Tags formatieren. Bitte den passenden Antwort-Button auswählen.

Bei Problemen mit dem Captcha bitte den Text in die Zwischenablage kopieren und die Seite mit StrG + F5 neu laden.

48 ÷ 8 =