Coronoia: Jahresanfangsunlust

Der Jahreswechsel ist immer so eine Zeit, zu der man sich die Frage stellt, ob man nicht etwas verändern sollte? Weiter so, im gewohnten Trott? Manche nennen es „gute Vorsätze“. Wobei man ja auch hierbei erst einmal die Möglichkeit haben müsste, eine wirkliche Veränderung anzustoßen. Ich habe jedenfalls keine – und wirkliche Impulse oder Hilfestellung von anderer Seite gab es in nennenswerter Weise vielleicht während der Hochphase des Corona-Faschismus – aber diese Zeit ist halt nun einmal vorüber. Hilft ja alles nix. Bezeichnend ist im Übrigen auch, dass jemand aus der örtlichen Gruppierung sich ein paar meiner Fotos in seine Büros hängen wollte. Da es in seiner Firma allerdings auch nicht mehr so läuft, wird es mit den letzten fünf der ursprünglich acht ausgewählten Werke nun auch nichts mehr.

Ja, so geht es mir im Endeffekt schon mein ganzes Leben. Fast nie bekomme ich mal irgendwo eine echte Chance – und wenn, dann wird am Ende nichts draus. Genau deshalb hatte ich übrigens schon beim allerersten Gespräch mit dem Liebhaber regionaler „Fotokunst“ (wenn man mein Geknipse so bezeichnen mag) mich mit Händen und Füßen dagegen gewehrt, mir echte Hoffnungen auf eine wirkliche Verbesserung machen zu lassen. Die Sache mit den Fotos war dabei auch nur eine Kleinigkeit; es war sogar von einer Anstellung die Rede. Tja. Hätte ich doch nur ein Mal unrecht gehabt.

Momentan stecke ich eben wieder mal in einer Phase, wo ich mich frage, warum man morgens überhaupt noch aufstehen sollte? Die Welt taumelt auch weiterhin in den Abgrund – und ich sehe derzeit absolut keinen Ausweg; weder für mich individuell, noch die Menschheit im Allgemeinen. Der große Rest rotiert weiterhin brav im Hamsterrad und lässt sich auf diese Weise aussaugen und versklaven. „Corona“ wäre eine Chance für eine Revolution gewesen. Tja.

Auch in Sachen Radverkehr werde ich weiterhin verarscht und ignoriert ohne Ende. Eine Anfrage an die örtliche Polizeidirektion, ob es in dem Saftladen eigentlich eine offizielle Dienstanweisung gibt, wie mit meinen nervigen „Rückfragen“ umzugehen sei, wurde mir bislang auch nicht beantwortet. Ich wollte nämlich dann doch mal wieder die Hintergründe zu einem Unfall im Unfallatlas erfragen; konkret in Bezug zur Frage der straßenverkehrsrechtlichen Beschilderung des von mir beinahe täglich befahren werdenden Scheißwegelchens an der K 6, wo mir die radfahrerhassende Verwaltung diesen September noch einmal sehr deutlich den Mittelfinger zeigte. Aber selbst hierzu hätte ich kein Recht?

Egal wo und egal bei was – ich stoße immer nur auf Widerstände. Nie in meinem Leben bin ich als Person oder mit meinem Engagement irgendwo offene Türen eingerannt – oder auf die richtigen Leute gestoßen. Auch dem Typen von der Rheinpfalz, der über die Schillerstraßen-Sache schrieb, war die Sache mit der Teileinziehung der B 10 wieder mal keine Antwort auf meine e-mail wert. Eigentlich ein Skandal. Ja, eigentlich; aber hier geht es ja nur um Radfahrer. Von dem einen Stadtratsmitglied, welches ein offenes Ohr signalisierte, habe ich auch nix mehr gelesen. Und die zarten Hoffnungen, die ich mir bzgl. der Schillerstraßen-Klage mache, werden am Ende wohl doch wieder brutal zertrampelt.

Und dann soll ich trotzdem weiterhin jeden Tag stundenlang vor dem Monitor durch Twitter wühlen, den Feedreader durchstöbern und Links raussuchen; meist in kurzen und zynischen Worten kommentieren, meinen radverkehrspolitischen Kampf gegen Windmühlen dokumentieren oder gesellschaftskritische Beiträge verfassen – und dann liest (und honoriert; im wahrsten Sinne des Wortes) das im Endeffekt kaum jemand?

Es war ja auch sehr schön, dass Helene (Danke nochmal für das Weihnachtskärtchen!) mal in einem Kommentar gefragt hatte, wo denn der Fortsetzungsbeitrag zum Buch von Klöckner und Wernicke bliebe? Tja, das versprochene Buch wurde mir (trotz Erinnerung) nie zugeschickt und auch sonst wurden meine Anfragen und Bitten inhaltlich leider nie mit der Ernsthaftigkeit behandelt, die ich mir erwünscht hatte (ich hätte bspw. gerne mal einen Beitrag zum Thema Radverkehr beim Rubikon untergebracht). Daher gab es auch keinen Beitrag mehr hierzu. Wieder etwas, was am Ende nicht funktioniert hat!

So bleibt am Ende wohl wirklich nur eine „Fußnote“? Zu mehr wird es mein „Lebenswerk“ wohl auch nicht bringen. Passt doch „wunderbar“ zu der Scheiße, die ich seit nun schon fast 41 Jahren fortwährend erlebe!

Miese DS-pektiven auch fürs Jahr 2023.

Da vergeude ich aktuell lieber meine Zeit mit irgendwelchen Online-Games.


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5 Gedanken zu „Coronoia: Jahresanfangsunlust“

  1. So, lieber Dennis,
    und jetzt schreibst Du noch einen Text – so kurz er auch sein mag – in dem Du alles das auflistest, was letztes Jahr schön gewesen ist. Seien es Kärtchen per Post, Ausblicke bei einer Radtour, gut verkaufte Fotos, frei zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplare, eingegangene Spenden, ruhige Tage am See…und was noch alles. Du wirst das im Endeffekt besser wissen als ich.

    Denn da waren schöne Dinge. Nur daß Du, leider, die so gerne unter den Teppich kehrst und Dich mit dem beschäftigst, was nicht gut, erfreulich oder ein klitzekleiner Lichtblick war.
    Nicht nur, daß so viel Fairness sein sollte: es macht was mit einem, wenn man auf das Gute blickt (anstatt auf das Schlechte). Ehrlich.
    🙂

    1. Da brauch ich nicht viel mehr zu schreiben; das hast du ja ganz gut zusammengefasst. 😉 Ansonsten kehre ich auch nichts unter den Teppich. In der Summe war 2022, von ganz wenigen Ausnahmen abgesehen (und vor allem auch gemessen an den Hoffnungen bzgl. der mich rausgemobbt habenden örtlichen Gruppierung), ein absolutes Scheißjahr. Und ich sehe derzeit nicht, warum in diesem irgendetwas von Relevanz besser werden sollte. Und das ist kein „Pessimismus“, sondern Realismus.

      Was ich über Zwangseuphemismus denke, weißt du ja.

    2. Von mir gibts auch kein Mitleid zu Neujahr, sein Leben könnte 100x schlimmer sein, wenn er Prinz Harry wäre .-) Und dann gibts kleine indische Mädchen die in die Zwangsprostitution geboren werden…

      Jammern über die Gesellschaft, die Mitmenschen, den Zeitgeist, ja und immer, jammern über sich selber auf dem Niveau? Schwierig… Wenn ich mich mit meinen dt. Mitmenschen vergleiche könnte ich ähnlich viel jammern, aber kann das der Maßstab sein?

      Vor kurzem las ich (teilweise) vom Rubikon-Herausgeber Jens Wernicke den Seelenstriptease:
      https://www.rubikon.news/artikel/mein-weg-ins-leben
      Mutig und menschlich, auch wenn die Kollegen beim Rubikon und selbst manche Freunde das wohl nicht so sahen. Menschen sind sehr unterschiedlich, was das Leben des einen bestimmt, kommt im dem des anderen nicht vor (selbst wenn er es wünscht vielleicht). Sich darüber aufzuregen ist Energieverschwendung, eine Sackgasse…

      Wenn ich soviel Zeit hätte würde ich nen Roman schreiben, ob ne Dystopie oder Utopie weiss ich nicht, aber was Fiktionales. Das wär ein Spannungsbogen, bei rhetorischem Vermögen und Schärfe 😉 Frei nach Pippi Langstrumpf, ich mal mir die Welt wie sie mir gefällt. Oder nonverbale soz. Hobbies suchen, musizieren, Instrumente Lernen, sich neu ausprobieren. Ich denke man kann sich selber alle 10-20 Jahre neu erfinden, allein weil der Mensch nachweislich vieles in seinem Leben und von seiner Persönlichkeit vergißt. Mal Gernstl auf BR schauen, was es da manchmal für Lebenskünstler und -geschichten gibt. Oder ein Buch darüber schreiben.

      Aber darüber jammern, dass die Mitmenschen nicht so sind wie man es wünscht ist der falsche Ansatz und schiene mir fast pathologisch, wenn man Idealist ist und Vorbild sein will.

      PS: der Kommentar geht an Helene und spricht auch mehr über mich und von mir als den Blogautor falls er oder Leser dies so verstehen, Ferndiagnose und -therapie von Leuten die ich nicht wirklich kenne sind weder meine Intention noch Hobby. Ich weiß nicht, ob ich Jens Wernicke Striptease gelesen hätte, wenn er nicht mehrfach Erich Fromm zitiert hätte, den ich sehr verehre. Aber ich denke wer Fromm gelesen und verstanden hat, kann kaum noch jammern über die Welt, nicht das Fromm bei jedem das gleiche und Gegenteil davon bewirkt. Denn Menschen sind ja unterschiedlich. Aber Fromm hält einem persönlich wie kein anderer den Spiegel vor. Wer sich danach nicht selbst erforscht und entdeckt und neu erfindet sollte Fromm alle 5 Jahre nochmal lesen bis er ihn versteht… Ich bezweifel, dass auch nur einer der Globalisten ihn gelesen und falls verstanden hat oder eben ein Chromoson zu viel hat und pathologisch nicht anders kann.

      1. Ich habe Fromm gelesen. Zumindest eins seiner Bücher. Am zweiten („Haben oder Sein“) bin ich seit einiger Zeit dran.

        Mich stört das (vorwurfsbeladene) Wort „Jammern“. Falls ich mich irgendwann mal wieder dazu aufraffen kann, werde ich ein paar Zeilen dazu tippen. „Weltschmerz“ gefällt mir (ob meines Leidens) wesentlich besser; nicht nur, weil es eines der wenigen (passenden) deutschen Worte ist, die in den anglo-amerikanischen Sprachraum Einzug hielten.

  2. „Da es in seiner Firma allerdings auch nicht mehr so läuft“
    Ich bin mir an vielen Stellen nicht sicher, ob es nur um das übliche Auf und Ab geht oder den Beginn einer Lawine, um nicht zu sagen Kettenreaktion.

    „beim Rubikon untergebracht“
    Von elitärem Hauch umweht…
    Die haben sich nicht zufällig nach einem (Aus-)Grenzfluss benannt.

    „Warum schützt der neoliberale Mainstream einen vermeintlichen linken Präsidenten wie Lula? “
    Gute Frage, genau wie die nach dem wahren (neoliberalen, WEF-hörigen ?) Kern Putins. Ich glaube man muss sich als erstes die politischen Begriffe Links bzw Rechts abtrainieren: Wenn man „der linke Lula“ denkt, gibt man sich selber eine kräftige Ohrfeige auf die rechte Wange, und beim „rechten Trump“ eine saftige Watschen auf die linke Wange.

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