Coronoia: Zeitverschwendung

Neulich unterhielt ich mich mit einem Kumpel per e-mail über seine unzähligen Corona-Verfahren. Ein bis 2020 völlig unbescholtener, direktdemokratisch engagierter Bürger, der aufgrund dieser geisteskranken Scheiße (fast ausschließlich wegen des Gessler-Maulkorbs) mehrere Bußgeld- und Strafprozesse zu durchleiden hatte. Er schickt mir auch regelmäßig den gewaltigen Berg an dicken pdf-Dokumenten; beschreibt mir, wie ihn dieses System mit absolut hirnrissigem und überflüssigem Bullshit tagelang beschäftigt. Aber was bleibt ihm anderes übrig, als allein zu versuchen, wenigstens doch noch irgendwie zu seinem „Recht“ (und nicht in den Knast) zu kommen? Diese Zeit ist so oder so unwiderbringlich weg. Und man wird dafür niemals entschädigt.

Ähnlich geht es mir ganz aktuell auch. Ich habe wieder mal über zweieinhalb Stunden damit vergeudet, einen weiteren Schriftsatz für das aktuelle Klageverfahren zur Öffnung einer Einbahnstraße zu fertigen. Leider nimmt das Verfahren nun doch eher Kurs in eine bedenkenswerte Richtung, denn das Gericht beabsichtigt, der Stadt erst einmal weitere sieben Monate(!) Zeit zu geben, sich diese Straße überhaupt mal ganz konkret anzusehen. Dass die Stadt damit eigentlich zugibt, mich über Jahre belogen zu haben, versuche ich nun wiederum dem Gericht verständlich zu machen.

Während ich da so vor mich hintippe, kommt er zwischendurch immer wieder auf; dieser Gedanke: Was der Scheiß eigentlich soll? Warum lässt du dich, obwohl es keine Sau in irgendeiner Weise honoriert, beschäftigen? Warum schreibst du wegen einer Öffnung einer einzigen Einbahnstraße in Pirmasens zig Seiten lange Elaborate? Warum glaubst du, deine Zeit nicht anderweitig vergeuden zu können? Warum glaubst du (vor allem nach den letzten drei Jahren Corona-Justiz-Terror) immer noch daran, selbst bei so einer unbedeutenden Sache Recht zu bekommen? Warum pflegst du nicht lieber wieder etwas intensiver deinen Blog? Wo du allerdings ja auch nie die Aufmerksamkeit erhalten, die du dir gewünscht hattest.

Ich weiß es nicht. Es ist halt die pure Verzweiflung; wenn man sonst nix hat, woran man seine Resthoffnungen auf irgendeine sinnstiftende Tätigkeit noch knüpfen könnte. Aber mir geht es ja noch vergleichsweise „gut“; da ich eben jedem „Corona-Ärger“ aus dem Weg ging, um nicht (wie mein Kumpel) früher oder später genau in diese Maschinerie hineinzugeraten. Die mir dann auch gar keine Wahl mehr lässt, mich mit diesen Hunderten von Seiten umfassenden Akten, amtlichen Schreiben und Urteilen zum unverzeihlichen Verbrechen, in einem Rewe oder einer Straßenbahn keinen Maulkorb getragen zu haben, nicht zu befassen. Die unzähligen Vorladungen, der Ärger mit dem Maulkorbzwang in Polizeiwachen oder Gerichten – das wäre nix für mich gewesen.

Es ist überhaupt der Wahnsinn, wenn man sich ausmalt, wie viel Zeit unzählige Eichmänner und -frauen in Gestalt von Ordnungsämtlern, Polizisten, Staatsanwälten und Richtern für so eine hirnlose Scheiße vergeuden. Wie akribisch die deutsche Bürokratie dann doch in der Lage ist, zu arbeiten, wenn es um die wirklich wichtigen Dinge (wie eben den Gessler-Maulkorb) geht. Da werden die Aktenordner nur so gefüllt mit Schriftstücken, die letzten Endes nur den Wahnsinn derer belegen, die jene anlegten. Und andernorts benötigen sie eben schlappe sieben Monate, um sich eine 300 Meter lange Straße anzuschauen. Nachdem man sie fast fünf Jahre zuvor das erste Mal aufgefordert hat, genau das zu tun. Nur kein Stress!

Sie haben uns nicht nur die letzten drei Jahre unmittelbar gestohlen; sie stehlen uns eigentlich fortwährend das Wertvollste, was wir in diesem Universum überhaupt besitzen: Zeit. Und das wirklich Perverse daran ist, dass wir – egal, was wir auch tun – am Ende auf jeden Fall die Verlierer sein werden.

Und diesen langsam und elend dahinsiechenden Blog betreffend: Ich befürchte, dass er auch nichts anderes war, als Zeitverschwendung. 🙁


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  • Bundesgerichtshof lässt Anklage wegen Bestechlichkeit und Bestechung von Mandatsträgern im Zusammenhang mit dem Betrieb von Windkraftanlagen zu.
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  • 7. The Ten Stages of Genocide | We were between stages 6 and 7. The government was deliberately propagandizing the vaccinated to turn on the unvaccinated. And they waited until they reached the majority of the populace before doing so… | @VigilantFox | Siehe auch: Zehn Stufen des Völkermords.
  • Erst Panzer, dann Kampfjets, dann deutsche Soldaten? Wer stoppt den Wahnsinn? | Sahra Wagenknecht.
  • Die Verklärung der malignen Fanatikerin und Jessica #Ardern, deren autoritär-diktatorische NoCovid Politik sowohl epidemiologisch als auch politisch gescheitert ist, ekelt mich an! | @holmenkollin.
  • Diese Hexe sagte als Premier am 17.8.21 den denkwürdigen Satz: | 🧙‍♀️“Sprecht nicht mit Nachbarn“ | 🧙‍♀️ bezeichnete und behandelte Ungeimpfte als Menschen zweiter Klasse | 🧙‍♀️war kurz davor, KINDER zur Impfung zu zwingen! | 🧙‍♀️sah sich als „einzige Wahrheitsquelle“ | Wird in 🇩🇪 verehrt. | @holmenkollin.
  • Antwort an @tonline (…) | Zum Vorbild? Zweiklassengesellschaft? Impfzwang? Menschen auffordern ihre Nachbarn bei der Polizei anzuzeigen, sollten sie sich unterhalten und und und totalitär und unmenschlich – super Vorbild | @twogni.
  • Wie perfide Lauterbach agiert, kann man an dem Tweet erkennen. Er übt emotionalen Druck auf Ärzte aus, überhöht sich moralisch und verbindet das alles mit blankem Unsinn. Infektionen kann sich jeder überall holen. Ärzte so negativ in den Fokus zu rücken, ist unethisch. | @DrPuerner | Kommentar: Der Typ ist nicht unethisch, er ist schlicht und ergreifend ein geisteskranker Soziopath.
  • The World Economic Forum, organized as a sect of corporations, billionaires and bought politicians, is today one of the biggest threats to democracy and the rule of law in Europe and the world. | @mislavkolakusic.
  • EU-Parlament fordert Sondergerichtshof gegen Russland und Weißrussland | RT DE | Kommentar: Alles klar.
  • Der Spiegel und der Greta-Thunberg-Fake | Anti-Spiegel.

8 Gedanken zu „Coronoia: Zeitverschwendung“

  1. Mach es wie ich, anstelle sich für “ Öffnungen für Einbahnstraßen “ ???
    (Keine Ahnung, ich fahre sowieso immer da rein wie ich möchte??? Regeln sind eh nicht so mein Ding) zu kümmern, such die einen netten Polizisten, Abmahnanwalt, Schlips oder Maskenträger, oder Impfluenzer, Arzt oder sonstige reiche Knacker, Vermieter oder gar Nachbarn, die dir auf den Sack gehen in deiner Gegend oder auch anderswo und schikaniere und sabotiere sie.
    Ich mache das jede Woche einmal und das seit fast 40 Jahren.
    Das tut gut, man hat das Gefühl wirklich etwas getan zu haben.

  2. Lieber Dennis

    Für mich sieht die Sache etwa so aus: Am Anfang (so ab 2020) der dystopisch, faschistischen Phase, hat mir deine Sichtweise sehr geholfen. Durch deinen Blog und deine Linkliste bin ich auf weitere interessante und wichtige Informationen gestoßen. Dafür danke ich dir! Du machst und machtest immer eine wertvolle Arbeit.

    Nun nach etwa 3 Jahren bin ich aber eher der Meinung (das schmälert aber deine Arbeit keineswegs), dass diejenigen, welche kritisch hinterfragt haben, genug Wissen angesammelt haben, um die Situation in der wir stecken, zu erfassen.
    Mittlerweile glaube ich, dass es nichts mehr bringt sich an den Herrschenden, welche sich jetzt als Philanthropen bezeichnen, abzuarbeiten. Im Gegenteil wird dadurch meiner Meinung nach extrem viel Kraft und Arbeit aufgesogen. Diejenigen, welche bis jetzt nichts mitbekommen haben, werden auch in Zukunft der Macht in den Anus kriechen. Die sogenannten alternativen Medien werden meiner Meinung nach immer mehr zu einer Art Ersatz- oder Betäubungsreligion für die Ihnen ergebenen Gläubigen.

    Diese alternativen Blogs (Neulandrebellen, Rubikon, Nachdenkseiten, Apolut, natürlich auch dein Blog, und und und), machen eine ungeheure wichtige Arbeit und versuchen die Menschen auf eine andere Sichtweise zu den offiziellen Medienhuren hinzuweisen. Aber mehr und mehr habe ich das Gefühl und da nehme ich für mich in Anspruch, dass ich da auch falsch liegen kann, dass dieses abarbeiten am Mainstream der Medienhuren und der Politmafiosis, von diesen Machtteufeln selbst so gewollt ist. Wie können diese sich doch zurück lehnen, weil sie von den anderen Meinungen, Blogs etc. sich nicht zu fürchten brauchen. Im Gegenteil, diese sind in ihrer teils selbstgerechten Blase so mit sich selbst beschäftigt, dass sie jede für sich eine Art von Meinungssekte darstellen. Viele dieser sogenannt alternativen Blogs dulden entweder nur ihnen genehme Kritik oder am besten gar keine. Sie sind von Narzissten geführt und diesen liegt ungemein viel an deren zur Schaustellung ihrer Sichtweise. Dein Blog zähle ich nicht zu dieser Art von Blogs.

    Leider suche ich bis jetzt vergeblich nach einer Zukunftsvision, welche eine radikalere und tatkräftigere Reaktion und Umsetzung innerhalb der Bevölkerung auslösen könnte. Ich bin jetzt soweit langsam zu verstehen, dass dies gar nicht möglich sein wird. Deshalb ist meine Intuition die, lass die teuflischen Politkasper und ihre medialen Huren machen, lass sie in ihren eigenen gewählten Untergang gehen. Ich lasse mich nicht mehr auf deren teuflische Gedanken und Handlungen ein. Ich lasse sie in ihre eigene Leere laufen. Indem ich mich von deren Sichtweise total löse, will ich ein Leben mit Menschen führen und fühlen, welche Liebe und Wärme verdient haben. Lasst die Idioten der Selbstzerstörung los, gebt Ihnen keine Aufmerksamkeit mehr, arbeitet euch nicht an ihnen ab. Baut auf etwas Neues, auf Lebendigkeit, auf Respekt, Liebe und Frieden. Lebt, liebt, umarmt das Licht und lasst ab von der Finsternis. Loslassen, Befreiung von den Ängsten und die Liebe, das Licht wird sichtbar.

    Wie geschrieben, das ist nur meine Sichtweise, ein jeder kann das auch anders sehen. In diesem Sinne friedliche Grüße.

    1. „Indem ich mich von deren Sichtweise total löse, will ich ein Leben mit Menschen führen und fühlen, welche Liebe und Wärme verdient haben. Lasst die Idioten der Selbstzerstörung los, gebt Ihnen keine Aufmerksamkeit mehr, arbeitet euch nicht an ihnen ab. Baut auf etwas Neues, auf Lebendigkeit, auf Respekt, Liebe und Frieden. Lebt, liebt, umarmt das Licht und lasst ab von der Finsternis. Loslassen, Befreiung von den Ängsten und die Liebe, das Licht wird sichtbar.“

      @Nino
      Ich sehe es mittlerweile ähnlich. Zwar werde ich weiterhin meinen Mund aufmachen, auch wenn es mir Nachteile bringt, aber ich will mich auch nicht mehr daran abarbeiten und mein Leben in einem Kampf vergeuden, der gar nicht gewonnen werden kann. Ich glaube mittlerweile, dass die Probleme, die wir durchschaut haben, nur auf einer höheren Ebene zu lösen sind und nicht im Kampf mit der Vernunft, dem Recht oder dem Intellekt. Man kann Menschen zu nichts zwingen, aber man kann versuchen, sich selbst nicht in diesem Irrsinn zerstören zu lassen.

    2. Wenn ein Blog solche Kommentare hervorbringt und induziert, kann er ja keine totale Zeitverschwendung sein, oder!?

      Den alternativen Medien stehe ich spätestens seit Beginn der Ukraine-PsyOp auch skeptisch gegenüber, weniger das ich sie verdächtige als vielmehr dass sie größtenteils wirkungslos sind. Eine Art von Kaufhausmusik die man nebenbei konsumiert. Aber Wörter sind eben nur Schall und Rauch, v.a. in Kriegszeiten, da muss man Fakten schaffen wenn man auf der Gewinnerseite stehen will.

      Im Grunde interessieren mich und anscheinend auch andere 9/11 wieder mehr, denn das war die entscheidende und physikalisch recht einfach nachweisbare PsyOp die die letzten 20 Jahre in Gang setzte. Ohne 9/11 kein Corona. Denn 9/11 war der Beweis, dass eine globale PsyOp möglich ist, der Lackmustest. Und nach 3 Jahren Corona und einem Jahr Ukraine sollten die interessierten auch verstanden haben, wieviel Detailliebe und Vorbereitung der Westen in diese PsyOps steckt. Dagegen ankämpfen zu wollen ist utopisch, überhaupt könnte man nur wie ein Aikido-Kämpfer die Energie des Gegners auf ihn selbst umlenken. Oder man entzieht sich eben diesem System, denn wenn ein beachtlicher Teil der Bevölkerung sich den Wahlen, Wirtschaft entzieht aktiv für mehrere Jahre, ist das System desavouiert. Dies zu verhindern ist das oberste Ziel der Eliten, denn dann würden sie nicht mehr gebraucht.

      Es bringt also nix über die Mitmenschen zu jammern, vielmehr sollte man sich die Frage stellen wie man sich dem System entziehen und es schwächen kann, alternative Lebenssysteme aufbauen kann. Unsere Institutionen sind ja keine schlechten zivilisatorischen Errungenschaften, aber momentan ist der falsche Zeitpunkt sie zurückerobern zu wollen. Die jetzige Generation hat sich darin als Parasiten eingenistet. Da müssen wir in Generationen denken wohl eher und hoffen dass die PsyOp nicht so aufgeht, wie es gewünscht wird und dies sabotieren. Und die Hoffnung besteht, zumindest hat mir der Blogautor noch nicht nachgewiesen ob seines Pessimismus, dass wir unaufhaltsam auf den Planet der Affen zusteuern. Denn die BRICS-Staaten werden bei dieser woken pol. korrekten Gesellschaftsverdummung shcon aus Eigeninteresse nicht mitmachen.

      Ich hatte Ted Kacynzki hier schon mal verlinkt. Sein Buch Anti-Tech Revolution finde ich sehr nachdenkenswert, die letzte Generation operiert im Grunde danach wenn auch mit diametral anderem Ziel. Der Typ sitzt aber seit Dekaden im Knast und jammert deswegen oder trotzdem kaum. Zeitverschwendung auf sehr hohem Niveau eben ;-p

      Was mich eigentlich verblüfft ist, dass jemand wie er offensichtlich glaubt, dass man das System ändern kann bzw. ergibt sich das logisch aus seinen Ausführungen. Das technologische System ist der Katalysator und Beschleuniger für seinen eigenen Untergang aber daher eben auch für seine eigene Angreifbarkeit. Die Wissenschaft schafft kaum noch echte Disruptionen. Was wir momentan erleben ist vielleicht nicht der Anfang vom Totalitarismus sondern der Einsturz desselben, wie üblich versucht zu kaschieren durch einen Krieg. Das System läuft sich tot, es funktioniert weder wirtschaftlich noch technologisch lange, da es keine zivilisatorischen Innovationen und Disruptionen mehr hervorbringt.

      Für mich als Physiker bedeutet das, dass ich im Grunde arbeitslos werde und fragen muss, wie ich die restlichen Dekaden beruflich, erwerbstechnisch und inhaltlich füllen will. Verfalle ich deswegen in Jammerei? Wieso sollte ich. Probleme/Arbeit wird es genügend geben und es gilt das Pareto-Prinzip. 20% machen 80% der Arbeit wenn es um das Problemlösen geht. Dass die Eliten sich dieser „nutzlosen“ 80% entledigen wird ein schwieriger Zaubertrick, denn totalitaristische Systeme sind libertären prinzipiell unterlegen und welcher Sklave ist innovativ für seinen Sklaventreiber. Ein System das Familien keine Potentiale offeriert ist nicht überlebensfähig. Unsere libertären scheitern ja nur regelmässig, weil die Kapitalisten den Hals nicht voll genug bekommen, die Chinesen sind halt nicht so dumm. Die westlichen Eliten haben selber keinen Plan über Dekaden, wie Sie weiter an der Macht bleiben könnten, die technologische Evolution wird entweder die Asiaten oder den Westen als Gewinner auswählen bzw. wer sein Humankapital besser nutzt und zivilisatorisch innovativer ist, aber letzteres wird ohne gesellschaftliche Freiheiten nicht gehen. Und auch die Rockefellers und Schwabs werden irgendwann durch jemand anders ersetzt werden in einer multipolaren Welt die wieder lokaler wirtschaftet. Momentan kann man nur zuschauen und hoffen, dass das jetzige System schneller untergeht als geplant, denn heilsame Schocks wollen die Eliten ja auch vermeiden, gefährden Sie doch ihr Machtgefüge, daher transformieren Sie lieber hinter dem Vorhang. Und wem das warten zuviel Zeitverschwendung ist, der soll sich wie die letzte Generation betätigen oder in Kacynski-Manier, um das System zum Einsturz zu bringen, aber mit einem sinnvolleren und edleren Ziel allerdings als das Klima über politische Aufmerksamkeit steuern zu wollen. (Ja, ich weiß, dass die letzte Generation auch nur eine weitere von den Eliten finanzierte Mini-PsyOp ist, wie bekäme sie sonst medial zigfach soviel Aufmerksamkeit wie viele kleine berichtenswertere Demos und Bewegungen.)

      Weltgeschichtlich leben wir in spannenden entscheidenden Zeiten, vielleicht ist Kacynski deswegen nicht nach Zeitverschwendung oder Jammerei, sondern wie er schreibt, vorbereitet für den entscheidenden Moment zu sein. Dass unser System fragiler denn je ist, will all den Pessimisten und Dystopisten aber nicht so recht in den Sinn kommen, obwohl es erklärt welch immenser Aufwand gerade betrieben wird um dies zu kaschieren.

      Und wenn es vor aller Augen zusammenfällt, was dann? Dann sind wir besser vorbereitet, vernetzt oder haben zumindest Ideen die praktisch ausgelotet sind für danach. Leben wie ein Amish will ich eher wie ein kapitalistischer Hedonist im Hamsterrad die nächsten Dekaden. Die meisten wollen das momentan (noch) nicht. Und wenn ich ab morgen als Amish lebe, habe ich so viel zu tun, dass ich für Jammern oder Zeitverschwendung überhaupt keine Zeit mehr habe 😉 Was gibt es sinnvolleres als sich von eigener Hände Arbeit zu ernähren. Das Gejammere bezieht sich meist darauf, dass wir es doch alle viel schöner, einfacher, gerechter für alle ohne diese herrschenden Eliten haben könnten!? Was für ein Denkfehler, die Eliten sind doch gerade der Auswuchs und inhärente Bestandteil dieser Fata Morgana, dass das System top-down von oben auf Effizienz gegenüber anderen Systemen optmimiert wird mit allen Kollateralschäden wie Kriegen und Konditionierung der Massen. Wer meint wir können alle auf diesem Lebensstandard leben ohne die Ungerechtigkeit und Umverteilung durch ein soziales politisches gerechtes idealistisches System, der hat des Pudels Kern noch nicht verstanden. Kacynski leitets diese Ko-evolution von Systemen auch sehr plausibel her in obigen Buch. Die Eliten sind nur das ausführende Symptom dieser Systemwettbewerbe. Zu glauben durch Überführung oder Kampf gegen die Eliten könnte man irgndwas ändern mittel- und -langfristig ist wie Boxen gegen einen Crash-Test Dummie. Es bleibt nur autarke nachhaltige Systeme zu denken und zu leben auf der Größen und Zeitskala die kleinen Gruppen möglich ist. Wer sich damit nicht arrangieren kann geistig und seelisch und im hedonistischen Hamsterrad gefangen bleiben will um nicht als Querdenker oder Hippie oder Klimafanatiker (die bangen auch nur um ihren Lebensstandard) sozial gebrandmarkt zu werden, der hat sich eben für das Haben statt dem Sein entschieden. Aber diese Entscheidung ist zuerst zu treffen, die meisten wollen erst entscheiden wieviel LEbensstandard Sie in ihrem Leben wollen/brauchen ohne zu merken, dass Sie dann bei Haben oder Sein nicht mehr viel Entshceidungsspielraum haben.

      Im Saarland gibt es eine Bewegung für ein freies Saarland, sehr utopisch praktisch aber sicherlich keine Zeitverschwendung gegenüber den meisten alternativen Blogs mittlerweile. Die Schreiber dieser Blogs müssen auch nur ihren LEbensstandard verdienen täglich und müssen notgedrungen die Sau beleuchten die gerade durchs Dorf getrieben wird, den Zeitgeist abbilden. Ergo haben selbst die meisten Blogs einfach von Corona auf Ukraine umgeschaltet, anders wäre es geschäftsschädigend gewesen und ich dreh diesen keinen Strick daraus. Aber die meisten Blogs und Telegramm sind alle nicht mehr als Kaufhausmusik zu Pandemie und Krieg, darüber können sie per se nicht hinauskommen, das ist die iegentliche Zeitverschwendung, hält sie doch die miesten davon ab sich mal mit jemanden wie Kacynski oder 9/11 auseinanderzusetzen und der Gegenwartsaufmerksamkeitsspirale und -Angstmache zu entfliehen statt Visionen und Reflektionen zu transzendieren.

      Jede Bewegung hat nur ein Potential mit einem klar definierten erreichbaren Ziel, auch das beweist Kacynski in obigem Buch. Der Weltfrieden, soziale Gerechtigkeit, bedingunsloses Grundeinkommen sind diffuse verhandelbare Begriffe die nie erreichbar sind graduell ,reine Nebelkerzen. Wenn ein Blog/Autor/Bewegung/Partei mit solchen Begriffen operiert sollte man schnell das Weite suchen wenn man an Selbstentwicklung interessiert ist. Frauenwahlrecht, freies Saarland, Abschaffung von Parteilisten/Euro … sind konkrete Änderungen die definierbar sind und das System transformieren würden ohne hinter diese Änderungen sehr schnell wieder zurückfallen zu können. Wo immer solches also tabuisiert wird im öfftl. Diskurs muss man dagegenhalten oder seine Energie woanders verschwenden. Wenn man Leute findet mit denen man sich auf solche Ziele einigen kann, hat das Leben Struktur. Die Grünen haben das positiv und negativ gezeigt mit Atomausstieg und Frauenquote. Oder die Amish. Alles dazwischen ist Jammerei und Zeitverschwendung, bestenfalls Fortbildung, aber die kann man nicht sein ganzes Leben betreiben… 🙂

  3. Lieber Dennis,
    ich halte deine Überlegungen für wertvoll. Den Kampf gegen dieses System auf Gesetzesebene habe ich weitestgehend aufgehoben. Denn ich hatte erkannt: Die innere Stabilität, die mir aufgrund meiner miserablen Vergangenheit fehlt, habe ich immer herzustellen versucht, indem ich mich an Gesetzen und Recht und Ordnung festklammerte. Ich wollte doch wenigstens ein bisschen Gerechtigkeit und Stabilität im Leben haben. Aber am Ende hab ich erkannt, dass ich das im Außen nie bekommen werde. Ich muss mich damit auseinandersetzen, dass die Welt ungerecht ist, dass ich, als unbescholtener und guter Mensch, so wie jeder Säugling ‚gut‘ auf die Welt kommt, ungerecht behandelt und vernachlässigt wurde. Das gilt es zu betrauern. Kein Regelwerk kann mir diese Trauerarbeit abnehmen. Ich werde die Gerechtigkeit niemals im außen finden und schon gar nicht in diesem kaputten System, in dem ebenso kaputte Menschen arbeiten, die sich auch nur verzweifelt an ihre Paragrafen klammern, weil sie genauso wenig Halt im Leben haben, wie ich. Der öffentliche Dienst zieht bestimmte Menschen an. Eigentlich bräuchten auch diese ganz andere Unterstützung, um von ihrer Paragrafenreiterei und fehlenden Menschlichkeit wegzukommen.
    Machen wir es doch anders und erkennen, dass es ein Trugschluss ist, sich an diesen Dingen festzuklammern und auf diesem Wege Gerechtigkeit und Frieden zu finden. Fangen wir an, uns den Dingen zuzuwenden, die das Leben lebenswert machen. Ich versuche es so, denn den anderen Weg halte ich für einen Weg in eine Sackgasse.
    Dein Engagement ist hoch anzurechnen, aber letztlich spielst du meiner Ansicht nach damit sogar im System mit. Es ist schwierig aus diesem System auszusteigen, auch wenn man auf der ‚Gegenseite‘ des Systems steht, aber du spielst immer noch darin mit. Ich wünsche dir den Mut und die Freiheit, daraus auszusteigen. Das Leben ist so schön, auch wenn es glechzeitig die Hölle ist. Aber nur wir selbst sind fähig, uns aus dieser Hölle zu befreien. Mit Kampf gegen Windmühlen und im außen ist dies meiner Meinung nach nicht möglich. Verbrenne dich nicht. Es ist nie zu spät, neu anzufangen.

    1. Sorry für die späte Freischaltung, aber ich werde in den letzten Tagen zugeschissen mit Spam-Bot-Kommentaren; da geht der ein oder andere echte Kommentar ggf. erst einmal unter.

  4. Wir haben eben nicht Zeit darauf zu warten, ob und wie die Agenda der Transhumanisten fruchten wird oder vielleicht auch nicht.
    Zumindest würde ich mich keinesfalls darauf verlassen.
    Auch das Manifest des Una-Bombers ist in sich nicht schlüssig.
    Allenfalls in der Analyse, das die Technik (KI) unser Untergang sein wird.
    Nur, werden wir eben auch, zumindest ein Teil der Technik nutzen müssen, um die Welt neu zu organisieren und zu einem besseren Ort zu machen.

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