Habt doch Mitleid mit den Erben!

Das Fach Erbschaftssteuer / Bewertung war eines jener Fächer, die im Rahmen meines Studiums für die gehobene Laufbahn in der rheinland-pfälzischen Finanzverwaltung an der FH Edenkoben nur im „Grundstudium“ eine Rolle spielten. Im praktischen Teil der Ausbildung im Finanzamt kamen wir mit der (sehr kleinen) Abteilung auch gar nicht erst in Kontakt, was den Stellenwert dieser Steuer schon damals (2008 bis 2011) perfekt widerspiegelte. Wer möchte, kann einfach mal in der aktuellen „Steuerspirale“ die Erbschaftsteuer suchen. Momentan regt sich auch bei der als „linksgrün“ verschrienen, im Endeffekt jedoch nur die extremistische (neoliberale) Mitte beherbergenden Dauerhasssendung Widerstand gegen eine moderate Neuregelung der Bewertung von Immobilienvermögen zu Zwecken der Erbschafts- und Schenkungssteuer. „Habt doch Mitleid mit den Erben!“ weiterlesen

Coronoia: Alles wieder normal?

Alles ist wieder normal, richtig?

Falsch. Es ist nicht alles wieder normal. Alles ist absolut New Normal. Was vorbei ist, ist die „Schock- und Ehrfurchtsphase“, die nie für die Ewigkeit gedacht war. Sie war immer nur dazu gedacht, uns hierher zu bringen.

Der Weg in den Totalitarismus (Überarbeitet) | C. J. Hopkins | Neue Debatte. „Coronoia: Alles wieder normal?“ weiterlesen

Mal wieder ein Unfall in Zweibrücken

Ich versuchte in den letzten Jahren bekanntlich auch in der Nachbarstadt etwas gegen den Radwege-Wahn zu unternehmen. Mit mehr als mäßigem Erfolg; wie auch das absurde Gespräch im Sommer am Ixheimer Kreisel belegte. Die einzige Ausnahme stellt das „Radwege“-Relikt (übrigens einer der allerersten Blogbeiträge) in der Homburger Straße in Richtung der saarländischen Grenze dar, welches die Stadtverwaltung aufgrund meiner Klageandrohung im Jahre 2019 entbläute. Was bezeichnenderweise aber nicht dazu führte, dass die Radfahrer mir jetzt etwa danken würden, dass sie diesen Bullshit nicht mehr benutzen müssen; im Gegenteil. Sie befahren das gemeingefährliche Ding auch weiterhin. Und verunfallen dort in steter Regelmäßigkeit. Da es nun an der Einmündung „Speckgärten“ mal wieder gerappelt hat, möchte ich zumindest auch diese Unfallmeldung hier gesondert dokumentieren. „Mal wieder ein Unfall in Zweibrücken“ weiterlesen

Coronoia: Fünfeinviertel Zeilen

Da mir momentan in Sachen Corona eh nix Besseres einfällt (und sich die Besucherzahlen weiterhin der Nulllinie nähern), kann ich aus aktuellem Anlass ja mal wieder auf die Parallelen, die mein heroischer, jedoch kaum gewürdigter Freiheitskampf in Sachen Radverkehr zu jenem in Sachen Corona aufweist, hinweisen. Ich hatte ja im Oktober (erstmals) die Stadt Pirmasens verklagt, wonach sie endlich die erste Einbahnstraße für den Radverkehr freigeben zu hätte. Die Mainzer Anwältin Jessica Hamed berichtete schon recht früh darüber, dass ihr Kampf gegen eine der früheren bayerischen Corona-Verordnungen zur Erkenntnis führte, dass die bayerische Landesregierung hierzu keine Dokumente in Form von Verwaltungsakten vorweisen könne, um die Verhältnismäßigkeit ihrer „Maßnahmen“ in irgendeiner Weise zu belegen. „Coronoia: Fünfeinviertel Zeilen“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlinkung der Linken

In meinem großen Rundumschlag über den im Wesentlichen vom WEF orchestrierten multinationalen Staatsstreich im Oktober 2020 erhielt auch das, was uns heute als „links“ verkauft wird, einen Absatz. Tom J. Wellbrock von den Neulandrebellen hat kürzlich auch einen Beitrag darüber verfasst, warum er kein Linker mehr sei (Siehe auch Aya Velázquez). Mir geht es ähnlich; allerdings weigere ich mich, die übliche Strategie des Gegners, durch Propaganda, Unterwanderung und Korruption die Bedeutung von Begriffen und ganzen politischen Strömungen in einer orwell’schen Weise zu kapern und umzudefinieren, zu akzeptieren. Man hat das, wofür (vor allem zur Zeit der schröder’schen „Sozialreformen“) der Begriff einstmals stand, entkernt – und mit einer nach sinnbefreiter „Gesinnung“ stinkenden Soße „woken“ Bullshits verfüllt. „Coronoia: Die Entlinkung der Linken“ weiterlesen

Coronoia: Apfelessende Gefährder

Gut; Sie haben uns soweit verstanden? Sonst mach‘ ich Ihnen einen Vorschlag: Wir führen Sie irgendwohin, wo Sie niemanden gefährden und da können Sie Ihren Apfel dann essen. Ganz einfach.

Ein aus NRW stammender Büttel in Frankfurt, Ende 2020. Via @Solevita5. „Coronoia: Apfelessende Gefährder“ weiterlesen

Coronoia: Unantastbar?

Wenn man das ernst nimmt mit dem Grundgesetz und Artikel 1 – die Würde des Menschen ist unantastbar -, und die ist in der rechtlichen Dogmatik auch höher angesiedelt übrigens als das Leben. Also der Grundgesetzgeber sagt: Die Würde des Menschen ist mehr wert als das menschliche Leben. (…) Und dem ist komplett der Boden oder die Substanz entzogen worden in den letzten zweieinhalb Jahren.

David Jungbluth | „Verbrecher seid ihr!“ | Nicolas Riedl, Walter van Rossum, Gunter Frank, David Jungbluth, Marcus Klöckner | Rubikon. „Coronoia: Unantastbar?“ weiterlesen

Coronoia: Lohnabhängige Konformität

Sind Persönlichkeitsmerkmale wie Konformität gegenüber einer Obrigkeit erst einmal zur gesellschaftlichen Normalität, ja zum Ideal, zur Überlebensstrategie der lohnabhängigen Massen geworden, die realen Ketten aus dem kollektiven Bewusstsein verbannt, ist das erlebte infantile Klammern an den Diktaten der Obrigkeit in allen Instanzen und Schichten eine denkbare Folge, die wenig verwundert.

Land der Angepassten | Susan Bonath | Rubikon. „Coronoia: Lohnabhängige Konformität“ weiterlesen

In der Teichstraße beinahe abgeräumt

Würde ich meine alltäglichen Erlebnisse als Radfahrer noch (wie in der Vor-Corona-Zeit) in Gestalt unregelmäßiger Beiträge sammeln, hätte ich jenem heutigen Vorfall vermutlich auch einen gesonderten Beitrag gewidmet; alleine schon deshalb, damit er nicht in der Bedeutungslosigkeit versinkt. Der seltsame Streifen in der Teichstraße wurde von mir bereits vor seiner Realisierung kritisiert; vor allem auch deshalb, weil mich die Stadtverwaltung einmal mehr in der Weise brüskierte, auch gar nicht erst nach meiner Meinung zu fragen; obwohl ich im Rahmen der Sitzungen zum neuen Verkehrsentwicklungsplan mehrere Abende damit vergeudet hatte, auf mein Engagement, meine Erfahrungen und meine Expertise hinzuweisen. „In der Teichstraße beinahe abgeräumt“ weiterlesen

Coronoia: Letzte Generation

Matthias Burchardt hat im sonntäglichen Talk mit Sven Böttcher den Generationenvertrag mit der „Letzten Generation“ aufgekündigt, dieser den Krieg erklärt und hierbei Maßnahmen vorgestellt, mit denen er sie zu besiegen gedenkt. Es folgt die Kurzzusammenfassung:

1. Einführung einer Geschlechtertheorie, die die Dualität von Mann und Frau so auflöst, welche sie so irritiert, dass sie nicht mehr in der Lage sind, eine fruchtbare Beziehung zu führen oder gar eine Fortpflanzung zustande zu bringen. „Coronoia: Letzte Generation“ weiterlesen