Coronoia: Datenverhehlerei

Gestern wurde ich auf ein Gespräch zwischen Paul Brandenburg und Tom Lausen hingewiesen, welches ich leider verpasst hatte. In seinem Format „Brandenburg live“ lässt der Gastgeber auch den ein oder anderen Anrufer zu Wort kommen. Und just eben einer dieser Anrufer war Rasmus Richter, einer der bekannteren Personen aus der radwege- und helmkritischen Radverkehrs-Szene, der früher einmal den inzwischen leider gelöschten Blog „Leezerize“ betrieb. Rasmus musste, damals noch in der angeblichen deutschen „Fahrrad-Hauptstadt“ Münster lebend, am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn man sich als Einzelner gegen eine vollkommen durchideologisierte, auf das Konzept der Verkehrsmittel-Apartheid getrimmte Bevölkerung, als auch gegen Presse und Behörden auflehnt. „Coronoia: Datenverhehlerei“ weiterlesen

Coronoia: Stehenbleiben

Der olle Kollege epikur hat zufälligerweise in seinem heutigen Beitrag zur Ankündigung seiner Weihnachts-Auszeit eine Passage aus einem der letzten Beiträge des maschinisten zitiert, welchen ich mir auch für einen eigenen Beitrag aufheben wollte. Wie so oft fehlt mir allerdings in der letzten Zeit die Kreativität, als auch der finale Impuls bzw. Trigger, der mich dazu antreibt, wieder einmal ein paar unbedeutende Zeilen in die unendlichen Weiten des Internets entfleuchen zu lassen. Mit Weihnachten und dem ganzen anderen Scheiß kann ich als misanthropischer Eremit ja sowieso nix anfangen; man denke nur an meinen vor unbändiger positivistischer Lebensfreude und frohlockenden Erwartungen für die kommende dunkle Zeit förmlich platzenden Heiligabend-Beitrag von 2020. „Coronoia: Stehenbleiben“ weiterlesen

Coronoia: Vierter Advent 2022

Am dritten und vierten Advent vor einem Jahr traf sich, initiiert von Gunnar Kaiser, inmitten der Hochzeit der „2G-Diktatur“, eine kleinere Gruppe von Menschen höchst illegal an einer Feuerschale in der Nachbarstadt. So schön und bitter nötig es damals auch war, so bezeichnend war es allerdings auch, dass sich unsere Wege hinterher wieder trennten. Im Frühjahr versuchte ich noch, den Kontakt zu ein paar Leuten durch den ein oder anderen Besuch des Montagsspaziergangs aufrechtzuerhalten. Aber auch eine angedachte Tour mit dem Rad oder sonstige Unternehmungen kamen keine mehr zustande; meinen Blog verfolgte niemand und auch die spärliche e-mail-Konversation schlief ein. Schade; aber so ist das halt. Auf diese Weise werden wir diesen Krieg mit Sicherheit verlieren; wenn wir immer nur dann zusammenfinden, wenn der Druck ein absolut unmenschliches Ausmaß erreicht. Von weiterführenden Formen des Widerstands ganz zu schweigen. „Coronoia: Vierter Advent 2022“ weiterlesen

Coronoia: Schuldiger Gehorsam

Es ziemt dem Untertanen, seinem Könige und Landesherrn schuldigen Gehorsam zu leisten und sich bei Befolgung der an ihn ergehenden Befehle mit der Verantwortlichkeit zu beruhigen, welche die von Gott eingesetzte Obrigkeit dafür übernimmt; aber es ziemt ihm nicht, die Handlungen des Staatsoberhauptes an den Maßstab seiner beschränkten Einsicht anzulegen und sich in dünkelhaftem Übermute ein öffentliches Urteil über die Rechtmäßigkeit derselben anzumaßen.

Gustav von Rochow (1792 – 1847), preußischer Innenminister und Staatsminister via aphorismen.de. „Coronoia: Schuldiger Gehorsam“ weiterlesen

Coronoia: Todsichere Impfung!

Und dort hat der Staatssekretär Prof. Dr. Edgar Frank eine Liste aufgestellt. Wie viele Menschen in den jeweiligen Altersgruppen sind am Tag der Impfung gestorben? Also Sie gehen zur Impfung und sterben an dem Tag. (…) Insbesondere, wenn Sie zwischen 18 und 59 gewesen sind, sind es in 2021 nur mit Biontech-Impfstoff 85 Menschen, die am Tag der Impfung (…) gestorben sind. (…)

Tom Lausen | Pressekonferenz zu Impffolgen! – Martin Sichert – AfD-Fraktion im Bundestag! „Coronoia: Todsichere Impfung!“ weiterlesen

Coronoia: »Unsere Demokratie®™«

Beim maschinisten gibt es u. a. eine schöne Kategorie mit der Bezeichnung „Was ich nicht mehr hören kann„. Im Zusammenhang mit dem von einem Großaufgebot staatlicher Sicherheitskräfte vereitelten „Putschversuch“ der von einem verwirrten Landadeligen angeführten 25-köpfigen, mit Dosen-Ravioli und Armbrüsten bewaffneten Rollator-Gang wurde sie wieder beschworen; die ominöse „Demokratie“, die gar „unsere“ sei – und die es „zu verteidigen“ gelte! Die ganze lächerliche PR-Aktion zeigte einmal mehr, dass dieses sich vollständig von realen Werten befreit habende System, wie auch ein Großteil seiner Insassen, nur noch aus potemkinschen Fassaden besteht, die ohne die Schaffung von antagonistischen Erzählungsstabilisatoren beim ersten Windhauch davonwehen würden. Und die karge Wüste einer nackten Diktatur (bzw. Idiokratie) zum Vorschein käme. „Coronoia: »Unsere Demokratie®™«“ weiterlesen

Coronoia: Erziehungsmaßnahme

Sprachlos macht: Die Jungkommissare hielten eigenhändig, in Schriftform fest, dass der von ihnen im Mai angezettelte Überfall des Sondereinsatzkommandos auf mehrere Mitglieder meiner Familie und mich selbst als Erziehungsmaßnahme gedacht war. Sie schreiben weiter, und mit deutlicher Enttäuschung, dass der Einschüchterungsversuch nicht nur gescheitert sei, sondern im Nachgang geradezu Werbewirkung für meine Regierungskritik entfaltete.

Spektakulär: So dumm ist der Staatsschutz / Kommentar | Paul Brandenburg. „Coronoia: Erziehungsmaßnahme“ weiterlesen

Das Ende der Coronoia?

Es gab hier im Blog während der letzten fast drei Jahre ja schon die ein oder andere Pause; aus den unterschiedlichsten Gründen. Mein „Gejammer“, so ein erst seit kurzer Zeit hier Kommentierender, sei nervig. Derartige Vorwürfe tun weh, weil der diese Äußernde einmal mehr verkennt, wofür dieser Blog eigentlich steht und welche Bedeutung er für mich hat. Da jedoch das Interesse an meinem Geschreibsel und meinen Linklisten auch im Dezember kontinuierlich schwindet und man meinen Frust auch schon zu anderen Anlässen nicht verstehen konnte oder wollte, werde ich erst einmal eine weitere Pause einlegen. Keine Ahnung, ob und wie ich dieses gescheiterte „Projekt“ noch weiterführen werde; es bringt ja eh alles nichts. „Das Ende der Coronoia?“ weiterlesen

Coronoia: Business as usual?

Ich habe spätestens seit Beginn der Entlappungsphase den Eindruck, dass die allermeisten Menschen, die im letzten Winter noch aufgebracht waren, wieder in den alten Hamsterrad-Modus zurückgekehrt sind. Von den um die 400 „Spaziergängern“ in Pirmasens im Dezember 2021 blieben über Monate konstant kaum noch 5 % übrig. „Solidarität“ mit den von der „Impfpflicht“ Betroffenen gab es auch keine. Anstatt weiter Druck zu machen und Aufklärung, als auch Aufarbeitung zu fordern, rennen die allermeisten eben wieder brav in ihrem Hamsterrad aus Lohnknechtschaft, Konsum und Unterhaltung. Das Interesse an Hintergründen als auch Gesellschaftskritik schwindet erneut; auch ablesbar an den Seitenzugriffen eines kleinen Blogs wie dem meinen. Man hat das Ventil jedoch nur ein klein wenig aufgedreht – und etwas Druck aus dem Kessel gelassen. Das heißt aber nicht, dass es vorbei wäre; wir sind immer noch im Anfangsstadium dieses totalitären Umbruchs. „Coronoia: Business as usual?“ weiterlesen