Coronoia: Permanentes Plexiglas

Ein weiteres untrügliches Anzeichen dafür, dass die „Neue Normalität“ gekommen ist, um zu bleiben, sind die aberwitzigen und mindestens genauso effizient wie die Maulkörbe „Infektionen“ verhindernden Plexiglasverschläge in den Supermärkten. Die u. a. wegen begrenzter Höhe auch schon einmal dazu führten, dass größere Artikel hängenblieben und ein Chaos auf dem blockierten Laufband anrichteten. Schon im Mai fragte ich eine im Lidl an der Kasse arbeitende Bekannte, ob die Dinger jetzt nicht endlich wieder abmontiert könnten? Die Betriebsleitung meinte, dass man sie so ließe, denn schließlich erwarte man im Herbst wieder neue „Maßnahmen“. Wo bleiben, insbesondere nach der Ankündigung der „Winterreifen & Schneeketten„, verdammt nochmal das Geschrei und die Aufstände? Der kommende Herbst wird der Herbst der Wahrheit; vor allem auf Seiten der Kritiker des Corona-Faschismus. Ich werde keine eurer Ausreden mehr akzeptieren! „Coronoia: Permanentes Plexiglas“ weiterlesen

Sandwich „Kiewer Art“

Gestern durchstöberte ich die aktuelle Preisinformation des örtlichen Edeka. Dabei fiel mir in der Kategorie Tiefkühlkost ein Produkt auf, welches ich bislang so gar nicht kannte. Und zwar ein reines Vanille-Sandwich-Eis, welches offenkundig früher als „Moskauer Art“ bezeichnet wurde. Die zugekoksten Irgendwas-mit-Medien-Heinis in der Propaganda-Abteilung von Edeka haben bei der „Gut & Günstig“-Eigenmarke nun auf der Packung den alten Untertitel durchgestrichen und durch „Kiewer Art“ ersetzt. Da kann der Russlandhasser sein Eis doch umso mehr genießen – und einen eigenen Beitrag im Kampf gegen den bösen Putin leisten. „Sandwich „Kiewer Art““ weiterlesen

Coronoia: Inflation

Der Weg zum digitalen Zentralbankgeld führt (wie Ernst Wolff dies in zahlreichen Videos und Artikeln erläutert hat) vor allem über den Zusammenbruch des bisherigen Wirtschafts- und Finanzsystems. Dass der Wahnsinn der vergangenen fast 2,5 Jahre sich früher oder später auch in Gestalt einer zunehmenden Inflation manifestieren würde, war dem von Volkswirtschaft nicht minder ahnungslosen Michel in der gleichen Weise scheißegal, wie so ziemlich alles, was in dieser Zeit verbrochen wurde. Fast zwei Jahre lang durfte(!) ich mich nicht in Supermärkten mit (frischen) Lebensmitteln versorgen. Und nun kann ich es nicht mehr, weil die Preise seit einigen Wochen derart in die Höhe schießen, dass eine Packung Rostbratwürste oder 300 Gramm gemischtes Hackfleisch zum Luxus werden. „Coronoia: Inflation“ weiterlesen

Coronoia: Nüchterne Lappenbefreiung

Seit nunmehr drei Wochen „darf“(!!!) ich wieder in Supermärkten einkaufen. Wieder etwas anderes essen als Nudeln mit Braten- oder Tomatensoße, Bratkartoffeln, Knödeln, Reis und was man sonst so (unter geschickter Ausnutzung aller möglichen Rabatte) beim bösen amazon bestellen konnte. Fleisch. Wurst. Obst. Brötchen. Brot. Andere Backwaren. Tiefkühlkram. Für mich war der 4. April nach zwei Jahren konsequenter Verweigerung wirklich ein „Tag der Freiheit“. Für die allermeisten jedoch nicht. Sie passten sich während dieser zwei Jahre einfach an; und tun das selbst heute noch, wenn sie in Bus oder Bahn, beim Arzt oder im Rahmen der Lohnknechtschaft weiterhin den Lappen des Landvogts Lauterbach grüßen. Und vermutlich hatten sie daher auch keinen wirklichen Grund, den zeitweisen Wegfall dieses Unterjochungsinstruments in irgendeiner gebührenden Weise zu feiern. Im Herbst werden sie ihn sofort alle wieder überstreifen. Määäääh! „Coronoia: Nüchterne Lappenbefreiung“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 5)

Heute brauchte ich ewig, um mich aus dem Bett zu quälen. Es gab gen Wochenende mehrere Tiefschläge, die mich wieder mal in ein depressives Loch gestürzt haben. Eine Rolle spielte dabei leider auch die örtliche Gruppe. Ich hatte dementsprechend hart mit mir zu kämpfen, um mich überhaupt auf meine tägliche Runde mit dem Rad zu begeben. Ursprünglich wollte ich nach der dauernassen Phase mal wieder das Rennrad ausführen; von Norden drückten allerdings wieder ein paar Schauerwolken rein. Also eierte ich ziemlich demotiviert mit dem MTB ein Stück durch Frankreich und anschließend nordwärts in Richtung der Nachbarstadt Zweibrücken. Wo heute verkaufsoffener Sonntag war. Und ich die Gelegenheit zu einer weiteren Lappen-Sondierung nutzen wollte. „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 5)“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 4)

Es scheint doch noch zu werden; so ganz allmählich. Leider fiel heute wegen des nächtlichen Wintereinbruchs in der Pfalz der samstägliche Waldspaziergang, als auch das anschließende Abendprogramm aus. So drehte ich meine tägliche Runde mit dem MTB über die teils ordentlich angezuckerte Sickinger Höhe und kaufte gegen Abend nochmal im Edeka und Kaufland etwas ein. Und ich muss sagen, dass ich einen gewissen Fortschritt beobachten konnte; die Quote der Belappten lag gefühlt nur noch bei 60 bis 70 Prozent. Das sind natürlich jedes Mal nur Momentaufnahmen, aber gerade die ganzen unsicheren Mitläufer scheinen sich dann doch vermehrt zu trauen, ihr Antlitz zu entblößen. Interessant fand ich einzelne Ehepaare; der/die eine verhüllt, der/die andere nackig. „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 4)“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 3)

Den älteren meiner beiden jüngeren Brüder habe ich vor allem während der Kindheit und Jugend sehr gerne vor seinen Freunden aufgezogen. Denn er nuckelte noch bis ins Grundschulalter hinein regelmäßig seinen von Mutti in der Mikrowelle aufgewärmten Kaba aus dem Babyfläschchen! Ich habe schon lange keinen Kontakt mehr zu ihm, kann mir aber auch gut vorstellen, dass auch er zu den rund 85 Prozent (von mir geschätzt) gehört, die sich beim Einkaufen regelmäßig als infantile Volldeppen outen, indem sie sich (völlig unbeeindruckt vom Wegfall der Pflicht) weiterhin den entwürdigenden Gessler-Lappen vor die Atemwege spannen. „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 3)“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 2)

Der 4. April 2022. Zeit, der nackten Wahrheit ins Gesicht … ähm, Moment, verdammt! … der verschleierten Tristesse in die Rest-Visage zwischen Augen und Stirn zu blicken. 708 Tage ist es jetzt her; als ich am 25. April 2020 in Contwig ein letztes Mal einen deutschen Supermarkt betreten habe. Einen missglückten Rechercheversuch in einem etwas weiter entfernt gelegenen Rewe mal ausgenommen. Aber ich bin halt zäh; ich grüße keine Gesslerhüte. Never! Es war auch nicht verkehrt, dass ich mich in den letzten Wochen in Frankreich ein wenig abhärten konnte. Wobei ich ehrlich gesagt sogar ein klein wenig überrascht war, als ich um kurz nach halb Zwölf das große Pirmasenser Kaufland in der Zweibrücker Straße betrat. Es waren auf Anhieb gar nicht mal sooo wenige Naggischgesichter, in die ich schauen durfte. „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 2)“ weiterlesen

Coronoia: Visages nus

Heute war mein coronoider Kumpel zum dritten Mal innerhalb der letzten drei Wochen für einen Einkauf in Frankreich. Dieses Mal lief es nicht ganz so entspannt für ihn. Zwar hatte sich, während er so durch die Gänge des Match-Supermarktes ging, wieder eine erkennbare Mehrheit eine Gesichtswindel oder Filtertüte über die Visage gebunden; allerdings nur noch etwa im Verhältnis von 70 zu 30. Stellvertretend für die schamlosen, ihre unbedeckte Nase zur Schau stellenden Gesichtsnudisten waren erneut zwei Angehörige der französischen Armee (eine junge Frau und ihr Kollege); ich habe fast den Verdacht, dass es da ggf. sogar eine Anweisung gibt. „Coronoia: Visages nus“ weiterlesen

Coronoia: Les mercredis à Bitche

Mein coronoider Kumpel 😉 ist am Mittwoch mal wieder in die französische Festungsstadt gefahren, um für mich auch ein paar Brioches, Kekse, Orangennektar und Barilla-Nudeln (im Angebot für 1,21 Euro das Kilo!) einzukaufen. Ich weiß zwar nicht, wie die Versorgungslage in deutschen Supermärkten ausschaut, aber in Bitche seien die Regale gut gefüllt gewesen; kein Mangel erkennbar. Was die Lappenquote betrifft, konnte er keinen signifikanten Unterschied zur letzten Woche bemerken. Die Franzosen lieben ihr lebensrettendes Lätzchen offenkundig wirklich inbrünstig; die Quote der Nacktgesichter habe auch dieses Mal bei nur 10 bis 20 Prozent gelegen. „Coronoia: Les mercredis à Bitche“ weiterlesen