Coronoia: Händeschütteln

Es ist ja schon irgendwie bezeichnend für die letzten 2,5 Jahre Hygiene-Terror, dass auch ein all diesen Wahnsinn fortwährend kritisierender Mensch ein Kulturgut wie das Händeschütteln zur Begrüßung und Verabschiedung (zumindest außerhalb unserer Kreise) gar nicht mehr für selbstverständlich erachtet. Man gar mehr oder weniger erstaunt ist, wenn einem tatsächlich noch jemand die nackte Hand entgegenstreckt. So erging es mir heute Vormittag, als ich mich mit einem der Beisitzer, die Mitte September über meinen Antrag im städtischen Rechtsausschuss abstimmten (er stimmte mir übrigens zu), traf, um in einer angenehmen Atmosphäre mal ganz allgemein über mein radverkehrspolitisches Engagement zu plaudern. „Coronoia: Händeschütteln“ weiterlesen

Coronoia: Aussteigende Mitläufer?

Neulich unterhielt ich mich am See mit einem Kumpel über das Thema Mitläufer. Er kennt ebenfalls den einen Dreifach-Gespritzten Rentner, den ich vor einiger Zeit gecancelt hatte und der neulich auch auf ein Opfer der Vakzionalasozialisten traf. Im Gegensatz zu mir kann der Leidensgenosse auch eindeutige Provokationen („Biste jetzt schon geimpft?“) einfach ignorieren. Er will auch die Hoffnung nicht aufgeben, dass einige, die bereits zweimal in die Spritze gerannt sind, beim dritten Mal Nein sagen würden. Ich bleibe in dieser Hinsicht ein als misanthropischer Negativist verschriener Realist. Wer einmal eingeknickt ist, wird auch immer wieder umkippen. „Coronoia: Aussteigende Mitläufer?“ weiterlesen

Coronoia: Radfahrer-Schutzhaft

Daher wird die Führung des Radverkehrs auf Geh-/Radwegen mit Unterordnung, die mit verkleinerten VZ 205 zu beschildern ist, angeordnet und dient dem Schutz des Radverkehrs.

Aus der straßenverkehrsbehördlichen Anordnung der Stadtverwaltung Zweibrücken zur Beschilderung des Ixheimer Kreisverkehrs. Viele werden sich jetzt wieder fragen, warum ich wieder einen Radverkehrsbeitrag mit Corona tagge? „Coronoia: Radfahrer-Schutzhaft“ weiterlesen

Coronoia: Aus der Puste

Am Sonntag drehte ich mit vier anderen Ungeschlumpften eine angenehme Tour im Übergang zwischen dem Pfälzerwald und der Sickinger Höhe. Dabei war in der Summe die An- und Abreise sogar reicher an Kilometern als die eigentliche Tour. 😉 Nach einem philosophischen Ausklang auf einer schönen Sitzgelegenheit bei Petersberg begleitete ich den Kumpel, mit dem ich auch schon öfters an Freitagen durch die Wälder ritt, noch bis vor die Tore von Pirmasens. Ich fuhr dann rechts die abenteuerliche HBR-Route hoch Richtung Gersbach. Auf dem letzten steilen Stückchen sah ich vor mir einen anderen Mountainbiker, der für einen Moment kurz anhielt. „Coronoia: Aus der Puste“ weiterlesen

Coronoia: Fanatische Viren-Skeptiker

Mein Blog ist ob seiner Bedeutungslosigkeit ja kein großer Troll-Magnet. Jüngst schaute dann doch mal wieder einer vorbei. Er beschwerte sich darüber, dass ich ihn bereits vor einiger Zeit „herausgemobbt“ habe. Ooh, der Arme! Schon damals hatte er es binnen nur weniger Kommentare geschafft, den Begriff „selbstverliebte Arroganz“ fast schon über drosten’sche Ausmaße hinaus zu steigern. Er gehört zu jenen, die die Virus-Theorie skeptisch sehen – und hat sich voll und ganz auf dieses eine Thema fixiert. Fällt die Virus-Theorie, fällt auch der ganze Corona-Bullshit; so seine (binäre) Überzeugung. Und die müssen wir totalverblödeten Vollidioten gefälligst teilen! Es gibt keine andere Wahrheit! Diese Form von „wissenschaftlichem“ Dogmatismus kommt mir doch irgendwie bekannt vor? „Coronoia: Fanatische Viren-Skeptiker“ weiterlesen

Coronoia: Zum Abgewöhnen

Heute wollte ich eigentlich mit dem Rennrad nach Karlsruhe fahren, um dort bei einem Widerständler zu grillen, zu übernachten und am nächsten Tag wieder heimzufahren. Leider lässt das meine Nahrungsmittelversorgung und mein zunehmend beschissener psychosomatischer Zustand nicht zu, da ich in den letzten Tagen nach ca. 70 km mit dem Rennrad wegen ausgewachsener Hungeräste komplett im Eimer war. Etwas, was ich mir vor zwei Jahren nicht hätte vorstellen können. Also entschloss ich mich, an den Schöntalweiher zu fahren und einen halben Tag Urlaub von diesem Wahnsinn zu machen. Kurz bevor ich mein Zeug einpackte, vernahm ich eine Konversation, die mich wieder auf den eiskalten Boden des Corona-Faschismus zurückholte. „Coronoia: Zum Abgewöhnen“ weiterlesen

Coronoia: »Ich wähl CDU!«

Gestern und Vorgestern gönnte ich mir zwei halbe Tage Urlaub vom Corona-Bullshit, indem ich am Schöntalweiher versuchte, trotz meiner immer noch extrem verspannten Schulter, auszuspannen. Dabei schwätzte ich auch wieder mal mit zwei älteren Herren über all den geisteskranken Wahnsinn und meine Fluchtgedanken. Dass ich die unfassbare Dummheit der Massen, die sich vor allem in den letzten beiden Jahren auf die brutalstmögliche Weise offenbarte, schlicht nicht mehr ertragen könne. Und dass sich hier in dieser Freiluft-Irrenanstalt auch niemals, auch nicht durch „Wahlen“, irgendetwas ändern würde. Im Laufe des Gesprächs wurde der ältere von dem jüngeren gefragt, was er denn im September wählen würde. Es folgte die im Titel zitierte Antwort. Mir fiel darauf nur noch Quod erat demonstrandum ein. Nicht von oben herab, sondern ganz nüchtern. „Coronoia: »Ich wähl CDU!«“ weiterlesen

Coronoia: St. Yropor trägt Maske

Ich habe im ein oder anderen Beitrag immer wieder mal darauf verwiesen, dass der deutsche, nicht nur Schweden, Weißrussland, Texas, Florida und South Dakota leugnende Maulkorbwahn, der gerade bei der Dauerhasssendung in Gestalt des #diemaskebleibtauf trendet, große Ähnlichkeiten zu einem anderen Utensil aufweist, dem lebensrettende Wirkung zugesprochen wird: Dem „Fahrradhelm“! Gegen diesen Glauben kommt man mit rationalen Argumenten auch nicht an; es ist vollkommen sinnlos. „Der Helm hat mir schon x Mal das Leben gerettet!“ Es handelt sich um den Schutzheiligen vertrottelter und suizidal veranlagter Radfahrer, die sich permanent auf die Fresse legen: St. Yropor. Wie die Maulkörbe, dienen diese Dinger in allererster Linie der den Gruppenzwang verstärkenden Uniformierung. Und wer sich weigert, diese lächerliche Narrenkappe zu tragen, der wird eben ausgegrenzt. „Coronoia: St. Yropor trägt Maske“ weiterlesen

Coronoia: Krankenschwesternschwatz

Heute ging es mit dem Rennrad in Richtung Vorderpfalz, um mich ein weiteres Mal mit einem anderen Widerständler aus dem Badischen zu treffen. An unserem Treffpunkt stießen zufällig drei Krankenschwestern zu uns, die ihre Mittagspause auf einer Bank in der Sonne verbrachten. Dank meines etwas gesprächigeren und diplomatisch geschickteren Kollegen ergab sich so ein doch recht angenehmes und interessantes Gespräch mit drei Frauen, die direkt an der „Front“ arbeiten. „Coronoia: Krankenschwesternschwatz“ weiterlesen

Coronoia: Vernunft

Einer der vielen Begriffe, welcher seit Monaten im orwell’schen Sinne regelrecht gegangbangt wird, ist jener der Vernunft. Was in diesen Zeiten nicht alles vernünftig ist? Zuhausesitzen – gar superheldenhaft. Lohnarbeiten. Schlafen. Sich „testen“ und „impfen“ (gentherapieren) lassen. Und das war es dann eigentlich schon. Vollkommen unvernünftig ist es, zusammen zu wandern. So, wie die sechs Personen umfassende, sicher nicht aus dem selben Hausstand stammende Gruppe, die mir am Sonntag auf einem Waldweg entgegenkam. Auch nicht demselben Hausstand entstammten die drei Mountainbiker, die ich auf einem Parkplatz ihre Räder aus ihren Autos laden sah. Und auch die anderen vier Mountainbiker, die mir, mich grüßend, in einem Dorf entgegenradelten, waren sicher keine Bewohner einer WG, die in Etagenbetten schlafen. Mein Bild wird draußen eigentlich immer wieder bestätigt: In der Natur treffe ich fast nur auf „Widerständler“. „Coronoia: Vernunft“ weiterlesen