Coronoia: Zum Abgewöhnen

Heute wollte ich eigentlich mit dem Rennrad nach Karlsruhe fahren, um dort bei einem Widerständler zu grillen, zu übernachten und am nächsten Tag wieder heimzufahren. Leider lässt das meine Nahrungsmittelversorgung und mein zunehmend beschissener psychosomatischer Zustand nicht zu, da ich in den letzten Tagen nach ca. 70 km mit dem Rennrad wegen ausgewachsener Hungeräste komplett im Eimer war. Etwas, was ich mir vor zwei Jahren nicht hätte vorstellen können. Also entschloss ich mich, an den Schöntalweiher zu fahren und einen halben Tag Urlaub von diesem Wahnsinn zu machen. Kurz bevor ich mein Zeug einpackte, vernahm ich eine Konversation, die mich wieder auf den eiskalten Boden des Corona-Faschismus zurückholte. „Coronoia: Zum Abgewöhnen“ weiterlesen

Coronoia: »Ich wähl CDU!«

Gestern und Vorgestern gönnte ich mir zwei halbe Tage Urlaub vom Corona-Bullshit, indem ich am Schöntalweiher versuchte, trotz meiner immer noch extrem verspannten Schulter, auszuspannen. Dabei schwätzte ich auch wieder mal mit zwei älteren Herren über all den geisteskranken Wahnsinn und meine Fluchtgedanken. Dass ich die unfassbare Dummheit der Massen, die sich vor allem in den letzten beiden Jahren auf die brutalstmögliche Weise offenbarte, schlicht nicht mehr ertragen könne. Und dass sich hier in dieser Freiluft-Irrenanstalt auch niemals, auch nicht durch „Wahlen“, irgendetwas ändern würde. Im Laufe des Gesprächs wurde der ältere von dem jüngeren gefragt, was er denn im September wählen würde. Es folgte die im Titel zitierte Antwort. Mir fiel darauf nur noch Quod erat demonstrandum ein. Nicht von oben herab, sondern ganz nüchtern. „Coronoia: »Ich wähl CDU!«“ weiterlesen

Coronoia: St. Yropor trägt Maske

Ich habe im ein oder anderen Beitrag immer wieder mal darauf verwiesen, dass der deutsche, nicht nur Schweden, Weißrussland, Texas, Florida und South Dakota leugnende Maulkorbwahn, der gerade bei der Dauerhasssendung in Gestalt des #diemaskebleibtauf trendet, große Ähnlichkeiten zu einem anderen Utensil aufweist, dem lebensrettende Wirkung zugesprochen wird: Dem „Fahrradhelm“! Gegen diesen Glauben kommt man mit rationalen Argumenten auch nicht an; es ist vollkommen sinnlos. „Der Helm hat mir schon x Mal das Leben gerettet!“ Es handelt sich um den Schutzheiligen vertrottelter und suizidal veranlagter Radfahrer, die sich permanent auf die Fresse legen: St. Yropor. Wie die Maulkörbe, dienen diese Dinger in allererster Linie der den Gruppenzwang verstärkenden Uniformierung. Und wer sich weigert, diese lächerliche Narrenkappe zu tragen, der wird eben ausgegrenzt. „Coronoia: St. Yropor trägt Maske“ weiterlesen

Coronoia: Krankenschwesternschwatz

Heute ging es mit dem Rennrad in Richtung Vorderpfalz, um mich ein weiteres Mal mit einem anderen Widerständler aus dem Badischen zu treffen. An unserem Treffpunkt stießen zufällig drei Krankenschwestern zu uns, die ihre Mittagspause auf einer Bank in der Sonne verbrachten. Dank meines etwas gesprächigeren und diplomatisch geschickteren Kollegen ergab sich so ein doch recht angenehmes und interessantes Gespräch mit drei Frauen, die direkt an der „Front“ arbeiten. „Coronoia: Krankenschwesternschwatz“ weiterlesen

Coronoia: Vernunft

Einer der vielen Begriffe, welcher seit Monaten im orwell’schen Sinne regelrecht gegangbangt wird, ist jener der Vernunft. Was in diesen Zeiten nicht alles vernünftig ist? Zuhausesitzen – gar superheldenhaft. Lohnarbeiten. Schlafen. Sich „testen“ und „impfen“ (gentherapieren) lassen. Und das war es dann eigentlich schon. Vollkommen unvernünftig ist es, zusammen zu wandern. So, wie die sechs Personen umfassende, sicher nicht aus dem selben Hausstand stammende Gruppe, die mir am Sonntag auf einem Waldweg entgegenkam. Auch nicht demselben Hausstand entstammten die drei Mountainbiker, die ich auf einem Parkplatz ihre Räder aus ihren Autos laden sah. Und auch die anderen vier Mountainbiker, die mir, mich grüßend, in einem Dorf entgegenradelten, waren sicher keine Bewohner einer WG, die in Etagenbetten schlafen. Mein Bild wird draußen eigentlich immer wieder bestätigt: In der Natur treffe ich fast nur auf „Widerständler“. „Coronoia: Vernunft“ weiterlesen

Coronoia: Schwatz mit der Blättchen-Frau

Der Blaue Bote berichtet in einem auch unten verlinkten Beitrag von einem Gespräch mit einem Taxifahrer. Lediglich ein Prozent würde an das offizielle Corona-Narrativ glauben, der Rest hätte lediglich Angst davor, ausgegrenzt zu werden. Auch mir persönlich ist ja im ganzen Jahr bei meinen persönlichen Gesprächen vor allem draußen in der Natur niemand begegnet, der an den Unsinn wirklich geglaubt oder gar Angst gehabt hätte. Alle haben sie von sich aus mehr oder weniger starke Zweifel geäußert, Witzchen gemacht und hatten auch „drastischeren“ Argumenten meinerseits nur wenig entgegenzusetzen. Einen ähnlich guten Überblick über des Volkes Meinung dürften nicht nur Post- und Paketboten, sondern auch Prospektausträger haben. Denn auch die kommen immer wieder mit sehr vielen Leuten ins Gespräch. „Coronoia: Schwatz mit der Blättchen-Frau“ weiterlesen

Coronoia: Schwatz am Supermarkt

Auf meiner Runde gestern blickte ich am Ortseingang von Hornbach kurz in Richtung des Supermarktes; in erster Linie, um abzuchecken, ob ich dort tatsächlich das erste Mal jemanden ohne Maulwindel rein- oder rausgehen sähe. Hierbei fiel mein Blick auf einen Mann und eine Frau, welche sich im Außenbereich notgedrungen auf die zusammengestapelten Stühle gesetzt hatten; Gastronomie ist ja seit Anfang November wieder mal verboten. Es handelte sich dabei um ein Radfahrer-Ehepaar aus dem Saarland, welches ich vor allem im Felsalbtal zwischen Hornbach und Walshausen immer wieder mal treffe; zuletzt erst vor ein paar Wochen. Wo wir bisher über meinen vergeblichen radverkehrspolitischen Kampf schwätzten, lenkte ich das Gespräch dieses Mal rasch auf Corona. „Coronoia: Schwatz am Supermarkt“ weiterlesen

Maulkorbpflicht verhindert Kreisel-Talk

Die Coronoia-Beiträge habe ich ja vorerst eingestellt. Das gilt im Grunde auch für mein radverkehrspolitisches Engagement. Seit längerer Zeit kann ich mich angesichts der um Welten schwerwiegenderen politischen Probleme kaum noch dazu motivieren, etwas darüber zu schreiben. Ich lehne mich auch nur noch hier und da gegen die größeren Schweinereien auf. Wissend, dass es insbesondere von Seiten der pfälzischen Radfahrer außer mir eh niemanden interessiert, was ich da so treibe. Vor allem, seitdem ich mich als „Corona-Leugner“ geoutet habe. Jedenfalls kollidiert der böse, uns alle töten wollende Stachelball nicht zum ersten Mal mit meinem liebsten Steckenpferd. Schon vor einigen Wochen musste ich zwei Beamte der VG Thaleischweiler-Wallhalben dazu überreden, sich mit mir im Grünen zu treffen, weil ich mich partout nicht dem Maulkorbzwang unterwerfe. Eine der Beigeordneten der Zweibrücker Stadtverwaltung hatte mir am 9. September ein Gespräch mit den für die Verkehrsplanung zuständigen Mitarbeitern des Ordnungs- und Bauamtes am 24. September zum Thema Ixheimer Kreisel angeboten. Jenes kam letzten Endes wegen „Corona“ nicht zustande. „Maulkorbpflicht verhindert Kreisel-Talk“ weiterlesen

Coronoia: Widerstand formiert sich

Ach, was wäre das ein fantastisches Symbolfoto geworden. Heute war ich mit dem Rad im Bereich der deutsch-französischen Grenze unterwegs, um den immer noch einseitig von deutscher Seite verbarrikadierten kleinen Grenzübergang zwischen Riedelberg und Rolbing zu fotografieren. Hätte ich mein kleines Stativ mitgenommen, hätte ich mit dem Selbstauslöser ein den allgegenwärtigen Wahnsinn gut auf den Punkt bringendes Foto schießen können, auf dem man einen 38-jährigen Deutschen auf einem roten MTB und einen 70-jährigen Franzosen auf einem Rennrad sieht, die sich über die abgesperrte Grenze hinweg über die Auswirkungen des Corona-Wahnsinns dies- und jenseits der Grenze unterhielten. „Coronoia: Widerstand formiert sich“ weiterlesen

Alltagserlebnisse (Teil 183)

Hier kurz und unregelmäßig notiert die (laufend durchnummerierten) mehr oder weniger netten Erlebnisse mit anderen Verkehrsteilnehmern. Ich bemühe mich auch, die Positiven zu dokumentieren.

Gegenverkehr (33)

Fängt ja gut an. Am 9. April kaum den ersten vollen Kilometer gefahren – und schon von einem älteren Ehepaar in einem dunkelroten Kleinwagen brutal ausgebremst worden. In der Gegenrichtung bemerkte ich in der (mit 5 bis 10 % abfallenden) Windsberger Ortsdurchfahrt einen langsam am Fahrbahnrand anhaltenden DPD-Transporter. In weiser Voraussicht machte ich mich bremsbereit – und durfte dann auch ordentlich in die Eisen steigen. Denn der ältere Herr zog einfach ohne zu schauen raus und kam mir auf meiner Fahrbahnhälfte entgegen. Ohne Vollbremsung hätte er mich frontal auf die Motorhaube genommen. ?

Gespräche (62)

Die folgenden Kilometer durch den teils sehr ruhigen, zentralen Pfälzerwald machten das Ärgernis wieder vergessen. Im 300-Höhenmeter-Anstieg von Elmstein hinauf zur Brandbuche sah ich auf den sehr langen Geraden vor mir einen ordentlich kämpfenden Radfahrer. Kurz vorm Ende der Steigung fuhr ich an ihm vorbei und meinte, er sei mit seinen langen Radklamotten doch viel zu warm angezogen. Wir trainierten (wichtig; nicht, dass die Corona-Polizei mitliest!) ? dann gemeinsam bis zu den Drei Steinen und unterhielten uns ein wenig; auch über Corona. Es stellte sich raus, dass er Boxer ist und derzeit auch unter dem Sportverbot leidet. Da ja quasi fast alles außer Radfahren und Laufen verboten ist, hat er sich zur Erhaltung der Fitness ein Rennrad geschnappt und an diesem Tag seine im Grunde allererste, dafür auch richtig harte und lange Rennradtour durch den Pfälzerwald gemacht (über die Kalmit, die Brandbuche und abschließend noch die Drei Buchen). Ich denke mal, so geht es derzeit vielen Vereinssportlern. Vielleicht bleibt der ein oder andere ja doch beim Radfahren hängen. 😉

Vorfahrt (69)

Am 10. April hätte mich ein Fahrer eines schwarzen BMW-SUV an der Einmündung der L 482 in die Vorfahrtstraße L 478 beinahe abgeschossen, weil er mit deutlich zu hoher Geschwindigkeit von rechts angefahren kam.

Gegenverkehr (34)

Jaja; die Sache mit den gelben Linien verstehen so einige nicht. Am 11. April fuhr vor mir eine ältere Dame in ihrem Kleinwagen. An der bis auf die Fassade abgerissenen Realschule wird in der Alleestraße schon seit mehreren Monaten gearbeitet, weshalb der Verkehr stadteinwärts über den Seitenstreifen verschwenkt wird. Das hat die Dame aber scheinbar überfordert, denn sie fuhr einfach unbeeindruckt von der durchgezogenen gelben Linie auf dem Fahrstreifen der Gegenrichtung weiter, weshalb ein entgegenkommender Autofahrer auf Null runterbremsen musste.

Überholmanöver (458)

Am 12. April rasierte mich ein älterer Herr mit Frau auf dem Beifahrersitz auf der K 6 vor dem Pirmasenser Ortsausgang ohne jede Not mit bestenfalls 40 cm Abstand. Als ich mich darüber aufregte und den linken Arm ausstreckte, hupte der sich hinter mir befindende Fahrer eines schwarzen BMW mit Kennzeichen aus dem Kreis Kaiserslautern auch noch an. Vermutlich meinte er, ich sei selber Schuld, weil ich nicht auf dem Gehweg fuhr.

Vorfahrt (70)

Den großen Oval-Kreisel am Dr.-Robert-Schelp-Platz mag ich gar nicht. Dort nimmt man mir insbesondere vom Horeb (Herzogstraße) runterkommend sehr gerne mal die Vorfahrt. Das galt am 14. April auch für den äußerst dicken, ein knallblaues T-Shirt tragenden Fahrer eines Autos mit Germersheimer Kennzeichen, der ohne große Verlangsamung und ohne nach links zu schauen in den Kreisel einfuhr und mich zum Bremsen und Ausweichen zwang. ? Meine lautstarke Missfallensbekundung interessierte ihn auch kein Bisschen.

Stopschilder (83)

Unterhalb des Kaufland-Kreisels ist (warum auch immer) von der Steiggärtenstraße in den Pirmasenser Weg in westlicher Richtung eine abknickende Vorfahrtstraße eingerichtet. Am 14. April missachtete das an der gerade nach rechts wirklich kaum einsehbaren Einmündung ein Pkw-Fahrer vollkommen das dort aufgestellte Stop-Schild und bog mind. mit 30 km/h nach rechts ab. Wenn hinter der Kurve gerade ein Kind die Fahrbahn quert, ist es tot oder schwerverletzt.

Parken (66)

Schade, dass ich am 15. April keine Kamera mit dabei hatte. Da hatte nämlich im Bereich der Querungshilfe ein Trupp des LBM Kaiserslautern den „Geh- und Radweg“ zwischen Lemberg und Langmühle komplett mit zwei Fahrzeugen zugeparkt.

Abfallentsorgung (6)

Glücklicherweise hatte der Mann ein Fahrrad neben sich stehen. 😉 Sonst hätte ich keinen wirklichen Grund gehabt, das Ferkel zu erwähnen, welches am 15. April an der Bushaltestelle am Walhalla sitzend sein vollgerotztes Tempo-Taschentuch einfach auf die Straße warf. Gerade in Corona-Zeiten besonders mutig. ?

Gehweg- und Geisterradler (107)

Achja, die Schutzstreifen-Geisterradler in der Zweibrücker Straße. ? Erst in der letzten Ausgabe hatte ich von so einer Flitzpiepe berichtet. Am 16. April bemerkte ich in Höhe des Autohauses, kurz vor der Ampel am Beginn der B 270 einen mir rechts auf dem Gehweg entgegenkommenden Radfahrer. Als ich mich umdrehte, sah ich, dass auch er anschließend den „Schutzstreifen“ in der falschen Richtung befuhr. ?