Coronoia: Apothekenzombies

Dass die Deutschen komplett hirntot sind, sehe ich seit Ende des allgemeinen Maulkorbzwangs fast täglich vor den Apotheken. Während sich die Rentner im Supermarkt und in der Kneipe superspreadend amüsieren, stellen sie sich vor jeder Apotheke brav mit Lappen im Gesicht und Abstand vor die Eingangstür. Schließlich liebt das böse Coronny-Virus solche Räume besonders, weshalb dort offenkundig immer noch „Zugangsbeschränkungen“ gelten. Besonders absurd ist das bspw. im Kaufland in Fehrbach, wo eine Apotheke im Gebäude des Lebensmittelkonzerns angesiedelt ist. Man kann dieser grenzdebilen Spezies und den ihr angehörenden Juristen, die so einen willkürlichen Bullshit nicht umgehend für nichtig erklären, nur noch das sofortige Aussterben wünschen. „Coronoia: Apothekenzombies“ weiterlesen

Coronoia: Frießhardt, der Busfahrer

In Schillers „Wilhelm Tell“ ist es bekanntlich der Wächter Frießhardt, der (gemeinsam mit Leuthold) den Protagonisten verhaftet, weil jener sich dem Gruße des Gesslerhuts verweigert. Als ich am Donnerstag in aller Frühe mit dem MTB in Richtung See fuhr, konnte ich gegen Ende meiner Tour eine ähnliche Szene an einer Bushaltestelle beobachten. Der Fahrer des privaten (nach meinen langjährigen Erfahrungen fast nur aus Personal bestehend, welches den Führer- und Personenbeförderungsschein in der Cornflakes-Packung gefunden hat) Busunternehmens, welches einstmals im primär auf Lohndumping aufbauenden „Vergabe-Wettbewerb“ das regionale Busnetz „gewann“, überholte mich vor jener Bushaltestelle in der gewohnt fragwürdigen Weise (Kurve, zu wenig Abstand). „Coronoia: Frießhardt, der Busfahrer“ weiterlesen

Coronoia: Winterreifen & Schneeketten

„Deutschland soll besser als in den vergangenen Jahren auf den nächsten Coronawinter vorbereitet sein“, betonte Karl Lauterbach. „Vorbereitet sein – Verhältnismäßigkeit wahren – vulnerable Personen schützen: An diesen drei V orientiert sich unser Corona-Schutzkonzept für die Zeit ab Oktober“, sagte Buschmann.

Bundesregierung. „Coronoia: Winterreifen & Schneeketten“ weiterlesen

Coronoia: Übergeordnetes Ziel

Dass ich wohl unter normalen Umständen das Recht gehabt hätte, im Sinne der ärztlichen Berufsordnung mein Handeln am Wohl der Patienten auszurichten. Unter den obwaltenden Umständen aber nicht. Denn da wäre ich, so seine Wortwahl, dem übergeordneten Ziel der Volksgesundheit verpflichtet gewesen.

Dr. med. Thomas Külken (Staufen im Breisgau). Stellungnahme eines „Gutachters“ im Rahmen seines Prozesses vor dem Amtsgericht Staufen wegen Ausstellung von „Maskenattesten“. 112. Sitzung des Corona-Ausschusses. „Coronoia: Übergeordnetes Ziel“ weiterlesen

Coronoia: Rückkehr zum Maulkorb?

Immer wieder, wenn ich meine, anlässlich irgendeines aktuellen Teilaspekts der nun über zwei Jahre währenden Massenpsychose einen Anflug einer Idee für ein Thema zu haben, über welches ich ein paar Zeilen schreiben könnte, wird jener Elan von der üblichen Sinnfrage torpediert. Habe doch im Kern über nahezu alles bereits alles geschrieben. Das gilt auch für die die „Evaluation“ ignorierenden, postwendend erhoben werdenden Forderungen, spätestens im Herbst Menschen wie mir durch Erlass des Gesslermaulkorbs wieder den Lebensmittelerwerb(!) zu verbieten. Dabei fällt vielen auch gar nicht mehr die fortwährende Diskursverschiebung auf. Niemand stellt mehr die Frage, warum diese Verobjektivierung des Menschen überhaupt zulässig sein soll? „Coronoia: Rückkehr zum Maulkorb?“ weiterlesen

Coronoia: Der 2000. Blogbeitrag

Da hätte ich ja fast ein kleines Jubiläum verpasst. Das hier ist nun doch schon der 2000. Beitrag, welcher in diesem Blog veröffentlicht wurde. Der Eintausendste wurde bereits während der neuen Zeitrechnung – „nach Corona“ – verfasst; am 14. Mai 2020. Als man schon ahnen konnte, wohin die Reise in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren gehen würde. Tja; hätte ich nicht etwa ab April einen regelrechten Einbruch in Sachen Motivation, aber auch der Besucherzahlen erlebt, hätte ich dieses Ereignis schon etwas früher feiern können. So hänge ich immer noch in den Seilen; suche nach meiner verschüttgegangenen Begeisterung fürs Schreiben, Recherchieren, Polemisieren, Kritisieren, Tourettisieren. Es fehlen die Impulse; und vermutlich auch der Leidensdruck. „Coronoia: Der 2000. Blogbeitrag“ weiterlesen

Coronoia: Raaaaadwäääääg!

Neulich schrieb mich ein freier Mitarbeiter der Rheinpfalz per e-mail an. Einer, dem ich schon vor über vier Jahren das Thema B 10 anvertraute – und der mich dann ziemlich übel auflaufen ließ. Es habe bei der Zeitung jemand nachgefragt, warum vor allem im Landkreis so viele blaue Radwegschilder verschwunden seien und ob ich etwas damit zu tun hätte. Es war ja auch dank meiner „Mängelliste Blau“ nicht sonderlich schwer zu recherchieren. Jedenfalls ergab sich daraus eine kleine e-mail-Konversation, in welcher ich noch einmal grob erläuterte, warum mich (vor allem straßenbegleitende) „Radwege“ so ankotzen. Ich kann eben vor allem auch das diskriminierende Konzept der Verkehrsmittel-Apartheid nicht akzeptieren, welches man mittels der Ausgrenzung von „Ungeimpften“ oder auch den Gesslerlappen-Verweigerern gerade auf die gesamte „Gesellschaft“ überträgt. „Coronoia: Raaaaadwäääääg!“ weiterlesen

Coronoia: Offline

„Unwissenheit ist Stärke“ lautet eine der Inschriften auf dem Ministerium für Liebe in Orwells „1984“. Ich wurde zuletzt auch wieder einmal besonders garstig, als mich jemand aufforderte, mir meine individuelle Wahrnehmung der Situation mit euphemistischen Begriffen schönzureden. Die gekappte Internetleitung hier entzog mich zwangsweise sechs Tage jeglicher Information über Corona, die Ukraine und den ganzen anderen Scheiß. War es heilsam? Eher nicht. Zwar hat die Frequenz, mit der es in diesem „Sommer der gelockerten Fesseln“ zu Hiobsbotschaften kommt, deutlich nachgelassen und das einzige, was ich wirklich mitbekam, war in einem Gespräch mit einem befreundeten Ehepaar die Sache mit Ronny Weikl, der die strafbare Gotteslästerung begang, Menschen von dem Hakenkreuz-Armbinden-Äquivalent der Coronazis zu befreien. „Coronoia: Offline“ weiterlesen

Coronoia: Nüchterne Lappenbefreiung

Seit nunmehr drei Wochen „darf“(!!!) ich wieder in Supermärkten einkaufen. Wieder etwas anderes essen als Nudeln mit Braten- oder Tomatensoße, Bratkartoffeln, Knödeln, Reis und was man sonst so (unter geschickter Ausnutzung aller möglichen Rabatte) beim bösen amazon bestellen konnte. Fleisch. Wurst. Obst. Brötchen. Brot. Andere Backwaren. Tiefkühlkram. Für mich war der 4. April nach zwei Jahren konsequenter Verweigerung wirklich ein „Tag der Freiheit“. Für die allermeisten jedoch nicht. Sie passten sich während dieser zwei Jahre einfach an; und tun das selbst heute noch, wenn sie in Bus oder Bahn, beim Arzt oder im Rahmen der Lohnknechtschaft weiterhin den Lappen des Landvogts Lauterbach grüßen. Und vermutlich hatten sie daher auch keinen wirklichen Grund, den zeitweisen Wegfall dieses Unterjochungsinstruments in irgendeiner gebührenden Weise zu feiern. Im Herbst werden sie ihn sofort alle wieder überstreifen. Määäääh! „Coronoia: Nüchterne Lappenbefreiung“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 5)

Heute brauchte ich ewig, um mich aus dem Bett zu quälen. Es gab gen Wochenende mehrere Tiefschläge, die mich wieder mal in ein depressives Loch gestürzt haben. Eine Rolle spielte dabei leider auch die örtliche Gruppe. Ich hatte dementsprechend hart mit mir zu kämpfen, um mich überhaupt auf meine tägliche Runde mit dem Rad zu begeben. Ursprünglich wollte ich nach der dauernassen Phase mal wieder das Rennrad ausführen; von Norden drückten allerdings wieder ein paar Schauerwolken rein. Also eierte ich ziemlich demotiviert mit dem MTB ein Stück durch Frankreich und anschließend nordwärts in Richtung der Nachbarstadt Zweibrücken. Wo heute verkaufsoffener Sonntag war. Und ich die Gelegenheit zu einer weiteren Lappen-Sondierung nutzen wollte. „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 5)“ weiterlesen