Coronoia: Frießhardt, der Busfahrer

In Schillers „Wilhelm Tell“ ist es bekanntlich der Wächter Frießhardt, der (gemeinsam mit Leuthold) den Protagonisten verhaftet, weil jener sich dem Gruße des Gesslerhuts verweigert. Als ich am Donnerstag in aller Frühe mit dem MTB in Richtung See fuhr, konnte ich gegen Ende meiner Tour eine ähnliche Szene an einer Bushaltestelle beobachten. Der Fahrer des privaten (nach meinen langjährigen Erfahrungen fast nur aus Personal bestehend, welches den Führer- und Personenbeförderungsschein in der Cornflakes-Packung gefunden hat) Busunternehmens, welches einstmals im primär auf Lohndumping aufbauenden „Vergabe-Wettbewerb“ das regionale Busnetz „gewann“, überholte mich vor jener Bushaltestelle in der gewohnt fragwürdigen Weise (Kurve, zu wenig Abstand). „Coronoia: Frießhardt, der Busfahrer“ weiterlesen

Coronoia: Aussteigende Mitläufer?

Neulich unterhielt ich mich am See mit einem Kumpel über das Thema Mitläufer. Er kennt ebenfalls den einen Dreifach-Gespritzten Rentner, den ich vor einiger Zeit gecancelt hatte und der neulich auch auf ein Opfer der Vakzionalasozialisten traf. Im Gegensatz zu mir kann der Leidensgenosse auch eindeutige Provokationen („Biste jetzt schon geimpft?“) einfach ignorieren. Er will auch die Hoffnung nicht aufgeben, dass einige, die bereits zweimal in die Spritze gerannt sind, beim dritten Mal Nein sagen würden. Ich bleibe in dieser Hinsicht ein als misanthropischer Negativist verschriener Realist. Wer einmal eingeknickt ist, wird auch immer wieder umkippen. „Coronoia: Aussteigende Mitläufer?“ weiterlesen

Coronoia: Mitläufer trifft Opfer

Ende letzten Jahres hatte hier im Blog dokumentiert, wie ich eine mitlaufende See-Bekanntschaft gecancelt habe. Ich hielt ihm u. a. vor, wie er es vor sich selbst rechtfertigen könne, dass wegen dieser totalitären Scheiße insbesondere Leute aus dem Gesundheitsbereich ihre Jobs verlieren? Heute lag ich wieder (wie immer) einige Meter von ihm entfernt. Er begann mit einem sich in der Nähe niedergelassen habenden Pärchen ein Gespräch. Und wie der Teufel so will, vernahm ich u. a., dass die Frau (aus dem Ruhrgebiet) im Gesundheitswesen tätig, ungespritzt und somit von der einrichtungsbezogenen „Impfpflicht“ persönlich betroffen ist. Sie schaut sich derzeit nach Alternativen um, insbesondere auch im Ausland. „Coronoia: Mitläufer trifft Opfer“ weiterlesen

Coronoia: No risk, no fun

Am Freitag hat es mich nach längerer Zeit mal wieder ordentlich zerlegt. Auf einer MTB-Tour fuhr ich einen abschüssigen, geschotterten Waldweg hinab. Ehe es mich aufgrund eines weitestgehend blockierenden und ausbrechenden Vorderrads mit dem Oberkörper auf den Lenker und dann samt Rad auf den Boden hämmerte. Resultat: Eine 1 x 2 cm große Wunde am linken Handballen, eine kleinere am Daumen, mehrere Schürfwunden an beiden Knien, dem rechten Arm und der Schulter. Und eine ordentliche Prellung der rechten Schulter und Rippen. Übertragen auf den Corona-Wahn müsste ich also zukünftig das Radfahren vor allem im Wald komplett einstellen, weil „zu gefährlich“? Oder mich zumindest entsprechend „schützen“? „Coronoia: No risk, no fun“ weiterlesen

Coronoia: Rückfragen

Nur ein Mal mit Profis arbeiten. Oder wenigstens würdige Gegner haben. Wie schön es doch wäre, wenn (nicht nur) Polizeibehörden Bürger nicht als zu misshandelnde Feinde, sondern im geringeren Maße eben auch nicht von Vornherein als Gegner sähen? Im Februar 2021 schrieb ich schon einmal über die Reaktion des Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit des Polizeipräsidiums Westpfalz anlässlich einer Meldung mit Corona-Bezug. Neulich konnte ich trotz all der ernüchternden Erfahrungen der letzten Jahre einfach nicht widerstehen, ein weiteres Lehrbeispiel für tendenziöse und framende Polizeiberichterstattung zum Anlass zu nehmen, mit dem Finger wieder mal richtig tief in die Wunde zu drücken. „Coronoia: Rückfragen“ weiterlesen

HBR-Dilettantismus Grenzenlos

Am Sonntag drehte ich mit vier anderen Ungeschlumpften eine schöne Tour zwischen Lemberg und Dahn. Vermutlich würden jene auch nur mit den Augen rollen, weil ich mich jetzt wieder mal ein wenig über Sachen aufrege, für die sie, obwohl auch gerne mit dem Rad unterwegs, keinerlei Bewusstsein haben. Da mich in Sachen Corona derzeit eh die Ideenlosigkeit plagt, haue ich doch einfach mal wieder eine Polemik über den grenzenlosen Dilettantismus in Sachen Radverkehr im Südwesten der Republik raus? Was würde sich hierzu besser eignen, als die neuen, sogenannten „Radwege“ zwischen Frankreich und dem Kreis Südwestpfalz, die neulich „freigegeben“ wurden? „HBR-Dilettantismus Grenzenlos“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 3)

Den älteren meiner beiden jüngeren Brüder habe ich vor allem während der Kindheit und Jugend sehr gerne vor seinen Freunden aufgezogen. Denn er nuckelte noch bis ins Grundschulalter hinein regelmäßig seinen von Mutti in der Mikrowelle aufgewärmten Kaba aus dem Babyfläschchen! Ich habe schon lange keinen Kontakt mehr zu ihm, kann mir aber auch gut vorstellen, dass auch er zu den rund 85 Prozent (von mir geschätzt) gehört, die sich beim Einkaufen regelmäßig als infantile Volldeppen outen, indem sie sich (völlig unbeeindruckt vom Wegfall der Pflicht) weiterhin den entwürdigenden Gessler-Lappen vor die Atemwege spannen. „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 3)“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 2)

Der 4. April 2022. Zeit, der nackten Wahrheit ins Gesicht … ähm, Moment, verdammt! … der verschleierten Tristesse in die Rest-Visage zwischen Augen und Stirn zu blicken. 708 Tage ist es jetzt her; als ich am 25. April 2020 in Contwig ein letztes Mal einen deutschen Supermarkt betreten habe. Einen missglückten Rechercheversuch in einem etwas weiter entfernt gelegenen Rewe mal ausgenommen. Aber ich bin halt zäh; ich grüße keine Gesslerhüte. Never! Es war auch nicht verkehrt, dass ich mich in den letzten Wochen in Frankreich ein wenig abhärten konnte. Wobei ich ehrlich gesagt sogar ein klein wenig überrascht war, als ich um kurz nach halb Zwölf das große Pirmasenser Kaufland in der Zweibrücker Straße betrat. Es waren auf Anhieb gar nicht mal sooo wenige Naggischgesichter, in die ich schauen durfte. „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 2)“ weiterlesen

Coronoia: Vier Ungeschlumpfte am See

Heute entschied ich mich relativ spontan, meine tägliche Runde mit dem Rennrad das Wieslautertal hinunter und über die Eselsteige zurück gen Westen zu drehen. Am Schöntalweiher, an welchem ich im Sommer gerne lese und mich abkühle (oder mich über mit Gesichtswindel aufs Klo gehende Idioten aufrege), wollte ich einen kleinen Halt einlegen, um in der Sonne mein aktuelles Buch weiterzulesen. Vor dem Losfahren hatte ich einer Corona-Bekanntschaft noch eine e-mail geschickt, dass sie mich dort treffen könne; sie kam dann leider nicht. Dafür traf ich auf ein anderes bekanntes Gesicht; inkl. seines kleinen, äußerst aktiven Hundes. Bei ihm hatte ich die ganze Zeit die Hoffnung, dass er sich nicht hat „impfen“ lassen; was sich dann im Laufe des Gesprächs auch bestätigte. „Coronoia: Vier Ungeschlumpfte am See“ weiterlesen

Coronoia: Montags-Therapie

Keine Ahnung, was genau der Grund war, warum es mich am Samstagabend erneut so richtig übel runtergezogen hatte? Die Talfahrt hielt dann quasi über den gesamten Sonntag an; ein ziemlich krasser, depressiver Schub. Ein heftiger Weltschmerz-Booster. Vermutlich viele aufsummierte, auch unterbewusste Kleinigkeiten; gepaart mit der bitteren Erkenntnis, dass am 20. März eben doch nicht „alle Maßnahmen“ endeten? Ich hatte dbzgl. ja auch nie etwas anderes erwartet, als dass die Folter weitergehen wird. So zumindest meine bewusste Wahrnehmung. „Coronoia: Montags-Therapie“ weiterlesen