Coronoia: Bittere Eingeständnisse

Was ich jetzt glaube ist, dass „wir“, die wir (…) die 30 Prozent sind, die dieses offizielle Narrativ beanstanden oder nicht glauben, dass wir so einen Moment hatten, damit irgendwie durchzukommen. Aber der Moment hat sich nicht materialisiert. Ich glaube tatsächlich, dass immer noch weite Teile der Bevölkerung entweder wirklich in der Hypnose sind. Oder aber, das Eingeständnis, dass sie vielleicht sich getäuscht haben, nicht machen können. Weil es zuweit getrieben wurde. Ja, wer will sich schon eingestehen, dass er zwei Jahre lang unkritisch war oder sich vielleicht hat impfen lassen. Die Leute müssen das ja jetzt sozusagen selbstbestätigen.

Ulrike Guérot | B&Besuch – Matthias Burchardt im Gespräch mit Ulrike Guérot. „Coronoia: Bittere Eingeständnisse“ weiterlesen

Coronoia: Rechte Dysfunktionalitäten

Dieser Staat – und dieser Kapitalismus – braucht die alten Insignien rechter Ideologien ganz einfach nicht mehr. Im Gegenteil: Ich meine, dass rechte Ideologien überhaupt dysfunktional für die Erfordernisse der heutigen Kapitalakkumulation geworden sind.

Tove Soiland | Die Linke und Corona | Ein postideologischer Totalitarismus? | nd vom 18.03.22. „Coronoia: Rechte Dysfunktionalitäten“ weiterlesen

Coronoia: Der Besuch der alten Dame

16 Jahre ist es schon her, als ich im Deutschunterricht an der Berufsoberschule I Wirtschaft in Zweibrücken eine Interpretation über Friedrich Dürrenmatts „Der Besuch der alten Dame“ schrieb. Den am 31.01.2006 getippten Aufsatz habe ich sogar noch auf dem Rechner. Ich interpretierte das Stück damals (kurz nach Inkrafttreten der Hartz-Gesetze) in der Weise, dass man sich mit ausreichend finanzieller Macht letzten Endes alles kaufen könne; mit Geld auch zwecks niederer, persönlicher Rachegelüste gar eine gesamte Kleinstadt zerstören – und deren Bewohner (aus vorgeblich moralisch gerechtfertigten Gründen) zu einem gemeinschaftlich begangenen Mord anstiften kann. Abgesehen von einem aufrechten Lehrer sehen alle weg und machen alle mit; auch Bürgermeister, Pfarrer und Polizist. „Coronoia: Der Besuch der alten Dame“ weiterlesen

Coronoia: Friedensfrieren

Aber ist das nicht ein wunderbares Gefühl, von Frau Dr. Merkel mal so richtig durchregiert zu werden? Und dieses Konzept voller Wahrheit und Klarheit! Es wurden tabulose Einschnitte versprochen, dass es Heulen und Zähneklappern geben werde – und prompt hat Sie dann nach Amtsantritt erst mal im Münsterland für ein paar Tage den Strom abstellen lassen. So setzt man klare Zeichen und nach zwei, drei Tagen Stromausfall in frostiger Umgebung sagen sich viele vielleicht: „Lieber soziale Kälte, als gar keine Heizung.“

Volker Pispers, in den Mitternachtsspitzen (WDR) vom 17.12.2005. „Coronoia: Friedensfrieren“ weiterlesen

Coronoia: Fachidioten

Die meisten Menschen, besonders in den Massen des Volkes, haben von nichts außerhalb ihres Berufsfaches eine klare und richtige Vorstellung. Sie sind nicht imstande, sich selbst zu leiten; so dient ihnen der Führer als Wegweiser. Er kann zur Not, aber nur sehr unzureichend, durch Zeitungen ersetzt werden, die ihren Lesern Meinungen anfertigen und Redensarten bieten, welche alles Denken ersparen.

Gustave Le Bon, Psychologie der Massen. „Coronoia: Fachidioten“ weiterlesen

Coronoia: Autorität gegen Moral

Ich habe ein einfaches Experiment an der Yale-Universität durchgeführt, um herauszufinden, wie viel Schmerz ein gewöhnlicher Mitbürger einem anderen zufügen würde, einfach weil ihn ein Wissenschaftler dazu aufforderte. Starre Autorität stand gegen die stärksten moralischen Grundsätze der Teilnehmer, andere Menschen nicht zu verletzen, und obwohl den Testpersonen die Schmerzensschreie der Opfer in den Ohren klangen, gewann in der Mehrzahl der Fälle die Autorität.

Stanley Milgram. „Coronoia: Autorität gegen Moral“ weiterlesen

Coronoia: Nachplappernde Richter

Wir müssen natürlich bei der Richterschaft noch ein Weiteres sehen. Das zweite Staatsexamen endet mit, je nach Bundesland, 7 oder 8 Klausuren. In denen muss ich einen dicken Aktenauszug bearbeiten, ich muss vor allen Dingen Masse erschlagen. Und die Korrektoren interessieren sich nur noch für die höchstrichterliche Rechtsprechung. Spätestens da wird mir dann das Denken verboten. Ich werde darauf konditioniert, etwas nachzuplappern, was andere schon gesagt haben.

Prof. Dr. Martin Schwab | NARRATIVE #84 by Robert Cibis | OVALmedia. „Coronoia: Nachplappernde Richter“ weiterlesen

Coronoia: Konterkarierte Vierte Gewalt

Also ich empfinde die Art der Berichterstattung auch nicht mehr als das, was man eine Vierte Gewalt bezeichnet hat; nämlich den Mächtigen auf die Finger zu schauen. Das ist hier die Bundesregierung. Und momentan muss ich feststellen, die Mächtigen sind einfach, natürlich umso mehr die Medien. Weil teilweise peitschen sie die Politiker ja nur noch mehr in ihren Fragen: „Wann kommt jetzt endlich die Impfpflicht?“ (…) Und das ist für mich dann eben einfach eine Konterkarierung dessen, was eine Vierte Gewalt sein soll.

Katrin Seibold | allesaufdentisch | #allesdichtmachen und der Auftrag der öffentlich Rechtlichen – Cem Ali Gültekin & Katrin Seibold. „Coronoia: Konterkarierte Vierte Gewalt“ weiterlesen

Coronoia: Realität der Umkehrung

Ein Denken und Sprechen, das sich gegen „die Ungeimpften“ (Was für ein Begriff!) und gegen alle, die Kritik an Politik, Impfkampagnen und einem sich ausbreitenden biopolitisch-digitalen Verordnungsstaat äußerten, gerichtet hat. Ein Denken, Sprechen, Schreiben und Handeln, das die Begriffe Vernunft, Logik und Solidarität semantisch umdeutete. Alles im Sinne einer neuen Normalität, die eine neue Realität einleitete. Eine Realität der Umkehrung, des Populismus und des Autoritarismus.

Jan David Zimmermann. Offener Brief an die Organisator*innen des Bachmannpreises. „Coronoia: Realität der Umkehrung“ weiterlesen