Mal wieder ein Unfall in Zweibrücken

Ich versuchte in den letzten Jahren bekanntlich auch in der Nachbarstadt etwas gegen den Radwege-Wahn zu unternehmen. Mit mehr als mäßigem Erfolg; wie auch das absurde Gespräch im Sommer am Ixheimer Kreisel belegte. Die einzige Ausnahme stellt das „Radwege“-Relikt (übrigens einer der allerersten Blogbeiträge) in der Homburger Straße in Richtung der saarländischen Grenze dar, welches die Stadtverwaltung aufgrund meiner Klageandrohung im Jahre 2019 entbläute. Was bezeichnenderweise aber nicht dazu führte, dass die Radfahrer mir jetzt etwa danken würden, dass sie diesen Bullshit nicht mehr benutzen müssen; im Gegenteil. Sie befahren das gemeingefährliche Ding auch weiterhin. Und verunfallen dort in steter Regelmäßigkeit. Da es nun an der Einmündung „Speckgärten“ mal wieder gerappelt hat, möchte ich zumindest auch diese Unfallmeldung hier gesondert dokumentieren. „Mal wieder ein Unfall in Zweibrücken“ weiterlesen

Unfall am Ixheimer Kreisel

Im Juli fuhr ich ja zum Ixheimer Kreisel in der Nachbarstadt, um dort einmal mehr mit der grenzenlosen Willkür arroganter Amtsträger konfrontiert zu werden. Ich prognostizierte im Rahmen unseres Plauschs auch die Zunahme von Unfällen an dieser letzten Endes allein der Beschleunigung des Kfz-Verkehrs und gleichzeitig schikanösen Ausbremsung des Radverkehrs dienenden Kreisverkehrsanlage. Meine Prognose, dass es dort öfters krachen wird, wurde gerade durch eine Pressemeldung der Zweibrücker Polizeiinspektion bestätigt. In diesem Fall war zwar kein Radfahrer oder Fußgänger beteiligt, aber auch dies ist nur eine Frage der Zeit. „Unfall am Ixheimer Kreisel“ weiterlesen

Coronoia: Radfahrer-Schutzhaft

Daher wird die Führung des Radverkehrs auf Geh-/Radwegen mit Unterordnung, die mit verkleinerten VZ 205 zu beschildern ist, angeordnet und dient dem Schutz des Radverkehrs.

Aus der straßenverkehrsbehördlichen Anordnung der Stadtverwaltung Zweibrücken zur Beschilderung des Ixheimer Kreisverkehrs. Viele werden sich jetzt wieder fragen, warum ich wieder einen Radverkehrsbeitrag mit Corona tagge? „Coronoia: Radfahrer-Schutzhaft“ weiterlesen

Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 5)

Heute brauchte ich ewig, um mich aus dem Bett zu quälen. Es gab gen Wochenende mehrere Tiefschläge, die mich wieder mal in ein depressives Loch gestürzt haben. Eine Rolle spielte dabei leider auch die örtliche Gruppe. Ich hatte dementsprechend hart mit mir zu kämpfen, um mich überhaupt auf meine tägliche Runde mit dem Rad zu begeben. Ursprünglich wollte ich nach der dauernassen Phase mal wieder das Rennrad ausführen; von Norden drückten allerdings wieder ein paar Schauerwolken rein. Also eierte ich ziemlich demotiviert mit dem MTB ein Stück durch Frankreich und anschließend nordwärts in Richtung der Nachbarstadt Zweibrücken. Wo heute verkaufsoffener Sonntag war. Und ich die Gelegenheit zu einer weiteren Lappen-Sondierung nutzen wollte. „Coronoia: Die Entlappungsphase (Teil 5)“ weiterlesen

Coronoia: Spritpreise

Vorhin bin ich auf dem Weg zum montäglichen Zweibrücker Spaziergang das erste Mal seit einiger Zeit an einer Tankstelle vorbeigefahren. 2,129 Euro für den Liter Super. Respekt! Einst (als ich noch automobil war) dachte ich, dass spätestens, wenn beim Benzin die 2-Euro-Grenze überschritten wird, dieses Land brennen würde. Tja, wenn zwei Jahre Folter und Misshandlung von Kindern und Alten, Zwangsverschleierung, tägliche Penetrations- und gar Versuchskarnickelpflicht in den Gesundheits- und Pflegeberufen den Michel nicht dazu bringen, seine Schlafmütze ab und Fackel und Mistgabel zur Hand zu nehmen, dann wird das auch eine nun massiv anziehende, auch die Mobilität zunehmend zum Luxus werden lassende Inflation nicht bewirken. Wenn, wird man eh wieder viel lieber gen Osten marschieren. Mit solarbetriebenen Fanzern. Gute Nacht, Coronazischland! „Coronoia: Spritpreise“ weiterlesen

Coronoia: Easy going in Zweibrücken

Vor zwei Wochen war ich etwas zu früh dran; als ich mir ebenfalls auf einer Runde mit dem Rennrad ansehen wollte, wie das mit den Spaziergängen in der Nachbarstadt so funktioniert. Allerdings war mein Timing eher schlecht, denn ich traf eben eine gute halbe Stunde zu früh ein. Und die Radklamotten halten zwar gut warm, wenn man sich bewegt – aber nicht, wenn man zu lange in der nach Sonnenuntergang schnell auskühlenden Januarluft herumsteht. Heute war ich sogar etwas verspätet, die etwa 120 Menschen liefen 5 Minuten nach meiner Ankunft erst einmal los in Richtung Fußgängerzone. „Coronoia: Easy going in Zweibrücken“ weiterlesen

Blauer Herbst 2021

Mein radverkehrspolitisches Engagement hat sich ja inzwischen stark reduziert und mehr in Richtung Artikel 34 GG verlagert; das heißt, nach fünf Jahren weitestgehend sinnlosen Kampfes gegen blau-weißes, rot-weißes und rot-weiß-schwarzes Blech ärgere ich mich nicht noch weitere Jahre mit Behörden herum, die mir inzwischen unzählige Male den Mittelfinger gezeigt, mir mehr oder weniger ein „Fuck You!“ nach dem anderen entgegenriefen – und mich auch noch als I… bezeichnet haben. Behörden, die sich um Recht und Gesetz, um die eigenen Verwaltungsvorschriften oder sonstige Regularien nicht scheren. Daran ändern auch meine Beobachtungen der letzten Tage nichts, als ich im Kreis Südwestpfalz erfreut zur Kenntnis nehmen konnte, das diverse, von mir teils schon vor 5 Jahren angefochtene Gemeinsamer Geh- und Radweg endlich demontiert wurden. „Blauer Herbst 2021“ weiterlesen

Coronoia: Konsummaulkorbzombies

Vorgestern radelte ich mal wieder am Zweibrücker Fashion Outlet vorbei; eines der größten Center Deutschlands. Und ich konnte wieder nur mit dem Kopf schütteln. Unheimlich viele bekaffeefiltertütete Vollidioten standen vor den größeren und kleineren Läden oder wuselten vor sich hin, alles eingegittert, an den Eingängen Securitys. Die Parkplätze proppenvoll. Dass Zweibrücken derzeit mit 0,7 bis 0,8 Promille die höchste „Inzidenz“ in Rheinland-Pfalz hat, könne evtl. auch mit dem Outlet-Testcenter zu tun haben; auf jeden Fall gilt dort das volle GGG-Apartheids-Programm. So bleibt mir neben dem heute abgesegneten Corona-Faschismus  in Sachsen-Anhalt auch hier nur die bittere Erkenntnis: Solange die Doof-Michels in dieser Zeit noch genug Geld und nix Besseres zu tun haben, als unter diesen Bedingungen massenhaft „shoppen“ zu gehen, sind wir verloren. Ich sehe in diesem Land voller Irrer keine Zukunft mehr. „Coronoia: Konsummaulkorbzombies“ weiterlesen

Coronoia: Ich sehe rot!

Vor einer Weile wurden die ÖR-Propagandisten der tagesschau der farblichen Manipulation überführt, nachdem sie eine Farbskala zu den sogenannten „Inzidenzen“ der deutschen Landkreise heimlich, still und leise verändert hatten. Die rheinland-pfälzische Landesregierung kennt dbzgl. auch kein Erbarmen. Obwohl sie selbst während der Geltungsdauer der 18. CoBeLVO (m. E. klar verfassungswidrig) die Ermessensausübung der Kreise und kreisfreien Städte vorwegnahm, indem sie „Muster-Allgemeinverfügungen“ für die „Inzidenz“-Stufen 50, 100 und 200 „vorgeschlagen“ hatte (als Anlagen 2 bis 4 zur 18. CoBeLVO, geregelt in § 23), enthält die aktuelle Übersichtskarte quasi nur einen Farbton: Rot! „Coronoia: Ich sehe rot!“ weiterlesen

Coronoia: Inzidenz-Willkür

Eigentlich verweigere ich mich ja komplett, meine Aufmerksamkeit künstlichen, politischen Vehikeln zu widmen, mit denen man unsere Freiheit willkürlich einschränkt. Wie eben dem irrsinnigen „Inzidenzwert“. Es ist vollkommen absurd, es entbehrt jeglicher wissenschaftlicher oder statistischer Logik und Evidenz. Ich schreibe diesen Beitrag eigentlich nur, weil in meiner (kreisfreien) Heimatstadt Pirmasens mal wieder die „Inzidenz des Wahnsinns“ durch die Decke schießt, nachdem das bei der Kreisverwaltung Südwestpfalz ansässige Gesundheitsamt am 16. April das große Los gezogen – und für die Horebstadt 35 Fälle an einem einzigen Tag vermelden durfte. „Coronoia: Inzidenz-Willkür“ weiterlesen